Pflicht-Update — bitte zeitnah einspielen, das Update wird eingefordert.Mindestversion — ältere Stände werden nicht mehr unterstützt.
2026.08.19.191919.08.2026Aktuell
BehobenDie Tabellen sagen wieder, was in ihren Spalten steht. In der Vorgangsliste trugen 3 von 13 Spalten eine Überschrift; über elf Listen standen 35 Spalten unter einem leeren Kopfband. Die Überschrift fehlte dabei nicht — sie war hinterlegt, übersetzt und vollständig, sie kam nur nie an der Spalte an. Wer eine Liste sortierte oder eine Spalte zuordnen wollte, musste aus den Werten schliessen, was sie bedeuten. Auch die Spalte mit den Zeilenaktionen trägt jetzt eine Überschrift: Eine Kopfzelle ohne Text bleibt für die Sprachausgabe stumm.
NeuSiebzehn weitere Listen haben jetzt eine Kopfzeile. Nicht jede Tabelle im Client ist ein Raster — eine ganze Reihe von Listen zeichnet ihr Tabellenbild selbst, und dort fehlte die Überschrift nicht bloss, es gab sie nie. Betroffen waren 17 Stellen über 12 Seiten: Vertrags-, Ticket- und Lebenslaufbezüge am Gerät, die Feldliste des Klasseneditors, offene Tickets und die Auswirkungsanalyse am Konfigurationselement, die Zuordnungen im GVP, das Lagebild der Messenger, zwei Zufriedenheitsverteilungen, die Kennzahlen der Prozessdokumentation, die Schwereverteilung der Schwachstellen, die häufigsten Präfixe im IPAM-Überblick, die Berechtigungsregeln und „Meine Anwendungen“.
VerbessertKeine doppelte Beschriftung mehr in den Berechtigungsregeln. Unter jedem Wert stand dort noch einmal in grauer Kleinschrift, um welches Feld es sich handelt. Solange die Liste keine Kopfzeile hatte, war das ihre einzige Beschriftung und deshalb nötig; jetzt steht sie einmal oben, und die Wiederholung in jeder Zeile entfällt.
2026.08.19.145219.08.2026
NeuDie Oberfläche hält sich jetzt in allen Bereichen selbst aktuell. Was mit dem Service Desk begann, gilt ab dieser Fassung für die ganze Anwendung: Konfigurationselemente, Anlagen, Lizenzen, Verträge, Netzadressen und Discovery — Sicherheit, ISMS, Datenschutz, Notfallmanagement und Datensicherung — Organisation, Prozesse, Aufgabenbretter und Freigaben — Benutzer, Rollen und Berichte. 159 Ansichten in Client und Webportal statt bisher 38. Am meisten zählt das dort, wo die Änderung gar nicht von einem Menschen kommt: Ein Discovery-Lauf, ein CSV-Import oder ein nächtlicher Sicherungsauftrag schreibt, während jemand die Liste offen hat — und sie zeigt es, ohne dass er etwas tun muss. Gemeldet wird weiterhin nur, dass sich etwas geändert hat, nie der Inhalt; die Seite lädt selbst nach, und die Zugriffsprüfung greift dabei wie immer.
NeuWer ein Formular mit ungespeicherten Eingaben verlässt, wird gefragt. Bisher tat das keine einzige der 144 Client-Ansichten: Ein Klick ins Menü, und eine halbe Stunde Tipparbeit war weg, ohne Warnung, ohne Weg zurück. Jede Seite und jeder Dialog mit einer Speichern-Aktion fragt jetzt nach — in Client und Webportal mit demselben Wortlaut. Seiten mit mehreren unabhängigen Abschnitten führen den Stand je Abschnitt: Das Speichern des einen weist die offene Eingabe des anderen nicht fälschlich als erledigt aus.
VerbessertEin Live-Hinweis überschreibt keine Eingabe mehr. Beides zusammen — eine Seite, die sich selbst aktualisiert, und ein offenes Formular — wäre sonst der teuerste Fall überhaupt gewesen: Der erste Hinweis eines Kollegen hätte den Text ersetzt, während jemand tippt. Detailseiten halten deshalb zurück, solange bearbeitet wird, Listen, solange Zeilen markiert sind, und der Prozesseditor zeigt einen Hinweis, statt die Zeichenfläche stumm auszutauschen.
VerbessertDie getroffene Auswahl bleibt beim Nachladen stehen. Sieben Seiten wählten beim Öffnen immer den ersten Eintrag — bei einer Inventur, einem Netzbereich oder einem Notfallverbund ist das richtig. Beim Nachladen wäre es der Fehler gewesen: Die Seite wäre jemandem unter der Hand weggesprungen, sobald irgendwo ein neuer Lauf beginnt.
VerbessertEin laufender Import weckt die offenen Listen nicht mehr Zeile für Zeile. Ein zeilenweise schreibender Import hätte aus einem Vorgang hunderte Hinweise gemacht. Der Server fasst sie jetzt über ein kurzes Zeitfenster zusammen — gemessen: 500 Schreibvorgänge ergeben 2 Hinweise statt 500. Der letzte Stand wird dabei immer gemeldet; eine Liste, der die Schlusszeile fehlt, wäre schlimmer als eine, die gar nicht nachlädt — sie sähe aktuell aus.
NeuZwölf Listen im Client tragen jetzt dieselbe Tabelle. Spaltenwahl, Sortierung, Gruppierung, Suche und Export an jeder von ihnen, statt an jeder etwas anderes. Beim Umstellen kam heraus, warum das mehr als Kosmetik ist: An zwanzig Stellen liefen Spaltenkopf und Exportfeld auseinander — sechs allein in der Vorgangsliste, wo die betroffenen Spalten damit auch im Export fehlten.
VerbessertJeder Dialog lässt sich mit der Tastatur bedienen. In 106 Hinweisfenstern tat die Eingabetaste nichts — man musste zur Maus greifen, um „Verstanden“ zu bestätigen. Ein Dialog liess sich überhaupt nicht mit Esc schliessen, weil „Abbrechen“ auf der falschen Schaltfläche lag. Beides behoben, und alle Dialoge folgen jetzt einem gemeinsamen Baustein statt 403 einzelnen Bauten.
VerbessertStatusangaben sehen überall gleich aus. Im Webportal färbten fünf Stellen denselben Status verschieden ein, und an zwei Stellen stand der rohe Serverwert auf dem Schirm — ein Text, den keine Übersetzung je erreicht hätte. Jetzt gibt es eine Zuordnung für alle dreizehn Bereiche.
VerbessertSammelaktionen im Webportal. Wo der Server Massenoperationen anbietet, lassen sich Zeilen jetzt markieren und gemeinsam bearbeiten — und nur dort. Ein Kontrollkästchen ohne Wirkung ist schlimmer als keines.
BehobenDer Sammel-Speichern-Knopf der Einstellungen schrieb mehr, als er sollte. Er sass im Seitenkopf, gehörte sichtbar zu nichts und speicherte bei jedem Klick alle Bereiche — die Darstellung sogar doppelt, und die AD/LDAP-Konfiguration wurde ungefragt neu geschrieben, auch wenn man gerade an den SLA-Einstellungen arbeitete. Jeder Bereich hat jetzt seinen eigenen Speichern-Knopf an seiner eigenen Karte.
2026.08.18.204318.08.2026
NeuÄnderungen anderer werden sichtbar, ohne die Seite neu zu laden. Bisher aktualisierte sich eine offene Seite nur, wenn man selbst etwas änderte. Was ein Kollege, ein Import oder ein Hintergrundlauf schrieb, sah man erst nach einem Seitenwechsel — und weil das Wegnavigieren und Zurückkehren funktionierte, wirkte es wie eine Eigenart und nicht wie eine Lücke. Der Server meldet jetzt jede gespeicherte Änderung von einer Stelle aus, unabhängig davon, wer sie ausgelöst hat: Oberfläche, Import, Mailaufnahme oder geplanter Lauf. Vorgangsliste, Vorgangsdetail und der Service-Desk-Arbeitsplatz hängen in Client und Webportal daran; die übrigen Bereiche folgen. Gemeldet wird dabei nur dass sich etwas geändert hat — nie der Inhalt. Die Seite lädt selbst nach, und dabei greift die Zugriffsprüfung wie immer.
BehobenDer Live-Push im Arbeitsplatz-Client verstummte nach einer Viertelstunde — dauerhaft. Das Zugriffstoken der Live-Verbindung wurde beim Anmelden einmalig eingesammelt. Es lebt 15 Minuten; nach dem ersten Wiederverbinden — Netzaussetzer, Ruhezustand, WLAN-Wechsel — war die Verbindung endgültig tot, bis die Anwendung neu startete. Die Statusleiste zeigte dabei für immer „verbinde neu …“. Das Token wird jetzt bei jeder Verbindungsaufnahme frisch geholt, und ein Mandantenwechsel erneuert die Verbindung.
BehobenDie Startseite bekam nie einen Hinweis. Das persönliche Dashboard sollte sich bei jeder Meldung selbst aktualisieren — die dafür vorgesehene Anmeldung wurde im gesamten Bestand nie aufgerufen. Es lebte allein vom 60-Sekunden-Takt. Ebenso entfernt: drei Empfänger für Ereignisse, die kein Server je gesendet hat. Sie sahen im Code fertig aus und taten nichts.
BehobenEin Modul ein- oder auszuschalten wirkte erst nach einem Neustart. Wer in der Verwaltung ein Modul umlegte, sah den Menüpunkt weiterhin — oder weiterhin nicht. Im Webportal half nur ein vollständiges Neuladen der Seite, im Client nur ein Neustart der Anwendung. Beides wirkt jetzt sofort.
VerbessertKein Löschen mehr ohne Nachfrage. 35 Wege über Client und Webportal entfernten Daten auf einen einzigen Klick, unwiederbringlich. Sie fragen jetzt nach — auf beiden Oberflächen mit demselben Wortlaut und mit der Vorbelegung auf „Abbrechen“, damit die Eingabetaste nicht bestätigt, wovor gewarnt wird.
VerbessertLöschknöpfe sind als solche erkennbar — und lesbar. Vier von fünf Löschknöpfen im Client trugen keine Warnfarbe. Der eine vorhandene Warnstil war zudem selbst falsch eingefärbt: Seine Schriftfarbe gehörte zu einer anderen Farbrolle und verfehlte die Kontrastvorgabe — ausgerechnet der Knopf, der vor Datenverlust warnt, war der am schlechtesten lesbare.
