2026.09.04.140804.09.2026Aktuell
Ordivis Winterdienst 2026.09.04.1408 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.04.1410
- SicherheitEin Protokoll, das sich nicht lesen lässt, hält den Ausgang nicht mehr an. Bisher brach der Versand beim ersten Fehlschlag ab, die Ablage kehrte zurück, und die Weitergabe gab gar nichts heraus — jedes danach abgeschlossene Protokoll blieb still dahinter stehen, und zwar dauerhaft, weil dieselbe Datei beim nächsten Durchlauf wieder als erste an der Reihe war. Der Fahrer sah nur eine Zahl im Ausgang, die nicht kleiner wurde. Jetzt wird zwischen nicht lesbar und nicht versendbar unterschieden: Die eine Datei wird übersprungen, alle übrigen gehen ihren Weg. Übersprungen heißt nie gelöscht — sie bleibt im Ausgang, wird erneut versucht, und ihr Name steht im Diagnoseprotokoll. Betrifft alle drei Wege: eigenen Versand, Ablage im Geräteordner und Weitergabe an eine andere App.
- Sicherheit„Aus dem Ausgang nehmen“ kann kein Protokoll mehr entfernen, das nie hinausging. Nach der Weitergabe an eine andere App fragt die App beim Zurückkommen, ob die Protokolle aus dem Ausgang dürfen. Gemerkt hatte sie sich dafür den Ausgang vor der Weitergabe — nicht das, was tatsächlich in der Auswahl lag. Sobald eine Datei übersprungen wird, hätte die Bestätigung sie mitgelöscht: ein Entlastungsbeweis, den kein Empfänger je gesehen hat. Die Weitergabe liefert jetzt zurück, was wirklich übergeben wurde; die Verwechslung ist nicht mehr herstellbar. Im selben Zug: Protokoll und Signatur gehen nur noch gemeinsam, und ist keine einzige Datei lesbar, öffnet sich gar keine Auswahl statt einer leeren.
- BehobenDie Kopie im Ordner „Gesendet“ entsteht erstmals wirklich. Posteingangsserver und Port ließen sich eintragen, wurden beim Speichern aber verworfen — nach dem nächsten Öffnen stand das Feld wieder leer, und die Kopie entstand auf keinem Gerät je. Sie ist kein Beiwerk: Die Prüfsumme im Mailtext trägt den Beweiswert nur, solange sie an einem zweiten, vom Gerät unabhängigen Ort liegt, und beim SMTP-Weg ist die Kopie im eigenen Postfach genau dieser Ort. Die Verbindungsprüfung schließt den Posteingangsserver jetzt ein — „Verbindung steht“ sagte vorher nichts über ihn, und ein Fehlschlag der Kopie wird bewusst verschluckt, wäre also sonst nirgends aufgefallen.
- BehobenDas Alarmierungsprotokoll geht denselben Weg wie ein Streckenprotokoll. Es wurde bisher am Ausgang vorbei geschrieben: ohne Signatur, unverschlüsselt, und zwei Alarmierungen derselben Minute überschrieben einander. Im Postfach kam es als „Streckenprotokoll Winterdienst – unbekannt“ an, mit einem Rumpf voller Gedankenstriche, weil der Versand es für eine Fahrt hielt. Jetzt läuft es durch dieselbe Kette aus freiem Namen, Signatur und Verschlüsselung und trägt einen eigenen Betreff und einen eigenen Text. Der Name der Alarmierungsliste bleibt draußen — aus demselben Grund, aus dem seit dem 03.09.2026 die Fahrerkennung nicht mehr im Betreff steht.
- BehobenKeine doppelten Wegpunkte mehr. Kam ein zweiter Startauftrag beim Aufzeichnungsdienst an — der Fahrer beendet eine Fahrt und startet gleich die Rückfahrt, oder Android startet den Dienst nach langer Standzeit neu —, liefen anschließend zwei Zeitgeber, und jeder Zehn-Sekunden-Takt stand doppelt im Protokoll. Die ausgewertete Wegstrecke war damit doppelt so lang wie die gefahrene. Ebenfalls behoben: START blieb hängen, wenn der Dienst sich nicht meldete — die Fläche zeigte für den Rest der Sitzung „STARTET …“, obwohl nichts aufgezeichnet wurde. Nach fünfzehn Sekunden fällt sie jetzt zurück und sagt es.
- VerbessertExcel rechnet keine Zelle des Protokolls mehr als Formel. Beginnt ein getippter Text mit
=, +, - oder @, stellt die App ihm ein Apostroph voran; Excel zeigt sonst statt des Textes ein Rechenergebnis oder #NAME?. Betroffen sind die sieben Felder, die ein Mensch eintippt — die Zahlenspalten ausdrücklich nicht, aus „-3,4“ würde sonst Text und die Temperaturspalte wäre nicht mehr auswertbar. Beim Einlesen nimmt die App das Zeichen wieder weg; im Prüfprogramm und in der Auswertung ist es nicht zu sehen. Wer die CSV in Excel öffnet, sieht es — Handbuch und Bauhof-Anleitung sagen jetzt, warum.
2026.09.04.103304.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.04.1033 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.04.1034
- SicherheitDie Versandeinstellung schlägt keinen fremden Mailserver mehr vor. Vier Platzhalter auf der Seite Versand nannten den Exchange, den Rechnernamen, die Domäne und das Postfach der Pilotkommune — auf genau dem Bildschirm, auf dem eine Gemeinde ihre eigenen Werte einträgt. Jetzt stehen dort neutrale Beispiele. Eingetragene Werte sind nicht betroffen: Ein Platzhalter erscheint nur im leeren Feld.
- SicherheitVersandadresse und Empfänger sind nicht mehr vorbelegt. Auf einem frisch eingerichteten Gerät standen in der Versandeinstellung der Exchange und das Postfach der Pilotkommune bereits drin. Wer sie nicht überschrieb, schickte die Streckenprotokolle seiner Gemeinde — mit Fahrerkennung und vollständiger Bewegungsspur — an einen fremden Baubetriebshof. Beide Vorgaben sind jetzt leer; ohne hinterlegtes Postfach greift der vorhandene Weg Kein Postfach hinterlegt, und die Protokolle landen im Geräteordner. Wer bereits eingerichtet hat, ist nicht betroffen — gespeicherte Werte bleiben unberührt. Wer neu einrichtet, muss beides eintragen; der Handzettel führt die Zeilen als Platzhalter.
