Ordivis-Winterdienst-Changelog

Ordivis Winterdienst – Fassungen & Neuerungen

Jede ausgelieferte Fassung beider Apps, die neueste oben. Was neu ist, was sich geändert hat und was behoben wurde – im Klartext, samt der Überlegung dahinter.

Aktuelle Fassung2026.08.22.0952 Zum Produkt Die zwei Apps

Die Auslieferung geht in den kennwortgeschützten Kundenbereich der jeweiligen Verwaltung, nicht in einen App-Store. Wer die Fassung auf einem Gerät nachsehen will: Einstellungen → Gerät nennt sie, und zu jeder APK steht im Kundenbereich die SHA-256-Prüfsumme.

2026.08.22.095222.08.2026Aktuell

Ordivis Winterdienst 2026.08.22.0952 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.22.0954

  • NeuVierzehn Tage Testzeitraum – im vollen Umfang, ohne Lizenz. Nach der Einrichtung eines Geräts arbeiten beide Apps zwei Wochen lang vollständig: Es ist dieselbe Fassung, keine abgespeckte. Vierzehn Tage sind so bemessen, dass ein Bauhof die Apps auf einem Fahrzeug einrichten, eine Bereitschaftswoche mitfahren und die Protokolle prüfen kann – kürzer hieße Erprobung nur bei passendem Wetter. In den letzten drei Tagen sagt die App es beim Start einer Fahrt an; eine Mahnung, die vom ersten Tag an dasteht, liest niemand.
  • NeuDanach greift dieselbe Sperre wie bei einer abgelaufenen Lizenz. Es beginnt keine neue Fahrt mehr, bis eine gültige Lizenz eingetragen ist – als Datei aus dem Kundenbereich oder über den Aktivierungsschlüssel. Eine laufende Aufzeichnung wird auch hier nie unterbrochen. Die Lizenz löst den Testzeitraum jederzeit ab; umgekehrt verlängert ein laufender Testzeitraum keine abgelaufene Lizenz.
  • VerbessertDie Apps nennen den Testzeitraum beim Namen. Lizenzseite und Einstellungen zeigen „Testzeitraum läuft“ mit dem Enddatum statt „Nicht lizenziert“ – es fehlt ja nichts, was einmal da war. Ist er vorbei, heißt die Rückfrage beim Fahrtbeginn „Testzeitraum abgelaufen“ und führt auf demselben Weg zur Lizenzseite.
  • VerbessertHandbuch, Anleitung und Handzettel beschreiben den Testzeitraum. Kapitel 23 des Handbuchs, Schritt 5 der Bauhof-Anleitung und der Einrichtungs-Handzettel sagen jetzt, was in den ersten vierzehn Tagen gilt und was danach – damit niemand am fünfzehnten Tag vor einer Sperre steht, von der er nichts wusste.
2026.08.21.201121.08.2026

Ordivis Winterdienst 2026.08.21.2011 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.21.2013

  • NeuBeide Apps prüfen die Lizenz – beim Start einer Fahrt und nirgends sonst. Eine laufende Aufzeichnung wird nie unterbrochen: Das Protokoll ist der Entlastungsbeweis, und eine Fahrt mittendrin abzubrechen, weil ein Datum überschritten ist, kostet genau diesen Beweis und nützt niemandem. Nach dem Ablaufdatum arbeiten die Apps noch 30 Tage weiter und mahnen beim Start; gewarnt wird schon 30 Tage vorher.
  • NeuEine Lizenz für die ganze Verwaltung – gezählt wird nichts. Beide Apps tragen dieselbe Produktkennung, und die Lizenz gilt kundenweit für alle Geräte; an bestimmte Hardware gebunden wird nichts. Der Preis dafür ist bekannt und angenommen: Die Lizenzdatei lässt sich kopieren. Der Schutz liegt im Vertrag, nicht im Gerät – eine Gerätezählung sperrte im Schneefall ein Fahrzeug aus, weil sein Telefon getauscht wurde.
  • NeuDie Lizenz kommt ohne Netz auf das Fahrzeuggerät. Als Datei aus dem Kundenbereich – dafür braucht das Gerät keinen Empfang, sie lässt sich auch im Bauhof einspielen – oder über den 25-stelligen Aktivierungsschlüssel von der Auftragsbestätigung, dafür einmalig mit Netz. Beide Wege tragen dasselbe Token; der Weg ist austauschbar, die Lizenz nicht.
  • NeuProtokolle lassen sich teilen, wenn die Verwaltung kein Systempostfach stellt. Ist unter Einstellungen → Versand keines hinterlegt, tritt in der Ausgangskarte „Protokoll teilen“ an die Stelle von „Jetzt senden“: Die Protokolle gehen über die Android-Freigabe an eine App, die auf dem Gerät bereits eingerichtet ist. Betreff und Begleittext sind dieselben wie beim eigenen Versand. Android meldet nicht zurück, ob die gewählte App tatsächlich verschickt hat – die App fragt deshalb nach der Rückkehr, ob die Protokolle aus dem Ausgang dürfen. Im Zweifel bleiben sie stehen.
  • SicherheitGeprüft wird gegen den eingebetteten Schlüssel des Herstellers. Die Prüfung nutzt den gemeinsamen Lizenzkern der Ordivis-Reihe (ECDSA P-256); der öffentliche Schlüssel steckt fest in der App. Wäre er von außen austauschbar, ließe sich die Prüfung mit einem selbst erzeugten Schlüssel aushebeln. Eine Lizenz eines anderen Ordivis-Produkts schaltet den Winterdienst nicht frei, und eine an Hardware gebundene Lizenz wird abgelehnt statt stillschweigend übergangen.
2026.08.21.102321.08.2026