BehobenZwölf Spaltenköpfe nahmen den Klick entgegen und sortierten nicht. Ein Sortierkopf ohne Wirkung ist schlimmer als eine Tabelle ohne Sortierung — der Benutzer sucht den Fehler bei sich. Wo die Sortierung fehlt, wird sie jetzt auch nicht mehr angeboten.
VerbessertEin Ladefehler sagt jetzt, dass er einer ist. Scheiterte ein Abruf, zeigte die Tabelle wörtlich „Keine Daten vorhanden“ — eine Aussage über den Datenbestand, wo eine über die Verbindung oder die Berechtigung gemeint war. Die Standardtabelle unterscheidet das jetzt und bietet „Erneut versuchen“ an; der Service-Desk-Arbeitsplatz nutzt es bereits.
2026.08.18.131518.08.2026
SicherheitFreigaberegeln fremder Mandanten wurden gelesen — und überschrieben. Die Einstellungen zur CAB-Freigabe eines Änderungsantrags wurden ohne jede Bedingung aus der Tabelle geholt: im geteilten Datenbankbetrieb also die erste Zeile, gleich welchem Haus sie gehörte. Genau dieser Wert entscheidet, wer freigeben darf und ob eine Selbstfreigabe zulässig ist — und der Speicherweg schrieb in dieselbe fremde Zeile zurück. Ein Haus konnte damit das Vier-Augen-Prinzip eines anderen aufheben. Behoben, zusätzlich durch einen Mandantenfilter abgesichert und durch eigene Tests belegt. Dieses Update ist deshalb verpflichtend.
SicherheitDas Portal zeigte die Wissensartikel aller Mandanten. Die öffentliche Wissensdatenbank ist bewusst ohne Anmeldung erreichbar — und genau dort greift der Mandantenfilter nicht, weil es keine angemeldete Sitzung gibt. Der einzige Bezug war ein freiwilliger Parameter, den das Portal nie mitschickte. Der Mandant wird jetzt serverseitig bestimmt; ist er nicht eindeutig, wird nichts ausgeliefert statt zu viel. Auch die verwandten Artikel tragen die Grenze — sonst wäre der Einstieg gefiltert gewesen und der zweite Klick nicht mehr.
NeuAnwendungen und ihre Verantwortlichen. Nicht jede Software ist eine Anwendung: Der Software-Bestand zeigt, was installiert ist, die neue Anwendungsübersicht, was das Haus fachlich führt — mit Produktbesitzer, Vertretung, Fachbereich, Support und den Servern dahinter. Je Anwendung gibt es höchstens einen Produktbesitzer und höchstens eine Vertretung; sonst entscheidet im Zweifel niemand. Der Reiter „Nicht geführt“ zählt, was noch keiner Anwendung zugeordnet ist — das ist die Verantwortung der IT, sichtbar gemacht statt als stille Regel. Und „Meine Anwendungen“ zeigt jedem Konto, wofür es eingetragen wurde: Eine Verantwortung, von der die verantwortliche Person nichts weiss, ist keine.
BehobenService Requests liessen sich nicht mehr lösen. Das Lösen ist gesperrt, solange Erfüllungsaufgaben offen sind — aber keine Oberfläche zeigte diese Aufgaben an, und der ausgelieferte Beispielbestand legt je offenem Service Request vier davon an. Die Meldung nannte damit Aufgaben, die nirgends zu sehen und nirgends abzuhaken waren. Der Vorgang trägt jetzt eine Aufgabenkarte: anlegen, zuweisen, abhaken, sortieren.
NeuFelder der öffentlichen Verwaltung sind pflegbar. Aktenzeichen, gesetzliche Frist, Herkunftskanal und der Bezug zur eAkte wurden vom Server längst geführt und die gesetzliche Frist getrennt vom SLA überwacht — nur kannte kein Arbeitsplatz diese Felder. Für Behörden der sichtbarste Teil des Moduls, bis hierher nur über die rohe Schnittstelle erreichbar.
NeuLieferantenfrist am Vorgang. Zulieferer, Vertragsreferenz und die zugesagte Frist lassen sich jetzt setzen. Die Fristüberwachung dafür gab es bereits — sie konnte nur nie auslösen, weil die Frist auf keinem Weg zu setzen war.
NeuAnrufe am Vorgang sichtbar. Ein- und ausgehende Gespräche mit Nummer, Dauer und Notiz wurden aufgezeichnet, aber von keiner Oberfläche angezeigt.
BehobenDie Eskalation lief ins Leere. Die Auswahl der Support-Gruppe im Vorgang war eine fest verdrahtete Liste von zwölf Namen — die tatsächlich gepflegten Gruppen wurden nie geladen, und nur der Name wurde gespeichert, nie die Kennung. Die Fristüberwachung sucht den Eskalationsempfänger über den Namen und fand deshalb nie einen. Jetzt kommt die Auswahl aus dem Bestand; Support-Gruppen werden ausserdem beim Einrichten mitgeliefert — die Liste war anfangs immer leer.
VerbessertDie Statusauswahl bietet nur noch Mögliches an. Sie zeigte stets alle sieben Zustände, unabhängig vom aktuellen: Aus „In Bearbeitung“ standen dort „Neu“ und „Geschlossen“, die der Server beide abweist. Den Fehler sah man erst nach dem Klick, als Meldung. Die Auswahl fragt die erlaubten Übergänge jetzt beim Server ab, statt sie ein zweites Mal nachzubauen — zwei Tabellen desselben Sachverhalts laufen auseinander.
VerbessertDas CMDB-Menü ist neu geschnitten. Es trug fünfzehn Einträge und damit vier verschiedene Tätigkeiten nebeneinander: Bestand führen, Daten hereinholen, Stammdaten pflegen, Software. Jetzt sieben Einträge, daneben die Gruppen „Anwendungen & Software“, „Erfassung & Abgleich“ und „Kataloge & Vorlagen“. Kein Eintrag entfällt, keiner wird umbenannt — sie stehen nur dort, wo man sie sucht. Das Portal führt denselben Schnitt, soweit es die Seiten hat.
VerbessertDer Service Desk spricht die eingestellte Sprache. Einundachtzig Beschriftungen standen fest auf Deutsch im Programm — der Statusfilter der Vorgangsliste, die Eimer der Datenqualitätssicht, die Dialoge der Support-Gruppen und die Rückfragen im Vorgang. In jeder anderen Sprache blieben sie deutsch, ohne Fehler und ohne Warnung.
VerbessertHandbuch: Kapitel „Produktsicherheit & Meldewege“ ist auffindbar. Das Kapitel wurde gebaut und ausgeliefert, war aber in der Dokumentenkarte nicht geführt und in den englischen und französischen Querverweisen nicht genannt. Dazu neu: der Abschnitt über Anwendungen und Verantwortlichkeiten in DE, EN und FR.
BehobenJeder Statuswechsel zog eine leere Tabelle mit. Der ursprüngliche SLA-Zeitgeber war seit der Umstellung auf Marken am Vorgang funktionslos — in seine Tabelle schrieb nie jemand, aber jeder Statuswechsel lud sie mit. Sie entfällt. Die Wanderung bricht ab, statt zu löschen, falls in einer Anlage wider Erwarten doch Zeilen darin stehen.
2026.08.18.083918.08.2026
SicherheitCI-Klassen bekommen ihre Mandantentrennung. Von 56 Entitäten der CMDB war die CI-Klasse die einzige ohne Mandantenfilter — und beide anlegenden Stellen stempelten keinen Mandanten auf. Damit war jede selbst angelegte Klasse eines Hauses für alle anderen sichtbar, ihr vollständiges Attributschema über die Kennung abrufbar, und ein fremder Klassenname blockierte die eigene Anlage mit einer Fehlermeldung, die niemand einordnen konnte. Behoben und durch einen eigenen Test abgesichert. Dieses Update ist deshalb verpflichtend.
NeuRacktypen sind pflegbar. Bauform, Breite, Höheneinheiten, Zählrichtung, Schienenabstand, Traglast und Aussenmasse lassen sich jetzt als Katalog führen — anlegen, ändern, entfernen. Der Bestand gab es länger, bedienen liess er sich nur über die rohe Schnittstelle, obwohl die Belegungsrechnung des Rack-Plans genau darauf aufsetzt. Im Rack-Plan selbst überträgt „Racktyp zuordnen“ die Masse auf einen Schrank; ohne den Haken „Vorhandene überschreiben“ werden nur leere Merkmale gefüllt — wer ein Modell nachträglich zuordnet, verliert die am Schrank gemessenen Werte nicht.
NeuKomponentenvorlagen am Gerätemodell. Die Bestückung, die ein Gerät beim Anlegen erben soll, lässt sich jetzt selbst pflegen statt nur ansehen. Der Namensbereich steht dabei gleich neben dem Namen: Aus „Port“ und „1-48“ entstehen achtundvierzig Zeilen — ohne ihn wäre die Pflege einer Switch-Bestückung von Hand so mühsam, dass sie unterbliebe. Ausgelieferte Modelle bleiben gesperrt, weil ein Katalog-Update sie überschreiben würde.
NeuDatenübernahme aus NetBox ist bedienbar. Verbindung samt Zugriffsschlüssel hinterlegen, Verbindung prüfen, Klassenzuordnung festlegen, Lauf starten, abschliessen — in vier Schritten auf einer Seite. Der Probelauf ist die Vorgabe und nicht bloss eine Möglichkeit: Er ist die einzige Gelegenheit, die Zuordnungstabelle zu prüfen, bevor tausende Objekte mit der falschen Klasse entstehen. Nicht zuordenbare Objekte werden übersprungen und im Bericht ausgewiesen — nie geraten, denn ein falscher Typ ist in einer CMDB teurer als ein fehlender. Eine Datenübernahme ist der erste Schritt eines Hauses; bis hierher ging sie nur über die rohe Schnittstelle.
NeuSoftware-Bestand als eigene Sicht. Die aus der Erkennung gewonnene Softwareliste — zusammengefasst je Produkt, Hersteller und Fassung, mit den betroffenen Rechnern zum Aufklappen und dem Sprung zum Gerät. Sie ist die Grundlage des Lizenzabgleichs und des Schwachstellenabgleichs und war bisher nur über die Schnittstelle einsehbar.
