Ordivis™ IT · App für Android

Die App ohne Google.

Die Ordivis-App kommt nicht aus dem Play Store. Sie wird unmittelbar vom Hersteller bezogen, und sie hält sich selbst aktuell – für beides braucht das Gerät weder ein Google-Konto noch die Google-Play-Dienste. Genau eine Sache geht ohne sie nicht. Sie steht auf dieser Seite, nicht im Kleingedruckten.

Android ab 6.0 Kein Google-Konto Kein Play Store nötig Signierte Selbstaktualisierung

Warum das überhaupt eine Frage ist

Ein Diensttelefon, das an einem Store hängt, gehört Ihnen nur halb.

Wer eine Fach-App über einen öffentlichen Store verteilt, gibt drei Dinge aus der Hand: wann eine Fassung erscheint, wer sie bekommt und ob sie überhaupt erscheinen darf. Dazu kommt ein Konto bei einem Dritten – für jedes Gerät, auch für das Telefon im Bauhof, das sonst nichts tut.

Der Weg der Ordivis-App läuft deshalb daran vorbei. Sie wird als fertiges Android-Paket ausgeliefert, und ihre Aktualisierungen holt sie unmittelbar bei uns. Das ist dieselbe Entscheidung wie beim Server: Ihre Daten verlassen Ihr Haus nicht – und Ihr Betrieb hängt nicht am Wohlwollen eines Dritten.

Beziehen

Kein Store, kein Konto, keine Registrierung

Die App wird als fertiges Android-Paket (APK) ausgeliefert. An keiner Stelle wird ein Google-Konto verlangt: nicht beim Einrichten, nicht beim Anmelden, nicht später.

Einzelne Geräte

Die Datei wird auf das Gerät gebracht und dort geöffnet. Android fragt einmalig nach, ob diese Quelle Anwendungen installieren darf – danach ist die App eingerichtet. Die Paketkennung lautet eu.ordivis.plattform.

Verwaltete Geräte

Ihre Geräteverwaltung (MDM) verteilt das Paket, wie sie jede andere hauseigene Anwendung verteilt. Serveradresse und Vorgaben lassen sich dabei über die Android-Konfiguration zentral setzen, sodass auf dem Gerät nichts eingetippt werden muss.

Nachrechnen statt vertrauen

Neben jedem Paket steht seine SHA-256-Prüfsumme. Damit lässt sich vor dem Verteilen belegen, dass Sie dieselbe Datei in der Hand haben, die wir gebaut haben.

Woher Sie die Datei bekommen. Ordivis IT ist im Pilotbetrieb; eine öffentliche Testfassung gibt es noch nicht. Der Weg führt in beiden Fällen über den Kundenbereich: Wer bereits Zugang hat, findet die App dort zusammen mit seiner Lizenzdatei – wer noch keinen hat, lässt sich auf derselben Seite als Pilotkunde vormerken.

Vor dem ersten Start

Drei Rückfragen auf dem Weg

Android und Chrome melden sich bei jeder App, die nicht aus dem Store kommt. Das gilt für jede APK aus dem Netz und sagt nichts über diese aus – hier steht, was dabei erscheint und was es bedeutet.

Chrome warnt beim Laden

Beim Herunterladen meldet Chrome „Die Datei könnte schädlich sein“. Trotzdem herunterladen antippen – und danach die Prüfsumme vergleichen. Dann wissen Sie es genauer als jede Warnung.

Installation zulassen

Android installiert nichts außerhalb des Play Stores ohne ausdrückliche Erlaubnis. Beim Öffnen der Datei führt es zu „Unbekannte Apps installieren“ – dort die Freigabe für den Browser oder die Dateien-App einschalten.

Play Protect

Google meldet „App-Scan empfohlen“ und bietet an, die App an Google zu senden. Nötig ist das nicht: Unter Weitere Details steht Ohne Scan installieren. Beide Wege führen zur Installation.

Die Prüfsumme ist kein Zierrat. Sie belegt, dass die geladene Datei die ist, die wir gebaut haben. Unter Windows prüfen Sie sie mit Get-FileHash <datei> -Algorithm SHA256, unter Linux mit sha256sum <datei>. Die App ist mit dem Schlüssel von Grams IT signiert; Android nimmt später keine Aktualisierung an, die diesen Schlüssel nicht trägt.

Nutzen

Die App selbst braucht keinen einzigen Google-Dienst

Was die App tut, tut sie mit Bordmitteln von Android und mit Ihrem Server. Dazwischen steht nichts.

