Wo ist das Gerät?
Zugewiesen an welches Fahrzeug, welche Kolonne, welchen Standort.
Baubetriebshof · Bereitschaftsleitung · Gebäudemanagement
Fahrzeuge, Anbaugeräte, Maschinen, Kleingeräte, Leitern, Anhänger, Streugut. Wo es steht, wem es zugewiesen ist und wann die nächste Prüfung fällig wird, liegt heute in einer Excel-Datei, einem Ordner und in mehreren Köpfen. Das trägt, solange niemand fragt.
Bitte zuerst lesen
Ordivis™ Bauhof ist in Entwicklung. Was auf dieser Seite steht, ist ein vorgesehener Leistungsumfang und keine Zusage. Der Produktivstart ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen; das ist eine Planung und keine vertragliche Zusage.
Es gibt inzwischen einen Konzeptstand, und Bildschirmfotos davon stehen weiter unten auf dieser Seite. Ein Konzeptstand ist eine lauffähige Fassung, an der sich das Fachkonzept prüfen lässt – er läuft mit Musterdaten, er ist nicht vollständig, und er wird nicht ausgeliefert. Zwischen „läuft bei uns“ und „läuft in Ihrem Bauhof“ liegt der ganze Rest der Entwicklung.
Diese Seite hat denselben Zweck wie der Leistungskatalog, den wir Verwaltungen vorlegen: Sie soll zeigen, was wir vorhaben – damit Sie widersprechen können, solange Widerspruch noch etwas kostet.
Was heute fehlt
Zugewiesen an welches Fahrzeug, welche Kolonne, welchen Standort.
Mit Nachweis, nicht mit Erinnerung. Nach einem Unfall ist die Frage nicht, ob geprüft wurde, sondern womit sich das belegen lässt.
Wartung, Reparatur, Kraftstoff, Ausfallzeiten – je Gerät statt als Rechnungsstapel.
Eine Frage, die ohne Historie niemand belastbar beantwortet.
Die tragende Absicht
Ordivis Winterdienst ist bereits im Einsatz und protokolliert Fahrzeug und Aufbau je Räum- und Streufahrt. Ein Teil des Bestands liegt damit ohnehin schon strukturiert vor – und die Frage, warum er zweimal gepflegt werden soll, beantwortet sich von selbst.
Das ist dieselbe Entscheidung wie bei Ordivis Belegung, wo der Exchange-Kalender die führende Quelle bleibt: Wo eine Quelle schon führt, wird sie gelesen und nicht ersetzt.
Vorgesehener Umfang – jede Zeile eine Absicht, keine Zusage
Ordivis™ Bauhof hat einen Arbeitsplatz für Windows und ein Webportal. Beide sprechen dieselbe Schnittstelle an und lesen dieselben Objekte. Das ist keine Zugabe, sondern die Hausregel des Erzeugnisses: Was im Portal nicht möglich ist, muss zwingend am Arbeitsplatz möglich sein – und beide sollen denselben Ausbaustand haben. Die Bilder stehen deshalb paarweise: links der Arbeitsplatz, rechts das Portal, jeweils dieselbe Aufgabe.
Neun Anlagen, zwei davon gesperrt, drei Fristen überzogen. Beide Oberflächen melden dazu dieselbe Lücke im eigenen Bestand: Für zwei Anlagen ist gar keine Prüffrist erfasst – sie erscheinen in keiner Fälligkeitsmeldung, und die Sperre bei Ablauf greift für sie nicht. Eine Anwendung, die diese Zahl verschweigt, sieht ordentlicher aus, als der Bestand ist.
Fahrzeuge, Anbaugeräte, Maschinen und Kleingeräte stehen in einer Liste, nicht in vier. Eine rot markierte Zeile ist gesperrt: Sie wird der Disposition nicht angeboten, weil eine Prüfung überzogen ist, die bei Ablauf sperrt – abgelaufene Hauptuntersuchung oder abgelaufene Prüfung nach § 14 BetrSichV. Dort widerspricht nicht die Planung, sondern das Gesetz.