VerbessertKaufmännische Daten sind endlich erfassbar. Anschaffungspreis, Beschaffungsdatum, Kostenstelle, Garantiebeginn und Supportvertrag hatten in der gesamten Oberfläche kein einziges Eingabefeld — die Schnittstelle nahm sie entgegen, die Maske fehlte. Dadurch rechnete die Abschreibung dauerhaft mit null, der Kostenstellen-Roll-up blieb leer, und die Datenqualitätssicht meldete zwangsläufig „100 % ohne Kostenstelle“ — nicht weil die Pflege fehlte, sondern weil es sie nicht gab. Jetzt stehen die Felder im Anlage-Assistenten und in der Detailbearbeitung.
VerbessertLizenz-Stammdaten bleiben änderbar. Menge, Preis je Einheit, Kaufdatum, Support-/Wartungsende, Vertragsbindung und Vertragsreferenz liessen sich nach dem Anlegen nicht mehr korrigieren — sie wurden beim Speichern nur unverändert durchgereicht, was nach Pflege aussah und ein Rundlauf war. Gerade die Menge trägt die gesamte Über- und Unterlizenzierung; das Wartungsende speist die tägliche Frühwarnung, die bei leerem Feld nie etwas fand und dabei gesund aussah.
VerbessertJournalfeld im Vorgang wächst mit. Das Eingabefeld stand auf einer festen Höhe — bei jeder längeren Erklärung sah man drei Zeilen des eigenen Textes und scrollte im Eingabefeld. Es wächst jetzt beim Tippen mit und lässt sich am Griff darunter zusätzlich grösser ziehen. Eine kleine Legende zeigt ausserdem, welche Markdown-Auszeichnungen der Eintrag versteht — er wurde schon vorher so dargestellt, nur sagte es niemand.
VerbessertAsset-, Etiketten- und Lizenzoberfläche sind übersetzbar. Lebenszyklus-Phasen, Entsorgungsarten, Governance-Kategorien, die Erläuterungen zu den Druckersprachen und die Empfehlungen der Lizenz-Governance standen fest auf Deutsch im Programm. In jeder anderen Sprache blieben sie deutsch — ohne Fehler und ohne Warnung. Die Lizenz-Governance liefert ihre Empfehlung dazu nicht mehr als fertigen Satz vom Server, sondern als Kennung mit Zahlen, die der Arbeitsplatz in seiner Sprache formuliert.
VerbessertDie Zählbasis steht an der Lizenz. Wonach der Verbrauch gemessen wird — je Benutzer, je Core, je Prozessor, je Abo-Platz — war hinterlegt, aber nirgends zu sehen; in der Governance-Sicht stand eine Zahl, deren Bezugsgrösse der Leser raten musste. Sie steht jetzt unter dem Lizenztyp.
BehobenZwei Käufe desselben Titels wurden doppelt gezählt. Der Lizenzabgleich mass den Verbrauch je Lizenzzeile statt je Produkt. Wer denselben Titel zweimal kaufte, bekam auf beide Zeilen den vollen Verbrauch angerechnet: beide galten als unterlizenziert, die Nachkaufempfehlung stand doppelt da und die Nachkaufkosten ebenso — genau die Zahl, die eine Kaufentscheidung trägt. Jetzt wird einmal je Produkt gemessen und verteilt (älteste Zeile zuerst, der Überhang auf die jüngste).
BehobenEin Preis von 12,50 wurde als 1250 gespeichert. Geldbeträge aus Eingabefeldern wurden gegen die invariante Kultur gelesen; die deutsche Schreibweise mit Komma kam dadurch hundertfach zu hoch an — ohne Fehlermeldung, und von dort in True-Up-Kosten und Abschreibung. Der Betrag wird jetzt an der Stellung der Zeichen erkannt statt an einer Kultureinstellung, abgesichert durch eigene Tests.
BehobenDer Lizenztyp wurde beim Speichern verworfen. Die Schnittstelle nahm ihn entgegen und liess ihn stillschweigend fallen, und im Arbeitsplatz war er an kein Bedienelement gebunden. Ein beim Anlegen falsch gewählter Typ war damit dauerhaft — und der Anlage-Dialog stand fest auf „Subscription“.
BehobenOpen-Source-Software galt als unterlizenziert. Die Ausnahme „nicht zählpflichtig“ war hinterlegt, aber an keiner Stelle angeschlossen. Eine mit Menge 1 erfasste freie Software auf fünfzig Rechnern erschien dadurch als neunundvierzigfach unterlizenziert — samt Audit-Risiko und Nachkaufempfehlung.
BehobenDie Prozesslandkarte sah keine Teilprozesse. Sie verglich auf die technische Kennung der Beziehung, gespeichert wird aus der Anwendung heraus aber die Bezeichnung. Jeder Teilprozess stand deshalb als eigene Wurzel da, wurde bei seinem Hauptprozess nicht mitgezählt und im Aufklappen nicht eingerückt. Sichtbar war das nirgends — es sah nach einer flachen Prozesslandschaft aus, nicht nach einem Fehler.
BehobenVier Stellen zeigten einen Schlüsselnamen statt eines Textes. In den ABAC-Regeln, der Ablauforganisation, dem Berichts-Baukasten und der Wetteransicht stand an je einer Stelle eine Zeichenfolge wie „Lf913ca67fb“ auf dem Schirm. Behoben — und durch einen Test abgesichert, der ab sofort jeden verwendeten Textschlüssel gegen die Sprachdatei prüft.
BehobenDie Druckersprachen der Etikettenmedien standen fest im Programm. Kam serverseitig eine Sprache hinzu, fiel das im Arbeitsplatz nicht auf und die Auswahl blieb unvollständig. Sie wird jetzt vom Server geholt.
2026.08.17.203217.08.2026
NeuAlarmierung — das Modul geht in Betrieb. Ein Alarm ist jetzt ein eigener Vorgang mit Empfängerkreis, Zustellprotokoll und Quittung. Protokolliert wird jeder Versuch und nicht nur der letzte Ausgang: Aus einer Zeile je Empfänger mit einem Feld „Ergebnis“ liessen sich Zustellraten und Reaktionszeiten nicht rechnen, und genau die verlangt der Prüfschritt der ISO 22301. Quittungen werden nie überschrieben — maessgeblich ist die erste Reaktion. Titel und Text stehen am Alarm selbst, damit ein später umbenanntes Zielobjekt das Protokoll nicht rückwirkend fälscht. Ein Alarm lässt sich nicht abbestellen: Die Benachrichtigungs-Vorlieben werden bewusst nicht befragt — ein abbestellbarer Alarm wäre keiner, und der Fehler wäre unsichtbar, weil das System Erfolg meldete und niemand erreicht wäre. Ein nicht eingerichteter Kanal wird als Versuch mit dem Vermerk „nicht eingerichtet“ protokolliert, statt stillschweigend zu fehlen.
NeuSchwachstellenmanagement bekommt seine Oberfläche. Die Auswertung lief bereits im Hintergrund, bedienen liess sie sich bisher nicht. Jetzt gibt es vier Ansichten: eine Übersicht nach Schwere, nach Produkt und nach betroffenem Gerät; die Befunde mit Bewertung (bestätigt, falsch-positiv, nicht anwendbar, akzeptiert — die letzten drei jeweils mit Begründung, „akzeptiert“ zusätzlich mit Frist, denn ohne beides wäre es im Audit keine Entscheidung); die Produktzuordnung mit Restliste und Regelpflege samt Vorschau vor dem Speichern, damit ein zu weit gefasstes Muster vorher auffällt und nicht erst beim nächsten Abgleich; und die Bezugsquellen mit Katalogstand. Die nach Produkt gruppierte Sicht ist dabei der eigentliche Hebel: Eine Zeile „Java 8u201 auf 43 Rechnern“ führt zu einem Änderungsantrag, nicht zu 43. Die Schwere trägt nie die Farbe allein — Symbol, Text und der CVSS-Wert stehen immer daneben.
NeuDatensicherung: Medien, Auslagerung und Aufbewahrung sind bedienbar. Bänder und Wechselmedien lassen sich anlegen und pflegen, ihre Lesbarkeit vermerken (ausdrücklich kein Ersatz für den Wiederherstellungstest — der Dialog sagt das auch) und vor allem: Auslagerung und Rückholung werden quittiert, mit Ort, Zeitpunkt und Person. Erst damit wird aus der „1 extern“ der 3-2-1-Regel eine Tatsache statt einer Absicht. Neu einstellbar ist ausserdem die Aufbewahrung der Laufdaten — von diesen beiden Fristen hängt ab, wann Sicherungsprotokolle unwiederbringlich verschwinden; sie standen bisher nur in der Schnittstelle.
NeuMeine Sicherungsprüfungen in der Android-App. Die eigenen offenen Prüfzeiträume — einschliesslich derer, für die man als Vertretung eingetragen ist — lassen sich auf dem Telefon einsehen und abschliessen. Die Bedingung des Abschlusses rechnet die App nicht selbst nach, sie fragt sie beim Server ab: Eine Schaltfläche, die auf dem Telefon grün ist und am Schreibtisch gesperrt, wäre schlechter als keine. Ist sie gesperrt, steht der Grund darunter.
VerbessertDatensicherung und Informationssicherheit sind vollständig übersetzbar. Beide Module trugen an einigen Stellen fest verdrahtete deutsche Texte — Kennzahl-Beschriftungen, Rückmeldungen, berechnete Angaben. In einer englischen oder französischen Oberfläche blieben sie deutsch stehen. Das ist bereinigt; die Sprachumschaltung erfasst beide Module jetzt vollständig.
VerbessertCMDB-Massenbearbeitung wählt Merkmale aus einer Liste. Der Merkmalsname musste bisher als Freitext eingetippt werden — ein Tippfehler führte dazu, dass die Bearbeitung nichts traf und das auch nicht sagte. Jetzt steht eine Auswahl bereit.
BehobenEin Bezugslauf konnte den Stand eines anderen erben. Der Merker, bis zu welchem Zeitpunkt eine Schwachstellen-Quelle bereits abgeholt wurde, lag am Dienst statt am einzelnen Lauf. Da alle eingeschalteten Quellen nacheinander über denselben Dienst laufen, konnte der Stand der einen bei der nächsten weiterleben — und ein falscher Stand überspringt Hinweise, ohne dass etwas fehlschlägt. Der Stand gehört jetzt zum Lauf.