- NeuDie Wetterlage gilt für einen Ort, den Sie selbst übernehmen. Einstellungen → Betreiber → Standort übernehmen: Der Bereitschaftsleiter steht dabei im Gemeindegebiet, und ab dann werden Messwerte und amtliche Warnungen für genau diesen Punkt geholt. Bisher stand die Koordinate fest im Programm — jedes Gerät einer anderen Gemeinde holte damit die Wetterlage der Pilotkommune und zeigte deren Namen in der Quellenzeile an. Ohne hinterlegten Ort wird nichts abgefragt, und die Startseite sagt das auch so, statt einen Netzfehler zu melden; ein soeben übernommener Ort greift beim Zurückgehen sofort. Der Punkt wird auf drei Nachkommastellen gerundet geführt — rund 110 m: genug für eine Warnzelle, wenig genug, dass die Angabe bleibt, was sie ist, nämlich die Lage einer Gemeinde und nicht der Aufenthaltsort eines Menschen.
- SicherheitDie Fahrposition geht weiterhin nicht an den Wetterdienst. Das ist der Grund für den einmal übernommenen Ort statt einer laufenden Ortung: Sie ginge sonst bei jeder Abfrage an einen Dienst Dritter. Für die Messwerte brächte das nichts — die Station steht ohnehin Kilometer entfernt und ist innerhalb eines Gemeindegebiets dieselbe. Für die Warnungen wäre es sogar falsch: Die Warnzelle wechselt innerhalb des Gebiets, und ein Punkt nahe der Grenze löst auf die Nachbargemeinde auf — der Leiter sähe unterwegs deren Warnungen.
2026.09.04.083004.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.04.0830 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.04.0832
- BehobenEin Anruf, der nicht zustande kommt, gilt in der Alarmierung nicht mehr als geführt. Die Seite merkte sich den Anruf als laufend, bevor sie ihn auslöste. Kam er nicht zustande — keine Rufnummer brauchbar, keine Telefon-App, Freigabe zwischenzeitlich entzogen — fragte sie beim Zurückkommen trotzdem Wurde jemand erreicht? und schrieb die Antwort ins Alarmierungsprotokoll. Das ist die Frage, die im Schadensfall gestellt wird, und die Antwort hätte sich auf einen Anruf bezogen, den es nie gab. Jetzt meldet die App Anruf nicht gestartet mit dem Grund, und die Person bleibt offen. Im selben Zug abgesichert: Das Starten des Anrufs lief ohne Auffangnetz — eine fehlende Telefon-App oder eine entzogene Freigabe riss die App mitten in der Alarmierung ab.
- VerbessertDie Alarmierung sagt vorher, wenn das Gerät nicht telefonieren kann. Auf einem reinen WLAN-Gerät oder ohne SIM-Karte war JETZT ALARMIEREN bisher anwählbar, fragte die Telefon-Freigabe ab — für etwas, das es auf dem Gerät nicht gibt — und die Kette lief anschließend ins Leere. Die Fläche ist jetzt gesperrt, und an der Stelle der Namensliste steht der Grund samt Ausweg: Die Rufnummern stehen vollständig unter Listen bearbeiten und sind von einem anderen Telefon aus anzurufen — im Lauf selbst zeigt die App nur die letzten drei Stellen. Warum das vor dem Tippen stehen muss: Wer alarmiert, hat es eilig und soll nicht im Einsatzfall herausfinden, dass dieses Gerät es nicht kann.
2026.09.04.064304.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.04.0643 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.04.0644
- NeuDer Betreiber pflegt die Fahrerkennungen als Liste, und der Fahrer wählt daraus. Einstellungen → Betreiber → Kennungen zur Auswahl. Steht dort eine Liste, tritt auf dem Startbildschirm eine Auswahl an die Stelle des freien Feldes — etwas anderes lässt sich dann nicht mehr eintragen. Warum das nötig war: Eine Kennung ließ sich seit dem 03.09.2026 einstellen, eintippen musste sie aber weiterhin jeder selbst. Ein neuer Kollege tippt seinen Namen ein; der nächste schreibt Fahrer3, der übernächste Fahrer 3, ein vierter F3. Im Bestand steht dieselbe Person danach unter vier Bezeichnungen: Die Pseudonymisierung ist unterlaufen und die Auswertung dahin. Mit der Liste ist die Kennung keine Bitte an die Belegschaft mehr, sondern eine Eigenschaft des Geräts. Bleibt die Liste leer, bleibt es beim freien Feld — ein halb eingerichtetes Gerät soll nicht stillstehen. Die Reihenfolge bleibt, wie sie eingetragen wurde; alphabetisch sortiert stünde Fahrer 10 vor Fahrer 2.
- SicherheitEin fertiges Protokoll liegt verschlüsselt im Gerät, solange es auf den Versand wartet. Verschlüsselt wird mit AES-256 im GCM-Modus und einem Schlüssel, der im Sicherheitselement des Geräts erzeugt wird und es nie verlässt — dasselbe Verfahren wie beim Signaturschlüssel. Wogegen das schützt: ein verlorenes oder entwendetes Fahrzeuggerät. Bis der Versand bestätigt ist, wartet das Protokoll im Ausgang, bei fehlendem Netz im Einsatzgebiet unter Umständen die ganze Nacht; wer den Speicher ausliest, hätte sonst die Bewegungsspur einer vollständigen Schicht im Klartext. Für Fahrer und Bauhof ändert sich nichts: Versand, Freigabe und die Ablage im Download-Ordner liefern unverändert die lesbare CSV, die Prüfsumme ist weiter die des Klartexts, und signiert wird vor dem Verschlüsseln — sonst prüfte der Empfänger eine Signatur über etwas, das er nie zu sehen bekommt. Schlägt das Verschlüsseln fehl, wird die Fahrt trotzdem abgelegt: Ein Protokoll unverschlüsselt im app-eigenen Speicher ist der Stand von vorher, ein verlorenes ist ein fehlender Entlastungsbeweis.
