Ordivis™ Bauhof · Roadmap

Wohin sich Ordivis Bauhof entwickelt

Was gebaut ist, woran gerade gearbeitet wird und was danach kommt – fortgeschrieben aus derselben Arbeitspaketliste, aus der auch geplant wird. Nicht aus einer Absichtserklärung.

In Entwicklung – noch nichts ausgeliefert Der Stand kommt aus der Arbeitspaketliste Produktivstart vorgesehen 1. Januar 2027

Bitte zuerst lesen

Eine Reihenfolge, keine Terminzusage.

Diese Seite zeigt, was vor was gebaut wird und warum. Sie ist bewusst nicht als Terminplan geschrieben: Verbindlich wird ein Termin dort, wo er vereinbart ist – im Vertrag. Alles hier ist Planung, und Planung wird fortgeschrieben, auch wenn sie ungünstig ausfällt.

Den vorgesehenen Leistungsumfang und die Abgrenzung – was Ordivis Bauhof ausdrücklich nicht werden soll – finden Sie auf der Produktseite. Hier steht nur die Reihenfolge.

Modulreife · Stand 28. August 2026

Wo Ordivis Bauhof heute steht

435 Arbeitspakete in 32 Modulen, 120 davon fertig – 28 % des Vorhabens. Die Balken zeigen je Modul, was steht, was angefangen ist und was noch aussteht.

Entscheidungen & MachbarkeitVorbereitung
48 %12/25
Marke & MarktVorbereitung
0 %0/8
Plattform-ExtraktionFundament
10 %2/20
Identität und BerechtigungFundament
0 %0/16
Objektklassen StraßenausstattungFundament
67 %10/15
Geodaten-KernFundament
25 %3/12
KartenoberflächeErfassung
0 %0/12
Mobile App BauhofErfassung
20 %4/20
StreckenaufnahmeErfassung
14 %2/14
SchildererkennungErfassung
58 %15/26
NachkontrolleErfassung
0 %0/8
Hardware und FahrzeugErfassung
0 %0/8
Kontrollplan und StreckenkontrolleProzess
57 %8/14
Anordnung und AuftragProzess
44 %8/18
Nachweise und BerichteProzess
38 %3/8
GIS und offene DatenProzess
33 %3/9
Datenschutz und DSFACompliance
0 %0/14
QualitätssicherungReife
11 %1/9
PilotbetriebReife
0 %0/10
Betrieb und AuslieferungReife
6 %1/16
Weitere ObjektklassenErweiterung
0 %0/8
Fuhrpark und GeräteFundament
62 %10/16
Prüffristen und WartungFundament
80 %12/15
Werkstatt und SchadenProzess
21 %3/14
Lager und MaterialFundament
38 %6/16
Disposition und EinsatzplanungErfassung
31 %5/16
Zeiterfassung und KLRProzess
6 %1/17
Winterdienst und ReinigungErfassung
36 %5/14
Inventar und AufbautenErfassung
0 %0/12
BürgermeldungenErweiterung
0 %0/8
WinUI-ArbeitsplatzFundament
38 %6/16
Marketing und VertriebAuslieferung
0 %0/1

Erzeugt aus der Arbeitspaketliste des Vorhabens, nicht von Hand gepflegt. Angefangen heißt: begonnen und lauffähig, aber noch nicht abgenommen. Ausgeliefert ist nichts davon.

Seit dem 26. August 2026 ist das Programm zum ersten Mal installiert und läuft.

Gebaut und zur Laufzeit belegt sind: das Fristenmodell mit allen drei Auslösern (Datum, Betriebsstunden, Kilometerstand), die Sperre eines Geräts bei überzogener Prüfung samt protokolliertem Notausgang, die Zählerstände und das Grundgerüst des Windows-Arbeitsplatzes. 82 automatische Proben halten diesen Stand fest.

Der größte Teil der Arbeit steckt nicht im Neuschreiben: Die Untersuchung von Ordivis IT und Ordivis Winterdienst hat rund 200.000 Zeilen übernehmbaren Code belegt – Standortbaum, Lebenszyklus, Berechtigungen, Kartendarstellung, Protokollierung. Was bleibt, ist das Fachliche.

Warum hier Zahlen stehen, die anderswo niemand zeigt

Die Balken oben kommen aus derselben Arbeitspaketliste, aus der auch geplant wird – sie werden erzeugt und nicht gepflegt. Eine zweite, von Hand geschriebene Fassung gäbe es sonst genau so lange, bis sie das erste Mal jemand vergisst.