Hauptuntersuchung, Saisonprüfung, UVV, BetrSichV und Herstellerintervalle. Die Fälligkeit entsteht nach Kalender, nach Zählerstand und nach Ereignis. Ein Modell, das nur den Kalender kennt, deckt etwa die Hälfte eines Bauhofs nicht ab: Ein Ölwechsel in „noch 88 Betriebsstunden“ steht in keinem Terminkalender, und eine Saisonprüfung hängt am Ereignis, nicht am Datum.
Offene Meldungen sichten, zusammenfassen, einordnen, terminieren. Das ist der zweite tragende Grund dafür, dass es überhaupt einen Windows-Client gibt: Mehrfensterbetrieb, Tastaturbedienung und die Liste links neben dem Vorgang rechts – im Browser bedeutet dasselbe drei Registerkarten ohne Bezug zueinander. Und genau deshalb steht dieselbe Arbeit im Portal als gleichwertige Listenansicht.
Die Verkehrssicherungspflicht steht getrennt von der Regelarbeit, und das nicht zur Zierde: Im Schadensfall wird nicht gefragt, wie viel zu tun war, sondern seit wann der Mangel bekannt ist. Beide Ansichten sagen ausdrücklich, was sie nicht beantworten – eine Fläche, für die nie ein Auftrag angelegt wurde, fehlt im Rückstand vollständig, und zwar lautlos.
Bildschirmfotos vom Konzeptstand v2026.08.29, aufgenommen am 29. August 2026 mit Musterdaten: erfundene Anlagen, erfundene Namen, erfundene Meldungen. Der Konzeptstand ist keine auslieferbare Fassung, und einzelne Bausteine fehlen noch – die Plantafel der Disposition mit Ziehen und Ablegen etwa ist nicht enthalten. Was hier zu sehen ist, kann sich bis zum Produktivstart in jedem Punkt ändern.
Abgrenzung
Auch das gehört in ein Fachkonzept – und zwar früh. Wer diese fünf Dinge sucht, ist bei uns falsch, und das steht besser hier als in einem Gespräch nach der Vergabe.
Nicht gemeint ist damit die Einteilung selbst. Kolonnen mit ihrer Besetzung, die Zuweisung von Auftrag, Fahrzeug und Gerät und die Befähigungen – Führerscheinklasse mit Ablaufdatum, Sachkundenachweis Motorsäge, Einweisung auf ein Gerät – sind die tägliche Arbeit einer Bauhofleitung und gehören dazu. Eine Zuweisung an jemanden ohne gültigen Nachweis wird gesperrt und nicht bloß angemerkt. Ebenso das Lager: Streugut und Sole, Baustoffe, Ersatzteile für Fahrzeuge und Geräte, Verkehrszeichen und Absperrmaterial – mit Zugang, Abgang, Meldebestand und Inventur.
Ehrlicher als eine Zusage
Die Ordivis IT führt bereits eine CMDB mit Configuration Items, Standortbaum und Lebenszyklus. Ein Bauhof ist kein Rechenzentrum – aber die Frage ist offen und wird nicht nebenbei beantwortet.
Vom Terminvorlauf bis zur vollständigen Prüfmittelverwaltung liegen Welten an Aufwand.
Ausgabe und Rücknahme am Telefon wären naheliegend; entschieden ist nichts.
Aus dem Winterdienst, aus einer Tabelle, von Hand – vermutlich alles drei.
Ordivis Bauhof hat eine eigene Spalte auf der Preisseite – nach derselben Einwohnerstaffel wie die übrige Reihe: ab 1.490 € im Jahr, eine Gemeinde der Stufe 3 zahlt 2.700 €. Im Jahresbetrag sind alle Funktionen enthalten, dazu unbegrenzt Nutzer, Fahrzeuge und Geräte. Ein Bauhof, der wächst, kostet nicht mehr.
Berechnet wird erst ab Auslieferung. Bis dahin steht die Zahl da, damit Sie einen Haushaltsansatz aufstellen können, ohne vorher ein Vertriebsgespräch führen zu müssen – und nicht, damit wir sie in Rechnung stellen.
Sagen Sie uns, wie Ihr Bauhof seinen Bestand heute führt. Das fließt in das Fachkonzept ein, kostenfrei und ohne Bindung.