- NeuDas Windows-Programm fragt vor dem Öffnen nach dem Anlass und hält jede Auswertung fest. Zur Wahl stehen die fünf Anlässe, die eine Dienstvereinbarung üblicherweise zulässt — Schadensmeldung, Beschwerde, Anfrage einer Versicherung oder eines Gerichts, Prüfung eines technischen Fehlers, Antrag eines Beschäftigten auf Einsicht — dazu ein getrennter Eintrag für Einrichtung, Testfahrt und Vorführung, die keine Auswertung sind. Ohne Anlass wird nicht geöffnet. Festgehalten werden Nummer, Zeitpunkt, Benutzer, Rechner, Anlass, Datei, Strecke, Zeitraum und Kennung — als CSV neben der Geräteliste, über die Fläche Auswertungen … erreichbar. Daraus entsteht die Jahresübersicht für den Personalrat, ohne dass jemand ein Blatt ausfüllen muss. Was es nicht ist: eine Rechteverwaltung. Wer Programm und Datei hat, kann beides lesen; der Zugriffsschutz bleibt bei den Berechtigungen des Ablageordners und des Funktionspostfachs. Was es herstellt, ist die Nachweisbarkeit.
- BehobenDie Auswahl der Fahrerkennung bleibt beim Blick in die Einstellungen stehen. Wer vor dem Start noch einmal das zugelassene Streugut nachsieht und zurückkommt, findet seine Kennung weiterhin gewählt — solange sie in der Liste steht. Vorbelegt wird nach wie vor nichts: Auf einem Fahrzeuggerät mit wechselnden Fahrern stünde sonst der vorige da, und das Protokoll schriebe die Fahrt der falschen Person zu.
2026.09.03.183503.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.03.1835 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.03.1836
- SicherheitDer Name des Fahrers steht nicht mehr im Dateinamen und nicht mehr in der Betreffzeile. Aus
Strecke_F1_MaxMustermann_20261120_0614.csv wird Strecke_F1_20261120_0614.csv, und der Betreff lautet Streckenprotokoll Winterdienst – F1 – 20.11.2026. Warum gerade diese beiden Stellen: Dateinamen und Betreffzeilen erscheinen dort, wo niemand an Inhalte denkt — in Verzeichnislisten, in Anhangslisten, in Sicherungsindizes, in Protokollen des Cloud-Abgleichs, in Postfachlisten und in Kopfzeilen, die auch dort auftauchen, wo der Anhang längst nicht mehr liegt. Kein Löschkonzept erreicht diese Orte. Zur Zuordnung genügen Strecke und Tag; die Eindeutigkeit hängt an der Startminute. Im Protokoll und im Nachrichtentext steht die Angabe unverändert weiter — dort ist sie Inhalt und wandert nicht in Verzeichnisse.
- NeuDer Betreiber kann statt des Namens eine Kennung führen lassen. Einstellungen → Betreiber → Kennung statt Name. Dann heißt das Feld Fahrerkennung, der Platzhalter lautet z. B. Fahrer 3, und darunter steht, dass die Zuordnung der Baubetriebshof führt. Vorbelegt bleibt der Name — ein aktualisiertes Gerät verhält sich wie bisher, denn eine Umstellung ist eine Entscheidung der Verwaltung. Was die Einstellung leistet und was nicht: Eine Kennung ließ sich immer eintippen, das Feld war schon immer frei. Nur hieß es weiterhin Name des Fahrers mit dem Platzhalter Vor- und Nachname — der nächste neue Kollege tippt dann seinen Namen ein, und im Bestand stehen beide Formen nebeneinander. Die Zuordnung führt der Betreiber, nicht die App: Wüsste die App, wer hinter Fahrer 3 steckt, läge der Klarname wieder im Ausgang und in der Versandnachricht. Die Liste gehört deshalb zum Baubetriebshof und ist dort zu führen wie ein Beweismittel — sonst ist im Streitfall kein Zeuge mehr zu benennen.
- BehobenDie Fahrerkennung wird nicht mehr für die nächste Fahrt vorbelegt. Bisher stand beim Start der Name, der zuletzt eingetragen war. Auf einem Fahrzeuggerät mit wechselnden Fahrern war das vorgabeweise der vorige Fahrer — wer nicht hinsah, erzeugte ein Protokoll, das die Fahrt der falschen Person zuschreibt. Als Beweismittel ist das falsch und als Angabe unrichtig. Sie gehört damit in dieselbe Gruppe wie Witterung, Temperatur, Fahrbahnzustand und Schneehöhe: Angaben, die nur für diese eine Ausfahrt gelten. Ein früher gemerkter Name wird beim ersten Start nach der Aktualisierung aus dem Gerät entfernt.
- NeuStandzeiten werden zusammengefasst. Der Zehn-Sekunden-Takt läuft auch im Stand, damit die Standzeit belegt ist. Eine Pause von 26 Minuten erzeugte dadurch bisher über 150 deckungsgleiche Punkte an derselben Stelle. Steht das Fahrzeug jetzt länger als drei Minuten innerhalb von 25 Metern, werden die weiteren Takte gezählt statt geschrieben; beim Weiterfahren entsteht eine Zeile: Standzeit — 26 min, 138 Takte zusammengefasst. Am Beweiswert ändert das nichts: Ein stehendes Fahrzeug behandelt keine Straße, und Beginn und Ende der Standzeit stehen unverändert im Protokoll. Was die 150 Punkte zusätzlich hergaben, war allein die minutengenaue Rekonstruktion einer Pause. Die ersten drei Minuten werden weiterhin geschrieben — beendet Android den Prozess mitten in einer langen Standzeit, ist die Fahrt trotzdem nicht verloren. Die CSV bekommt dafür die angehängte Spalte
Standzeit_Takte; ältere Protokolle bleiben unverändert lesbar.
- VerbessertDas Diagnoseprotokoll ist ab Werk ausgeschaltet und vergisst nach 14 Tagen. Es dient der Fehlersuche und damit einem anderen Zweck als der Nachweis — eingeschaltet wird es für einen benannten Anlass. Bisher lief es in der Einführungsphase durchgehend mit und hielt bis zu 1 MB vor, was bei seltenen Einträgen Monate bedeuten konnte. Es nennt außerdem die Fahrerkennung nicht mehr: Strecke und Zeitpunkt ordnen jeden Fehler eindeutig ein, und das Protokoll lässt sich weitergeben.