Das ist unbequem, und zwar mit Absicht: Ein Modul, das seit Wochen bei 0 % steht, steht hier auch bei 0 %. Bei einem kleinen Anbieter ist Nachprüfbarkeit das stärkste Vertrauenssignal, das es gibt – ein Konzern kann es nicht kopieren, ohne seine eigene Roadmap offenzulegen.

Die tragende Entscheidung

Zwei Stränge – und einer geht vor.

Ordivis Bauhof besteht aus zwei fachlich weitgehend unabhängigen Teilen über demselben Unterbau. Beide gleichzeitig zu bauen hieße, keinen von beiden rechtzeitig fertig zu haben.

Betriebsführung – sie kommt zuerst

Fuhrpark und Geräte, Prüffristen, Werkstatt und Schaden, Lager und Material, Disposition, Zeiterfassung, das Winterdienst-Archiv und der Windows-Arbeitsplatz.

Straßenkataster – es kommt danach

Verkehrszeichen, Straßenausstattung, Streckenaufnahme aus dem Fahrzeug, Schildererkennung im Bild, Nachkontrolle und die Kartenoberfläche dazu.

Drei Gründe für diese Reihenfolge

  • Die Betriebsführung hat kein jahreszeitliches Fenster. Eine Streckenaufnahme braucht schneefrei und hell – praktisch März bis Mai. Wird das Fenster verpasst, verschiebt sich der Katasterteil um ein volles Jahr. Ein Fristenkalender und eine Werkstatt lassen sich im November genauso in Betrieb nehmen wie im April.
  • Sie liefert am ersten Tag Nutzen. Ein Prüffristenkalender mit Sperre ist ab der Inbetriebnahme wertvoll. Ein halb erfasstes Schilderkataster ist es nicht – es wird erst wertvoll, wenn es vollständig ist, und das dauert.
  • Ihr Risiko ist niedriger. Der Betriebsteil steht weitgehend auf geprüftem Bestand aus zwei laufenden Programmen. Ob die Bilderkennung auf dem Gerät schnell genug rechnet, ist bis heute nicht gemessen – und die Betriebsführung braucht diese Antwort nicht.

Was diese Reihenfolge kostet – benannt, bevor es jemand entdeckt

Der Katasterteil verschiebt sich damit auf das Frühjahr 2028. Das ist der ehrliche Preis dieser Entscheidung. Wer ein Verkehrszeichenkataster als Erstes braucht, sollte uns das sagen – die Reihenfolge ist begründet, aber sie ist keine Naturkonstante.

Gebaut

Steht und ist geprüft

· seit August 2026

Nichts davon ist ausgeliefert – es läuft auf der Entwicklungs- und Testumgebung. Was hier steht, ist gebaut und mit automatischen Proben belegt.

Erstinstallation

Das Programm lässt sich installieren, startet und läuft. Offen ist noch der saubere Deinstallationslauf.

Fristenmodell mit drei Auslösern

Eine Prüfung wird fällig nach Datum, nach Betriebsstunden oder nach Kilometerstand – je nachdem, was zuerst eintritt. Das ist der Unterschied zwischen einem Kalender und einer Fristenverwaltung.

Sperre mit protokolliertem Notausgang

Ein Gerät mit überzogener Prüfung wird gesperrt. Wer es trotzdem einsetzen muss, kann das – und die Entscheidung steht mit Name, Zeit und Begründung im Protokoll.

Zählerstände

Betriebsstunden und Kilometerstände je Gerät, als Verlauf und als Grundlage der Fristen.

Windows-Arbeitsplatz – Grundgerüst

Die Anwendung für den Bauhofleiter steht als Gerüst: Fenster, Navigation, Anbindung an den Server.

Geteilte Bibliotheken, Stufe 0

Die Teile, die Ordivis Bauhof mit Ordivis IT teilt, sind herausgelöst und werden von beiden Seiten benutzt – nicht kopiert.

In Umsetzung

Jetzt

· laufend

Woran gerade gearbeitet wird. Das ist das Fundament der Betriebsführung – alles Weitere setzt darauf auf.

Fuhrpark und Geräte vollständig

Fahrzeuge, Anbaugeräte, Maschinen, Kleingeräte, Anhänger und Leitern mit Kennzeichen oder Inventarnummer, Standort, Zuweisung und Historie. Fahrzeuge und Aufbauten, die der Winterdienst bereits führt, werden übernommen statt ein zweites Mal eingetragen.

Prüffristen bis zum Nachweis

Über das Fristenmodell hinaus: Prüfprotokoll, Plakette und Prüfer am Gerät, wiederkehrende Prüfungen nach DGUV V3, HU/AU, Leitern und Hebezeuge – und die Vorwarnung, die sich meldet, bevor die Frist läuft.