BehobenAndroid-App: Auslieferung wieder möglich, Benachrichtigungen kommen an. Der Release-Bau der App war durch ein Paketgefälle in der Oberflächenbibliothek blockiert; dahinter lagen zwölf verdeckte Fehler, weil der Hersteller die gesamte Schnittstelle zur Geräteregistrierung ohne Ersatz für veraltet erklärt hatte. Beides ist bereinigt. Ausserdem: Die Benachrichtigungskanäle werden jetzt beim Start angelegt statt beim ersten Alarm, das Antippen einer Benachrichtigung führt auch aus dem geschlossenen Zustand an die richtige Stelle, und Alarme laufen über einen eigenen Kanal mit eigenem Ton und Alarm-Lautstärke — auch dann, wenn gewöhnliche Meldungen leise gestellt sind.
2026.08.17.073217.08.2026
BehobenDer Windows-Client startete auf Rechnern in einer Windows-Domäne nicht mehr. Nach dem Startbild kam nichts mehr; der Vorgang liess sich nur über den Task-Manager beenden. Es war weder ein Netzwerk- noch ein Serverproblem. Das Startbild steht bewusst fünf Sekunden, damit Fassung, Server und Anmeldekonto lesbar bleiben — und an dieser reinen Anzeigefrist hing versehentlich auch das Erscheinen des Hauptfensters: Es kam erst, wenn die Frist ablief. Lief sie nicht ab, blieb es aus, ohne Fehler und ohne Meldung. Auffällig wurde das nur bei eingeschalteter Anmeldung mit dem Windows-Konto beim Start; auf Rechnern mit einem lokalen Windows-Konto — und damit auf jedem Testaufbau — trat es nie auf. Weshalb ausgerechnet diese Kopplung besteht, ist noch nicht abschliessend geklärt und wird weiterverfolgt. Behoben ist der Aufbaufehler dahinter, und der wiegt schwerer als die Frage nach dem Auslöser: Das Hauptfenster wird jetzt sofort angezeigt und hängt an keiner Frist mehr; die fünf Sekunden betreffen nur noch das Startbild selbst. Bis zur Aktualisierung hilft ein Behelf: die Windows-Anmeldung für den Arbeitsplatz abschalten.
VerbessertAus der Anmeldung beim Start führt jetzt immer ein Weg heraus. Der Ausstieg aus der Startanzeige erschien bisher nur, wenn mehrere Verbindungen eingerichtet waren — also gerade nicht in der häufigsten Lage, der einzelnen Installation. Genau dort blieb bei einem hängenden Start nur der Task-Manager. Der Verweis steht jetzt immer; bei einer einzelnen Verbindung führt er als Abbrechen zur gewohnten Anmeldemaske, sonst wie bisher zur Verbindungsauswahl.
BehobenEin gescheiterter Start meldet sich, statt stumm stehen zu bleiben. Trat vor dem ersten Fenster ein Fehler auf, wurde er protokolliert und anschliessend verschluckt: Der Vorgang lief weiter, obwohl es nichts mehr zu bedienen gab. Jetzt nennt eine Meldung den Fehler und den Pfad der Protokolldatei, und der Client beendet sich geordnet. Nach dem Start bleibt es ausdrücklich beim bisherigen Verhalten — ein Fehler auf einer einzelnen Seite darf die laufende Sitzung nicht beenden.
BehobenDie Datenbank-Referenz im Handbuch war nur auf Deutsch auf dem neuesten Stand. Das Kapitel wird aus der laufenden Datenbank erzeugt; nachgezogen wurde bisher nur die deutsche Fassung, während die englische und die französische auf einem älteren Stand stehen blieben. Alle drei Fassungen sind wieder gleich.
NeuDer Unterbau für Push-Benachrichtigungen auf Mobilgeräten steht. Die Plattform bringt jetzt die Serverseite mit: Registrierung der Geräte, eine Warteschlange mit Wiederholung und Aufgabegrenze sowie die Zustellung über einen zentralen Vermittler. Der Weg über einen Vermittler ist eine Sicherheitsentscheidung: Andernfalls läge auf jedem Kundenserver ein Dienstkontoschlüssel, der technisch für alle Installationen gültig wäre. Damit sei das Offensichtliche gesagt: Die mobile App ist noch nicht allgemein verfügbar, und ohne sie ändert dieser Punkt für Sie heute nichts. Er steht hier, weil er in dieser Fassung enthalten ist.
KW 33 · 10.08.–16.08.202620 Fassungen
2026.08.16.163716.08.2026
NeuDie Software-Stückliste steht jetzt in der Anwendung. Unter Systemstatus › Software-Stückliste (SBOM) sehen Sie, aus welchen Bestandteilen Ihre Installation besteht: die Ordivis-eigenen Teile, die Laufzeiten und Datenbank mit ihrem Support-Ende, alle 284 Fremdbibliotheken mit Fassung, Lizenz und Verwendungszweck sowie die eingebundenen Fremdkataloge mit dem Stand, der bei Ihnen importiert ist. Die Seite liegt bewusst im Systemstatus und nicht in den Einstellungen — Transparenz, die nur der Administrator sieht, ist keine. Suche und Lizenzfilter helfen beim Nachschlagen; die vollständige Liste lässt sich als CSV oder JSON für Vergabeunterlagen und Auditoren herausgeben. Dieselbe Aufstellung steht als Anhang im Handbuch, aus derselben Quelle erzeugt: Zwei getrennt gepflegte Listen würden auseinanderlaufen.
NeuBenachrichtigungen können zusätzlich über einen Messenger gehen. Alles, was Ihnen in der Anwendung oder per E-Mail gemeldet wird, lässt sich jetzt auch über Mattermost oder einen beliebigen eingehenden Webhook zustellen — als dritte Spalte in derselben Schaltmatrix, die Sie schon kennen: je Ereignis und je Person. Der Kanal ist ausnahmslos freiwillig; eine eingerichtete Verbindung verschickt von sich aus nichts. Persönliches (zugewiesen, Genehmigung, Erinnerung) geht als Direktnachricht, Team-Ereignisse gehen in einen Kanal — beides wird nie vertauscht, damit keine persönliche Meldung vor dem ganzen Team landet. Wer im Messenger nicht auffindbar ist, steht sichtbar in der Verwaltung: Sonst glaubt jemand, benachrichtigt zu werden, und wird es nie.
BehobenDer Discovery-Collector wurde bei der Installation nie eingerichtet — und der Assistent meldete Erfolg. Das Einrichtungsskript las die mitgelieferte Konfiguration mit Windows PowerShell 5.1, und die bricht an den Kommentarzeilen in dieser Datei ab. Der gesamte Block zur Dienstregistrierung wurde dadurch nie erreicht: kein Dienst, keine Serveradresse, kein Anmeldeschein. Die Schlussmeldung des Assistenten behauptete trotzdem unbeirrt, der Dienst sei eingerichtet, weil sie den Rückgabewert des Skripts gar nicht auswertete. Beides ist behoben: Die Konfiguration wird jetzt verträglich gelesen, und der Assistent prüft am Ergebnis nach, ob der Dienst wirklich existiert — sonst verweist er auf das Protokoll, statt zu gratulieren. Das bereits veröffentlichte Collector-Paket der Vorversion trägt das fehlerhafte Skript weiter und wurde bewusst nicht überschrieben; bitte das neue Paket verwenden.
BehobenDer Windows-Client stürzte beim Öffnen der Collector-Übersicht ab, sobald dort ein Eintrag stand. Eine Zeile der Liste verwies auf eine Farbe, die es im Client gar nicht gibt. Solche Verweise werden erst beim Zeichnen aufgelöst, nicht beim Übersetzen — und gezeichnet wurde die Zeile nur, wenn mindestens ein Collector vorhanden war. Solange die Liste leer blieb, liess sich die Seite beliebig oft bedenkenlos öffnen; mit dem ersten Eintrag beendete sich die Anwendung beim blossen Öffnen. Ein neuer Wächter prüft jetzt alle hauseigenen Farb- und Abstandsverweise des Clients gegen ihre Definitionen — im ganzen Client war dieser eine der einzige Treffer.
SicherheitDas Scan-Kennwort des Collectors stand im Klartext im Einrichtungsprotokoll. Das Einrichtungsskript schrieb eine Mitschrift, und die enthält in ihrem Kopf die vollständige Befehlszeile — also auch das übergebene Kennwort. Die Protokolle liegen unter %ProgramData%\InfraDesk\setup-logs, wo jeder lokale Benutzer lesen darf. Dasselbe Skript verschlüsselt dieses Kennwort zwei Zeilen später ordnungsgemäß. Die Mitschrift ist entfernt; eine bereits vorhandene wird beim nächsten Lauf gelöscht. Wenn Sie einen Collector bereits eingerichtet haben, prüfen Sie bitte debug-collector.log in diesem Ordner und wechseln Sie das betroffene Kennwort. Das Kennwort reist ausserdem nicht mehr über die Befehlszeile: Der Assistent legt es in eine temporäre Datei und übergibt nur deren Pfad, der Helfer liest sie und löscht sie sofort — auch dann, wenn das Lesen scheitert. Verbesserung, keine Perfektion, und das sei benannt: Zwischen Schreiben und Löschen liegt das Kennwort unverschlüsselt auf der Platte. Verschlüsseln liesse es sich hier nicht sinnvoll — der Helfer müsste den Schlüssel kennen, und der nähme denselben Weg.
VerbessertDie Token-Seite sagt jetzt, welcher Zugang nicht von dort kommt. Der Anmeldeschein eines Discovery-Collectors sieht einem Integrations-Token zum Verwechseln ähnlich — gleiches Vorzeichen, gleiche Länge — und ein dort ausgestellter Token kann sich als Collector grundsätzlich nicht anmelden, weil ihm das nötige Recht gar nicht vergeben werden kann. Im Pilotbetrieb hat das genau einmal zu viel Zeit gekostet. Die Seite benennt den Unterschied jetzt ausdrücklich und verweist auf den richtigen Weg über die Collector-Verwaltung.
VerbessertWiderrufene Integrations-Token verschwinden aus der Liste, statt sie zuzuwachsen. Bisher blieb jeder widerrufene Zugang als Zeile stehen — eine Aufzählung von Einträgen, die nie wieder gelten können, verdeckt genau das, wofür es diese Seite gibt: welche Zugänge gerade offen sind. Die Nachvollziehbarkeit geht dabei nicht verloren, sondern wandert dorthin, wo sie hingehört: Ausstellung und Widerruf schreiben ab sofort je einen Audit-Eintrag — vorher war beides überhaupt nicht auditiert, und die Tabellenzeile war die einzige Spur. Erst dieser Eintrag macht das Aufräumen vertretbar.