- SicherheitDie Wetterabfrage der Bereitschaftsleitung schickt die Fahrposition nicht mehr fort. Die amtlichen DWD-Warnungen wurden immer für eine feste Koordinate im Gemeindegebiet geholt — die Messwerte dagegen für den aktuellen Standort des Fahrzeugs. Das Argument dafür war die nächstgelegene Station; es trägt nicht: Die Station steht ohnehin Kilometer entfernt, innerhalb eines Gemeindegebiets ist es dieselbe und der Messwert derselbe. Beide Abfragen gehen jetzt an dieselbe feste Koordinate. Damit verlässt keine Fahrposition mehr das Gerät. An der Anzeige ändert sich nichts.
- NeuNach dem Stop zeigt die App, was aufgezeichnet wurde. Dieselben Eckdaten, die an den Baubetriebshof gehen: Strecke, Fahrzeug, Beginn, Ende, Maßnahmen, Streugut, Witterung, Wegpunktzahl und der vollständige Verlauf. Kein neues Datum und nichts wird zusätzlich gespeichert — der Text entsteht für den Versand ohnehin. Wer sieht, was aufgezeichnet wurde, erkennt einen falschen Fahrbahnzustand dort, wo er noch zu klären ist, und nicht erst im Streitfall.
- VerbessertDer Fußweg bei einer Handstreuung wird vorgabeweise nicht mehr mitgezeichnet — und wenn, dann gröber. Er ist die feinste Aufzeichnung des ganzen Verfahrens: die Bewegung eines einzelnen Menschen zu Fuß. Ob er entsteht, entscheidet weiterhin der Mitarbeiter je Einsatz; neu ist, dass die Verwaltung unter Einstellungen → Betreiber festlegt, welche Antwort vorn steht — die Reihenfolge der Schaltflächen ist selbst eine Voreinstellung und keine Frage des Bildschirmentwurfs. Wird der Weg mitgezeichnet, entsteht ein Punkt alle 30 Sekunden statt alle zehn. Ort, Beginn und Ende der Handstreuung stehen unabhängig davon im Protokoll: Der Nachweis, dass der Gehweg behandelt wurde, hängt nicht an der Spur.
- VerbessertKoordinaten stehen mit fünf statt sechs Nachkommastellen im Protokoll. Fünf sind rund 1,1 m. Die sechste behauptete eine Genauigkeit von 0,11 m — die vom Gerät gemeldete Ortungsgenauigkeit liegt im Feld zwischen 15 und 215 m. In einem Beweisdokument ist vorgetäuschte Präzision angreifbar: Wer sechs Stellen neben einem Genauigkeitswert von 200 m sieht, hat seine erste Frage schon gefunden. Gelesen werden weiterhin beide Schreibweisen, ältere Protokolle bleiben unverändert auswertbar.
- NeuDas Windows-Programm zeigt Start und Ende der Strecke — und wo nicht behandelt wurde. Start und Ende tragen jetzt eine eigene Marke mit Beschriftung; auf einer Tour mit tausend Punkten ging ein reiner Farbpunkt unter. Und die Wegstrecke ist sichtbar: Zwischen dem letzten Wegpunkt vor der Anfahrt und dem ersten danach steht eine gestrichelte Linie in eigener Farbe. Sie sagt beim Antippen selbst, was sie ist — nicht behandelt, Verlauf nicht aufgezeichnet, bekannt sind nur Anfang und Ende.
- BehobenDas Windows-Programm zog über die Wegstrecke eine durchgezogene Linie in der Farbe der Behandlung. Auf der An- und Rückfahrt entstehen bewusst keine Wegpunkte. Die Karte verband den letzten Punkt davor mit dem ersten danach — und zwar in Grün, als sei die Strecke dazwischen geräumt und gestreut worden. Das ist eine Behauptung, die ein Beweisdokument nicht machen darf. Dort steht jetzt die gestrichelte Wegstrecke.
- BehobenDie Prüfung meldete Taktlücken, die keine waren. Sie zählte jede Pause länger als 30 Sekunden als „Ortung ausgefallen oder Aufzeichnung unterbrochen" — auch die An- und Rückfahrt, bei der planmäßig keine Wegpunkte entstehen, und die neu zusammengefassten Standzeiten. Beides ist der gewollte Zustand und kein Mangel. Ein Taktausfall heißt, dass die Ortung versagt hat; dieselbe Meldung für beides wäre in der einen Richtung ein unbegründeter Verdacht und in der anderen eine falsche Entwarnung. Standzeiten weist die Prüfung jetzt getrennt aus.
- VerbessertÜber den Freitextfeldern steht ein Hinweis. Witterung, Fahrbahnzustand, Maßnahme, Streugut und Aufbau sind feste Auswahllisten; frei bleiben nur das Vorkommnis Sonstiges und der Handstreu-Ort Sonstiges. Sie sind damit der einzige unkontrollierte Eingabekanal — und Freitext ist die Stelle, an der Angaben hineingeraten, die niemand geplant hat. Dort steht jetzt: Keine Namen eintragen — der Text geht unverändert ins Protokoll.
2026.09.02.092802.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.02.0928 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.02.0929
- BehobenDie Bereitschaftsleitung trägt die Räum- und Streuklasse mit ins Protokoll. Kürzel und Bezeichnung der Strecke standen dort schon, die Klasse nicht — die Spalte
Streckenklasse blieb in jedem Protokoll einer Kontrollfahrt leer, auch wenn für die Strecke eine hinterlegt war. Beim Winterdienst stand sie drin. Beim Auswerten belegt die Klasse die Reihenfolge: Wer knappe Mittel hat, muss zeigen, dass die vorrangigen Strecken zuerst bedient wurden — eine Kontrollfahrt ohne Klasse ließ sich darin nicht einordnen. Bei freier Fahrt bleibt die Spalte leer wie Kürzel und Bezeichnung; dort gibt es keine Strecke, die eine Klasse hätte. Bereits versendete Protokolle lassen sich nicht nachträglich ergänzen.
