Betriebsführung – sie kommt zuerst
Fuhrpark und Geräte, Prüffristen, Werkstatt und Schaden, Lager und Material, Disposition, Zeiterfassung, das Winterdienst-Archiv und der Windows-Arbeitsplatz.
Ordivis™ Bauhof · Roadmap
Was gebaut ist, woran gerade gearbeitet wird und was danach kommt – fortgeschrieben aus derselben Arbeitspaketliste, aus der auch geplant wird. Nicht aus einer Absichtserklärung.
Bitte zuerst lesen
Diese Seite zeigt, was vor was gebaut wird und warum. Sie ist bewusst nicht als Terminplan geschrieben: Verbindlich wird ein Termin dort, wo er vereinbart ist – im Vertrag. Alles hier ist Planung, und Planung wird fortgeschrieben, auch wenn sie ungünstig ausfällt.
Den vorgesehenen Leistungsumfang und die Abgrenzung – was Ordivis Bauhof ausdrücklich nicht werden soll – finden Sie auf der Produktseite. Hier steht nur die Reihenfolge.
435 Arbeitspakete in 32 Modulen, 120 davon fertig – 28 % des Vorhabens. Die Balken zeigen je Modul, was steht, was angefangen ist und was noch aussteht.
Erzeugt aus der Arbeitspaketliste des Vorhabens, nicht von Hand gepflegt. Angefangen heißt: begonnen und lauffähig, aber noch nicht abgenommen. Ausgeliefert ist nichts davon.
Gebaut und zur Laufzeit belegt sind: das Fristenmodell mit allen drei Auslösern (Datum, Betriebsstunden, Kilometerstand), die Sperre eines Geräts bei überzogener Prüfung samt protokolliertem Notausgang, die Zählerstände und das Grundgerüst des Windows-Arbeitsplatzes. 82 automatische Proben halten diesen Stand fest.
Der größte Teil der Arbeit steckt nicht im Neuschreiben: Die Untersuchung von Ordivis IT und Ordivis Winterdienst hat rund 200.000 Zeilen übernehmbaren Code belegt – Standortbaum, Lebenszyklus, Berechtigungen, Kartendarstellung, Protokollierung. Was bleibt, ist das Fachliche.
Die Balken oben kommen aus derselben Arbeitspaketliste, aus der auch geplant wird – sie werden erzeugt und nicht gepflegt. Eine zweite, von Hand geschriebene Fassung gäbe es sonst genau so lange, bis sie das erste Mal jemand vergisst.
Das ist unbequem, und zwar mit Absicht: Ein Modul, das seit Wochen bei 0 % steht, steht hier auch bei 0 %. Bei einem kleinen Anbieter ist Nachprüfbarkeit das stärkste Vertrauenssignal, das es gibt – ein Konzern kann es nicht kopieren, ohne seine eigene Roadmap offenzulegen.
Die tragende Entscheidung
Ordivis Bauhof besteht aus zwei fachlich weitgehend unabhängigen Teilen über demselben Unterbau. Beide gleichzeitig zu bauen hieße, keinen von beiden rechtzeitig fertig zu haben.
Fuhrpark und Geräte, Prüffristen, Werkstatt und Schaden, Lager und Material, Disposition, Zeiterfassung, das Winterdienst-Archiv und der Windows-Arbeitsplatz.
Verkehrszeichen, Straßenausstattung, Streckenaufnahme aus dem Fahrzeug, Schildererkennung im Bild, Nachkontrolle und die Kartenoberfläche dazu.
Der Katasterteil verschiebt sich damit auf das Frühjahr 2028. Das ist der ehrliche Preis dieser Entscheidung. Wer ein Verkehrszeichenkataster als Erstes braucht, sollte uns das sagen – die Reihenfolge ist begründet, aber sie ist keine Naturkonstante.
Nichts davon ist ausgeliefert – es läuft auf der Entwicklungs- und Testumgebung. Was hier steht, ist gebaut und mit automatischen Proben belegt.
Das Programm lässt sich installieren, startet und läuft. Offen ist noch der saubere Deinstallationslauf.
Eine Prüfung wird fällig nach Datum, nach Betriebsstunden oder nach Kilometerstand – je nachdem, was zuerst eintritt. Das ist der Unterschied zwischen einem Kalender und einer Fristenverwaltung.
Ein Gerät mit überzogener Prüfung wird gesperrt. Wer es trotzdem einsetzen muss, kann das – und die Entscheidung steht mit Name, Zeit und Begründung im Protokoll.
Betriebsstunden und Kilometerstände je Gerät, als Verlauf und als Grundlage der Fristen.
Die Anwendung für den Bauhofleiter steht als Gerüst: Fenster, Navigation, Anbindung an den Server.
Die Teile, die Ordivis Bauhof mit Ordivis IT teilt, sind herausgelöst und werden von beiden Seiten benutzt – nicht kopiert.
Woran gerade gearbeitet wird. Das ist das Fundament der Betriebsführung – alles Weitere setzt darauf auf.
Fahrzeuge, Anbaugeräte, Maschinen, Kleingeräte, Anhänger und Leitern mit Kennzeichen oder Inventarnummer, Standort, Zuweisung und Historie. Fahrzeuge und Aufbauten, die der Winterdienst bereits führt, werden übernommen statt ein zweites Mal eingetragen.
Über das Fristenmodell hinaus: Prüfprotokoll, Plakette und Prüfer am Gerät, wiederkehrende Prüfungen nach DGUV V3, HU/AU, Leitern und Hebezeuge – und die Vorwarnung, die sich meldet, bevor die Frist läuft.
Aus dem Gerüst wird der Arbeitsplatz des Bauhofleiters: Listen, Masken, Suche, Druck. Er ist die Entscheidung gegen einen reinen Browserzugang – der Bauhof arbeitet an einem festen Platz mit einem großen Bildschirm.
