Changelog

Ordivis™ Bauhof – Versionen & Neuerungen

Hier stehen alle Fassungen chronologisch, die neueste oben – sobald es eine gibt. Bisher gibt es keine. Diese Seite steht trotzdem schon da, damit der Verlauf von der ersten Fassung an vollständig ist und nicht rückwirkend zusammengetragen wird.

Aktuelle Version2026.09.26.1144 Zum Produkt
2026.09.26.114426.09.2026Aktuell
  • NeuEine Anordnung lässt sich erfassen – im Arbeitsplatz und im Portal. Die Erfassungsmaske fehlte in beiden Oberflächen; hereinkommen konnte eine verkehrsrechtliche Anordnung nur über die Schnittstelle. Damit war der Eingang in den Prozesskreis im Betrieb verschlossen. Jetzt steht „Anordnung erfassen“ im Portal unter der Liste und im Arbeitsplatz als Dialog, mit Kopf, Positionen und – außer beim Aufstellen – dem bestehenden Objekt aus der Suche an Straße und Station. Eine Anordnung lässt sich jetzt auch mit Grund zurückweisen, und ein abgewiesener Wechsel wird angezeigt, statt auszusehen, als sei nichts geschehen. Die Vollzugsmeldung aus dem Portal trägt jetzt den Briefkopf der Kommune statt des Herstellerzeichens.
  • BehobenEin Auftrag aus einer Anordnung schließt nur mit Beleg. Das Hindernis „war schon erledigt“ setzte jeden Auftrag auf fertig – bei einem Auftrag aus einer Anordnung ohne Foto, Ort und Katasterwirkung, und die Vollzugsmeldung führte ihn danach als ausgeführt. Das war der eine Weg am Belegzwang vorbei. Jetzt verweist das Hindernis dort auf den Abschluss mit Beleg, und der Leistungsnachweis zählt „war schon erledigt“ nicht mehr als erbrachte Leistung. Wer ein Zeichen ersetzt, erledigt jetzt die Mängel des abgelösten; bisher blieben sie am demontierten Objekt offen.
  • BehobenWer im System zeichnet, steht aus der Anmeldung fest. Mehr als zehn Namen kamen aus dem Anfragetext oder einem freien Feld: wer einen Nachweis ausstellt, eine gesetzliche Sperre übersteuert, einen Tag bestätigt, eine Inventur anlegt und abschließt, gegenbucht, eine Zeit korrigiert, einen Schnitt freigibt, einen Werkstattauftrag annimmt, weiterschaltet oder freigibt, zurückstellt, vermerkt, begründet oder eine Abwesenheit einträgt. „Kontiert von“ war Pflicht – und wurde nirgends gespeichert. Jetzt steht es am Auftrag. Wer am Regal gezählt hat, bleibt eine Eingabe: Das weiß nur, wer dabei war.
  • BehobenDie Materialliste einer Aktion lässt sich führen. Keine einzige Position ließ sich eintragen – der Fachdienst antwortete in beiden Oberflächen mit einem Fehler; Positionen gab es nur in den Vorführdaten und in Kopien aus einer Vorlage. Ein Einsatz wurde abgewiesen, wenn sein Abgang schon gebucht war – ob er durchging, hing von der Reihenfolge zweier Eingaben ab. Den Vermerk zu einem Verlust schreibt jetzt, wer ihn feststellt, statt eines immer gleichen Satzes, und ein vorhandener Artikel lässt sich als Absperrmaterial einordnen; der Abschnitt dazu blieb in jeder echten Anlage leer. An der Ausgabestation lässt sich eine verlorene Marke stilllegen, und „Zuletzt benutzt“ zählt auch die Buchungen.
  • BehobenBefähigungen trägt nur noch die Verwaltung ein. Eine Befähigung eintragen, eine Befähigungsart anlegen und festlegen, was ein Gerät verlangt – keiner dieser Wege prüfte eine Rolle. Ein Mitarbeiter konnte sich die Sachkunde Motorsäge selbst eintragen, und die Sperre bei der Zuweisung ließ ihn durch. Unterweisungsthemen und Befähigungsarten lassen sich jetzt stilllegen; ein einmal angelegtes Thema stand bisher für immer bei jeder Person. Die eigene Schutzausrüstung sieht jetzt jeder, nicht nur die Verwaltung, und eine Besetzung lässt sich auch für einen Tag vor mehr als 14 Tagen nachtragen.
  • BehobenWerkstatt und Winterdienst zeigen im Arbeitsplatz, was das Portal zeigt. Die Werkstattannahme im Arbeitsplatz setzte weder Art noch Zuständigkeit; ein dort angenommener Auftrag blieb ohne Art. Der Einsatzabgleich nennt jetzt auch im Arbeitsplatz Fahrten, die nicht eingeteilt waren. Die Saisonfrage „Sind die eingeteilten Fahrzeuge vorgeprüft?“ behauptete, ihr Vermerk stehe im Nachweis – abgelegt wird nichts, und so steht es jetzt da. Eine eingetragene Schnittfreigabe wurde beim ersten Kontieren als Abweisung gemeldet, obwohl sie gespeichert war.
  • VerbessertDas Handbuch ist am Programm nachgesehen, und „Was fehlt noch“ nennt den heutigen Stand. Die Portalseite zeigte den Stand vom 25.08.: Werkstattannahme, Zeiterfassung, Winterdienst-Archiv und den Arbeitsplatz selbst als nicht enthalten, alles längst gebaut. Jetzt nennt sie, was ein Anwender vermissen wird. Rund zwanzig Kapitel sind gegen den Code gehalten, darunter Wachen, Installation und Aktualisierung, Datenschutz und Mitbestimmung; wo das Handbuch mehr versprach, als das Programm tut, steht es jetzt so da. OB-33 sagt ausdrücklich, was die Freigabe einer personenscharfen Auswertung nicht prüft.
2026.09.25.171825.09.2026
  • BehobenEine erneute Installation lässt stehen, was der Betreiber eingetragen hat – und HTTPS kommt wirklich an. Das Setup schrieb die Einstellungsdateien bei jedem Lauf neu: Sicherungsablage, Postfach- und Belegordner und die Uhrzeiten der Wachen waren danach weg, und das neue Datenbankkennwort ließ die nächtliche Sicherung scheitern. Das Kennwort des Zertifikats war so geschützt, dass die Dienste es nie lesen konnten – sie sprachen nur HTTP, und das Portal bekam sein Zertifikat nie. Jetzt bleibt beim erneuten Lauf stehen, was das Setup nicht selbst setzt, und mit einem Zertifikat sprechen Fachdienst und Portal HTTPS. Das Setup zeigt Kennung und Kennwort des Erstzugangs am Ende in einem eigenen Fenster; bisher standen sie nur im Setup-Protokoll, das nur Administratoren lesen. Die Sicherung meldet sich außerdem mit der Datenbankrolle an, die das Setup anlegt – mit der alten Vorgabe scheiterte jeder nächtliche Lauf an der Anmeldung.
  • NeuDrei Arbeiten, die nur in der App oder über die Schnittstelle gingen, gehen jetzt am Schreibtisch. Einen Auftrag mit Beleg abschließen (Arbeitsplatz: Plantafel, Portal: Disposition) – Ort und Zeit kommen aus dem Foto. Den Adressbestand einspielen, auch aus den amtlichen Hauskoordinaten (Winterdienst → Auskunft). Einem Straßenabschnitt seine Reinigungsklasse zuordnen. Bis dahin ließ sich ohne die App kein Auftrag schließen. Die Sammeländerung von Anlagen gibt es jetzt auch im Portal.
  • NeuListen und Straßennetz lassen sich als Datei laden, auch Shape-Dateien. Das Portal nimmt eingefügten Text nur bis 32 KB an; eine längere Liste trennte die Verbindung, und die Seite begann von vorn. Ein Straßennetz als GeoJSON ist fast immer größer. Jetzt steht „Datei laden“ beim Netzimport, bei der Anlagenübernahme und bei den Kundenschlüsseln, in beiden Oberflächen. Die Katasterübernahme liest außerdem Shape-Dateien mit Punkten, das Bezugssystem aus der .prj. Linien, Flächen und fremde Bezugssysteme werden ganz abgewiesen statt still verkürzt.
  • NeuDie Übersicht zeigt die Verkehrssicherung. Auf der Startseite standen Fuhrpark, Lager und Disposition – der Zweck des Verfahrens kam nicht vor. Jetzt sechs Kacheln: Objekte, Kontrolle überfällig, ohne Kontrollintervall, offene Mängel, Gefahr ohne Sicherung und Objekte mit Lücke. Jede Zahl kommt aus dem Bericht dahinter und nicht aus einer eigenen Rechnung. Zwei Kacheln sagen außerdem genauer, was sie zählen: „Aufträge, nicht abgeschlossen“ und „insgesamt n offen“.
  • BehobenDie Zeiterfassung prüft, was sie verspricht. Die Regeln der Zeitbuchung standen nur in ihren Proben: Arbeitsplatz und Portal legten zwei laufende Uhren für dieselbe Person an, und ein Nachtrag für morgen ging durch. Jetzt beendet eine neue Uhr die laufende derselben Person, und eine Zeit in der Zukunft wird abgewiesen – auch bei der Sammelbuchung für die ganze Kolonne. Mit „Tag anzeigen“ lässt sich ein Tag ansehen und bestätigen, ohne selbst etwas zu buchen. Eine Uhr vom Vortag bleibt stehen: Ein Ende über Nacht wäre erfunden.
  • BehobenStillstand und Ausfallzeit in der Werkstatt stimmen. Die Annahme eines Werkstattauftrags stand nicht im Zustandsprotokoll. Die Stillstandsliste zählte ab der Annahme, und die Ausfallzeit buchte die Zeit danach als Liegezeit vor der Annahme. Ein Auftrag, der vor dreißig Tagen angenommen wurde und seit drei Tagen auf ein Teil wartet, stand mit „seit 30 Tagen“ da. Jetzt zählt der Stillstand ab dem Wechsel in den Zustand, und die Annahme ist ein Eintrag wie jeder andere. Die Vorführdaten hatten den Eintrag selbst geschrieben und den Fehler verdeckt.
  • BehobenDie Fahrerlaubnissperre wirkt bei der Zuweisung an eine Kolonne. Ein Lkw ließ sich einer Kolonne zuweisen, deren einziger Fahrer mit Klasse C eine beanstandete Fahrerlaubnis hatte; die Sperre stand nur in der Verfügbarkeitsauskunft der Akte. Jetzt wird die Kolonne geprüft. Das Stammfahrzeug einer Kolonne lässt sich jetzt setzen – keine Maske bot es an, und beim Kunden blieb die Spalte leer. Im Portal öffnet sich die Kolonne wieder zum Ändern.
  • BehobenZwei Portalseiten öffnen sich wieder, und der Winterdienst liefert seine Urschrift. Meldebestand (seit dem 16.09.) und Planstand (seit dem 26.08.) brachen im Portal beim Aufbau ab. Die Urschrift eines Streuprotokolls ließ sich im Portal nicht herunterladen, „Fahrten ansehen“ an der Einsatzakte zeigte das ganze Archiv statt der Fahrten der Nacht, und ein Teilstück kam beim Einlesen nur als Information an. Den Knopf „Fahrten ansehen“ hat jetzt auch der Arbeitsplatz. Geht die Verbindung zum Portal verloren, sagt es das jetzt auf Deutsch, mit dem nächsten Versuch und einem Knopf zum Neuladen.
  • BehobenDie Werkzeugausgabe ordnet nicht nach Personen, und Material einer Aktion kommt in den Rückbauabgleich. Die Liste der Ausleihen ließ sich nach der Person sortieren – eine Rangliste, auch wenn niemand sie so nennt; das ist jetzt in beiden Oberflächen gesperrt. Ein Einsatz ließ sich auf keiner Oberfläche einer Aktion zuordnen, und der Rückbauabgleich jeder echten Aktion blieb leer; das Lager fragt jetzt bei der Art „Aktion“, zu welcher. Eine stillgelegte Ausgabestation bucht sofort nicht mehr; bisher ging das bis zum Ablauf ihrer Anmeldung weiter.