2026.09.02.084202.09.2026
Ordivis Winterdienst 2026.09.02.0842 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.09.02.0844
- BehobenDer Aufbau steht wieder im Protokoll — und die Maßnahme lässt sich während der Fahrt wieder umschalten. Die Angaben zum Aufbau und zur Räum- und Streuklasse erreichten den Dienst nicht, der während der Fahrt aufzeichnet. Zwei Folgen hatte das. Sichtbar war die eine: Wer unterwegs von Räumen und Streuen auf Räumen wechselte, bekam „Bitte den Aufbau auswählen“ zu lesen — obwohl er ihn vor dem Start gewählt hatte. Schwerer wiegt die andere: Die Spalte
Geraet blieb in jedem bisher erzeugten Protokoll leer, ebenso Streckenklasse. Gefordert ist „Fahrzeuge und Geräte“ — aus dem Kennzeichen allein geht nicht hervor, ob überhaupt geräumt werden konnte oder nur gestreut. Bereits versendete Protokolle lassen sich nicht nachträglich ergänzen; ab dieser Fassung steht die Angabe wieder in jeder Zeile.
- BehobenDer Versand über SMTP kam auf keinem Gerät zustande. Beim Aufbau der verschlüsselten Verbindung fragte die App die Sperrliste des Zertifikat-Ausstellers ab. Am Schreibtisch geht das durch, auf einem Android-Gerät nicht: Die Prüfung endet mit „Sperrstatus unbekannt“, und die Verbindung bricht ab — bei einem tadellosen Zertifikat. Betroffen war jeder Bauhof, der über einen ordentlich zertifizierten Mailserver verschickt. Der einzige Ausweg war bisher der Schalter Serverzertifikat nicht prüfen, und der ist der schlechteste: Er lässt auch ein untergeschobenes Zertifikat durch. Bitte schalten Sie ihn wieder aus, falls Sie ihn deswegen gesetzt haben. Geprüft werden weiterhin Kette, Aussteller, Gültigkeit und der Name im Zertifikat; entfallen ist allein die Sperrlisten-Abfrage, die von einem Fahrzeug im Funkloch ohnehin nicht zuverlässig zu erreichen ist.
- VerbessertDas Kennwort lässt sich beim Einrichten ansehen, und die Zeichenzahl steht darunter. Wer im Fahrzeug tippt, tippt blind — der Knopf Anzeigen zeigt das Kennwort und verbirgt es wieder. Die Zahl daneben fängt den Fehler ab, den das bloße Ansehen nicht zeigt: Ein Leerzeichen am Ende, das beim Einfügen aus einem Kennwortspeicher mitreist, sieht auch im Klartext aus wie nichts — der Mailserver antwortet darauf mit „Anmeldung fehlgeschlagen“, und das richtige Kennwort wird dann ein zweites und drittes Mal eingetippt. Abgeschnitten wird nichts: Ein Leerzeichen darf zu einem Kennwort gehören, und eine App, die still etwas anderes sendet als eingetragen ist, wäre schlimmer als das Problem.
- VerbessertDas Windows-Prüfprogramm trägt das Zeichen des Winterdienstes. In der Kopfleiste steht jetzt die Bildmarke des Produkts statt des allgemeinen Ordivis-Rings, und der Name dahinter ist einer: Bisher stand dort Ordi vis mit einer Lücke. Am Programm selbst ändert sich nichts.
KW 34 · 17.08.–23.08.20268 Fassungen
2026.08.23.170523.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.23.1705 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.23.1706
- BehobenBeschriftungen auf Schaltflächen wurden abgeschnitten — ohne dass etwas darauf hinwies. Passte ein Text nicht in eine Zeile, ließ Android den Rest einfach weg; kein Auslassungszeichen, keine Lücke. Der Rumpf ergab meist noch Sinn, und genau darum fiel es niemandem auf: Aus „An den Baubetriebshof weitergeben" wurde „An den Baubetriebshof", aus „Eigenen Ordner wählen" wurde „Eigenen Ordner", sobald ein zweiter Knopf danebenstand. Beschriftungen brechen jetzt um, statt zu verschwinden.
- BehobenBei der Alarmierung stand der Nachname des Angerufenen nicht immer auf der Fläche. Dort steht der Name auf dem Knopf — „ANRUFEN — Max Mustermann" —, und derselbe Schnitt ließ bei längeren Namen den Nachnamen weg. Wer zwei Fahrer gleichen Vornamens in der Liste hat, sah damit nicht mehr, wen er gerade anruft. Der vollständige Name stand zwar auch in der Karte darüber; verlassen soll sich darauf niemand müssen.
2026.08.23.130223.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.23.1302 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.23.1304
- SicherheitJedes fertige Protokoll wird vom Gerät unterschrieben. Der Schlüssel dafür entsteht im Sicherheitselement des Telefons und ist auch mit Administratorrechten nicht auszulesen. Bisher trug allein die Prüfsumme im Text der Versandmail den Nachweis — und die trägt nur, solange die Mail an einem zweiten Ort liegt, an den der Fahrer nicht herankommt. Wer ein Protokoll ablegt oder teilt, hat Datei und Prüfsumme in derselben Hand: Er ändert die eine und rechnet die andere neu. Die Unterschrift schließt diese Lücke; nachrechnen lässt sie sich nicht.
- NeuDas Windows-Programm sagt, ob eine Datei noch die ist, die aufgezeichnet wurde. Es unterscheidet vier Lagen und hält sie auseinander: unverändert und vom bekannten Gerät, unverändert aber vom noch nicht eingetragenen Gerät, verändert, und gar keine Signatur vorhanden. Ein noch nicht eingetragenes Gerät ist ein Einrichtungsmangel, keine Fälschung — dieselbe Meldung für beides wäre in der einen Richtung ein unbegründeter Vorwurf und in der anderen eine falsche Entwarnung. Der Geräteschlüssel wird einmal je Fahrzeug gemeldet: Einstellungen → Geräteschlüssel.