Fachlich vollständig

Anmeldung, Störungsmeldung, eigene Vorgänge, Gerätebestand, Barcode- und QR-Erfassung, NFC, Inventur, Wissensdatenbank und Handbuch – nichts davon fragt bei Google nach.

Bordmittel statt Fremddienste

Kamera, NFC-Leser und die Anmeldung per Fingerabdruck sind Bestandteile von Android. Eine Karten-, Konto- oder Analysebibliothek eines Dritten wird nicht eingebunden.

Genau ein Gegenüber

Die App spricht mit Ihrem Server, dessen Adresse Sie selbst eintragen. Es gibt keine Zwischenstelle, die mitliest, und keine Telemetrie, die nebenher läuft.

Auch im abgeschotteten Netz

Hängt Ihre Anlage in einem Netz ohne Weg ins Internet, arbeitet die App vollständig darin. Nur ihre Selbstaktualisierung braucht dann einen anderen Weg – die Pakete kommen von uns, nicht aus Ihrem Haus.

Aktualisieren

Ohne Store – aber nicht ohne Prüfung

Ein Store nimmt einem zwei Dinge ab: das Nachsehen und das Prüfen. Beides macht die App selbst.

Sie fragt von sich aus nach

Beim Start sieht die App nach, ob eine neuere Fassung bereitliegt, und sagt es. Niemand muss dafür in die Einstellungen gehen – und niemand bleibt stillschweigend auf einer alten Fassung stehen.

Nichts geschieht hinter Ihrem Rücken

Laden und Installieren sind jeweils ein eigener Druck. Eine Installation beendet die App kurz; das mitten in einer Aufnahme oder einem Scan von selbst auszulösen, wäre übergriffig.

Unterschrieben

Die Auskunft darüber, welche Fassung gilt, ist mit ECDSA (ES256) unterschrieben, und der zugehörige öffentliche Schlüssel steckt in der App. Was nicht gültig unterschrieben ist, wird nicht angeboten – im Zweifel lieber kein Angebot als fremder Programmcode.

Nachgerechnet

Das geladene Paket wird gegen die SHA-256 aus dieser Auskunft geprüft. Was nicht dazu passt, wird nicht installiert.

Die Bezugsadresse ist nicht einstellbar – mit Absicht

Die Serveradresse Ihrer Fachdaten tragen Sie selbst ein. Die Adresse, von der die App ihren Programmcode bezieht, steht dagegen fest im Programm. Wer sie ändern könnte, könnte Programmcode auf Ihre Geräte bringen – das ist eine andere Vollmacht als die über Daten, und sie gehört nicht in ein Eingabefeld.

Die Grenze

Was ohne die Google-Play-Dienste nicht geht

Es ist genau eine Sache, und sie ist wichtig genug für diese Seite statt für eine Fußnote: Push-Benachrichtigungen.

Sie laufen über Firebase Cloud Messaging, einen Dienst von Google, und der setzt die Play-Dienste auf dem Gerät voraus. Fehlen sie, bekommt die App keinen Zustellschlüssel, und es kommt keine Push-Meldung an. Das lässt sich nicht durch eine Einstellung am Server umgehen: Auch der unmittelbare Versand aus Ihrem Haus geht über denselben Zustelldienst.

Verloren geht dabei nichts. Jede Meldung steht ohnehin in der App und wird beim nächsten Öffnen angezeigt; fällt die Zustellung aus, bleibt sie zusätzlich in der Warteschlange und wird erneut versucht. Was fehlt, ist der Anstoß von außen – nicht die Nachricht.

Für die Alarmierung heißt das konkret: In-App-Meldung und E-Mail erreichen die Person weiterhin. Das Telefon klingelt aber nicht von selbst. Wer nachts geweckt werden muss – Bereitschaft, Krisenstab –, braucht dafür ein Gerät mit Play-Diensten. Einen zweiten, google-freien Weckweg gibt es heute nicht; käme er, stünde er in der Roadmap, bevor er hier steht.

Prüfsteine

Woran Sie das nachprüfen können

Wer überhaupt beteiligt ist

Welche Dienste an einer Zustellung beteiligt sind und welche Angaben dabei wohin fließen, steht offen in der Liste der Unterauftragsverarbeiter.

Was wir nicht behaupten

Bekannte Risiken und Grenzen stehen in der Produktsicherheit – einschließlich der Abschnitte, die kein Vertrieb gern schreibt.

Was zuletzt ausgeliefert wurde

Jede Fassung der App mit Datum und Änderungen steht im App-Changelog.

Ansehen, bevor Sie etwas installieren.

Die App gibt es als klickbare Nachbildung im Browser – ohne Gerät, ohne Installation, ohne Konto. Das Paket selbst liegt im Kundenbereich.