Wer was sehen und ändern darf, je Rolle und je Bauhof. Der Block liegt vollständig vor uns und bindet alles, was mit personenbezogenen Daten arbeitet – deshalb steht er hier und nicht später.
Verarbeitungsverzeichnis, Datenschutz-Folgenabschätzung, Löschfristen. Sie läuft von Tag 1 an parallel und ist in keiner Ausbaustufe verzichtbar – im Betriebsfall, weil Zeit- und Auftragsdaten Beschäftigtendaten sind.
Der fachliche Kern der Betriebsführung. Diese Punkte sind es, die zum vorgesehenen Produktivstart am 1. Januar 2027 stehen sollen.
Die Streckenprotokolle aus Ordivis Winterdienst landen heute als Datei in einem Postfach. Das Archiv macht daraus einen durchsuchbaren Bestand mit Vollständigkeitsprüfung und Soll-Ist-Abgleich – und die Auskunft im Schadensfall auf Knopfdruck. Der einzige Teil mit einem Ziel noch in dieser Saison. An den laufenden Apps ändert sich dabei nichts.
Schadensmeldung, Werkstattauftrag, Fremdvergabe, Kosten und Ausfallzeit – als Historie je Gerät statt als Rechnungsstapel. Damit wird die Frage, ob sich eine Reparatur noch lohnt, erstmals belegbar.
Streugut, Kraftstoff, Betriebsmittel und Ersatzteile: Zugang, Abgang, Mindestbestand, Entnahme auf den Auftrag.
Der Prozesskreis des Bauhofs: Eine Anordnung wird zum Auftrag, der Auftrag wird ausgeführt, die Ausführung wird nachgewiesen. Ohne diesen Kreis bleibt jedes Kataster eine Liste.
Kolonnen, Fahrzeuge und Aufträge auf den Tag verteilen – und am Abend sehen, was tatsächlich gelaufen ist.
Arbeitszeit je Auftrag, dazu Material und Gerät – die Grundlage für eine Kosten- und Leistungsrechnung, die dem Ausschuss vorgelegt werden kann. Vor der Inbetriebnahme ist der Geltungsbereich der vorhandenen Dienstvereinbarung abzugleichen: Ordivis Bauhof erfasst feiner als eine klassische Zeiterfassung.
Installationsprogramm, Aktualisierung, Sicherung, Wiederanlauf, Überwachung. Der Teil, den niemand sieht und ohne den niemand produktiv geht.
Vorgesehen, Zeitpunkt abhängig davon, was der erste Betrieb zeigt. Ein Bauhof, der ein halbes Jahr damit gearbeitet hat, ordnet diese Liste besser als wir.
Ausgabe und Rücknahme, Schadensmeldung mit Foto und Zählerstand direkt am Fahrzeug – für die Leute, die nicht am Schreibtisch sitzen.
Was zwischen Fahrzeugen wandert: Streuer, Pflug, Mähwerk, Container. Heute die häufigste Lücke in jeder Bestandsliste.
Ein Schlagloch, eine defekte Leuchte, ein umgestürzter Baum – aus der Meldung wird ein Auftrag, und der Melder erfährt, was daraus wurde.
Standorte, Aufträge und Objekte auf der Karte statt in der Liste. Der Unterbau dafür kommt aus dem Winterdienst.
Bestand, Alter, Kosten je Gerät und anstehende Ersatzbeschaffungen als Datei, die man vorlegen kann.
Der zweite Strang – bewusst hinten angestellt, mit dem oben benannten Preis. Fachkonzept und Machbarkeitsfragen sind geschrieben; gebaut ist er nicht.
Verkehrszeichen, Leitpfosten, Straßenlaternen, Bäume, Spielgeräte – jede Klasse mit ihren eigenen Merkmalen und Prüfpflichten.
Eine Fahrt, ein Video, eine Spur – die Grundlage, aus der das Kataster entsteht, ohne dass jemand mit dem Klemmbrett losläuft.
Verkehrszeichen automatisch erkennen und verorten. Das größte technische Risiko des ganzen Vorhabens – ob es auf dem Gerät schnell genug rechnet, ist nicht gemessen.
Was die Erkennung vorschlägt, bestätigt ein Mensch. Ohne diesen Schritt entstünde ein Kataster, dem niemand traut.
Die wiederkehrende Verkehrssicherungskontrolle mit Plan, Fahrt und Nachweis – der Entlastungsbeweis für die Straße, so wie das Streckenprotokoll ihn für den Winterdienst liefert.
Austausch mit dem vorhandenen Geoinformationssystem statt eines zweiten, konkurrierenden Bestands.
Diese Roadmap ist unverbindlich und dient der Orientierung. Reihenfolge, Umfang und Zeitpunkt können sich ändern; es besteht kein Anspruch auf Umsetzung.
Ehrlicher als eine Zusage
Die Folgenabschätzung ist das eine Tor, das in keiner Ausbaustufe entfällt. Fällt sie anders aus als erwartet, verschiebt sich die Zeiterfassung – nicht das übrige Programm.
Ordivis Bauhof teilt sich den Unterbau mit Ordivis IT, und die hat bis zu ihrer allgemeinen Verfügbarkeit selbst noch Arbeit vor sich. Beide werden aus derselben Kapazität gebaut.
Wenn eine Verwaltung uns sagt, dass die Reihenfolge an ihrem Bauhof vorbeigeht, ist das ein Grund, sie zu ändern. Genau deshalb steht sie hier, bevor gebaut ist.
Sagen Sie uns, welche Zeile hier zu weit unten steht. Das fließt in die Reihenfolge ein, kostenfrei und ohne Bindung.