- NeuDer Versand geht jetzt auch über ein gewöhnliches Postfach — oder ganz ohne. Neben Exchange Web Services steht SMTP mit Anbieterauswahl für GMX, Web.de, Telekom, IONOS, Gmail und Microsoft 365; Server, Port und Verschlüsselung setzt die App selbst. Auf Wunsch legt sie eine Kopie jeder Sendung in „Gesendet" ab. Nicht jede Verwaltung hat einen Exchange im Haus — und in Exchange Online läuft der Dienst ohnehin aus: Microsoft sperrt ihn zum 1. Oktober 2026.
- NeuOhne Postfach legt die App das Protokoll im Gerät ab. Betriebsart Kein eigener Versand: Jedes fertige Protokoll landet samt Signatur in
Download/Ordivis Winterdienst — abzuholen per USB, Dateimanager oder Cloud-Abgleich, ohne jede Einrichtung und ohne Berechtigung. Wer einen Ordner wählt, den ein Cloud-Dienst abgleicht, hat das Protokoll wenige Minuten nach der Fahrt auf dem Rechner des Bauhofs. Die Weitergabe an eine andere App bleibt unabhängig davon jederzeit möglich.
- VerbessertDie Einstellungen sind in drei Gruppen geteilt. Einsatz, Dieses Gerät und App statt einer langen Seite, und unter jeder Fläche steht in einer Zeile, wie es dort gerade aussieht — orange, solange etwas fehlt. Wer ein Gerät neu einrichtet, arbeitet sie von oben nach unten ab, bis keine orangefarbene Zeile mehr steht.
- VerbessertDer Startbildschirm trägt kein fremdes Hoheitszeichen mehr. Wappen und Ortsansicht der ersten Gemeinde waren fest eingebaut — in einem Produkt, das an jede Kommune geht, ist das ein Fehler, den niemand bemerkt, bevor es zu spät ist. Gezeigt wird jetzt das Logo des Betreibers, und solange keines hinterlegt ist, das Zeichen des Herstellers. Dasselbe gilt für das Symbol des Windows-Programms.
- VerbessertApps, Prüfprogramm und Handbuch stehen offen bereit. Bisher lagen sie je Kunde im geschützten Bereich — und mussten dort je Kunde nachgezogen werden, was sie stehen ließ. Jetzt gibt es genau eine Fassung unter Downloads, ohne Kennwort: Ein Fahrer holt sich die App auch unterwegs auf ein Ersatzgerät, und die IT muss nach einem Update nicht auf uns warten. Im Kundenbereich bleibt, was einem Kunden allein gehört — Lizenz und Einrichtungszettel.
2026.08.22.145822.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.22.1458 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.22.1500
- SicherheitDer Testzeitraum wird nicht mehr im Gerät gezählt, sondern bei uns. Bisher stand sein Beginn in den App-Daten des Geräts – und die sind mit „Daten löschen" in drei Tipps weg. Vierzehn neue Tage kosteten damit nichts, und wir erfuhren nichts davon. Das Nicht-Erfahren war der eigentliche Mangel: Gegen etwas, das man nicht sieht, lässt sich weder kaufmännisch noch rechtlich etwas unternehmen. Jetzt wird der Zeitraum je Gerät geführt; eine Neuinstallation bekommt die Restzeit, nicht vierzehn neue Tage.
- NeuBeim allerersten Start braucht das Gerät einmal Netz – und das ist der Preis dafür. WLAN im Bauhof genügt; danach läuft der Zeitraum ohne Empfang weiter. Ohne diese eine Verbindung gibt es keinen Testzeitraum: Vierzehn Tage vorzuschießen und später nachzufragen wäre mit dem Flugmodus zu umgehen gewesen. Eine gekaufte Lizenz ist davon nicht berührt – sie lässt sich wie bisher jederzeit ohne jede Verbindung einspielen. Wer bezahlt hat, sendet uns für den Betrieb nichts.
- SicherheitDer Nachweis über den Testzeitraum ist unterschrieben und an das Gerät gebunden. Geprüft wird gegen den Schlüssel des Aktivierungsdienstes – nicht gegen den Lizenzschlüssel. Der Dienst steht im Netz, der Lizenzschlüssel liegt offline beim Hersteller; getrennte Vollmachten gehören an getrennte Schlüssel, sonst könnte ein übernommener Dienst nicht nur Testzeiträume verlängern, sondern Lizenzen erfinden. Angenommen wird ein Nachweis nur, wenn Signatur, Gerätekennung und Produkt passen: Ein echter, aber fremder Nachweis ist wertlos.
- SicherheitDie Uhr des Geräts zurückzustellen verlängert den Testzeitraum nicht mehr. Das Gerät merkt sich den höchsten je gesehenen Zeitpunkt; steht die Uhr dahinter, rückt das Ende um dieselbe Spanne vor. Diese Sicherung wirkt nur im Testzeitraum – eine gültige Lizenz wird immer gegen die Uhr beurteilt, wie sie ist. Ein Fahrzeuggerät, dessen Uhr nach einem Stromausfall falsch steht, wird dadurch nie ausgesperrt.
- VerbessertÜbertragen wird eine gehashte Gerätekennung – und sonst nichts Fachliches. Der Dienst bekommt einen SHA-256-Wert der Android-Kennung, den Produktanspruch und die App-Fassung; die Kennung selbst verlässt das Gerät nicht. Keine Namen, keine Standorte, keine Streckenprotokolle. Was dabei anfällt – einschließlich der Absender-IP im Protokoll des Dienstes – steht ab sofort unter Datenschutz, Punkt 9. Handbuch, Anleitung und Handzettel nennen die einmalige Verbindung beim ersten Start.
2026.08.22.123222.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.22.1232 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.22.1233
- NeuBeide Apps sehen selbst nach, ob eine neuere Fassung bereitliegt. Einstellungen → Aktualisierung → Jetzt prüfen nennt die bereitliegende Fassung mit Größe; Jetzt aktualisieren lädt sie und legt sie dem System vor. Kein App-Store, keine Fernwartung, kein Kennwort auf dem Fahrzeuggerät. Bisher musste die IT jede APK von Hand auf jedes Gerät bringen – und vor allem musste sie überhaupt erst merken, dass es etwas Neues gibt.