Windows-Arbeitsplatz ausbauen

Aus dem Gerüst wird der Arbeitsplatz des Bauhofleiters: Listen, Masken, Suche, Druck. Er ist die Entscheidung gegen einen reinen Browserzugang – der Bauhof arbeitet an einem festen Platz mit einem großen Bildschirm.

Anmeldung und Berechtigungen

Wer was sehen und ändern darf, je Rolle und je Bauhof. Der Block liegt vollständig vor uns und bindet alles, was mit personenbezogenen Daten arbeitet – deshalb steht er hier und nicht später.

Datenschutz-Strecke

Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutz-Folgenabschätzung, Löschfristen. Sie läuft von Tag 1 an parallel und ist in keiner Ausbaustufe verzichtbar – im Betriebsfall, weil Zeit- und Auftragsdaten Beschäftigtendaten sind.

Geplant

Geplant

· nach dem Produktivstart

Vorgesehen, Zeitpunkt abhängig davon, was der erste Betrieb zeigt. Ein Bauhof, der ein halbes Jahr damit gearbeitet hat, ordnet diese Liste besser als wir.

App für das Gerät

Ausgabe und Rücknahme, Schadensmeldung mit Foto und Zählerstand direkt am Fahrzeug – für die Leute, die nicht am Schreibtisch sitzen.

Bewegliches Inventar und Aufbauten

Was zwischen Fahrzeugen wandert: Streuer, Pflug, Mähwerk, Container. Heute die häufigste Lücke in jeder Bestandsliste.

Bürgermeldungen

Ein Schlagloch, eine defekte Leuchte, ein umgestürzter Baum – aus der Meldung wird ein Auftrag, und der Melder erfährt, was daraus wurde.

Kartenoberfläche

Standorte, Aufträge und Objekte auf der Karte statt in der Liste. Der Unterbau dafür kommt aus dem Winterdienst.

Auswertung für den Ausschuss

Bestand, Alter, Kosten je Gerät und anstehende Ersatzbeschaffungen als Datei, die man vorlegen kann.

Später

Der Katasterstrang

· Frühjahr 2028

Der zweite Strang – bewusst hinten angestellt, mit dem oben benannten Preis. Fachkonzept und Machbarkeitsfragen sind geschrieben; gebaut ist er nicht.

Objektklassen der Straßenausstattung

Verkehrszeichen, Leitpfosten, Straßenlaternen, Bäume, Spielgeräte – jede Klasse mit ihren eigenen Merkmalen und Prüfpflichten.

Streckenaufnahme aus dem Fahrzeug

Eine Fahrt, ein Video, eine Spur – die Grundlage, aus der das Kataster entsteht, ohne dass jemand mit dem Klemmbrett losläuft.

Schildererkennung im Bild

Verkehrszeichen automatisch erkennen und verorten. Das größte technische Risiko des ganzen Vorhabens – ob es auf dem Gerät schnell genug rechnet, ist nicht gemessen.

Nachkontrolle am Schreibtisch

Was die Erkennung vorschlägt, bestätigt ein Mensch. Ohne diesen Schritt entstünde ein Kataster, dem niemand traut.

Kontrollplan und Streckenkontrolle

Die wiederkehrende Verkehrssicherungskontrolle mit Plan, Fahrt und Nachweis – der Entlastungsbeweis für die Straße, so wie das Streckenprotokoll ihn für den Winterdienst liefert.

GIS und offene Daten

Austausch mit dem vorhandenen Geoinformationssystem statt eines zweiten, konkurrierenden Bestands.

Diese Roadmap ist unverbindlich und dient der Orientierung. Reihenfolge, Umfang und Zeitpunkt können sich ändern; es besteht kein Anspruch auf Umsetzung.

Ehrlicher als eine Zusage

Was diesen Plan verschieben kann

Der Datenschutz

Die Folgenabschätzung ist das eine Tor, das in keiner Ausbaustufe entfällt. Fällt sie anders aus als erwartet, verschiebt sich die Zeiterfassung – nicht das übrige Programm.

Ordivis IT

Ordivis Bauhof teilt sich den Unterbau mit Ordivis IT, und die hat bis zu ihrer allgemeinen Verfügbarkeit selbst noch Arbeit vor sich. Beide werden aus derselben Kapazität gebaut.

Ihr Widerspruch

Wenn eine Verwaltung uns sagt, dass die Reihenfolge an ihrem Bauhof vorbeigeht, ist das ein Grund, sie zu ändern. Genau deshalb steht sie hier, bevor gebaut ist.

Noch nicht gebaut – und genau deshalb der richtige Zeitpunkt zu widersprechen.

Sagen Sie uns, welche Zeile hier zu weit unten steht. Das fließt in die Reihenfolge ein, kostenfrei und ohne Bindung.