  • BehobenWer einen Wartungszugriff freigibt, steht jetzt aus der Anmeldung fest. Der Fachdienst nahm den Freigebenden aus dem Anfragetext, im Arbeitsplatz aus einem freien Textfeld. Die Einsicht, die der Vertrag zur Auftragsverarbeitung der Kommune zusagt, nannte, wen jemand eingetippt hatte. Die Löschmeldung nennt außerdem die Orte, an denen gelöschte Daten weiterleben können: Papierkorb, Anhänge im Ticketsystem, Postfach, Entwicklungsrechner und Austauschordner. Die Meldemaske für besondere Vorkommnisse bietet nur noch an, was jemand melden darf, und sagt, wohin der Rest geht.
  • VerbessertJede Seite geht auch ohne Maus, und F1 führt öfter zum richtigen Abschnitt. Sieben Klickwege des Portals gingen nur mit der Maus, und neun Bedienelemente hatten keinen Namen, den ein Vorleseprogramm nennen könnte. Den Umriss zeichnet man jetzt auch mit der Tastatur, über ein Fadenkreuz. F1 führte bei 34 von 69 Seiten des Arbeitsplatzes in ein Kapitel, das die Seite nicht beschrieb; für die meisten führt es jetzt zu ihrem Abschnitt, und das Handbuch ist an vielen Stellen am Programm nachgesehen. Das Kennwort lässt sich im Portal jetzt jederzeit über die Kopfzeile wechseln, nicht erst, wenn der Wechsel fällig ist.
  • VerbessertJede Auslieferung trägt ihre Drittanbieterhinweise und eine Stückliste. Die Installer gingen ohne Lizenz- und Drittanbieterdatei hinaus, obwohl MIT, Apache und BSD den Urhebervermerk in der Weitergabe verlangen. Jetzt liegen THIRD-PARTY-NOTICES.txt und eine CycloneDX-Stückliste in jedem Programmordner, und der Systemstatus zeigt in beiden Oberflächen jede Komponente mit Fassung, Herkunft, Lizenz und bei Laufzeiten dem Support-Ende. Zwölf von dreizehn Komponenten, die hinter dem neuesten Patch ihrer Reihe lagen, sind nachgezogen, darunter das Windows App SDK auf 2.5.1.
2026.09.24.181624.09.2026
  • BehobenDer Arbeitsplatz stürzt beim Start nicht mehr ab. Auf manchen Rechnern beendete sich der Arbeitsplatz wenige Sekunden nach dem Start ohne jede Meldung, auch in der installierten Fassung. Die Ursache lag in einer Laufzeitbibliothek von Windows (Windows App SDK 1.6), die nicht mehr gepflegt wird. Der Arbeitsplatz nutzt jetzt die gepflegte Fassung 2.4. Auf dem betroffenen Rechner endeten vorher 8 von 12 Starts im Absturz, danach keiner von 12. Das Portal war nicht betroffen.
  • NeuWas der Fachdienst kann, bieten jetzt auch die Oberflächen an. Eine neue Prüfung im Bau sucht jeden fertigen Weg des Fachdienstes, den keine Seite des Arbeitsplatzes erreicht. Beim ersten Lauf waren es 42 – darunter Handlungen, die das Handbuch längst beschrieb. Jetzt sind es noch drei. Neu in beiden Oberflächen sind unter anderem: eine durchgeführte Prüfung ohne Prüflauf eintragen (etwa die HU der Prüfstelle), der befristete Notausgang an einer sperrenden Frist, Anbaugeräte montieren und abbauen, Kosten buchen und Betankungen erfassen an der Akte, Werkstattaufträge weiterschalten und freigeben, Schutzausrüstung zurücknehmen samt Ablaufübersicht, Prüfarten, Leistungen, Pflege- und Reinigungsklassen und Kundenschlüssel ändern, Ämter anlegen, Ausgabestationen stilllegen, falsch erfasste Gefahrstoffangaben zurücknehmen und den Anzeigenamen eines Kontos ändern. Im Arbeitsplatz stehen außerdem der Befähigungs- und der Themenkatalog, das Stilllegen von Prüfarten und Protokollgeräten sowie Inventareinsätze und der Zustand des Absperrmaterials. Offen und benannt sind noch der Auftragsabschluss am Schreibtisch, das Einspielen des Adressbestands und die Zuordnung einer Reinigungsklasse zum Straßenabschnitt.
  • NeuDie Lagerakte zeigt, woraus ein Bestand entsteht – und dort wird eine falsche Buchung gegengebucht. Zu jeder Zeile im Lagerbestand öffnet sich jetzt die Liste ihrer Bewegungen: wann, welche Art, welche Menge, wer und mit welchem Beleg. Darüber steht in einem Satz, was die Messungen am Buchbestand geändert haben. Eine falsche Buchung wird gegengebucht und nicht geändert: Sie bleibt stehen, die Gegenbuchung kehrt Menge und Art um und steht mit ihrem Grund daneben. Dieselbe Buchung lässt sich nur einmal gegenbuchen – ein zweites Mal verschöbe den Bestand um denselben Betrag noch einmal.
  • NeuAm Schreibtisch lassen sich Fragen stellen, die bisher nur in der Schnittstelle standen. Ein Mangel an einem Katasterobjekt lässt sich direkt erfassen, etwa nach einem Anruf; der Auftrag entsteht daraus wie beim Kontrollgang, und bei Gefahr im Verzug wird die belegte Sofortmaßnahme verlangt. Im Verlauf eines Objekts beantwortet „Wo stand es am …?“ die Frage, die im Schadensfall gestellt wird – vor der Erfassung lautet die Antwort „das Kataster weiß es nicht“ und nicht „es stand dort nicht“. Die Anlagenakte prüft die Verfügbarkeit für eine bestimmte Person, ein Unfall lässt sich mit seinem Werkstattauftrag verknüpfen, und das Archiv zeigt den Streugutverbrauch einer einzelnen Fahrt. Eine einzelne Fahrt wird dabei nicht gegen den gebuchten Lagerabgang gehalten – eine Beladung reicht für mehrere Fahrten, der Abgleich steht am Einsatz.
  • BehobenDie Ablaufbilder in der Hilfe sind lesbar. In der Hilfe, die Arbeitsplatz und Portal zu jeder Seite zeigen, standen alle 25 Ablaufbilder als schwarze Flächen da; das gedruckte Handbuch war richtig. Jetzt tragen sie ihre Farben, auch in der dunklen Darstellung. Neu im Handbuch sind die Unfallakte, die Lagerakte, der Streugutverbrauch einer Fahrt und die Stichtagsfrage im Kataster.
  • VerbessertListen verlieren auf kleinen Fenstern nicht mehr alle Zeilen. Im Kataster blieb der Liste auf einem Bildschirm mit starker Skalierung keine einzige Zeile: Sie stand zwischen Abschnitten, die ihr den Platz nahmen, und die Pfeiltaste löste dann einen Fehler aus. Die Seite rollt jetzt, und die Liste hat eine feste Höhe – ebenso elf weitere Listen im Arbeitsplatz. Die Dringlichkeit eines Mangels heißt außerdem in Arbeitsplatz, Portal und App gleich; das Portal zeigte bisher „GefahrImVerzug“.
KW 38 · 14.09.–20.09.20264 Fassungen
2026.09.19.162019.09.2026
  • BehobenEigene Einträge im Mängelkatalog werden jetzt überall angenommen. Der Mängelkatalog lässt sich pflegen: eigene Einträge anlegen, die Auftragsart ändern, Einträge abkündigen. Die Auswahl im Portal zeigte den gepflegten Katalog seit dem 01.09.2026 an, außer bei der Inventur – geprüft wurde der gewählte Mangel beim Speichern aber weiter gegen die fest eingebaute Liste. Ein eigener Eintrag stand also zur Wahl und wurde abgewiesen, und zwar auf allen fünf Wegen: beim Kontrollgang, bei der Inventur, beim Mangel am Objekt, bei der Meldung aus der App und bei der Mangelfolge. Eine geänderte Auftragsart galt nirgends. Jetzt gilt der gepflegte Katalog beim Anbieten wie beim Prüfen, und die Auftragsart kommt aus ihm. Auch Kontrollgang und Inventur im Arbeitsplatz und die Inventur im Portal bieten jetzt den gepflegten Katalog an; bisher zeigten sie die eingebaute Liste. Ein abgekündigter Eintrag wird nicht mehr angeboten, aber weiter angenommen: Die App arbeitet unterwegs mit dem Katalog ihrer Auslieferung, und eine Meldung von draußen soll nicht an einer Änderung im Büro scheitern.
  • VerbessertIm Arbeitsplatz lässt sich ein Stützpunkt eines Umrisses anwählen, verschieben und gezielt entfernen. Bisher konnte der Arbeitsplatz einen Umriss nur Punkt für Punkt anlegen und den letzten Punkt zurücknehmen. Wer den dritten von zwölf Punkten falsch gesetzt hatte, musste neun zurücknehmen, um an ihn zu kommen. Jetzt steht unter der Karte eine Leiste mit den nummerierten Stützpunkten: Punkt anwählen, dann auf die Karte tippen, und er wandert dorthin. „Angewählten Punkt entfernen“ nimmt genau diesen Punkt. So arbeitet auch das Portal. Die Nummern stehen auch an den Punkten auf der Karte, und das Fenster ist größer geworden: Vorher schnitt es die Karte rechts ab. Im Portal nimmt das Entfernen eines Punktes jetzt eine leer gewordene Aussparung mit. Bisher blieb sie als leerer Ring stehen, und die Prüfung meldete ihn als Mangel.
  • BehobenDie Hilfe im Programm entspricht wieder dem Handbuch. Die Hilfe, die Arbeitsplatz und Portal zu jeder Seite zeigen, wird aus dem Handbuch erzeugt. Bei elf Kapiteln im Arbeitsplatz und zehn im Portal war sie hinter dem Handbuch zurückgeblieben. Dort stand etwa noch, die Plantafel fehle, obwohl die Tagessicht da ist, und der Abschnitt zum Schnittzeitfenster fehlte ganz. Jetzt zeigen beide Oberflächen den Stand des Handbuchs. Neu darin ist ein Abschnitt zum Mängelkatalog. Die Hilfe der Katalogseite führt jetzt dorthin statt in das Kapitel über Prüffristen, in dem der Katalog gar nicht vorkam.
2026.09.18.075318.09.2026
  • BehobenDie Aktualisierung über Ordivis Updater zieht die Datenbank jetzt selbst nach. Beim Wechsel von 2026.09.08.1831 auf 2026.09.17.1502 startete der Fachdienst nach dem Austausch der Programmdateien nicht mehr: Die neue Fassung las eine Spalte, die es in der bestehenden Datenbank noch nicht gab. Ordivis Updater tat, wofür er da ist – er spielte die Sicherung zurück, die alte Fassung lief weiter, und es ging nichts verloren. Die Ursache: Der Schritt, der die Datenbank auf die neue Fassung bringen sollte, prüfte nur, ob die Programmdatei da ist, und zog selbst nichts nach. Jetzt legt er an, was fehlt – Tabellen, Spalten, Indizes –, in einem einzigen Vorgang und nur hinzufügend: Es wird nichts gelöscht und nichts umbenannt. Kann er etwas nicht sicher anlegen, etwa eine Pflichtangabe ohne Vorgabewert in einer gefüllten Tabelle, ändert er gar nichts, und die Aktualisierung geht geordnet zurück. Wer auf 2026.09.08.1831 stehen geblieben ist, kann direkt auf diese Fassung aktualisieren – genau dieser Weg wird jetzt vor jeder Fassung geprüft.
