IPAM · IP-Adressverwaltung

IP-Adressverwaltung, die weiß, welches CI an der Adresse hängt.

Ordivis Network

Subnetz-Baum, Auslastung, DHCP-Abgleich und aktiver Netzwerk-Scan – verknüpft mit der CMDB statt daneben geführt. Unbegrenzt viele Adressen und Netze, ohne Aufpreis je Knoten.

IP-Adressen & Netze 0 € je verwaltetem Knoten 100 % On-Premises
# Subnetz-Baum mit Auslastung
10.0.0.0/8        Konzernnetz
 ├─ 10.20.0.0/16   Standort Nord
 │   ├─ 10.20.1.0/24  Server   88 %
 │   └─ 10.20.9.0/24  Clients  41 %
 └─ 10.30.0.0/16   Standort Süd

10.20.1.14  app-srv-04  statisch · CI verknüpft
10.20.1.15  frei        Scan: keine Antwort
Grundlagen

Was ist IPAM?

IPAM (IP Address Management) ist die zentrale Verwaltung der IP-Adressen, Subnetze und Adressbereiche eines Netzes – samt der Frage, welches Gerät hinter einer Adresse steckt und ob sie überhaupt noch benutzt wird.

Es beantwortet drei Fragen, an denen Tabellenkalkulationen zuverlässig scheitern: Welche Adresse ist frei? Wem gehört eine belegte? Und wie voll ist dieses Subnetz eigentlich? Die ersten beiden entscheiden darüber, wie schnell ein neuer Server ans Netz geht. Die dritte entscheidet darüber, ob Sie eine Netzumstellung rechtzeitig planen oder unter Zeitdruck durchführen.

Warum eine Tabelle irgendwann kippt

Eine Excel-Liste ist am ersten Tag korrekt und danach jeden Tag ein wenig weniger. Sie überprüft nichts: Eine Adresse bleibt als vergeben eingetragen, obwohl das Gerät längst abgebaut wurde. Zwei Kollegen vergeben dieselbe Adresse, weil beide eine ältere Kopie geöffnet hatten. Und sobald niemand mehr traut, was drinsteht, wird gescannt statt nachgeschlagen – dann war die Pflege umsonst.

Ordivis Platform gleicht den dokumentierten Stand deshalb aktiv gegen die Wirklichkeit ab: über DHCP-Import und über einen aktiven Netzwerk-Scan samt MAC-Adress-Erfassung.

IPAM oder DHCP-Konsole?

Die DHCP-Konsole kennt nur die dynamisch vergebenen Adressen ihres eigenen Servers. IPAM führt das Gesamtbild: statische und dynamische Adressen, reservierte Bereiche, Netze ganz ohne DHCP und dokumentierte Planung für Segmente, die noch gar nicht ausgerollt sind. Die DHCP-Konsole ist eine Betriebsansicht – IPAM ist die Planungs- und Nachweisebene darüber.

Funktionsumfang

Was das IPAM-Modul kann

Subnetz- & Bereichsverwaltung

Hierarchischer Prefix-Baum mit Auslastungsanzeige je Netz. Sie sehen, welches Segment eng wird, bevor die erste Anfrage nach einer freien Adresse ins Leere läuft.

Einzel-IP mit Status

Jede Adresse mit Zustand, Zweck und Zuordnung – frei, reserviert, vergeben. Kein Ratespiel darum, ob eine Lücke Absicht ist oder Vergessen.

DHCP-Abgleich

Import der DHCP-Vergaben: Der dokumentierte Stand wird gegen die tatsächliche Zuteilung geprüft, Abweichungen werden sichtbar statt still.

Aktiver Netzwerk-Scan

Erreichbarkeitsprüfung mit MAC-Adress-Erfassung. Belegte Adressen ohne Eintrag fallen auf – ebenso Einträge ohne Gerät dahinter.

IP↔CI-Verknüpfung

Adressen hängen an Configuration Items, nicht an Freitext. Am CI erscheint die IP read-only – verknüpft, nie kopiert.

Unbegrenzt, ohne Knotenpreis

Adressen und Netze sind in jedem Tarif unbegrenzt. Vollständige Dokumentation wird damit nicht zur Budgetfrage – anders als bei Staffeln nach verwalteten Knoten.

IPAM
IPAM-Software: Prefix-Baum, Auslastung und IP-zu-CI-Zuordnung in Ordivis
IP-AdressverwaltungPrefix-Baum, Auslastung und IP↔CI-Zuordnung inklusive DHCP-Import und Scan.
Häufige Fragen zu IPAM

Kurz und ehrlich beantwortet

Was ist IPAM?

IPAM (IP Address Management) ist die zentrale Verwaltung der IP-Adressen, Subnetze und Adressbereiche eines Netzes – samt der Frage, welches Gerät hinter einer Adresse steckt und ob sie überhaupt noch benutzt wird. Es beantwortet die drei Fragen, an denen Tabellen scheitern: Welche Adresse ist frei, wem gehört eine belegte, und wie voll ist ein Subnetz?

Warum reicht eine Excel-Tabelle nicht?

Weil sie nichts überprüft. Eine Tabelle behält eine Adresse als vergeben, obwohl das Gerät längst abgebaut ist, und sie merkt nicht, wenn zwei Kollegen dieselbe Adresse vergeben. Ordivis Platform gleicht mit DHCP ab und scannt das Netz aktiv – der Dokumentationsstand wird also gegen die Wirklichkeit geprüft, statt ihr hinterherzulaufen.

Worin unterscheidet sich IPAM von der DHCP-Konsole?

Die DHCP-Konsole kennt nur dynamisch vergebene Adressen ihres eigenen Servers. IPAM führt das Gesamtbild: statische und dynamische Adressen, reservierte Bereiche, Netze ohne DHCP und dokumentierte Planung für noch nicht ausgerollte Segmente – dazu die Zuordnung zu Standort, Zweck und Configuration Item.

Kostet jede verwaltete IP-Adresse Lizenzgebühr?

Nein. Adressen, Subnetze und Netze sind in jedem Tarif unbegrenzt und kostenfrei; abgerechnet wird nach benannten Named-User. Das ist ein bewusster Gegenentwurf zu Anbietern, die nach verwalteten Knoten staffeln – dort wird ausgerechnet die vollständige Dokumentation zum Kostenrisiko.

Wie hängen IPAM und CMDB zusammen?

Über eine Verknüpfung, nicht über eine Kopie. Die IP-Anzeige am Configuration Item kommt read-only aus dem IPAM. Dadurch gibt es keine zwei divergierenden Stände derselben Adresse – ein Fehler, der in getrennten Werkzeugen praktisch unvermeidlich ist.

Unterstützt Ordivis IPv6?

Die Subnetz- und Bereichsverwaltung ist auf beide Adressfamilien ausgelegt. Den tagesaktuellen Ausbaustand des Moduls lesen Sie in der Modulreife-Übersicht – wir veröffentlichen dort auch, was noch nicht fertig ist.

Passend dazu

IPAM steht nicht allein

CMDB-Software

Die Adresse gehört zu einem Configuration Item – verknüpft, nie kopiert.

Discovery & Inventar

Netzwerk-Scan und AD-Sync halten Adressen und Geräte von selbst aktuell.

ITSM-Software

Alle ITIL-Module auf derselben Datenbasis, ohne Modul-Aufpreise.

Sehen Sie den Subnetz-Baum an echten Daten.

Prefix-Baum, Auslastung, DHCP-Abgleich und Scan – in einer Demo per Videokonferenz.