Baubetriebshof · Bereitschaftsleitung · Kommunalverwaltung

Wer geräumt hat, muss es beweisen können.

Ordivis™ Winterdienst zeichnet jede Räum- und Streufahrt im Zehn-Sekunden-Takt auf und schickt das Protokoll selbsttätig an den Betriebshof. Ein „Senden“ gibt es nicht — und damit keinen Schritt, den jemand vergessen kann.

14 Tage voller Umfang, ohne Lizenz Zwei Android-Apps + Prüfprogramm Im Pilotbetrieb bei einer Kommune Kein Konto, keine Cloud

Vorführung

Links das Fahrzeuggerät, rechts der Baubetriebshof

Vier Stunden Winterdienst im Zeitraffer — aus einem echten Protokoll, derselben Datei, die das Windows-Programm später öffnet. Was der Fahrer antippt, erscheint rechts auf der Karte: grün geräumt und gestreut, dunkel nur geräumt, gestrichelt die An- und Rückfahrt, auf der bewusst nichts aufgezeichnet wird.

Die Vorführung läuft vollständig auf dieser Seite. Der Kartenhintergrund ist mitgeliefert und wird nicht nachgeladen: Beim Ansehen entsteht keine Anfrage an Dritte.

Warum das kein gewöhnliches Produkt ist

Es geht nicht um Bequemlichkeit, sondern um Haftung.

Stürzt jemand auf Glatteis und fordert Schadenersatz, muss die Kommune belegen, dass sie ihrer Räum- und Streupflicht nachgekommen ist. Ein Streckenprotokoll ist genau dieser Nachweis. Fehlt es, fehlt der Entlastungsbeweis.

Und ein Protokoll ist nur so viel wert wie das, was darin nicht behauptet wird. Deshalb ist dieses Programm an jeder Stelle gegen die bequemere Variante entschieden worden — nachzulesen unter Beweiskraft.

Was aufgezeichnet wird

Der vollständige Zusammenhang, nicht nur eine Spur auf der Karte

Zeit und Ort

Ein Wegpunkt alle zehn Sekunden mit Zeitstempel. Dazu eine eigene Zeile bei Beginn, Ende und jeder Änderung. Aus Spur und Zeitmarken ergibt sich für jede Straße, wann sie behandelt wurde.

Maßnahme und Streugut

Wegstrecke, Räumen, Streuen, Räumen und Streuen, Handstreuung. Streugutart und Ausbringmenge in g/m² sind Pflicht, sobald gestreut wird. Ein Wechsel während der Fahrt erzeugt eine eigene Zeile mit Zeit und Ort.

Witterung, Personal, Fahrzeug

Witterung und Temperatur beim Start, während der Fahrt mit einem Tipp änderbar, in jeder Zeile mitgeführt. Fahrerkennung und Kennzeichen sind Pflichtangaben.

Besondere Vorkommnisse

Falsch geparktes Fahrzeug, Baustelle, Straße gesperrt – vorbereitete Formulierungen auf einer Schaltfläche, festgehalten mit Zeit und Ort.

Selbsttätiger Versand

Das Protokoll geht als CSV an den Betriebshof, sobald die Fahrt beendet ist. Der Versand läuft über Exchange (EWS) mit einem eigenen Postfach – nicht über die Mail-App des Fahrers.

Lesbar bleiben

Semikolon als Trennzeichen, Komma als Dezimaltrennzeichen, UTF-8 mit BOM. Neue Spalten werden angehängt, nicht eingeschoben – jedes Altprotokoll bleibt unverändert lesbar.

Drei Bausteine

Zwei Apps und ein Prüfprogramm

App 1 — Winterdienst

Für die Fahrer der Räumfahrzeuge. Aufzeichnung, Maßnahmenwechsel, Vorkommnisse, Führungskarte entlang der festgelegten Strecke.

App 2 — Ordivis Bereitschaftsleitung

Kontrollfahrten, Wetterlage, Schneehöhe und Fahrbahnzustand, Alarmierung des Räumkommandos.

Prüfprogramm für Windows

Protokoll öffnen, Verlauf auf der Karte nachvollziehen, Angaben prüfen – am Arbeitsplatz im Betriebshof.

Die zwei Apps im Einzelnen

In der Fahrerkabine

Was der Fahrer sieht

Aufnahmen aus der App für die Räumfahrzeuge.

Vor der Fahrt
Die Angaben vor der Fahrt
Die Angaben vor der FahrtFahrerkennung und Kennzeichen sind Pflicht, Witterung und Temperatur ebenso. Ohne sie beginnt keine Aufzeichnung.
Aufzeichnung
Maßnahme wechseln
Maßnahme wechselnWegstrecke, Räumen, Streuen, Räumen und Streuen, Handstreuung. Jeder Wechsel erzeugt eine eigene Zeile mit Zeit und Ort. Oben steht mit, was gerade gilt: Strecke, Fahrer, Fahrzeug, Witterung und Temperatur.
Vorkommnis
Vorkommnis festhalten
Vorkommnis festhaltenFalsch geparktes Fahrzeug, Baustelle, gesperrte Straße — vorbereitete Formulierungen, festgehalten mit Zeit und Ort.

Für die Verwaltung

Der Personalrat fragt zuerst, was nicht erfasst wird

Eine Positionsangabe alle zehn Sekunden ist objektiv geeignet, Verhalten zu überwachen — die Mitbestimmung greift damit unabhängig von der Absicht. Die Frage ist nicht ob, sondern wie viel über die Beschäftigten überhaupt erst entsteht.

Kennung statt Name

Der Betreiber pflegt die Kennungen als Liste; der Fahrer wählt daraus und kann nichts anderes eintragen. Im Dateinamen und in der Betreffzeile steht ohnehin keine Person.

Keine Pause im Minutentakt

Standzeiten werden zu einer Zeile zusammengefasst, Koordinaten auf rund einen Meter gerundet, der Fußweg bei einer Handstreuung nur auf Nachfrage aufgezeichnet.

Ohne Anlass wird nicht geöffnet

Das Prüfprogramm fragt vor jedem Protokoll nach dem Anlass und hält ihn fest — daraus entsteht die Jahresübersicht für den Personalrat, ohne dass jemand ein Blatt ausfüllt.

Verschlüsselt, bis es versendet ist

Bis der Versand bestätigt ist, liegt das Protokoll mit AES-256 im Gerät; der Schlüssel verlässt das Sicherheitselement nie. Ein verlorenes Fahrzeuggerät gibt keine Bewegungsspur preis.

Kein Konto, keine Cloud

Das Protokoll geht über Ihr Dienstpostfach oder in einen Ordner auf dem Gerät. Auch die Wetterlage wird für einen einmal übernommenen Punkt geholt — die Fahrposition verlässt das Gerät nicht.

Das Muster liegt bereit

Eine Dienstvereinbarung mit 16 Paragraphen und vier Anlagen, ausfüllfertig — damit die Beteiligung nicht daran scheitert, dass niemand anfangen will.

Alle Maßnahmen im Einzelnen Muster einer Dienstvereinbarung

Wie dokumentieren Sie heute?

Wenn die Antwort „Strichliste“ oder „Zettel im Fahrzeug“ lautet, lohnt ein Gespräch. Wir zeigen Ihnen das Protokoll an einer echten Fahrt.