  • VerbessertDer Rückweg räumt vorher weg, was die Aktualisierung angelegt hat. Geht eine Aktualisierung schief, spielt Ordivis Updater die Datenbanksicherung zurück, die er vor dem ersten Handgriff angelegt hat. Dabei wurde bisher nur ersetzt, was in der Sicherung stand. Seit die Aktualisierung selbst Tabellen anlegt, hätte eine neue Tabelle, die auf eine alte verweist, genau diesen Rückweg blockiert – nachgestellt an einer Testdatenbank, bevor es auf einer Anlage geschehen konnte. Jetzt wird vorher entfernt, was erst nach der Sicherung entstanden ist, in einem Vorgang, und der Nachweis des Laufs nennt es einzeln. Lässt es sich nicht vollständig entfernen, wird nichts entfernt und nichts zurückgespielt: Ein halber Rückweg hinterließe einen Bestand, der zu keiner Fassung gehört.
  • VerbessertJede Fassung startet vor dem Bau auf dem Datenbestand der ausgelieferten Fassungen. Die Laufzeitprüfungen liefen bisher gegen frisch angelegte Datenbanken – und dort fehlt nie etwas. Eine Anlage, die aktualisiert, hat aber keine frische Datenbank, sondern die der Fassung davor. Jetzt startet jede neue Fassung vor dem Bau auf dem Stand jeder ausgelieferten Fassung, gleicht die Datenbank ab wie bei der Aktualisierung und vergleicht das Ergebnis Spalte für Spalte und Index für Index mit einer Neuinstallation. Schlägt eine Prüfung fehl, entsteht keine Fassung. Die Probe fasst den Fehler von oben: Ohne den Abgleich scheitert der Start auf dem Stand 2026.09.08.1831 genau so wie beim Piloten.
2026.09.17.150217.09.2026
  • NeuHalterpflichten stehen jetzt in demselben Fristenkalender wie die Prüfungen. Versicherung, Steuer, Zulassung, Feinstaubplakette: Diese Fristen hängen nicht an einer Prüfung, sondern am Halter – und sie standen bisher in einer eigenen Liste, die niemand aufmachte. Wer den Kalender ansieht, will wissen, was am Fahrzeug fällig ist, und nicht, aus welcher Rechtsquelle es stammt. Beim Zusammenlegen fielen zwei Dinge auf: Die Spalte „Prüfart“ trug bei Halterpflichten das amtliche Kennzeichen statt der Art – ein Filter darüber suchte ins Leere –, und der Empfänger, an den eine solche Frist geht, stand in keiner Zeile, obwohl das Programm ihn seit Wochen kannte.
  • NeuDie Fristenwache zeigt jetzt, was sie schon gemeldet hat – und wie oft. Die Wache läuft jede Nacht und hält seit jeher fest, zum wievielten Mal sie eine Frist meldet. Diese Zahl hatte keinen Leser: Sie stand in der Datenbank und in keiner Oberfläche. Genau sie zeigt aber, wo nichts geschieht – eine Frist, die zum vierten Mal gemeldet wird, ist etwas anderes als eine neue. Der Bildschirm nennt jetzt „zum ersten Mal“, „schon einmal, zuletzt am …“ oder „schon viermal“: Eine nackte Null liest sich wie „noch nie gemeldet“ und heißt das Gegenteil. Ein Blick auf diese Seite verändert nichts – er schreibt das Gedächtnis der Wache nicht fort.
  • NeuDer Ort eines Lagerortes, der Abgleich mit den Standorten und der Turnuslauf. Ein Lagerort hat jetzt eine Koordinate – die Salzhalle liegt nicht dort, wo der Bauhof seine Adresse hat, und der Fahrer braucht das Ziel und nicht den Namen. Der Standortabgleich sagt, welche Anlagen an einem Ort stehen, den es in der Liste der Standorte gar nicht gibt: eine Schreibweise mehr, und die Auswertung je Standort zählt zwei Orte, wo einer steht. Und der Turnuslauf – wiederkehrende Arbeiten wie Mähen oder Papierkorbleerung – lässt sich am Bildschirm anstoßen, mit einem Trockenlauf: erst sehen, was entstünde, dann anlegen.
  • NeuDie Ortsauskunft sagt jetzt, worauf sie beruht. Zu einer Koordinate nennt Ordivis Bauhof die nächstliegende Anschrift. Bei leerem Adressbestand antwortet jede Anfrage mit „keine Adresse in der Nähe“ – und das liest sich wie eine Aussage über den Ort, während es eine über den Bestand ist. Die Seite sagt jetzt vor der ersten Suche, wie viele Adressen sie durchsucht, aus welcher Quelle sie stammen und wann sie eingespielt wurden. Wer das erst hinterher erfährt, hat das leere Ergebnis längst als Aussage über die Straße gelesen.
  • NeuDie Nummer vom Typenschild lässt sich eingeben – und die Werkstattzeit steht in der Akte. Wer mit einer abgelesenen Nummer vor einer Maschine steht, weiß nicht, ob sie in der Kartei als Serien- oder als Inventarnummer geführt wird. Der Fuhrpark sucht jetzt über alle Nummern auf einmal und sagt an jedem Treffer, welche gepasst hat – eine Seriennummer gehört dem Hersteller und kann sich zwischen zwei Geräten wiederholen. Findet sich nichts, heißt es „Keine Anlage trägt diese Nummer“ und nicht „nichts gefunden“: Das eine ist eine Aussage über den Bestand, das andere über die Suche. In der Akte steht außerdem die Werkstattzeit an der Anlage – und daneben die Zahl der Aufträge ohne gebuchte Zeit: Die sehen in der Kostenrechnung aus wie Reparaturen, die nichts gekostet haben.
  • NeuLagerinventur und Schwundauswertung jetzt auch am Arbeitsplatz. Die Zählliste wird ausgedruckt und weitergereicht, das Protokoll wird der Kämmerei vorgelegt – beides geschieht dort, wo die Betriebsleitung sitzt. Auch am Arbeitsplatz steht auf der Zählliste kein Buchbestand: Wer die erwartete Zahl kennt, findet sie. Die Befundspalte des Protokolls kam bisher zweimal im Programm vor – einmal für die Anzeige, einmal für Suche und Ausdruck –, und die zweite Fassung kannte den Fall „nach der Zählung gebucht“ gar nicht. Wer die Liste exportierte, las etwas anderes, als auf dem Schirm stand.
  • NeuDer Anlagenachweis für die Kämmerei – und er nennt die unbewertete Hälfte. Bestand und Wert der kommunalen Anlagegüter zum Stichtag, je Klasse, mit den Zu- und Abgängen des Jahres. Ordivis Bauhof liefert den Nachweis und nicht die Buchung – verbindlich bleibt die Zahl der Kämmerei; der Satz steht als erster Vorbehalt und immer, auch bei leerem Bestand. Der Fuhrpark lässt sich rechnen, das Kataster nicht: Bänke, Papierkörbe, Zeichen und Leuchten tragen bis heute keine einzige Wertangabe, und sie werden deshalb gezählt und nicht bewertet. Neben jeder Eurosumme steht, über wie viele Güter sie gebildet wurde. Ein Nachweis, der diese Hälfte verschweigt, ist schlimmer als keiner – er sieht vollständig aus. Ebenso benannt: abgegangene Güter ohne Abgangsdatum. Das heißt Altbestand und nicht „nicht abgegangen“.
  • VerbessertDie Liste der Funktionen ohne Bildschirm steht jetzt bei null – und sie war zu kurz. In der vorigen Fassung stand hier: „ihre Zahl darf nur sinken, und sie steht bei dieser Fassung bei zehn“. Sie steht jetzt bei null. Beim Abarbeiten stellte sich heraus, dass die Zählung selbst falsch war: Sie hielt einen Weg für erreichbar, sobald ein längerer Weg mit demselben Anfang irgendwo aufgerufen wurde. Drei Funktionen fehlten damit in der Liste – darunter die Suche nach der Nummer vom Typenschild und die Zahl der Aufträge ohne gebuchte Zeit. Beide sind in dieser Fassung mit dabei. Zusätzlich haben vier Seiten des Arbeitsplatzes die Farbkennzeichnung bekommen, die das Portal schon hatte.
  • BehobenDas Installationsprogramm ließ sich unter Windows PowerShell 5.1 nicht mehr starten. Seit dem 8. September fehlte setup.ps1 die Bytefolgenmarke am Dateianfang. Windows PowerShell 5.1 – die Fassung, die auf jedem Windows Server vorinstalliert ist – liest eine Datei ohne diese Marke in der alten Codeseite; aus den typografischen Anführungszeichen im Text werden dabei andere Zeichen, und die Datei wird gar nicht erst gelesen. Betroffen war die Neuinstallation; bestehende Installationen und das Aktualisieren waren es nicht. Auf einem Entwicklungsrechner mit PowerShell 7 fällt so etwas nie auf – gefunden hat es die Prüfung, die ausdrücklich unter 5.1 läuft.
2026.09.16.171016.09.2026
  • NeuPrüfungen lassen sich jetzt am Bildschirm durchführen – Katalog und Lauf. Je Prüfart wird ein Katalog von Prüfpunkten gepflegt, und der Prüfer arbeitet ihn ab. Die vier Befunde sind die amtliche Skala nach § 29 StVZO, Anlage VIII (oM, GM, EM, VU) und keine erfundene – eine eigene Einteilung daneben hieße, jeden Prüfbericht beim Abtippen zu übersetzen. Ein noch nicht angesehener Punkt sieht nicht aus wie ein abgehakter: Er steht als „noch nicht angesehen“ da, und ein Pflichtpunkt ohne Befund hält den Abschluss auf. Ein Mangel ohne Beschreibung wird abgewiesen – im Streitfall wird gefragt, was beanstandet wurde, und der Text steht später im Werkstattauftrag.
  • NeuMeldebestand und Beschaffung – die Wache lief schon, ansehen konnte sie niemand. Die Beschaffungswache prüft täglich um 06:00, ob ein Bestand unter seinen kritischen Wert gefallen ist. Bisher schrieb sie ihre Meldungen ins Betriebsprotokoll, und einen Meldebestand setzen konnte man gar nicht – ohne ihn meldet sie nie. Beides steht jetzt auf dem Bildschirm, je Artikel UND Lagerort: Ein Silo in der Salzhalle und ein Sackbestand im Regal sind derselbe Artikel mit ganz verschiedenen kritischen Mengen. Für Streusalz gilt ein Saisonprofil statt einer festen Zahl – im November ist ein halb voller Silo ein Alarm, im März nicht –, und die Liste sagt bei jedem Eintrag, welcher der vier möglichen Werte gerade gilt. Wer einen festen Wert setzt, während am Ort ein Profil steht, sieht sofort, dass seine Zahl nicht greift.
  • NeuDie Ausführungsfristen der verkehrsrechtlichen Anordnungen – und wer erfährt, wenn eine abläuft. Die Frist läuft ab der Anordnung, nicht ab dem Auftrag: Die Anordnung ist vom 3., sie geht am 10. im Bauhof ein, der Auftrag entsteht am 11. Wer ab dem Auftrag rechnet, hat acht Tage geschenkt, die es nicht gibt. Erinnert wird vor dem Ablauf – eine Kolonne lässt sich dann noch einteilen –, der Tag der Überschreitung geht sofort an die Leitung: Ab da ist die Verkehrssicherungspflicht nicht mehr erfüllt, und das ist kein Rückstand mehr, sondern eine Haftung. Zugestellt wird an den Kolonnenführer, nicht an die Kolonne – eine Kolonne hat kein Postfach, und eine Meldung an „Kolonne 2“ sähe im Protokoll aus wie zugestellt.
  • NeuMängelkatalog, Austausch mit dem GIS und die Wache über ausgestellte Nachweise. Der Mängelkatalog ist jetzt pflegbar – jede Verwaltung hat mindestens einen Mangeltext, der anderswo nicht vorkommt, und musste dafür bisher auf eine Auslieferung warten. Der GIS-Austausch gibt das Kataster hinaus und nimmt das Straßennetz herein; ein Import, der stillschweigend weglässt, was er nicht lesen kann, ist schlimmer als keiner – jede abgewiesene Zeile kommt mit ihrem Grund zurück. Und die Wache über alle ausgestellten Nachweise rechnet jede nachrechenbare Fassung nach, damit ein bereits herausgegebener Nachweis nicht anders aussieht, ohne dass es jemand merkt.