NeuScan-Aufträge lassen sich entfernen. Was einmal unter Discovery › Scan stand, blieb bisher für immer dort — die Schnittstelle kannte kein Löschen. Jetzt schon. Ein laufender Auftrag wird dabei abgelehnt und nicht gelöscht: Der Arbeitsprozess hält ihn gerade und schreibt am Ende sein Ergebnis zurück. Die Schaltfläche erscheint für solche Aufträge gar nicht erst — eine, die vorhersehbar scheitert, ist schlechter als keine.
VerbessertDer Collector-Dienst hat wieder ein Symbol. Als einziges der vier ausgelieferten Programme trug er keines und erschien in der Programmliste, im Task-Manager und in der Dienste-Verwaltung ohne Logo — also genau dort, wo man ihn sucht.
VerbessertDie Ordivis Toolbox heisst jetzt überall so. An einigen Stellen in Oberfläche und Handbuch stand noch der alte Name.
2026.08.16.140516.08.2026
BehobenDer Client konnte wortlos verschwinden, wenn zwei Dialoge kurz hintereinander aufgingen. Reproduzierbar war das beim Anlegen eines Discovery-Collectors. Die Oberfläche lässt je Fenster nur einen Dialog zu; ging ein zweiter auf, bevor der erste zu Ende geschlossen war, riss er die Anwendung mit. Das ist der Grund für das Pflicht-Update: Ein solcher Abbruch hinterlässt keinen Eintrag im Programmprotokoll — wer ihn trifft, hat nichts in der Hand, womit er ihn melden könnte. Die eine Stelle war nicht die einzige, deshalb laufen jetzt alle Dialoge des Clients über eine gemeinsame Vergabe, die sie hintereinander einreiht, statt sie gleichzeitig zu öffnen.
BehobenDer Abgleich mit den BSI-Grundschutz-Katalogen blieb auf Fehler stehen. Das BSI hat seine Bibliothek umgestellt; die Adresse in der ausgelieferten Konfiguration zeigte noch auf den alten Pfad und lief ins Leere. Die Auslieferungsdatei zu berichtigen genügte nicht: Ihre appsettings.json bleibt bei einem Update bewusst unangetastet — sonst wären Ihre eigenen Einstellungen nach jeder Aktualisierung weg — und hätte die Altadresse damit dauerhaft weitergetragen. Der Abruf erkennt den abgekündigten Pfad jetzt selbst, weicht auf die gültige Quelle aus und vermerkt es im Protokoll. Ein bewusst gesetzter eigener Spiegel wird davon nicht angetastet.
NeuDie rechtlichen Hinweise zu allen mitgelieferten Fremdbestandteilen liegen dem Produkt jetzt bei. Eine Datei THIRD-PARTY-NOTICES.txt führt die 284 ausgelieferten Pakete mit Urhebervermerk, Lizenztext und — das ist der Teil, den man selten sieht — dem Verwendungszweck je Bestandteil: wofür Ordivis ihn tatsächlich einsetzt. Sie wird von allen vier Installationspaketen mitinstalliert; eine Seite innerhalb der Anwendung allein erfüllt die Hinweispflicht nämlich nicht. Aus derselben Quelle entsteht eine maschinenlesbare Stückliste (CycloneDX 1.6, 296 Bestandteile), mit der Sie den Bestand in Ihre eigene Schwachstellenprüfung einhängen können.
BehobenEin Bestandteil mit einschränkender Lizenz lag in der Auslieferung, ohne gebraucht zu werden. Über die Tabellenkalkulations-Bibliothek kam ein Formelparser unter MPL-2.0 mit. Die Aktualisierung auf die nächste Fassung nimmt ihn heraus.
NeuEin ausgewiesener Meldeweg für Schwachstellen. Unter Produktsicherheit steht jetzt dreisprachig, an wen Sie sich wenden, was in eine Meldung gehört und womit Sie danach rechnen können; dazu eine security.txt an der dafür vorgesehenen Stelle, damit automatische Werkzeuge den Weg auch ohne Suche finden. Handbuch und In-App-Hilfe führen die Angaben, die der Cyber Resilience Act ab September 2026 verlangt.
NeuIhre Lizenz führt eine Kontaktanschrift, und jede Anlage meldet die eingesetzte Fassung. Beides dient demselben Zweck: Wird eine Schwachstelle bekannt, muss nachvollziehbar sein, wer welchen Stand einsetzt — und wie er zu erreichen ist. Die Fassung reist bei der ohnehin laufenden Lizenzprüfung mit; ein neuer Kanal entsteht dadurch nicht, und eine fehlende Angabe lässt eine Aktivierung niemals scheitern. Bestandslizenzen führen die Kontaktanschrift noch nicht — sie wird beim nächsten Ausstellen nachgetragen.
NeuIPAM: mehrere Adressen in einem Zug übernehmen. In der Adressübersicht lassen sich jetzt mehrere Einträge zugleich auswählen und gemeinsam als Configuration Item anlegen, statt einen nach dem anderen.
NeuAuch der Changelog steht auf Englisch und Französisch. Damit ist die Webseite in allen drei Sprachen vollständig; die Sitemap führt 103 Adressen.
2026.08.16.064516.08.2026
NeuSchwachstellenmanagement — vom Hersteller-Hinweis bis zum belegten Vollzug. Ordivis führt jetzt Ihren Softwarebestand versionsscharf und gleicht ihn gegen zwei amtliche Quellen ab: die CSAF-Meldungen der Hersteller und die NVD-Datenbank. Aus einem Treffer wird ein Befund mit Triage, daraus bei Bedarf ein Risiko im ISMS, ein Antrag und am Ende ein Nachweis, dass geschlossen wurde. Die Zuordnung läuft über CPE 2.3 — die Schreibweise, in der die Kataloge ihre Produkte führen; Abweichungen Ihres Bestands pflegen Sie als Regel, statt jede Meldung von Hand zu deuten. Der Feed-Spiegel liegt mandantenneutral: Er wird einmal geholt und von allen Mandanten gelesen.
NeuDas Handbuch gibt es vollständig auf Englisch und Französisch. Alle 39 Kapitel, vom Benutzerhandbuch bis zur Datenbank-Referenz — rund 41.000 Wörter je Sprache. Auch die Schaubilder tragen jetzt die Beschriftungen der jeweiligen Sprache; ein übersetztes Kapitel mit einem deutschen Diagramm darin fällt keinem Textprüfer auf, dem Leser aber sofort. Bildschirmnamen werden dabei nachgeschlagen, nicht übersetzt: Eine Wegbeschreibung soll zu einem Menüpunkt führen, den es wirklich gibt.
Behoben„Vollständig übersetzt“ war die Oberfläche noch nicht. Die vorige Fassung meldete Englisch und Französisch als fertig — und an vielen Stellen stand trotzdem Deutsch: 46 CI-Klassennamen, die Einstellungs-Navigation, die Zeitplan-Auswahlfelder, die Farbschema-Namen, acht Seitentitel, die Erklärtexte in Dialogen und sechzehn feste Auswahllisten. Der Grund war ein Prüfer, der Beschriftungen strukturell übersah; er ist nachgezogen, und mit ihm rund 900 Zeichenketten je Sprache. Bei den Auswahllisten wurde vorher geprüft, ob der gewählte Wert weiterlebt — eine übersetzte Beschriftung, die anschließend als Wert gespeichert wird, liefert in jeder Sprache ein anderes Ergebnis.
BehobenDie Ticket-Kategorien erschienen fast durchweg deutsch. Die vorhandenen Übersetzungen zielten auf eine Kategorienliste, die gar nicht ausgebracht wird — von 130 Einträgen passte genau einer. Jetzt ist der tatsächlich ausgelieferte Katalog erfasst, alle 73 Werte. Beim Anlegen, in der Akte und in der Sammeländerung erscheint die Kategorie damit übersetzt; wer den Katalog oder die Regeln pflegt, sieht weiterhin den Rohwert — dort wählt ein Administrator den Wert, der gespeichert und verglichen wird, und er muss ihn sehen, wie er ist.
BehobenEine Ersatzliste im Client zeigte Kategorien, die es bei Ihnen nicht gibt. Kam der Katalog nicht vom Server, sprang eine fest eingebaute Liste ein — mit 130 Einträgen, von denen einer zum ausgelieferten Bestand passte. Eine solche Kopie kann prinzipiell nicht stimmen, weil der Katalog mandantenspezifisch und admin-pflegbar ist. Sie ist ersatzlos entfernt; statt einer stillen Ersatzliste steht jetzt eine Meldung da. Vorhandene Tickets zeigen ihre Kategorie unverändert weiter.
NeuWandschirm und Android-App sprechen jetzt ebenfalls drei Sprachen. Der Wandschirm hatte bis dahin gar keine Lokalisierung, die App nur Deutsch und Englisch. Beide waren unsichtbar geblieben, weil kein Zähler sie erfasste — das Sprach-Tor maass nur die drei Oberflächen, die in seiner Liste standen. Die Liste führt jetzt alle fünf, und die Wächtertests suchen die Sprachdateien selbst im Ordner, statt sie namentlich aufzuzählen.
NeuDie Webseite steht auf Englisch und Französisch. 33 Seiten je Sprache, einschließlich der Rechtstexte — diese mit einer Vorrangklausel: Maßgeblich bleibt die deutsche Fassung. Der TCO-Rechner formatiert Zahlen in der Sprache der Seite.
2026.08.15.062715.08.2026
NeuDie Oberfläche gibt es jetzt auch auf Französisch — vollständig. Client, Web-Portal und die Meldungen der Schnittstelle sind übersetzt; das sind 5.284 Zeichenketten. Die Sprache wählt jeder Benutzer für sich, nicht der Mandant: im Client unter Einstellungen › Erscheinungsbild, im Portal über das Flaggensymbol. Im Client wirkt die Umschaltung nach einem Neustart, das Portal ist sofort umgestellt. Die Namen der Sprachen stehen in der jeweiligen Sprache selbst — wer die Oberfläche gerade nicht lesen kann, findet „Français“, aber nicht „Französisch“. Ihre eigenen Daten bleiben unberührt: Ticketbetreffs, CI-Namen und Notizen stehen weiter in der Sprache, in der sie erfasst wurden; die Oberfläche wechselt, der Inhalt nicht. Fehlt einmal eine Übersetzung, erscheint der deutsche Text — es bleibt nichts leer.