- SicherheitDie Angaben zur neuen Fassung sind unterschrieben, und die geladene Datei wird gegen ihre Prüfsumme gehalten. Geprüft wird gegen den Aktualisierungsschlüssel von Grams IT – nicht gegen den Lizenzschlüssel: Wer Code auf Fahrzeuggeräte bringen kann, hat eine andere Vollmacht als wer eine Lizenz ausstellt, und das gehört an getrennte Schlüssel. Nach dem Laden vergleicht die App die SHA-256-Prüfsumme mit der unterschriebenen Angabe; was nicht passt, wird gelöscht und nicht installiert. Lässt sich etwas nicht feststellen, wird nichts angeboten – ein nicht angebotenes Update kostet einen Anruf, ein fälschlich angebotenes bringt fremden Programmcode auf ein Fahrzeug.
- NeuWährend einer laufenden Aufzeichnung wird nicht aktualisiert. Eine Installation beendet die App – und mit ihr die Fahrt, die gerade den Entlastungsbeweis schreibt. Dieselbe Linie wie bei der Lizenzprüfung, nur mit härterer Folge: Die Lizenz kostet die nächste Fahrt, ein Update die laufende. Geprüft wird zweimal, beim Anzeigen und beim Antippen – dazwischen kann eine Fahrt begonnen haben. Über Mobilfunk fragt die App vorher nach; 36 MB sind kein Nebenbei.
- VerbessertHandbuch, Anleitung und Handzettel führen durch die Freigabe. Ohne MDM bleibt ein Schritt beim Menschen: Android verlangt, dass die App einmalig unter „Unbekannte Apps installieren“ zugelassen wird, und fragt danach bei jeder Installation nach. Das neue Kapitel 24 zeigt jeden Schritt am Gerät – auch den Hinweis von Google Play Protect, der anbietet, die App an Google zu senden. Nötig ist das nicht: Unter Weitere Details steht Ohne Scan installieren. Wer das nicht weiß, schickt entweder das Produkt an Google oder bricht ab.
2026.08.22.110822.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.22.1108 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.22.1109
- VerbessertDie Fahrer-App heißt jetzt überall Ordivis Winterdienst. Kopfzeile und Startmenü trugen noch „Winterdienst Protokoll“ – den Namen von vor der Umstellung auf die Ordivis-Marke. Auf dem Fahrzeuggerät standen damit zwei Namen für dieselbe App: einer im Startmenü, ein anderer über der Bedienmaske. Wer sie in den Android-Einstellungen suchte, suchte unter dem falschen. Ordivis Bereitschaftsleitung bleibt unverändert „Bereitschaftsleitung“ – dort stimmen beide Angaben schon überein.
- VerbessertDie Hinweise auf die Android-Einstellungen nennen den Namen, den Android auch zeigt. Wo die App erklärt, wo eine Freigabe zu erteilen ist – Apps → … → Berechtigungen → Standort oder die Akku-Optimierung –, stand der Name fest im Text. Beide Apps teilen sich diese Texte, und eine feste Angabe kann für zwei verschieden benannte Apps nicht für beide stimmen. Der Name kommt jetzt von der App selbst und kann beim nächsten Umbenennen nicht mehr auseinanderlaufen.
2026.08.22.095222.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.22.0952 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.22.0954
- NeuVierzehn Tage Testzeitraum – im vollen Umfang, ohne Lizenz. Nach der Einrichtung eines Geräts arbeiten beide Apps zwei Wochen lang vollständig: Es ist dieselbe Fassung, keine abgespeckte. Vierzehn Tage sind so bemessen, dass ein Bauhof die Apps auf einem Fahrzeug einrichten, eine Bereitschaftswoche mitfahren und die Protokolle prüfen kann – kürzer hieße Erprobung nur bei passendem Wetter. In den letzten drei Tagen sagt die App es beim Start einer Fahrt an; eine Mahnung, die vom ersten Tag an dasteht, liest niemand.
- NeuDanach greift dieselbe Sperre wie bei einer abgelaufenen Lizenz. Es beginnt keine neue Fahrt mehr, bis eine gültige Lizenz eingetragen ist – als Datei aus dem Kundenbereich oder über den Aktivierungsschlüssel. Eine laufende Aufzeichnung wird auch hier nie unterbrochen. Die Lizenz löst den Testzeitraum jederzeit ab; umgekehrt verlängert ein laufender Testzeitraum keine abgelaufene Lizenz.
- VerbessertDie Apps nennen den Testzeitraum beim Namen. Lizenzseite und Einstellungen zeigen „Testzeitraum läuft“ mit dem Enddatum statt „Nicht lizenziert“ – es fehlt ja nichts, was einmal da war. Ist er vorbei, heißt die Rückfrage beim Fahrtbeginn „Testzeitraum abgelaufen“ und führt auf demselben Weg zur Lizenzseite.
- VerbessertHandbuch, Anleitung und Handzettel beschreiben den Testzeitraum. Kapitel 23 des Handbuchs, Schritt 5 der Bauhof-Anleitung und der Einrichtungs-Handzettel sagen jetzt, was in den ersten vierzehn Tagen gilt und was danach – damit niemand am fünfzehnten Tag vor einer Sperre steht, von der er nichts wusste.
2026.08.21.201121.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.21.2011 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.21.2013
- NeuBeide Apps prüfen die Lizenz – beim Start einer Fahrt und nirgends sonst. Eine laufende Aufzeichnung wird nie unterbrochen: Das Protokoll ist der Entlastungsbeweis, und eine Fahrt mittendrin abzubrechen, weil ein Datum überschritten ist, kostet genau diesen Beweis und nützt niemandem. Nach dem Ablaufdatum arbeiten die Apps noch 30 Tage weiter und mahnen beim Start; gewarnt wird schon 30 Tage vorher.
- NeuEine Lizenz für die ganze Verwaltung – gezählt wird nichts. Beide Apps tragen dieselbe Produktkennung, und die Lizenz gilt kundenweit für alle Geräte; an bestimmte Hardware gebunden wird nichts. Der Preis dafür ist bekannt und angenommen: Die Lizenzdatei lässt sich kopieren. Der Schutz liegt im Vertrag, nicht im Gerät – eine Gerätezählung sperrte im Schneefall ein Fahrzeug aus, weil sein Telefon getauscht wurde.