  • NeuWareneingang, Werkstattauslastung und die Inventur der ortsfesten Objekte. Beim Wareneingang wird die Wiegung gebucht und nicht der Lieferschein. Die Werkstattauslastung unterscheidet Gebuchtes von Restaufwand – wer beides zusammenzählt, plant die Werkstatt voll, die halb leer ist. Die Inventur ortsfester Objekte endet bei einer Abweichung in der Klärung und nicht in einer Löschung: Ein Schild, das der Zähler nicht gefunden hat, ist nicht dasselbe wie ein abgebautes.
  • NeuBesonderes Vorkommnis und Personenunfall – und was ein Beinaheunfall nicht trägt. Wer ein Vorkommnis meldet, darf die Liste in aller Regel nicht sehen (Artikel 9 DSGVO); er bekommt dafür seine Vorgangsnummer zurück – ohne einen Beleg dafür, dass die Meldung angekommen ist, macht niemand eine zweite. Dazu wirkt der Unterweisungsstand jetzt an der Zuweisung: Wer eine Unterweisung nicht hat, bekommt das Gerät nicht zugeteilt.
  • VerbessertDie Kontrollart sagt jetzt, was sie nachweist – und was nicht. Sichtkontrolle aus dem Fahrzeug erkennt Fehlen, Verdrehung und grobe Schäden; die Begehung zu Fuß zusätzlich Verschmutzung, Bewuchs und Lesbarkeit; die eingehende Prüfung mit Werkzeug Standsicherheit, Korrosion am Fuß und Befestigung. Diese Unterscheidung stand bisher nirgends auf dem Bildschirm: Die Auswahl nannte nur den Namen. Eine Kommune, die nur befährt und das als „Kontrolle“ dokumentiert, hat im Streitfall ein Problem – und erfuhr den Unterschied nicht. Er steht jetzt an der Auswahl, nicht im Handbuch. Ebenso sichtbar sind der Katalog des Absperrmaterials (welche Art regelmäßig unter einer verkehrsrechtlichen Anordnung steht – das entscheidet, ob ein Vorgang eine Akte braucht) und die vier Anlagenklassen mit ihren Merkmalen.
  • VerbessertWir haben nachgezählt, welche Funktionen es im Programm gibt, die keine Oberfläche zeigt. Das Ergebnis war unbequem: 48 von 383 Wegen des Fachdienstes waren aus keiner Oberfläche erreichbar – die meisten in Paketen, die als fertig galten. Rund die Hälfte davon ist richtig so (Maschinenwege, Wege der App), der Rest waren Lücken. Ein Endpunkt ohne Bildschirm heißt für Sie „gar nicht da“, und genau daher kommen die meisten Punkte dieser Fassung. Eine Prüfung zählt die verbliebenen jetzt mit; ihre Zahl darf nur sinken, und sie steht bei dieser Fassung bei zehn.
KW 37 · 07.09.–13.09.20262 Fassungen
2026.09.08.183108.09.2026
  • BehobenEine Entwicklerkonfiguration ging mit in die Auslieferung – mit einem lebenden Zugangsdatum darin. Gefunden am 8. September auf der Pilotanlage. Die Datei appsettings.Development.json landet durch eine Vorgabe des .NET-SDK im Ausgabeverzeichnis, und das Installationsprogramm kopiert dieses Verzeichnis vollständig. Sie trug die Verbindungszeichenfolge des Entwicklungsrechners samt Kennwort und ein Signaturgeheimnis. Wer Ordivis Bauhof installierte, bekam diese Datei mit. Sie wird jetzt vom Bau ausgeschlossen, und das betroffene Kennwort ist gewechselt. Was sie nicht enthielt: Daten der Kommune. Wer eine ältere Fassung installiert hat, löscht sie im Programmverzeichnis – das Programm liest sie dort ohnehin nicht.
  • BehobenDer Vorführbestand konnte auf einer Kundenanlage anlaufen – und hinderte den Fachdienst am Start. Ordivis Bauhof las den Schalter dafür unter demselben Namen wie Ordivis IT, in der guten Absicht, dass ein Haus mit beiden Programmen nicht zwei Schalter lernen muss. Das Installationsprogramm von Ordivis IT setzt diesen Namen aber als Maschinenvariable, und die gilt für jeden Dienst auf dem Rechner: Ordivis Bauhof erbte den Schalter und schrieb erfundene Vorgänge neben echte. Der Schalter heißt jetzt anders und gehört wieder Bauhof allein; wird er eingeschaltet, sagt das Programm es beim Start. Ein Konfigurationsname ist eine Schnittstelle.
  • BehobenDer Vorführbestand lässt sich wiederholt anlegen, ohne abzubrechen. Er erkannte bereits angelegte Datensätze an ihrer Position in einer Liste statt an dem Datensatz, zu dem sie gehören. Änderte sich die Reihenfolge, entstand entweder ein Abbruch oder – an vier weiteren Stellen, an denen nichts abbrach – ein Beleg am falschen Vorgang. Gemeldet worden war eine Stelle; gesucht und behoben wurden fünf. Ein Abbruch wird bemerkt, eine falsche Zuordnung nicht.
  • VerbessertDie Prüfung über den Vorführbestand prüft jetzt, was sie behauptet. Sie war am 8. September grün, während genau dieser Bestand auf der Pilotanlage den Start verhinderte: Ihr Erkenner sah nur einen Teil der Schreibweisen und ließ die übrigen lautlos fallen. Eine grüne Prüfung, die nicht prüft, was sie behauptet, ist schlechter als keine – sie kauft Vertrauen, das sie nicht deckt. Sie liest die eindeutigen Schlüssel jetzt aus dem Datenmodell statt aus einer gepflegten Liste: Wer künftig einen ergänzt, bekommt sie rot.
2026.09.08.060308.09.2026
  • NeuPrüffristen melden sich jetzt nach außen – bisher standen sie nur im Betriebsprotokoll. Die Fristenwache rechnet die Staffelung seit jeher richtig aus (Hauptuntersuchung acht Wochen Vorlauf, UVV vier, Ölwechsel zwei) und schrieb das Ergebnis an eine Stelle, die jemand öffnen muss. Genau das fällt im Alltag als Erstes aus. Die Meldung geht jetzt über Ordivis Service hinaus, der Postfach, Zugangsdaten und Empfängerliste führt. Vorlauf, fällig, überzogen und Leitung ziehen sich dabei zu einem Vorgang zusammen – als vier Einzelmeldungen wären sie vier Zufälle. Die Anbindung ist ab Werk ausgeschaltet und braucht ein Zugangsmerkmal des Betreibers.
  • NeuDas Zertifikat kann jetzt von Let’s Encrypt kommen – und das Programm sagt vorher, wenn es nicht gehen kann. Die Rückfrage von Let’s Encrypt kommt auf Port 80 und nicht auf dem eingestellten Port; Ordivis Bauhof liefert 5100 und 5110 aus. Die Prüfung fragte bisher nur, ob irgendein HTTP-Port gebunden ist, und war zufrieden – der Bezug hätte nie gelingen können und wäre mit einer Zeitüberschreitung gescheitert, also mit der Meldung, die den Grund nicht nennt. Jetzt wird gar nicht erst versucht, und das ist keine Bevormundung: Let’s Encrypt lässt fünf Fehlversuche je Name und Stunde zu. Die Erneuerung läuft als Hintergrunddienst – ein einmaliger Bezug ohne sie wäre eine Falle mit Zeitzünder.
  • BehobenDie Kopfzeilen des vorgelagerten Stellvertreters wurden nicht gelesen – die Anleitung dazu stand seit zwei Fassungen im Handbuch. Wer X-Forwarded-For und X-Forwarded-Proto nach Anleitung einrichtete, hatte alles richtig gemacht und nichts bewirkt: Im Protokoll stand weiter die Adresse des Stellvertreters statt die des Anwenders. Beide Dienste lesen sie jetzt – aber nur von eingetragenen Stellvertretern. Eine solche Kopfzeile darf jeder Aufrufer selbst setzen; ungeprüft übernommen wäre sie der Weg, jede Begrenzung nach Herkunft zu umgehen, die sie verbessern soll. Vorbelegt wird nichts, auch nicht die Rückschleife: Das Installationsprogramm fragt die Adresse dort, wo sie jemand weiß.
  • NeuLagerinventur mit Zählliste – und ohne den Sollwert darauf. Auf der Zählliste steht kein Buchbestand. Wer die erwartete Zahl kennt, findet sie – eine Inventur, die den Sollwert mitliefert, bestätigt zuverlässig, was ohnehin im Buch stand, und sieht dabei aus wie ein gepflegtes Lager. Der Buchbestand erscheint erst nach der Eingabe. Nicht gezählt ist nicht null: Eine Zeile ohne Eintrag bleibt offen und wird nicht gebucht – als Null gebucht schriebe der Abschluss jeden nicht besuchten Artikel ab. Eine Messtoleranz gibt es nur beim Schüttgut (drei Prozent); beim Stückgut wäre sie die Erlaubnis, ungenau zu zählen.
  • NeuSchwund wird ausgewertet – in drei getrennten Töpfen, weil einer das Vorzeichen verdreht. Schwund ist nicht die Summe aller Inventurdifferenzen. Getrennt geführt werden: Schwund (es fehlt, niemand weiß warum), bekannter Verlust (Bruch, Verderb, abgelaufen) und Buchführung (nicht gebuchte Entnahme oder Zugang – kein Verlust). Im Nachweislauf standen die drei bei −30 €, −180 € und +456 €: zusammengezählt meldete die Auswertung einen Gewinn. Ausgewertet wird über das Lager und nicht nach Person – wer sorgfältig zählt, findet mehr Differenzen als der, der die Liste abhakt.
KW 36 · 31.08.–06.09.20265 Fassungen
2026.09.04.184304.09.2026
  • NeuOrdivis Bauhof kann jetzt HTTPS – und das war überfällig. Fachdienst und Portal sprachen bis zu dieser Fassung ausschließlich HTTP. Wer keinen vorgelagerten Stellvertreter davor hatte, trug Anmeldedaten im Klartext über das Hausnetz – und den Sitzungsschlüssel gleich mit. Der wiegt schwerer als das Kennwort: Wer ihn aufschnappt, ist acht Stunden lang angemeldet, ohne je ein Kennwort gesehen zu haben. Es gibt jetzt drei Betriebsarten – vorgelagerter Stellvertreter (wie bisher), eigenes Zertifikat am Dienst, und Let’s Encrypt (vorgesehen, noch nicht gebaut; der Dienst sagt es beim Start).
  • NeuDas Zertifikat kommt aus dem Windows-Zertifikatspeicher, als PFX-Datei oder als PEM-Paar. Der Speicher ist der bessere Weg, und der Grund steht in der Oberfläche: Ein Zertifikat dort wird von der Verwaltung erneuert, ohne dass jemand eine Datei tauscht – und es überlebt ein Update. Eine PFX-Datei im Programmverzeichnis dagegen nicht: Das Installationsprogramm leert es, die Datei wäre weg, der Dienst liefe ohne Verschlüsselung weiter, und auffallen würde es erst, wenn der Browser warnt. Das Installationsprogramm weist einen solchen Pfad deshalb ab – ein Hinweis hätte genügt, um die Installation gelingen zu lassen und das Problem in die Zukunft zu verschieben.
  • NeuDas Kennwort zur Zertifikatsdatei steht nicht mehr im Klartext in der Konfiguration. Es wird mit Windows-Bordmitteln verschlüsselt. Der Grund wiegt schwerer als bei anderen Kennwörtern: Wer es hat, hat den privaten Schlüssel des Servers – damit lässt sich der Dienst nicht nur mitlesen, sondern nachmachen. Bis heute schützte den Bauhof allein die Zugriffsliste der Datei, und eine Zugriffsliste ist eine Regel, die jemand ändern kann. Bestehende Installationen behalten ihr TLS: Ein Wert ohne Verschlüsselung wird weiterhin gelesen.