BehobenDas Web-Portal hätte Französisch gar nicht angenommen. Es führte intern nur Deutsch und Englisch als zulässige Sprachen. Eine Sprache, die dort fehlt, wird stillschweigend auf die Standardsprache zurückgesetzt — ohne Fehlermeldung und ohne Protokolleintrag; die Seite bleibt einfach deutsch. Die fertige Übersetzungsdatei wäre unerreichbar gewesen. Zwei Prüfungen fangen diesen lautlosen Fehlgriff ab sofort ab: Eine vorhandene Übersetzung muss auch auswählbar sein, und zwar im Portal und im Client.
BehobenDer Hinweis unter der Sprachwahl war überholt. Er behauptete, die Umschaltung sei abgeschaltet — und stand dabei direkt neben der Auswahlliste, die längst funktioniert. Jetzt steht dort, was gilt: Die Umschaltung wirkt nach einem Neustart, und fehlende Übersetzungen erscheinen auf Deutsch.
2026.08.15.003515.08.2026
NeuMehrere getrennte Ordivis-Installationen aus einem Client. Nicht jede Einrichtung führt alles auf einem Server. Wer Hauptverwaltung und Stadtwerke getrennt betreibt, musste bisher vor jedem Wechsel die Serveradresse von Hand umschreiben. Der Administrator hinterlegt die Installationen jetzt einmal als benannte Liste; auf der Anmeldemaske steht darüber ein Auswahlfeld — sichtbar erst ab zwei Einträgen. Fehlt die Liste, ändert sich nichts: Bestandsinstallationen laufen unverändert weiter, die Auswahl bleibt unsichtbar. Nicht zu verwechseln mit der Mandantenfähigkeit — dort teilen sich mehrere Mandanten eine Installation; hier erreicht ein Client mehrere getrennte. Auch die Android-App bekommt die Auswahl, auf verwalteten Geräten über die MDM-Lösung; das Web-Portal bekommt eine Linkliste in die anderen Portale.
VerbessertZertifikatoption und Windows-Anmeldung gehören jetzt zur einzelnen Verbindung. Beide galten bisher für den ganzen Arbeitsplatz. Bei einem Server mit gültigem und einem mit selbstsigniertem Zertifikat war das schlicht falsch: Wer die Prüfung für den Testserver abschaltete, schaltete sie auch für den Produktivserver ab. Ebenso lässt sich die Windows-Anmeldung jetzt beim Produktivserver einschalten und beim Testserver nicht.
SicherheitDie abgelegte Windows-Anmeldung liegt jetzt je Verbindung getrennt. Es gab genau eine Ablage. Nach einem Wechsel wäre damit ein Erneuerungstoken von Server A an Server B gegangen — an einen Server, der es nie ausgestellt hat. Die Ablage trägt jetzt eine Kennung der Serveradresse; die vorhandene wird beim ersten Start einmalig übernommen, damit sich niemand neu anmelden muss. Die Liste selbst ist gegen Schreibzugriff normaler Benutzer geschützt, und das Setup liest die Rechte zurück, statt sie nur zu setzen — auf einem Datenlaufwerk erbt der Zweig sie nämlich nicht von selbst.
VerbessertBei mehreren Installationen bestimmt ein Leitprofil, auf welchen Stand ein Arbeitsplatz gehoben wird. Ohne diese Festlegung zöge er auf die Version des neuesten Servers, mit dem er je verbunden war, und spräche danach gegen eine ältere Schnittstelle, die er nicht kennt. Der Aktualisierungsdienst folgt jetzt dem Leitprofil statt der zuletzt gewählten Verbindung, und der Veraltet-Hinweis im Client bietet den Tausch nur dort an; bei den übrigen Verbindungen steht der Hinweis ohne Schaltfläche.
NeuDie fertigen Begründungen des BSI lassen sich einlesen — bisher hat Ordivis diese Schicht nur erzeugt. Das BSI veröffentlicht neben dem Katalog Komponentendefinitionen: Für Keycloak, Netzarchitektur, Passwortrichtlinie, Lieferkettensicherheit und das GA-Lotse-Grundmodul steht dort bereits, welche Anforderungen sie umsetzen und wie. Wer eine dieser Komponenten betreibt, findet die Begründung jetzt ausformuliert vor, statt sie selbst zu schreiben. Übernommen wird nur, was bestätigt wird — das BSI sagt ausdrücklich, dass diese Definitionen Referenzen sind und das Handeln der verantwortlichen Stelle nicht ersetzen. Bis zur Bestätigung steht an jedem Eintrag sichtbar „Vorschlag“.
NeuISO 27001 und BSI Grundschutz++ lassen sich gegeneinander lesen. Wer beides betreibt — für die öffentliche Verwaltung der Regelfall, sobald eine Zertifizierung dazukommt —, pflegte jede Umsetzung zweimal. Die amtlichen Zuordnungen zwischen ISO 27001 Annex A, dem früheren IT-Grundschutz und Grundschutz++ werden jetzt eingelesen. Der Beziehungstyp bleibt dabei sichtbar und wird nicht zu einem Häkchen verdichtet: Nur „gleichwertig“ trägt eine Umsetzung unverändert hinüber, und das sind in der ISO-Sammlung nur 16 von 96 Zuordnungen. Was auf einen anderen Katalogstand zeigt, wird gezählt und angezeigt statt weggelassen.
BehobenVier landesrechtliche Fundstellen waren falsch — eine davon nannte ein Gesetz, das es nicht gibt. Thüringen ist das einzige Land ohne eigenes Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst; dort gilt weiterhin eine Verordnung. Ausgewiesen war ein Gesetz, das im August 2026 noch im Gesetzgebungsverfahren steckt. Ebenfalls berichtigt: das sächsische Kommunalwahlgesetz, das Ausführungsgesetz zum Datenschutz in Sachsen-Anhalt und das Rettungsdienstgesetz in Schleswig-Holstein. Damit sind 20 der 31 Rechtsgebiete gegen eine Quelle abgeglichen; die übrigen elf nennen bewusst nur die hessische Fundstelle der Vorlage und behaupten für kein anderes Land etwas.
BehobenBei einer unlesbaren Zuordnungsdatei entstand ein Prozesskatalog, der hessisches Landesrecht als bundesweit gültig ausgab. In der Spalte, die landesabhängige Fundstellen markiert, bedeutet ein leerer Wert „Bundesrecht, gilt überall“ — nicht „unbekannt“. Ein Erstlauf ohne geladene Kürzel legte deshalb 5.019 Prozesse an, von denen 1.318 eine falsche Aussage trugen; geheilt wurde das erst beim nächsten Start. Jetzt wird in diesem Fall gar nichts angelegt: Eine falsche Rechtsgrundlage ist schlimmer als eine fehlende.
BehobenEine Beschriftung stand im englischen Programm auf Deutsch. Betroffen war die Aufzählung der Prozessarten. Ein Wächter meldet ab sofort jeden englischen Text, der noch deutsche Umlaute trägt — das ist der einzige Rest, der sich maschinell nachweisen lässt.
2026.08.14.171514.08.2026
SicherheitVier Tabellen der Monitoring-Anbindung standen als einzige ohne Mandantenfilter. Betroffen sind ausschließlich Installationen, in denen sich zwei Mandanten eine Datenbank teilen — in der Regel hat jeder Mandant seine eigene, aber nicht immer: Bestandsmandanten aus der Übernahme sowie archivierte und unter Quarantäne stehende Mandanten fallen auf die gemeinsame Verbindung zurück. Dort nannten Quellen- und Alarmlisten Hosts und Dienste des jeweils anderen Mandanten; eine Überwachungsquelle des einen ließ sich vom anderen umbenennen oder abschalten, und eine Unterdrückungsregel ohne Quellenbindung verschluckte dessen Vorgänge gleich mit. Die Zeilen trugen dabei die richtige Mandantenkennung und fielen deshalb keiner Prüfung auf. Der Filter greift jetzt auf allen vier Tabellen. Wer je Mandant eine eigene Datenbank betreibt — die Vorgabe —, war nicht betroffen.
NeuDie Roh-Ereignisse der Überwachung werden nach 30 Tagen gekürzt. Sie wuchsen bisher mit der Ereignismenge statt mit der Vorgangsmenge: Eine Überwachung mit tausend Prüfungen schreibt im Sturmfall Zehntausende Zeilen am Tag. Ein nächtlicher Auftrag räumt sie jetzt auf. Die Episoden — also die Geschichte der Störungen — bleiben unangetastet, und Ereignisse einer noch offenen oder in Nachlaufzeit stehenden Störung bleiben ebenfalls stehen: Den Wortlaut ausgerechnet für einen laufenden Fall zu löschen, nähme Ihnen den Beleg gegenüber dem Betreiber der Überwachung. Zeitpunkt und Aktivierung stehen unter Administration → Aufträge.
VerbessertDie Warnkarte zeigt auf Wunsch nur eine Warnart — und lässt sich vergrößern. Eine bundesweite Hitzewarnung färbt die Karte flächendeckend ein; darunter war von einem heranziehenden Gewitter nichts mehr zu sehen — und genau dafür ist die Seite da. Wählbar sind UV, Hitze, Gewitter, Wind, Regen, Schnee, Glatteis/Frost, Tauwetter und Nebel. Die Blitze bleiben davon unberührt und lassen sich zum Gewitter dazuschalten. Die Kennziffern stammen aus der Darstellungsvorschrift des DWD selbst, sind also nicht geraten.
BehobenAuf der Warnkarte lagen Landesgrenzen und Regenradar unter den Warnflächen. Eine deckende Warnfläche verbarg damit beides — wer das Radar einschaltete, sah nichts und schloss daraus, es funktioniere nicht. Ohne erkennbare Grenzen wiederum ließ sich die eigene Gegend auf der Karte nicht finden.
VerbessertIm Web-Portal stehen Bearbeitung und die Zufriedenheitsfrage jetzt in der Seitenspalte. Beides lag unter dem Journal in der breiten Spalte: Wer den Status ändern wollte, musste an Beschreibung, Verlauf und Antwortfeld vorbeiscrollen. Im Windows-Client stand es immer rechts — jetzt auch hier. Auf dem Telefon und dem Tablett hochkant rutschen die Blöcke wie bisher untereinander.