Ordivis Winterdienst 2026.08.21.1023 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.21.1025

  • NeuErste ausgelieferte Fassung – und aus einer App sind zwei geworden. Ordivis Winterdienst fährt auf dem Fahrzeuggerät mit; Ordivis Bereitschaftsleitung ist die App des Bereitschaftsleiters, mit Kontrollfahrt, Wetterlage, Schneehöhe, Fahrbahnzustand und der Alarmierung des Räumkommandos. Rund tausend Zeilen, die vorher in beiden wortgleich standen – Vordergrunddienst, Versand, Einstellungen, Streckenverwaltung, Diagnose –, liegen jetzt in einer gemeinsamen Bibliothek.
  • NeuFührungskarte mit amtlichem Kartenhintergrund. Die Karte zeigt die Strecke vor dem Fahrzeug auf basemap.de des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie: geldleistungsfrei, ohne Schlüssel, und die Verwendung in einer verteilten App ist ausdrücklich gestattet – die Bedingungen von OpenStreetMap untersagen genau das. Einmal geholte Ausschnitte bleiben auf dem Gerät und stehen ohne Netz wieder zur Verfügung; die Namensnennung steht in der Karte.
  • NeuAktive Streckenführung – und ausdrücklich kein Navigationsgerät. Ein Routing sucht den schnellsten Weg von A nach B. Der Winterdienst braucht das Gegenteil: genau die festgelegte Strecke, jede Nebenstraße, in der richtigen Reihenfolge. Ein Navi ließe den Fahrer abkürzen – und im Protokoll stünde anschließend, ein Abschnitt sei nicht behandelt worden. Die Streckengeometrie entsteht durch Abfahren: Das Prüfprogramm gewinnt aus einem Protokoll eine .strecke-Datei, die auf die Fahrzeuggeräte kommt.
  • NeuDie Angaben, die im Streitfall zählen, sind jetzt Pflicht. Grundlage ist ein Rechtsvergleich aller 16 Bundesländer; der Kernbefund: Kein Bundesland schreibt ein Streckenprotokoll vor – die Dokumentationspflicht folgt aus der Beweislast. Ergänzt wurden der Aufbau des Fahrzeugs (aus dem Kennzeichen allein geht nicht hervor, ob geräumt werden konnte), Fahrbahnzustand und Schneehöhe auch in der Fahrer-App (gefordert ist der Zustand vor und nach der Maßnahme), die Streckenklasse je Strecke und die SHA-256-Prüfsumme der Protokolldatei im Text der Versandmail und in den Eckdaten des Prüfprogramms.
  • VerbessertDie Apps tragen eine Ordivis-Kennung und den Schlüssel des Herausgebers. Aus de.fuldatal.winterdienstprotokoll wurde eu.ordivis.winterdienst, aus de.fuldatal.bereitschaftsleitung wurde eu.ordivis.bereitschaftsleitung. Der Maßstab: Der Signierschlüssel gehört dem Herausgeber, nicht dem Anwender – Ordivis Winterdienst ist ein Produkt, das eine Gemeinde einsetzt, kein Erzeugnis der Gemeinde; Betreibername und Logo sind ohnehin eine Einstellung. Für Android ist die Paketkennung die Identität einer App: sie zu ändern heißt, eine andere App auszuliefern. Verteilt war zu diesem Zeitpunkt noch nichts – einen Winter später wäre dasselbe eine Neueinrichtung auf jedem Fahrzeuggerät gewesen.
  • BehobenDrei Abstürze in der Android-Schicht. Einstellungen → Strecken bearbeiten beendete beide Apps, weil ein Stil im falschen Wörterbuch gesucht wurde. Der Vordergrunddienst stieg bei der Freien Fahrt der Bereitschaftsleitung aus – der Voreinstellung – und riss die App zehn Sekunden später mit. Und die Telefonfreigabe der Alarmierung warf eine Ausnahme, statt eine Ablehnung zu melden, weil die Systemabfrage eine zweite Berechtigung mitverlangte, die im Manifest bewusst fehlt.
  • VerbessertMarkenfarben in den Steuerelementen, abgeschnittene Texte behoben. Auswahllisten und Schaltflächen folgen den Ordivis-Farben; Beschriftungen, die auf schmalen Geräten abgeschnitten waren, stehen wieder vollständig da.
  • NeuHandbuch und Handzettel im Kundenbereich. Ein Handbuch über beide Apps und das Prüfprogramm, dazu die Einrichtung eines Geräts auf einem Blatt – beides als PDF, beides mit Prüfsumme.

Sie wollen sehen, wie das Protokoll aussieht?

Wir zeigen Ihnen beide Apps an einer echten Fahrt – und das Protokoll, das dabei entsteht.