  • NeuEin ablaufendes Zertifikat ist keine Störung, sondern eine Frist – und wird wie eine behandelt. Das Programm meldet den Ablauf 30 Tage vorher, ab sieben Tagen als Warnung. Der lange Vorlauf hat einen Grund: Ein Zertifikat der eigenen Verwaltung oder des Landesdienstleisters wird beantragt und nicht erzeugt, und das dauert in einer Kommune Wochen. Wer es erst merkt, wenn der Browser warnt, hat den Bauhof am Montagmorgen ohne Portal.
  • NeuHeckenschnitt im Sommer: Das Programm erinnert nicht, es hält auf. Nach § 39 Absatz 5 BNatSchG dürfen Hecken und Gehölze vom 1. März bis zum 30. September nicht auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden; der schonende Formschnitt bleibt zulässig. Ein Heckenschnitt landet im Juni auf der Tafel nicht aus bösem Willen, sondern weil im Juni Zeit ist – und ist dann eine Ordnungswidrigkeit. Die Sperre nennt ihre Rechtsgrundlage und den Weg heraus: Ist die Maßnahme zur Verkehrssicherheit notwendig oder behördlich zugelassen, wird sie mit Grund und Namen freigegeben – protokolliert am Auftrag. Eine Sperre ohne Ausweg wird umgangen, und ab dem Tag wird auch die begründete umgangen.
  • VerbessertDer Leistungskatalog trennt jetzt, was das Gesetz trennt – und fragt nach, wo die Trennung fehlt. „Hecke schneiden“ war eine Leistung und deckte beide Fälle. Wer nicht trennt, sperrt entweder alles oder nichts, und beides ist falsch: Die ganzjährige Sperre hält den Bauhof im Sommer bei einer erlaubten Arbeit auf, die fehlende lässt die Ordnungswidrigkeit durch. Der Katalog führt drei Einträge und meldet von sich aus, wenn eine Leistung nach einem Gehölz klingt und keine Einordnung trägt – sonst wäre die Sperre eine Zusage ohne Deckung.
  • BehobenDie Befähigungsprüfung wirkt jetzt bei der Zuweisung – bisher wirkte sie nirgends. Sachkundenachweise und Fahrerlaubnisklassen wurden seit dem 27. August gepflegt, und die Sperre stand fertig da: Sie bekam an keiner einzigen Zuweisung etwas zu prüfen. Der Grund war kein Versehen, sondern eine offene Frage: Ein Bauhofauftrag geht an eine Kolonne und nicht an eine Person. Geprüft wird jetzt die Besetzung des Auftragstages, und der Befund nennt die Namen derer, die das Gerät führen dürfen – ein „geht“ ohne Namen sagt dem Vorarbeiter nicht, wen er auf die Maschine setzen darf. Hat keiner der Eingeteilten die Befähigung, wird die Zuweisung abgelehnt: Eine Zuweisung darüber hinweg ist im Schadensfall ein Organisationsverschulden.
  • BehobenDie Kartenausgabe als Shapefile brachte bei großem Bestand den ganzen Fachdienst zum Absturz. Gefunden hat es ein Lasttest mit 50.000 Objekten – der Größenordnung einer mittleren Kommune. Und es wäre nicht die Ausgabe gewesen, die fehlschlägt, sondern der Dienst für alle: Ein einziger Ausgabeabruf hätte die Tagesliste jedes Kollegen stehen lassen. Behoben, und ein Prüfer sucht die Fehlerart seither im ganzen Quelltext.
  • VerbessertDer Katasterbestand lädt bei großer Menge schneller. Derselbe Lasttest zeigte, dass die Zuordnung offener Mängel mit dem Produkt aus Objekten und Mängeln wuchs: bei 50.000 Objekten und 2.500 offenen Mängeln dreimal so lange wie ohne. Die übrigen Wege – Umkreissuche, Filter, Straßenfund, Ausgabe als GeoJSON – bleiben deutlich innerhalb ihrer Grenzen; die Umkreissuche antwortet in drei Millisekunden. Was noch aussteht: Der ungefilterte Bestand geht in einer Antwort hinaus – bei 50.000 Objekten sind das 19 MB. Das ist keine Frage der Geschwindigkeit, sondern des Zuschnitts, und daran wird gearbeitet.
  • VerbessertDas Handbuchwerk ist nachgezogen – einschließlich einer Stelle, an der es zu viel versprach. Das Kapitel zur Befähigung beschrieb eine Prüfung „der Person“, die es so nicht gab; es beschreibt jetzt, was das Programm tut. Neu sind die drei Betriebsarten der Verschlüsselung, die Zertifikatswege, das Schnittzeitfenster und die neue Wache. 254 Seiten in zwei Bänden.
2026.09.04.081504.09.2026
  • NeuWer im Außendienst arbeitet, sieht seine eigenen Zeiten jetzt auch dort. Die Einsicht in die eigenen Buchungen ist ein Recht der Person (Artikel 15 DSGVO) und keine Funktion des Büros. Sie stand bisher im Portal und am Arbeitsplatz – also gerade nicht dort, wo die Leute sind, deren Zeiten darin stehen; sie dafür an einen Rechner im Bauhof zu schicken, macht aus einem Recht einen Gang. Die Ansicht zeigt zu jeder Buchung, wer sie erfasst hat, wie die Zahl entstanden ist und jede Korrektur mit dem alten und dem neuen Wert – eine Liste, die nur den heutigen Stand zeigt, verbirgt die Korrektur, und die Korrektur ist der Grund, aus dem jemand nachsieht. Steht eine Mitteilung über eine Korrektur noch aus, sagt die Seite das: Der Beschäftigtenschutz ist eine Mitteilung und keine Einsichtsmöglichkeit.
  • NeuUnd sie sagt, was sie nicht zeigt. Eine Buchung entsteht dort, wo gearbeitet wird, und das ist selten dort, wo Netz ist – sie wartet dann auf dem Gerät. Damit ist ausgerechnet die Selbstauskunft die Stelle, an der eine unvollständige Liste vollständig aussieht: Wer heute vier Stunden gebucht hat und sie hier nicht findet, zieht den einen Schluss, gegen den diese Ansicht antritt – „meine Zeit wurde nicht erfasst“. Über der Liste steht deshalb, wie viele Buchungen noch auf dem Gerät warten: Sie sind nicht verloren, sie sind noch nicht übertragen – und das sind zwei verschiedene Sätze. Der Satz steht auch dann da, wenn gar keine Auskunft zu bekommen ist; im Funkloch ist er der wichtigere von beiden.
  • VerbessertDie App heißt auf dem Gerät jetzt „Ordivis Bauhof“. Unter dem Startsymbol und im Aufgabenwechsler stand nur „Bauhof“, in den Einstellungen dagegen der volle Name – der Name stand an zwei Stellen, und beide für sich sahen stimmig aus. Er steht jetzt an einer. Ein Gerät trägt in der Regel mehrere Ordivis-Anwendungen, und „Bauhof“ allein nennt das Haus nicht.
  • VerbessertKeine IT-Prozessverwaltung im Bauhof – und das ist jetzt technisch gehalten. „Änderungsantrag“, „Freigabegremium“, „Genehmigungsstufe“: Ordivis Bauhof übernimmt die Gremienstufen der IT-Welt ausdrücklich nicht. Bisher war das eine Absicht im Konzept; jetzt prüft es das Programm gegen sich selbst. Das heißt nicht, dass es keine Freigaben gäbe – die verkehrsrechtliche Anordnung ist ein Rechtsakt der Straßenverkehrsbehörde, die Werkstattfreigabe gibt ein Fahrzeug wieder frei: Rechtsakte und Fachentscheidungen, keine Prozessstufen.
  • VerbessertAm Fachdienst, am Portal und am Arbeitsplatz ändert sich mit dieser Fassung nichts am Verhalten – und das steht hier, damit man es nicht suchen muss. Von 1693 ausgelieferten Dateien sind 1663 unverändert; die übrigen 30 tragen allein die neue Fassungsnummer. Die Aktualisierung ist damit klein und risikoarm: Sie lädt 26 Dateien nach, nicht das Paket. Wer wissen will, ob er warten kann – er kann.
2026.09.03.200703.09.2026
  • NeuDas Belegfoto bleibt nicht mehr auf dem Telefon. Bisher reiste zum Auftragsabschluss nur der Dateiname des Fotos; das Bild selbst blieb auf dem Gerät des Monteurs. Damit hing der Nachweis an einem Telefon – und zwar ausgerechnet der Beleg, den das Programm beim Abschluss verlangt. Ging das Gerät verloren, wurde es getauscht oder zurückgesetzt, war der Beleg eine Zeile ohne Bild. Jetzt geht das Bild mit, wird auf dem Server abgelegt und in beiden Oberflächen angezeigt. Dasselbe gilt für Mangel- und Schadensmeldungen aus der App.
  • NeuDer Server prüft jetzt, ob das Belegfoto seinen Ort trägt. Eine mitgeschickte Koordinate genügt dafür nicht – sie steht daneben und geht beim ersten Weiterreichen verloren, etwa wenn das Bild per Post an einen Sachbearbeiter geht. Der Ort steht deshalb im Bild. Diese Prüfung konnte bis hierher nur das Gerät selbst machen; seit das Bild mitreist, macht sie auch der Fachdienst.
  • NeuBei einem Werkstattauftrag steht jetzt dabei, ob der Hersteller haftet. Ein Teil, das der Bauhof selbst bezahlt, obwohl die Gewährleistung noch läuft, ist ein stiller und vollständig vermeidbarer Verlust – er fällt sonst nie auf, weil niemand bei einer Schadensmeldung im Anlagenstamm nachsieht. Die Werkstattannahme zeigt vier Lagen: Gewährleistung läuft, läuft in weniger als 30 Tagen aus, Kulanz noch möglich und kein Ende erfasst, obwohl die Anlage jünger als zwei Jahre ist. Gemessen wird am Tag des Schadens und nicht an heute: Ein Mangel, der innerhalb der Frist auftrat, bleibt ein Gewährleistungsfall, auch wenn die Werkstatt erst drei Wochen später dazukommt. Gesperrt wird nichts – ein Fahrzeug, das nicht verkehrssicher ist, wird repariert.
  • NeuDer Auslieferungskanal ist bedienbar. Unter Einstellungen → System & Wartung → Aktualisierung lässt sich wählen, ob diese Anlage freigegebene Fassungen bezieht (stabil) oder Vorabfassungen (pilot). Bisher ging das nur, indem jemand auf dem Server eine Konfigurationsdatei änderte. Die Seite sagt auch, was gerade wirklich gilt: was gewählt ist, was hinterlegt wurde und was der Aktualisierungsdienst beim letzten Durchgang benutzt hat. Ein Neustart ist nicht nötig.
  • NeuSerien-, Inventarnummer und Kennzeichen sind suchbar – alle drei auf einmal. Wer eine Nummer vom Typenschild abliest, weiß nicht, ob sie in der Kartei als Serien- oder Inventarnummer steht. Dazu ein Bericht, was im Bestand doppelt vorkommt. Er nennt auch, wie viele Anlagen an der Prüfung gar nicht teilnehmen – ohne diese Zahl hieße „keine Funde“ entweder „der Bestand ist sauber“ oder „es ist nichts erfasst“, und beides sähe gleich aus.
  • BehobenZwei Maschinen verschiedener Hersteller mit derselben Seriennummer galten als dieselbe. Beim Übernehmen einer vorhandenen Geräteliste wurde die Seriennummer über alle Hersteller hinweg verglichen. Eine Motorsäge und eine Heckenschere zweier Hersteller mit der Nummer 12345 sind zwei Geräte – das zweite kam nie in den Bestand, und im Bericht stand „bereits im Bestand“. Eine Seriennummer ist nur innerhalb eines Herstellers eindeutig. Fehlt der Hersteller, wird die Zeile weiterhin gemeldet, der Hinweis sagt jetzt aber, dass ein Blick aufs Typenschild sie freigibt. Die Inventarnummer der Kämmerei wird zusätzlich geprüft; sie wurde bisher gar nicht angesehen.