BehobenSechs Beschriftungen der Warnkarte fehlten auf Englisch. Betroffen waren Warnart, Bildhöhe, Blitze und Gewitterzellen, Umkreis sowie die beiden Zoom-Schaltflächen. Eine fehlende Übersetzung scheitert nicht — sie zeigt englischsprachigen Benutzern still den deutschen Text.
2026.08.14.125514.08.2026
NeuAmtliche Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes — gemeindescharf. Bisher hing die Wetteranzeige an einer Messstation. Der DWD warnt aber nicht für Stationen, sondern für Warnzellen, also für Gemeinden — eine Station im Nachbarkreis konnte ruhiges Wetter melden, während für den eigenen Ort eine Unwetterwarnung lief. Warnungen kommen jetzt aus der amtlichen Quelle für die Gemeinde des Mandanten, mit Warnstufe, Zeitraum und dem amtlichen Wortlaut; dazu die Warnkarte des DWD und der Wald- und Graslandfeuerindex. Sichtbar im Web-Portal, im Windows-Client und auf dem Wallboard. Wer die Rolle „Wetter-Warnung“ trägt, wird bei einer neuen Warnung benachrichtigt. Probemeldungen des DWD werden ausgefiltert — sie sehen bis auf ein einziges Feld aus wie echte Warnungen.
NeuDer Service Desk lässt sich jetzt im Web-Portal einrichten, nicht nur benutzen. Dort waren bisher Ticket-Kategorien schreibend und SLA-Profile lesend erreichbar; für alles Weitere brauchte es den Windows-Client. Neu im Portal: SLA-Profile mit Reaktions- und Lösungsfristen je Priorität, Servicezeit-Kalender mit Zeitfenstern und Feiertagen je Bundesland, Eskalationsstufen, die E-Mail-Signatur je Supportgruppe mit Vorschau, das Regelwerk aus Routing-Regeln, Automatisierungsregeln und Wartungsfenstern, Supportgruppen mit OLA-Zielen und Mitgliedschaften, Textbausteine und Ticket-Vorlagen, die Datenqualitätsübersicht und eine Lageübersicht in großen Ziffern. Bei den Supportgruppen stehen die Regeln und die Personen, die daraus folgen, nebeneinander — sonst bleibt unerklärt, warum jemand Vorgänge der Gruppe sieht, den niemand eingetragen hat.
NeuDie Organisationsmodule sind jetzt auch für Unternehmen brauchbar. Neu sind eine Prozesslandkarte über die eigenen Prozesse, eine mitgelieferte Referenzlandkarte mit 52 Hauptprozessen nach ISO 9001, ein CSV-Import für eigene Rahmenwerke, der Stellenplan mit Soll gegen Ist, Stellenbeschreibungen nach ISO 9001 Kap. 5.3, Vollmachten je Stelle mit Betragsgrenze und Vier-Augen-Pflicht, das Funktionendiagramm, das Organisationshandbuch als eingefrorene Fassung mit Prüfsumme und der Prozessreifegrad nach ISO/IEC 33020. Der Stellenplan rechnet Vertretungen ausdrücklich nicht mit: Eine Vertretung greift, wenn die Stelle unbesetzt ist — sie besetzt sie nicht.
BehobenEin Firmenmandant sah unter „Ablauforganisation“ 5.019 Verwaltungsprozesse. Die Seite lud ausschließlich den Referenzkatalog der öffentlichen Verwaltung, und dessen Einträge sind mandantenübergreifend sichtbar. Ein Unternehmen bekam damit eine kommunale Prozesslandkarte samt Filter „Gemeinde/Stadt, Kommunalverband, Land“ zu sehen, während seine eigenen, gepflegten Prozesse unsichtbar blieben. Katalogbaum und Verwaltungsebene erscheinen jetzt nur noch bei Mandanten des Sektors öffentliche Verwaltung; an ihrer Stelle steht für Unternehmen die Suche über Prozessname und Business Capability.
BehobenGelöschte SLA-Profile und Servicezeiten kamen nach jedem Update zurück. Gemeldet aus dem Pilotbetrieb, wo die Auslieferungsprofile bewusst gelöscht sind. Der Auslieferungs-Seed fragte „gibt es irgendein SLA-Profil?“ und schloss daraus, ob er schon gelaufen ist — beides ist nicht dasselbe. Er läuft bei jedem Start des Dienstes für jeden Mandanten; wer die Auslieferungsdaten löschte, machte die Prüfung wieder falsch und hatte sie nach dem nächsten Neustart zurück. Eine bewusste Löschung war damit unmöglich. Jetzt vermerkt der Seed, dass er ausgebracht hat, statt es aus dem Vorhandensein seiner eigenen Daten zu erraten. Dasselbe betraf den Service-Katalog, dessen Artikel bei jedem Start auf den Auslieferungsstand zurückfielen, und die Hauptkategorien. Wer schon aufgeräumt hat, bekommt mit diesem Update nichts zurück — dafür sorgt eine Nachtragung beim Aufspielen.
BehobenDie automatische Aktualisierung fand ein Release erst einen Tag später. Das nächtliche Wartungsfenster las nur einen gespeicherten Wert, den ein eigener Prüflauf tagsüber auffrischte — die Entdeckung lag damit sechs Stunden hinter dem Zeitraum, in dem überhaupt angewendet werden darf. Ein um 22:15 veröffentlichtes Release wurde um 04:00 nicht gesehen, um 10:00 gefunden und erst am Folgetag um 04:00 angewendet; nirgends stand ein Fehler. Der Weg, der anwendet, fragt jetzt selbst nach. Hat der Betreiber die Update-Prüfung abgeschaltet, bleibt sie abgeschaltet; ein nicht erreichbarer Update-Server kostet das Fenster nicht. Wirksam wird das ab dieser Fassung — die laufende trägt es noch nicht.
BehobenDie Wetterseite zeigte jedem Mandanten Berlin. Die Messstation stand fest in der Konfigurationsdatei und trug in jeder Installation denselben Wert. Für eine Kommune ist diese Seite der Zugang zu den amtlichen Unwetterwarnungen — eine Warnung für Berlin ist im Landkreis Fulda schlimmer als gar keine. Der Ort ergibt sich jetzt aus der Postleitzahl des Mandantenprofils; fehlt sie, sagt die Seite ausdrücklich, dass der Ort geraten ist. Der Schlüssel Weather:StationId wird nicht mehr gelesen — eine bewusste Festlegung steht jetzt unter Weather:StationIdOverride.
BehobenDer Verbindungstest der Exchange-Anbindung scheiterte mit „Die angegebene Zeitzone ist ungültig“. Die übermittelte Zeitzone trug zwei identische Umstellungszeitpunkte, und daraus lässt sich keine auswertbare Zeitzone bauen. Betroffen war nicht nur der Test, sondern jede Frei-/Gebucht-Abfrage.
BehobenDie Bezugsquelle des BSI-Grundschutz++-Katalogs war tot — und die tägliche Prüfung meldete trotzdem Erfolg. Das BSI hat seine Bibliothek umgebaut, der bisherige Pfad antwortet nicht mehr. Ein dauerhaft falscher Pfad sah aus wie ein kurzer Netzaussetzer, jeden Tag aufs Neue, ohne dass der Auftrag je rot wurde; die Anlage hielt sich für aktuell, weil ihr niemand widersprach. Getrennt wird jetzt nach der Art des Fehlschlags: Zeitüberschreitung, Netzfehler und kaputte Daten bleiben ein Warnhinweis, eine nicht mehr existierende Adresse fällt auf. Der mitgelieferte Beispielkatalog steht auf dem Stand vom 13.08.2026 (652 statt 643 Controls).
BehobenEin Unternehmen wählte den Typ seines Bereichs aus Dezernat, Amt und Sachgebiet. Die Liste der Einheitentypen wurde an vier Stellen unabhängig gepflegt, und die vier widersprachen sich — ein Wert, den die Oberfläche anbot, konnte an der Prüfung scheitern. Es gibt jetzt eine Quelle mit Sektorzuordnung, ergänzt um die fehlenden Wirtschaftsbegriffe Gesellschaft, Geschäftsleitung, Geschäftsbereich, Werk und Niederlassung. Gefiltert wird nur die Auswahl, nicht die Gültigkeit: Wer den Sektor wechselt oder Bestand importiert, behält seine Werte.
NeuDas Postfach entscheidet jetzt mit über Kategorie und Zuständigkeit. Eine Anfrage an die Vertriebsadresse wurde bisher vom richtigen Postfach abgeholt und landete trotzdem als Störung ohne Kategorie und ohne Gruppe — ununterscheidbar von einer Supportmeldung. Der Empfangsweg wertet das Regelwerk jetzt aus, die Postfachmaske bietet Vorgangsart und Priorität an, und je Postfach lassen sich erlaubte Hauptkategorien und eine Standardkategorie festlegen. Eine Regel kann daraus nicht ausbrechen. Bestehende Postfächer verhalten sich unverändert.
NeuKonzernsicht: eine Vorgangsliste über mehrere Mandanten. Wer das neue Recht trägt, sieht den eigenen Mandanten und jeden weiteren, für den eine gültige Freigabe besteht — in einer Liste, in derselben Ordnung wie bisher. Ohne eine einzige Freigabe liefert die Sicht genau den eigenen Mandanten. Antwortet die Datenbank eines Mandanten nicht, wird er namentlich genannt, statt stillschweigend zu fehlen.
NeuEine angehängte E-Mail lässt sich im Portal lesen, nicht nur herunterladen. Wer keinen Outlook-Arbeitsplatz hat — im Selbstbedienungsportal die Mehrheit — hielt bisher eine Datei in der Hand, die er nicht öffnen kann, während die Bilder aus derselben Mail sichtbar im Verlauf standen. Anhänge innerhalb der Mail werden benannt, aber nicht ausgeliefert: Sie haben die Eingangsprüfung nie durchlaufen. Stammt die Nachricht vom Melder des Vorgangs, sieht er seine eigene Mail jetzt auch im Verlauf.
NeuÜbersicht „Welches Landesrecht gilt bei uns?“ Die einschlägigen Landesgesetze zu Datenschutz, Informationssicherheit, E-Government und Archivwesen, hergeleitet aus dem Bundesland des Mandanten.