- NeuDie Lizenz kommt ohne Netz auf das Fahrzeuggerät. Als Datei aus dem Kundenbereich – dafür braucht das Gerät keinen Empfang, sie lässt sich auch im Bauhof einspielen – oder über den 25-stelligen Aktivierungsschlüssel von der Auftragsbestätigung, dafür einmalig mit Netz. Beide Wege tragen dasselbe Token; der Weg ist austauschbar, die Lizenz nicht.
- NeuProtokolle lassen sich teilen, wenn die Verwaltung kein Systempostfach stellt. Ist unter Einstellungen → Versand keines hinterlegt, tritt in der Ausgangskarte „Protokoll teilen“ an die Stelle von „Jetzt senden“: Die Protokolle gehen über die Android-Freigabe an eine App, die auf dem Gerät bereits eingerichtet ist. Betreff und Begleittext sind dieselben wie beim eigenen Versand. Android meldet nicht zurück, ob die gewählte App tatsächlich verschickt hat – die App fragt deshalb nach der Rückkehr, ob die Protokolle aus dem Ausgang dürfen. Im Zweifel bleiben sie stehen.
- SicherheitGeprüft wird gegen den eingebetteten Schlüssel des Herstellers. Die Prüfung nutzt den gemeinsamen Lizenzkern der Ordivis-Reihe (ECDSA P-256); der öffentliche Schlüssel steckt fest in der App. Wäre er von außen austauschbar, ließe sich die Prüfung mit einem selbst erzeugten Schlüssel aushebeln. Eine Lizenz eines anderen Ordivis-Produkts schaltet den Winterdienst nicht frei, und eine an Hardware gebundene Lizenz wird abgelehnt statt stillschweigend übergangen.
2026.08.21.102321.08.2026
Ordivis Winterdienst 2026.08.21.1023 · Ordivis Bereitschaftsleitung 2026.08.21.1025
- NeuErste ausgelieferte Fassung – und aus einer App sind zwei geworden. Ordivis Winterdienst fährt auf dem Fahrzeuggerät mit; Ordivis Bereitschaftsleitung ist die App des Bereitschaftsleiters, mit Kontrollfahrt, Wetterlage, Schneehöhe, Fahrbahnzustand und der Alarmierung des Räumkommandos. Rund tausend Zeilen, die vorher in beiden wortgleich standen – Vordergrunddienst, Versand, Einstellungen, Streckenverwaltung, Diagnose –, liegen jetzt in einer gemeinsamen Bibliothek.
- NeuFührungskarte mit amtlichem Kartenhintergrund. Die Karte zeigt die Strecke vor dem Fahrzeug auf basemap.de des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie: geldleistungsfrei, ohne Schlüssel, und die Verwendung in einer verteilten App ist ausdrücklich gestattet – die Bedingungen von OpenStreetMap untersagen genau das. Einmal geholte Ausschnitte bleiben auf dem Gerät und stehen ohne Netz wieder zur Verfügung; die Namensnennung steht in der Karte.
- NeuAktive Streckenführung – und ausdrücklich kein Navigationsgerät. Ein Routing sucht den schnellsten Weg von A nach B. Der Winterdienst braucht das Gegenteil: genau die festgelegte Strecke, jede Nebenstraße, in der richtigen Reihenfolge. Ein Navi ließe den Fahrer abkürzen – und im Protokoll stünde anschließend, ein Abschnitt sei nicht behandelt worden. Die Streckengeometrie entsteht durch Abfahren: Das Prüfprogramm gewinnt aus einem Protokoll eine
.strecke-Datei, die auf die Fahrzeuggeräte kommt.
- NeuDie Angaben, die im Streitfall zählen, sind jetzt Pflicht. Grundlage ist ein Rechtsvergleich aller 16 Bundesländer; der Kernbefund: Kein Bundesland schreibt ein Streckenprotokoll vor – die Dokumentationspflicht folgt aus der Beweislast. Ergänzt wurden der Aufbau des Fahrzeugs (aus dem Kennzeichen allein geht nicht hervor, ob geräumt werden konnte), Fahrbahnzustand und Schneehöhe auch in der Fahrer-App (gefordert ist der Zustand vor und nach der Maßnahme), die Streckenklasse je Strecke und die SHA-256-Prüfsumme der Protokolldatei im Text der Versandmail und in den Eckdaten des Prüfprogramms.
- VerbessertDie Apps tragen eine Ordivis-Kennung und den Schlüssel des Herausgebers. Aus dem Namensraum der Pilotkommune wurden
eu.ordivis.winterdienst und eu.ordivis.bereitschaftsleitung. Der Maßstab: Der Signierschlüssel gehört dem Herausgeber, nicht dem Anwender – Ordivis Winterdienst ist ein Produkt, das eine Gemeinde einsetzt, kein Erzeugnis der Gemeinde; Betreibername und Logo sind ohnehin eine Einstellung. Für Android ist die Paketkennung die Identität einer App: sie zu ändern heißt, eine andere App auszuliefern. Verteilt war zu diesem Zeitpunkt noch nichts – einen Winter später wäre dasselbe eine Neueinrichtung auf jedem Fahrzeuggerät gewesen.
- BehobenDrei Abstürze in der Android-Schicht. Einstellungen → Strecken bearbeiten beendete beide Apps, weil ein Stil im falschen Wörterbuch gesucht wurde. Der Vordergrunddienst stieg bei der Freien Fahrt der Bereitschaftsleitung aus – der Voreinstellung – und riss die App zehn Sekunden später mit. Und die Telefonfreigabe der Alarmierung warf eine Ausnahme, statt eine Ablehnung zu melden, weil die Systemabfrage eine zweite Berechtigung mitverlangte, die im Manifest bewusst fehlt.
- VerbessertMarkenfarben in den Steuerelementen, abgeschnittene Texte behoben. Auswahllisten und Schaltflächen folgen den Ordivis-Farben; Beschriftungen, die auf schmalen Geräten abgeschnitten waren, stehen wieder vollständig da.
- NeuHandbuch und Handzettel im Kundenbereich. Ein Handbuch über beide Apps und das Prüfprogramm, dazu die Einrichtung eines Geräts auf einem Blatt – beides als PDF, beides mit Prüfsumme.