  • BehobenDer Beleg einer Sofortmaßnahme bei Gefahr im Verzug war nicht auffindbar. Wurde ein Mangel ohne Katasterobjekt gemeldet – etwa ein fehlendes Schild –, wurde der Beleg der Sicherungsmaßnahme ohne Verknüpfung gespeichert. Er hängte damit an keinem Auftrag und an keiner Akte: Das Programm nahm ihn an, und im Streitfall hätte ihn niemand gefunden.
  • Behoben„Auf dem Stand der Auslieferung“ stand auch dann da, wenn die Anlage dem Kanal vorausgelaufen war. Wer von pilot auf stabil zurückstellt, sitzt möglicherweise auf einer neueren Fassung, als der stabile Kanal anbietet. Eingespielt wird dann nichts – das ist richtig, denn eine Rückstufung setzte einen älteren Programmstand auf eine Datenbank, die schon weiter ist. Gesagt wurde es aber nicht, und die Meldung las sich wie „alles in Ordnung“. Jetzt steht dort, warum nichts kommt und ab wann wieder etwas kommt.
  • VerbessertMeldungen mit Foto warten auf WLAN. Der Ausgang der App speichert das Bild neben der Meldung und zählt es mit. Damit greift die Regel, die größere Sendungen bis zum nächsten WLAN zurückstellt – bisher konnte sie nie greifen, weil eine Meldung ohne Bild die Schwelle nie erreichte. Nicht länger als drei Tage: Ein Fahrzeug der Bauhofflotte sieht wochenlang kein WLAN.
  • VerbessertDie nächtliche Sicherung nimmt die Belegbilder mit. Datenbank und Bildbestand gehören in einen Lauf: Wer beides getrennt sichert, spielt einen Stand zurück, dessen Verweise ins Leere zeigen – und das sieht nicht wie ein Fehler aus, sondern wie fehlende Bilder.
2026.09.01.184101.09.2026
  • NeuDer Arbeitsplatz hält sich selbst auf dem Stand. Ein eigener Windows-Dienst sieht alle vier Stunden nach, ob eine neuere Fassung bereitliegt, prüft deren Signatur und spielt nur die geänderten Dateien ein. Unterbrochen wird dabei niemand: Läuft der Arbeitsplatz noch, wird gewartet und nichts beendet – und sobald der Anwender ihn schließt, greift ein kurzer Takt die Sache innerhalb einer Viertelstunde auf, statt bis zum nächsten Vierstundenlauf liegenzubleiben. Der Server bleibt bewusst außen vor: Eine neue Fassung des Fachdienstes kann ein Datenbankschema voraussetzen, das erst der Abgleich herstellt – das gehört in die Hand eines Menschen und nicht in einen Dienst, der nachts läuft. Bis hierher setzte jede Aktualisierung eine Entwicklungsumgebung auf dem Server voraus; auf einem Kundenserver gibt es die nicht.
  • NeuDie nächtliche Datensicherung läuft – und sagt, ob sie gelaufen ist. Datenbank und Bildbestand werden in einem Lauf gesichert; jeder Lauf hinterlässt eine Beschreibung mit beiden Zeitstempeln. Eine Sicherung, von der niemand weiß, ob sie lief, unterscheidet sich von keiner Sicherung erst an dem Tag, an dem man sie braucht. Der Arbeitsplatz zeigt die Lage samt fehlender Tage – einzeln benannt und nicht gezählt: „drei Lücken“ sagt nichts, „17., 18. und 24.“ sagt, ob ein Wochenende ausfiel oder drei Wochen.
  • NeuGrün- und Freiflächen bekommen ihre Pflegeklasse. Eine Pflegefläche ist eine Fläche mit einer Größe – und die Größe ist der Mengenschlüssel der gesamten Grünpflege. Der Umriss lässt sich auf der Karte zeichnen, Aussparungen werden abgezogen, die Fläche daraus gerechnet. Die Pflegeklasse trägt ihren Beschluss: Wie oft gemäht wird, ist eine Entscheidung der Gemeinde und keine Einstellung. Sportflächen zählen nach Spielzeit statt nach Jahreszeit.
  • NeuBewegliches Inventar – Bauzaun, Absperrmaterial, Bühnenteile. Sie sind weder ortsfestes Kataster noch namenloser Lagerbestand: Sie liegen im Lager, stehen eine Zeit lang irgendwo und kommen zurück. Jederzeit gilt Gesamtbestand = Lager + laufende Einsätze + Verlust; wer 200 Zäune gebucht und 65 entnommen hat, ohne einen Einsatz einzutragen, liest „Es fehlen 65 Stück in der Rechnung“. Dazu die Aktion als Klammer – Wahl, Weihnachtsmarkt, Kirmes: Zeitraum, Verantwortliche, Standorte, Materialliste. Der Gewinn ist nicht die Liste, sondern dass es sie im nächsten Jahr noch gibt.
  • NeuDer Erfassungsfortschritt sagt, wie weit der Bestand wirklich ist. Ein teilweise erfasster Bestand, der als vollständig gelesen wird, ist gefährlicher als gar keiner: Wer eine Kennzahl über zwei von neun Bezirken rechnet und sie als Gemeindezahl weitergibt, liegt nach unten daneben – also beruhigend, und deshalb fällt es nicht auf. Die Bezirksliste kommt aus den eingelesenen Gebietsgrenzen und nicht aus dem Bestand: Ein Bezirk, in dem noch nie jemand etwas erfasst hat, wäre über den Bestand gar nicht zu finden.
  • NeuDer Ort eines Objekts lässt sich berichtigen – und eine Berichtigung ist keine Versetzung. Wird eine Koordinate genauer nachgetragen, ist das etwas anderes, als wenn ein Schild wirklich umgesetzt wurde; beides in einen Topf zu werfen macht die Standorthistorie wertlos. Dazu die Wirkrichtung eines Verkehrszeichens (dasselbe Zeichen gilt je nach Blickrichtung für verschiedene Fahrtrichtungen) und die Frage, ob eine Koordinate überhaupt eine Messung ist. Der Fehlerradius beantwortet wie genau – er beantwortet nicht ob gemessen: Eine vorgetäuschte Koordinate aus einer simulierten Standortquelle kommt mit drei Metern daher und sieht damit besser aus als eine echte Messung im Häuserschatten. Was nie gemessen wurde, wird nicht gekennzeichnet, sondern abgelehnt – aus einem Vorbehalt in der Akte wird nach zwei Jahren eine Koordinate.
  • NeuNachweise sind wiederholbar – nicht nur unveränderbar. Ein PDF, das niemand mehr ändern kann, ist der leichte Teil. Der schwere ist, dasselbe Papier aus denselben Daten ein Jahr später noch einmal zu erzeugen. Jeder ausgestellte Nachweis trägt Stichtag und Prüfsumme über seine Zeilen; wird rückwirkend etwas geändert, gilt die alte Fassung als überholt – gesperrt wird nichts, denn der alte Ausdruck war richtig.
  • NeuPersönliche Schutzausrüstung, Befähigungen und innere Verrechnung. Ausgabe von Sicherheitsschuhen und Warnkleidung personenbezogen nachweisen – die Größe verlässt dabei die Akte nicht. Der Befähigungskatalog wird mitgeliefert, statt dass ihn jede Kommune neu tippt. Und was der Bauhof für andere Ämter leistet, lässt sich abrechnen – mit dem Satz dazu, was die Zahl nicht sagt.
  • NeuBetankung, Zählerstände und der Lageplan für die Akte. Der Kraftstoff hatte bisher keine Quelle – die Vollkostenzahl je Betriebsstunde war damit still zu niedrig. Der Zählerstand lässt sich beim Auftragsabschluss miterfassen. Und zu einer Anordnung gehört ein Lageplan, der auf ein Blatt passt.
  • BehobenNach der Installation kam niemand hinein. Das Setup lief durch – neun Schritte grün, beide Dienste oben, Portal antwortet – und nannte weder Benutzer noch Kennwort. Das Erstkennwort entsteht beim ersten Start des Fachdienstes und wurde nur ins Betriebsprotokoll geschrieben, das ein Windows-Dienst niemandem zeigt. Der Installer nennt den Erstzugang jetzt selbst. Gefunden beim Piloten, wörtlich: „wie setze ich aber den ersten Benutzer und Kennwort?? Das fehlt im Setup“.
  • BehobenEin frisch installierter Server stand von Stunde eins an im Fehlerzustand. Der Aktualisierungsdienst meldete alle vier Stunden „Kanal nicht lesbar: 404“. Die Wahrheit dahinter war harmlos: Auf dem Kanal war schlicht noch nichts veröffentlicht. Eine Meldung, die jeden Tag sechsmal kommt und nichts bedeutet, wird abgestellt oder überlesen – und mit ihr die eine, die etwas bedeutet. „Dort ist nichts“ und „ich komme nicht hin“ sind jetzt zwei verschiedene Sätze.
  • BehobenEine Lizenz eines anderen Ordivis-Produkts hätte den Bauhof freigeschaltet. Auf demselben Server läuft in der Regel auch Ordivis IT; beide prüfen gegen denselben Signaturschlüssel. Der Bauhof-Fachdienst enthielt bis hierher überhaupt keine Lizenzprüfung – eine gültige Plattform-Lizenz wäre anstandslos durchgegangen. Die Produktgrenze steht jetzt.
  • BehobenDas Setup meldete Erfolg, ohne etwas eingerichtet zu haben. Aufgefallen bei der Installation auf dem Pilotserver. Die Voraussetzungen stehen jetzt als abgehakte Liste vor der Installation, und der Installer fragt selbst nach dem Datenbankkonto, statt es vorauszusetzen.
  • VerbessertVier Absagen stotterten. „Ist überzogen – seit 23 Tagen überzogen“, „ist seit 09.08. abgelaufen – abgelaufen seit 23 Tagen“: Zwei Schreibweisen derselben Tatsache lesen sich wie zwei Tatsachen. Solange das eine Auskunft war, war es ein Schönheitsfehler; seit damit ein Fahrzeug verweigert wird, ist es die Begründung – und ein Satz, der stottert, wird nicht sorgfältiger gelesen, sondern weniger.
  • VerbessertJede Datenart hat jetzt ihre Aufbewahrungsfrist. Nicht eine Frist für alles: Ein Nachweis, ein Betriebsdatum, ein Beschäftigtendatum und ein Bild gehören in verschiedene Klassen. Und die Aufzeichnung von Fahrten erzeugt zwangsläufig ein Bewegungsprofil der Beschäftigten – ausgewertet wird deshalb nicht mehr nach Person, sondern die Auswertungsdimension selbst ist gesperrt.
2026.08.31.190331.08.2026
  • NeuEin Beschäftigter ist jetzt eine Person und nicht mehr eine Schreibweise. Bis hierher stand der Mensch überall als Text: „Klaus Weber“ auf der Kolonne, „K. Weber“ an der Sachkunde. Für das Programm waren das zwei Menschen – und deshalb griff die Sperre nicht, die verhindern soll, dass jemand ohne Sachkunde die Motorsäge führt. Sie griff nicht falsch herum; sie griff gar nicht, und der Vorgang sah aus wie jeder andere. Der Personenstamm gibt jedem Beschäftigten eine Identität, an der Befähigung, Unterweisung, Zeitbuchung und Kolonne hängen.
  • NeuDie Schreibweisen des vorhandenen Bestandes werden zugeordnet – von Hand und nie geraten. Zu jeder Schreibweise steht, wie viel an ihr hängt: 40 Zeitbuchungen, zwei Befähigungen, eine Kolonne. Diese Zahl gehört vor die Entscheidung und nicht hinterher in einen Bericht. Eine automatische Zusammenführung gibt es bewusst nicht – ein falsch geratener Treffer gäbe jemandem eine Befähigung, die er nicht hat, und niemand sähe es, weil das Ergebnis aussieht wie ein Nachweis. Lieber eine sichtbare Lücke als eine unsichtbare Verwechslung: Nicht zugeordnete Namen bleiben stehen und werden gezählt.
  • NeuDie Besetzung des Tages – wer heute wirklich auf der Kolonne sitzt. Die Stammbesetzung beschreibt den Montag, an dem alle da sind, und das ist kein Montag. Wer krank ist, wer aushilft und wer heute auf einem anderen Fahrzeug sitzt, entscheidet darüber, welche Befähigungen die Kolonne heute hat. Kein Eintrag heißt „wie im Stamm“ und nicht „niemand da“ – an den allermeisten Tagen trägt niemand etwas ein, und die Planung muss trotzdem eine Besetzung kennen. Ein Eintrag ohne Namen heißt dagegen: Diese Kolonne fährt heute nicht. Der Unterschied zwischen „nicht gesagt“ und „ausdrücklich niemand“ ist genau der, an dem sich entscheidet, ob eine fehlende Besetzung ein Versehen oder eine Ansage war.
  • NeuDie Fristen der Menschen stehen jetzt neben denen der Sachen. Prüffristen an Fahrzeugen und Geräten gab es längst; die jährliche Unterweisung nach DGUV Vorschrift 1 lag weiter in der Personalakte, also weit weg von dem Augenblick, in dem sie gebraucht wird. Neu ist ein Themenkatalog mit neun Vorgabethemen – Jahresunterweisung, Erste Hilfe, Absicherung von Arbeitsstellen, Ladungssicherung, Motorsäge, Freischneider, Hubarbeitsbühne, Gefahrstoffe, Rettungsgeräte – je Thema mit Rechtsgrundlage, Takt und Vorlauf. Der Vorlauf beträgt 60 Tage: Eine Unterweisung ist ein Termin mit mehreren Menschen, und wer erst zwei Wochen vorher meldet, trifft auf einen Kalender, in dem nichts mehr frei ist.
  • NeuDer Anlass geht vor dem Kalender. DGUV Vorschrift 1 verlangt die Unterweisung nicht nur jährlich, sondern bei vier Ereignissen: Einstellung, Aufgabenwechsel, Einführung neuer Arbeitsmittel – und nach einem Unfall, dem Anlass, den man am ehesten vergisst und am wenigsten darf. Ein neues Kehrfahrzeug im Juni löst die Unterweisung aller Fahrer aus; wer im März unterwiesen wurde, ist damit nicht bis zum nächsten März in Ordnung. Gerechnet wird das über dieselbe Ereignisfrist, die auch an Anlagen gilt – eine zweite Rechnung daneben liefe auseinander, sobald eine von beiden verbessert würde.
  • NeuDie Fahrerlaubniskontrolle – und sie beantwortet eine andere Frage als das Ablaufdatum. Die Führerscheinklasse und ihr Ablauf standen schon im Programm; C und CE sind befristet, und das Ende wird gemeldet. Ob die Fahrerlaubnis überhaupt noch besteht, sagt das nicht: Entzug, Beschlagnahme und Fahrverbot haben kein Ablaufdatum, das ein System kennen könnte – sie fallen nur auf, wenn jemand das Dokument in die Hand nimmt. Der Halter, der es unterlässt und dessen Fahrer ohne Fahrerlaubnis fährt, haftet nach § 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG persönlich. Festgehalten wird die halbjährliche Sichtkontrolle mit Datum, Prüfer und Ergebnis. Das Dokument wird angesehen und nicht gespeichert – ein eingescannter Führerschein wäre die Kopie eines amtlichen Ausweises in der Fachanwendung.
  • NeuDas Kontrollbuch schreibt nicht fort – jede Kontrolle bleibt stehen. Das ist der bewusste Unterschied zu Befähigung und Unterweisung und der eigentliche Ertrag: Die Dienstanweisung verlangt den Nachweis der Prüfung, nicht die Prüfung allein. Wer halbjährlich kontrolliert und nur den letzten Stand führt, kann im Schadensfall nicht zeigen, dass er es seit Jahren tut – und steht dann da wie einer, der es gelassen hat.
  • NeuBei der Zuweisung sperrt die Feststellung – nicht das Versäumnis. Verlangt ein Fahrzeug eine Fahrerlaubnis, fragt die Zuweisung zusätzlich nach der letzten Sichtkontrolle: „beanstandet“ und „nicht vorgelegt“ sperren, eine überfällige oder nie erfolgte Kontrolle warnt nur. Und das ist eine Abwägung, keine Lücke: Nach dem Einspielen des Bestandes hat niemand eine Kontrolle, und ein Programm, das daraufhin den ganzen Fuhrpark sperrt, wird am ersten Einsatztag umgangen – danach wird auch die begründete Sperre umgangen. Ein nicht geführter Nachweis ist kein Beleg dafür, dass die Fahrerlaubnis fehlt.
  • NeuKonten und Kolonnen entstehen jetzt in der Oberfläche – im neuen Bereich Einstellungen. Bis hierher entstand ein Konto ausschließlich auf dem Server: der Erstzugang beim ersten Start, jedes weitere über ein Skript in einer erhöhten Eingabeaufforderung. In einer Gemeinde heißt das, dass der Bauhofleiter keinen Mitarbeiter anlegen kann – und ein Verfahren, das für jeden Neuen einen Termin mit der IT braucht, wird umgangen, mit einem gemeinsamen Konto, ab dem jede Zeitbuchung denselben Namen trägt. Anlegen, umstufen, sperren, Kennwort zurücksetzen, dazu die Kolonnen samt Besetzung – in beiden Oberflächen gleichzeitig. Die letzte offene Verwaltung lässt sich weder sperren noch herabstufen: Wer das täte, sperrte die Gemeinde aus ihrem eigenen Programm aus, und zurück ginge es nur über genau den Weg, den dieser Bereich ersetzt.
  • VerbessertDie tägliche Arbeit steht jetzt oben im Menü. Die Reihenfolge folgte bisher dem Weg der Arbeit: Die Anordnung kommt von außen, aus ihr entsteht der Bestand, aus dessen Kontrolle die Arbeit. Das ist die richtige Erzählung und die falsche Navigation – „Arbeit“ stand an siebter Stelle, unter fünf Bereichen, die man selten anfasst. Wer morgens das Programm öffnet, will die Tagesübersicht und scrollte an Prüfarten und Bescheinigungen vorbei. Ein Menü dient dem Gebrauch, nicht der Erklärung: Die Bereiche stehen jetzt nach Benutzungshäufigkeit, zusammengehörende bleiben trotzdem beieinander.
  • VerbessertEin Bereich trug siebzehn Einträge – das ist keine Ordnung mehr, sondern eine Halde. Aus „Betriebsmittel“ wurden drei Bereiche, die dieselben Gegenstände aus drei Blickwinkeln zeigen: womit gearbeitet wird, was daran ansteht (Prüfung und Wartung) und was daran kaputt ist (Werkstatt). Zehn Bereiche insgesamt – und ein Bereich mit einer einzigen Seite ist kein Bereich, er kostet einen Klick und ordnet nichts.
  • VerbessertArbeitsplatz und Portal führen dieselben Bereiche in derselben Reihenfolge – und Proben halten das fest. Bisher wurde geprüft, ob eine Fachfunktion in beiden Oberflächen steht; wo sie steht, war der Prüfung gleich. Zwei Programme mit denselben Seiten in verschiedener Ordnung sind für ein Haus, das beides benutzt, immer noch zwei Programme. Sechs Wächter halten jetzt beide Menüs gegeneinander – Bereichsordnung, Eintragsreihenfolge, die Obergrenze je Bereich und das Verbot von Abkürzungen in Beschriftungen.
  • VerbessertDas Verwaltungshandbuch hat ein Kapitel über den Personalbereich. Neu ist „Personenstamm und Besetzung des Tages“, dazu wurden Fahrerlaubniskontrolle und Unterweisung in das Kapitel über Befähigung und Berechtigung aufgenommen – mit dem Bild, das den Unterschied zwischen „nichts erfasst“ und „ausdrücklich niemand“ trägt. Das Werk umfasst jetzt 27 Dokumente in zwei Bänden, 232 Seiten. Es trägt weiterhin auf jeder Seite den Vermerk Alpha-Fassung – das Programm ist nicht freigegeben.
KW 35 · 24.08.–30.08.20263 Fassungen
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  • NeuDer Winterdienst steht vollständig im Arbeitsplatz. Einsatzakte, Archiv, Prioritätenplan und Auskunft – bisher gab es das nur im Browser. Die Einsatzakte ist die Klammer um eine Nacht: Auslösung, Wetterlage, eingeteilte Fahrzeuge, Protokolle, Streugut, Ende. Fehlt zu einem Einsatz ein Protokoll, steht das oben und in Rot – heute ist die Lücke noch zu schließen, weil der Fahrer sich erinnert; drei Monate später ist sie endgültig.
  • NeuDie Akte eines Streckenprotokolls – in derselben Tiefe wie die Winterdienst-Anwendung, aus der es kommt. Eine Archivliste sagt, dass eine Fahrt da ist; die Akte sagt, was sie belegt: Eckdaten, Prüfung, Verlauf und die gefahrene Strecke in den Maßnahmenfarben. Gelesen wird dafür die Urschrift und nicht der Datenbankeintrag – und dieselbe Akte zeigen Arbeitsplatz und Portal, weil zwei Rechnungen zwei Ansichten derselben Nacht ergäben und im Streitfall die falsche geöffnet würde.
  • NeuDie Prüfung einer Fahrt gibt bewusst keine Gesamtnote. Sie stellt die Fragen, die beim Kontrollieren wirklich gestellt werden – Lücken im Aufzeichnungstakt, Genauigkeit der Ortung, Signatur, bekanntes Gerät – und benennt jede einzeln. Eine Fahrt mit einer Taktlücke ist nicht „schlecht", sie hat eine Lücke. Wer daraus eine Note bildet, überlässt dem Programm die Bewertung. Ebenso ausdrücklich: Eine unlesbare Urschrift ist selbst ein Befund und keine Störung – das Protokoll bleibt unverändert im Archiv und weiterhin herunterladbar.
  • NeuDie Karte im Arbeitsplatz zeichnet jetzt Strecken, nicht nur Punkte. Der Plan gestrichelt und gedämpft, die gefahrene Strecke in den Maßnahmenfarben, die nicht belegten Stücke in Rot – die einzige rote Linie im Bild, damit sie die Aussage trägt. Dieselbe Schichtung und dieselben Farben wie im Portal; die Geometrie kommt aus einer gemeinsamen Rechnung, sonst liefen die beiden Bilder beim ersten Toleranzwechsel auseinander.
  • NeuVier weitere Bereiche gibt es jetzt auch im Arbeitsplatz. Anbaugeräte am Stichtag (welcher Streuer hing am 14. Januar an welchem Unimog – die Beziehung in der CMDB beantwortet nur die Gegenwart), die Vollzugsmeldung an die Straßenverkehrsbehörde, die Bestandsübernahme aus der Tabellenkalkulation und die Übernahme der Prüffristen. Dazu die Einzelbuchungsliste der Selbstauskunft: Die Auskunft nach Artikel 15 DSGVO ist diese Liste und nicht die Summe darüber.
  • VerbessertKein Fachbereich liegt mehr nur im Browser. Am 28. August waren es noch neun; heute ist es keiner. Der Arbeitsplatz darf schneller sein, nicht mächtiger – was das Portal kann, muss er auch können, und umgekehrt. Geprüft wird das von einem Werkzeug, das beide Oberflächen gegeneinander zählt; an ihm selbst wurden dabei drei Messfehler gefunden, die alle in dieselbe Richtung meldeten: zu gut.
  • VerbessertDer Arbeitsplatz trägt jetzt die Produktmarke – auch dort, wo man den ganzen Arbeitstag hinsieht. In der Kopfzeile stand die Grafik der Dachmarke mit dem Wort „Bauhof" daneben, während Startbild, Portal und Programmsymbol längst das Produktzeichen führten: ein Programm, zwei Marken. Die Anmeldung zeigt das Zeichen jetzt groß über dem Schriftzug, wie der Arbeitsplatz von Ordivis IT es tut.
  • BehobenDie Vollzugsmeldung nannte den geplanten Termin als Ausführungsdatum – und keinen Ausführenden. Das Blatt geht an die Straßenverkehrsbehörde; die Angabe „ausgeführt am" ist darin die Aussage, auf die es ankommt, und sie stand auf dem Plandatum statt auf dem Tag, an dem der Beleg entstand. Ein Blatt, das ein falsches Datum behauptet, ist schlimmer als eines, das die Angabe offenlässt – es sieht vollständig aus. Datum und Person kommen jetzt aus dem Beleg.
  • BehobenBeim Einlesen eines Streckenprotokolls fehlte die Signaturdatei. Sie liegt neben der Aufzeichnung; entgegengenommen wurde bisher nur die Aufzeichnung selbst. Jedes so eingelieferte Protokoll stand danach als „ohne Signatur" im Archiv – die Aufnahme meldete Erfolg, und der Nachweis war entwertet. Beide Oberflächen senden die Begleitdatei jetzt im selben Vorgang mit.
  • BehobenDie Selbstauskunft sperrte den Anwender vor seinen eigenen Buchungen aus. Die Regel lautet „jeder sieht seine eigenen", geprüft wurde sie gegen die Kennung – eingetragen war aber der Anzeigename. Damit lief die Auskunft in genau die Sperre, die sie schützen soll. Ein Recht, das nur wegen eines falschen Feldes nicht greift, fällt niemandem auf: Es sieht aus wie eine korrekt gezogene Grenze.
  • BehobenBei der Bestandsübernahme wurden mehrere eingefügte Zeilen als eine gelesen. Wer drei Zeilen aus der Tabellenkalkulation einfügte, bekam eine Anlage statt dreier – die Zeilentrennung von Windows sieht anders aus als die des Browsers. Die Zerlegung steht jetzt an einer Stelle für beide Oberflächen und kennt alle drei Umbruchformen.
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  • NeuDer Tag wird auf einer Plantafel verteilt – Zeilen je Kolonne, Spalten je halbe Stunde. Aufträge werden gezogen und abgelegt, über Zeilen und Stunden hinweg, mit Tastaturkürzeln und ohne Nachladen: Der Balken sitzt sofort am neuen Platz, der Fachdienst bestätigt oder widerspricht. Wer nach jedem Zug die Tafel neu holt, hat beim zweiten Zug den Fokus verloren und beim dritten die Geduld. Das ist die Ansicht, an der die Einsatzleitung jeden Morgen eine halbe Stunde arbeitet.
  • Neu„Ganztags“ ist eine Planung und keine fehlende Angabe. Über jeder Kolonnenzeile steht ein Band für die Aufträge ohne feste Stunde – denn „die Grünkolonne macht das heute irgendwann“ ist im Bauhof die übliche Planung und kein Versäumnis. Eine Tafel, die auf jeden Auftrag eine Uhrzeit besteht, bekommt keine genauere Planung, sondern erfundene Uhrzeiten – und ab da ist jede Auswertung über Planzeiten wertlos.
  • NeuFrühstück und Mittag stehen als Sperrzeit auf der Tafel. Schraffiert, weil eine graue Fläche „hier ist nichts“ sagt und eine schraffierte „hier ist gesperrt“. Ohne Kolonne gilt die Pause für den ganzen Betrieb – der Regelfall, denn ein Bauhof geht gemeinsam in die Mittagspause; eine eigene Pause je Kolonne ist möglich und verdrängt die des Betriebs nicht. Der Grund, warum das kein Schmuck ist: Wer den Tag ohne Pause plant, plant den Vormittag jeden Tag um eine halbe Stunde zu lang – und es fällt nie auf, weil es nicht wie ein Fehler aussieht.
  • NeuÜberschneidungen werden gezeigt und nicht verhindert. Zwei Aufträge zur selben Stunde bekommen beide einen Warnrand – beide, nicht nur der zweite, denn welcher von ihnen weichen soll, weiß nur ein Mensch. Ebenso ein Auftrag, der in die Mittagspause läuft. Abgewiesen wird nichts davon: Zwei Aufträge am selben Vormittag sind der Alltagsfall, der zweite ist eine halbe Stunde auf dem Rückweg, und der Winterdienst fährt durch die Pause. Eine Tafel, die das abweist, wird umgangen – und dann steht der Tag im System anders, als er draußen gelaufen ist.
  • NeuDringlichkeit umstufen und Hindernis melden gibt es jetzt auch im Arbeitsplatz. Beides stand bisher nur im Portal: Der Arbeitsplatz zeigte den Vorrang und das Hindernis und konnte keines von beidem auslösen. Beide Masken sitzen jetzt am Balken der Plantafel – also dort, wo entschieden wird, was heute vorgeht und was liegen bleibt.
  • NeuDieselbe Planung führt das Portal als Liste. Kolonne, Beginn und Dauer über drei Felder statt über einen Zug. Das ist umständlicher und muss es sein: Eine reine Ziehfläche ist nach BITV 2.0 nicht barrierefrei zu bekommen. Der Arbeitsplatz darf schneller sein, nicht mächtiger – was er kann, muss das Portal auch können.
  • VerbessertDie Plantafel ist vollständig ohne Maus zu bedienen. Auftrag mit dem Tabulator wählen, dann verschieben (Strg + Pfeile), Dauer ändern (Strg + Umschalt + Pfeile), ins Ganztagsband legen (Strg + G), in den Vorrat zurückgeben (Strg + Entf), Menü öffnen (Strg + M). Die Kürzel stehen auf der Seite selbst und nicht in einem Handbuch. Nach jedem Zug behält derselbe Auftrag den Fokus – ohne das verschöbe man einen Balken und suchte ihn danach wieder.
  • VerbessertEin Filterfeld ohne Beschriftung machte jede Liste für ein Vorleseprogramm unbedienbar. Die Spaltenüberschrift darüber zählt dafür nicht als Beschriftung des Feldes: Bei zwölf Filtern nebeneinander meldete es zwölfmal „Bearbeiten“. Das Feld sitzt im Datengitter, und das trägt jede Liste des Arbeitsplatzes. Ebenfalls geklärt: Das Kartenbild ist für Hilfsmittel ausdrücklich ausgeblendet – es ist die Lesehilfe, die Marken sind die Aussage –, die Briefkopfvorschau bekam einen Namen.
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  • NeuPrüffristen werden planbar – und ihre Einhaltung belegbar. Wartungsintervalle stehen jetzt einmal am Gerätetyp statt an jedem Fahrzeug einzeln: Bei vierzig Fahrzeugen und zweihundert Geräten ist die Einzelpflege der sichere Weg in einen unvollständigen Bestand. Eine Änderung am Wartungsplan wirkt sofort auf alle Exemplare – außer dort, wo jemand für ein einzelnes Gerät begründet abgewichen ist. Solche Ausnahmen werden nie stillschweigend überschrieben, sondern übersprungen, gezählt und beim Namen genannt. Sonst stimmt am Ende die Vorlage und das Fahrzeug nicht, und gemerkt hat es niemand.
  • NeuDie Prüfquote ist die Zahl, die im Termin trägt. Wie viele Fristen wurden eingehalten, wie viele überzogen, wie lange im Mittel – je Prüfart und je Anlagenart. Sie wird vorgelegt und nicht nachgerechnet: Wer sie zeigt, hat sie nicht selbst gebildet, und wer sie sieht, kann sie nicht prüfen. Deshalb trägt sie ihre Vorbehalte mit, und die stehen über der Zahl – ab wann überhaupt erfasst wird, und dass es für die Zeit davor keine Zahlen gibt, nicht etwa gute. Neben dem Mittelwert steht der Median: Weichen beide stark ab, liegt genau darin die Nachricht.
  • NeuZählerbasierte Fristen kündigen sich jetzt an. Eine Kalenderfrist läuft sichtbar zu; eine Frist auf Betriebsstunden springt von „nicht fällig" auf „fällig", und dann steht die Maschine. Aus dem Zählerverlauf der letzten neunzig Tage wird hochgerechnet, wann der nächste Service ansteht. Das Ergebnis ist ein Zeitraum und kein Datum – „in rund sieben Wochen", nicht „am 3. Dezember". Ein Mittelwert aus wenigen Ablesungen trägt keine Tagesgenauigkeit, und wer ein Datum liest, macht danach einen Werkstatttermin. Wo nicht hochgerechnet werden kann, steht der Grund in der Zeile: Ein Strich heißt „nicht bekannt" und nicht „noch lange hin".
  • NeuWer darf was bedienen – und die Zuweisung prüft es selbst. Fahrerlaubnisklassen mit ihrem Ablauf, Sachkunde Motorsäge, Erdbaumaschinen, Hubarbeitsbühne. Eine Disposition, die eine Motorsäge einer Person ohne gültigen Nachweis zuweist, trifft die Bauhofleitung persönlich; deshalb wird nicht gemeldet, sondern gesperrt. Nachgeschlagen wird in der Befähigungsmatrix, nicht beim Aufrufer erfragt. Befristete Nachweise melden sich neunzig Tage vorher – eine abgelaufene Fahrerlaubnis fällt sonst am Tag des Ablaufs auf, und dann ist der Fahrer schon gefahren. Ein befristeter Nachweis ohne hinterlegtes Ablaufdatum zählt für keine Zuweisung: Er sieht aus wie ein Nachweis und ist keiner.
  • NeuDie Saisonprüfung Winterdienst hat ihre eigene Klammer. Vor dem ersten Einsatz sind Streuer, Pflug, Beleuchtung, Rundumkennleuchte und Soleanlage zu prüfen; nach dem letzten wird gespült und eingelagert. Ob eine Prüfung für diese Saison zählt, entscheidet die Saisongrenze und nicht der Kalenderabstand – eine Prüfung vom 20. April liegt vier Monate zurück und gehört trotzdem zum Winter davor. Beim Auslösen eines Einsatzes wird gefragt, ob die eingeteilten Fahrzeuge vorgeprüft sind. Aufgehalten wird deswegen keiner: Bei Glätte um 03:40 Uhr hält keine Prüfliste ein Fahrzeug in der Halle. Die Lücke wird vermerkt.
  • VerbessertOrdivis Bauhof holt seine Aktualisierung jetzt aus dem Netz. Bisher musste die Ablage als Ordner vorliegen; seit dieser Fassung genügt update.ordivis.eu. Geladen wird weiterhin nur das Delta – ein Zwischenspeicher, der die halbe Fassung schon trägt, holt auch nur die andere Hälfte. An den Kontrollen ändert sich nichts: Jedes geholte Byte läuft durch dieselben zwei Prüfungen wie eine Datei von der Platte – die Signatur des Manifests und den Abgleich jeder Datei gegen ihre eigene Prüfsumme.
  • BehobenEine ereignisgesteuerte Frist ließ sich überhaupt nicht anlegen. Die Übernahme verlangte entweder ein Prüfdatum oder eine Fälligkeit – unabhängig davon, wodurch die Frist ausgelöst wird. Eine Saisonprüfung hat aber naturgemäß kein Datum: Sie wird fällig, wenn das Ereignis eintritt. Damit erzwang die Prüfung genau das erfundene Datum, vor dem sie an anderer Stelle warnt.
  • BehobenEin abgeschlossenes Prüfprotokoll trug die Prüfung nicht an der Frist ein. Die Hauptuntersuchung war durchgeführt, das Protokoll abgeschlossen – und die Frist stand weiter auf dem alten Datum. Damit fehlte auch die Grundlage jeder Auswertung über eingehaltene Fristen. Der Abschluss trägt sie jetzt selbst ein; bei einem verkehrsunsicheren Befund ausdrücklich nicht, denn eine nicht bestandene Prüfung erledigt keine Frist.

Dieser Verlauf beginnt mit der Fassung 2026.08.27.1925. Ordivis Bauhof wurde davor gebaut, aber nicht ausgeliefert – für die Zeit davor gibt es hier deshalb keine Einträge, und das ist die richtige Angabe. Ein nachträglich zusammengeschriebener Verlauf wäre eine Erzählung, keine Aufzeichnung. Der Produktivstart ist zum 1. Januar 2027 vorgesehen – eine Planung, keine vertragliche Zusage. Was bis dahin gilt, steht auf der Produktseite.