VerbessertDie Vorgangsliste im Windows-Client hält sich selbst aktuell. Bei einem neuen Vorgang oder einer Antwort erschien bisher nur die Meldung an der Glocke; die Liste zeigte den Vorgang erst nach Wegnavigieren und Zurückkehren. Sind Zeilen ausgewählt, wird nicht nachgeladen — sonst verlöre eine laufende Massenänderung ihre Markierung.
VerbessertIn der Vorgangsübersicht des Portals greifen die Filter sofort. Status und Priorität wirkten bisher erst beim nächsten Tastendruck im Suchfeld. Neu ist der Sammelwert „Alles außer geschlossen“.
2026.08.13.211613.08.2026
BehobenNach einer Neuinstallation lief keine Sicherung — die Oberfläche zeigte trotzdem „täglich 02:00“. Die geplante Aufgabe entstand bisher an genau einer Stelle: beim Speichern unter Einstellungen → Datensicherung. Wer nach dem Setup nie dorthin ging, hatte keine. Die Anzeige gab den gespeicherten Wunsch wieder, nicht den Aufgabenplaner — es sah eingerichtet aus und war es nicht. Der Installer richtet die Aufgabe jetzt selbst ein, der Dienst prüft sie bei jedem Start und legt sie bei Bedarf an, und die Oberfläche zeigt ausdrücklich an, wenn keine Aufgabe eingetragen ist. Bitte nach dem Update in den Einstellungen nachsehen, ob dort eine Warnung steht — auf Bestandsanlagen richtet sich die Aufgabe beim nächsten Dienststart von selbst ein.
BehobenEin Bild aus einer E-Mail stand im Verlauf nicht dort, wo es hingehörte. Gemeldet von einem Melder über seinen eigenen Vorgang: Im Web-Portal blieb an der Stelle des Bildes eine Lücke, und dasselbe Bild stand ganz unten in der Anhangsliste — ohne erkennbaren Bezug zur Nachricht, mit der es kam. Wer das sieht, liest daraus, sein Anhang sei nicht angekommen. Zwei Ursachen: Die Bildadresse war auf den Windows-Client gemünzt und im Browser nicht abrufbar; und Anhänge hingen am Vorgang, nicht an dem Eintrag, der sie mitgebracht hat. Beides ist behoben. Was mit einer Nachricht kam, steht jetzt bei ihr — im Client wie im Portal — und erscheint nicht noch einmal in der Sammelliste. Bei Vorgängen aus der Zeit davor lässt sich der Bezug nicht mehr rekonstruieren; ihre Anhänge bleiben unten stehen, wo sie bisher standen.
NeuEin Vorgang aktualisiert sich jetzt von selbst. Bisher musste man die Seite verlassen und zurückkehren, um eine neue Antwort oder einen Statuswechsel zu sehen. Solange ein Vorgang geöffnet ist, meldet der Server jede Änderung daran, und die Ansicht lädt selbst nach — im Windows-Client wie im Web-Portal. Zunächst in der Vorgangsansicht, wo es täglich auffällt; weitere Seiten folgen.
NeuBilder lassen sich aus der Vorschau in die Zwischenablage kopieren. Ein Bildschirmfoto aus einem Vorgang lässt sich damit ohne den Umweg über Herunterladen und Wiedereinfügen in eine Mail, ein Dokument oder einen anderen Vorgang übernehmen. Im Client in der Bildansicht, im Portal an der Vorschau im Verlauf.
NeuClient und Wallboard brauchen keine separate Windows-Laufzeitumgebung mehr. Beide bringen die Oberflächen-Laufzeit jetzt selbst mit. Der Installationsschritt, der dafür bisher Administratorrechte verlangte und ein eigenes Fehlerbild hatte, entfällt ersatzlos — das Wallboard installiert sich damit vollständig ohne Rückfrage. Die Pakete werden dabei sogar kleiner: das Wallboard-Setup von 88 auf 44 MB, das Arbeitsplatz-Setup von 148 auf 104 MB.
NeuEin eigenes, schlankes Paket für den Arbeitsplatz — als Setup und als MSI. Der Arbeitsplatz war bisher nur über den vollständigen Installer (~665 MB) zu bekommen, der Server-, Portal- und Datenbankanteile mitbringt, die in ein Arbeitsplatznetz nicht gehören. Das neue Paket enthält nur den Client und seinen Aktualisierungsdienst. Zusätzlich als MSI, damit sich Arbeitsplätze auch per Gruppenrichtlinie verteilen lassen — mit einer Setup-Datei allein blieb dieser Weg zu. Beide nehmen die Serveradresse unbeaufsichtigt entgegen (/SERVERURL= bzw. SERVERURL=) und brechen ohne sie ausdrücklich ab, statt still auf eine Vorgabe zurückzufallen. Zum Aktualisieren bestehender Arbeitsplätze ist weiterhin der Aktualisierungsdienst der richtige Weg, nicht ein Installer.
BehobenIn der Software-Inventarisierung standen der falsche Hersteller und eine veraltete Version. Beide Angaben stammen aus dem Windows-Eintrag unter „Apps & Features“, und den schreibt ausschließlich der Installer — ein Update tauscht Dateien und lässt ihn unberührt. Er alterte damit mit jedem Update weiter, und eine Inventarisierung meldete über Monate eine Fassung, die nirgends mehr lief. Der Eintrag wird jetzt bei jedem Dienststart auf die tatsächlich laufende Fassung berichtigt; der Hersteller lautet wie vorgesehen „Grams IT“. Das wirkt auch auf Bestandsanlagen, ohne Neuinstallation.
BehobenDer Hinweis auf eine neue Version erreichte nur einen Mandanten. In einer Installation mit mehreren Mandanten wurde die Meldung für alle Empfänger in der Datenbank des ersten abgelegt. Dort sah sie niemand: Der Empfänger schaut in seiner eigenen. Die Administratoren der übrigen Mandanten erfuhren von einem Pflicht-Update also gar nichts. Jede Meldung landet jetzt beim Mandanten ihres Empfängers.
NeuRack-Einbauten lassen sich als Tabelle ausgeben und wieder einlesen. Wer ein Rack räumt oder eine Bestandsaufnahme überträgt, musste jede Höheneinheit einzeln setzen. Der Export liefert alle Einbauten eines oder aller Racks, der Import nimmt sie zurück — standardmäßig als Probelauf, der nur zeigt, was geschehen würde, samt Befund je Zeile. Erst der zweite Durchgang schreibt.
NeuRack-Marker für die Bildaufnahme. Am Rack lassen sich Lage und Kantenlänge eines aufgeklebten Markers hinterlegen — die Grundlage dafür, aus einem Foto Maße abzuleiten. Das Handbuch beschreibt, wo und wie der Marker angebracht gehört.
BehobenDie Verbindungsprüfung des Installers scheiterte an der eigenen HTTPS-Umleitung. Sie meldete einen Fehler, obwohl der Dienst einwandfrei lief. Die Prüfung läuft über die Windows-eigene PowerShell, und die kommt an den umgeleiteten Endpunkt nicht heran. Die Zustandsabfrage antwortet jetzt ohne Umleitung — ausschließlich über die lokale Schleife, also nur von der Maschine selbst.
2026.08.13.145813.08.2026
BehobenDie Sicherung enthielt nur die Datenbank — nicht den Schlüssel, der ihre Inhalte lesbar macht. Zugangsdaten zu Verzeichnisdienst und Mailserver liegen verschlüsselt in der Datenbank; der Schlüssel dazu steht in einer Datei daneben, die nicht mitgesichert wurde. Wer eine solche Sicherung zurückspielte, erhielt eine laufende Anlage mit unlesbaren Zugangsdaten — Verzeichnisabgleich und Mailversand hätten geschwiegen, ohne erkennbaren Fehler. Die Sicherung enthält jetzt zusätzlich diesen Schlüssel, die Betriebseinstellungen und, sofern eingerichtet, das TLS-Zertifikat. Das geschieht ausschließlich in der verschlüsselten Sicherung: Den Schlüssel unverschlüsselt neben eine unverschlüsselte Datenbank zu legen hieße, beides zusammen preiszugeben. Ohne hinterlegtes Sicherungs-Kennwort bleibt es deshalb bei der reinen Datenbank — und das Protokoll sagt ausdrücklich, dass diese Sicherung für eine Wiederherstellung unvollständig ist. Wer noch kein Kennwort gesetzt hat, sollte das jetzt nachholen. Bereits vorhandene Sicherungen enthalten den Zusatz nicht; auch das meldet die Wiederherstellung, statt Vollständigkeit zu unterstellen.
BehobenDie Wiederherstellung schrieb kein Protokoll und ließ nach einem Abbruch die Dienste gestoppt zurück. Gefunden bei ihrem ersten vollständigen Test unter echten Bedingungen. Sie läuft bewusst abgekoppelt im Hintergrund, weil sie den Dienst anhält, den sie sonst selbst beenden würde — dort gibt es keine Anzeige, und so hinterließ sie keine Spur: weder über ihren Verlauf noch über einen Abbruch. Brach sie ab, blieb die Anlage zudem mit gestopptem Dienst stehen; ein misslungener Versuch endete damit schlechter als gar keiner. Es gibt jetzt ein Protokoll neben dem der Sicherung, und die Dienste kehren auch nach einem Abbruch zurück — die Daten bleiben dabei unangetastet.
VerbessertDie Wiederherstellung meldet eindeutig, ob sie gelungen ist. Bisher trug sie eine technische Randmeldung des Datenbankwerkzeugs nach außen, die auch im Normalfall auftritt — Erfolg und Fehlschlag waren daran nicht zu unterscheiden. Maßgeblich ist jetzt, ob die Dienste wieder laufen.
BehobenDie Sicherungs-Skripte lagen an zwei Stellen, eine davon veraltet. Die zweite Ablage wurde beim Setup einmal befüllt und blieb danach stehen, während die tatsächlich verwendete Fassung mit jeder Aktualisierung mitgezogen wird — und das Wiederherstellungsskript fehlte dort ganz. Wer im Notfall danach greift, fährt altes Verhalten; eine veraltete Kopie eines Wiederherstellungsskripts ist gefährlicher als keine. Beides liegt jetzt an genau einer Stelle.
2026.08.13.070813.08.2026
BehobenEin aus dem Programm angestoßenes Update brach nach 30 Sekunden ab und wurde zurückgerollt. Der gesamte Lauf hing am Zeitlimit dieses einen Aufrufs. Antwortete der Server nicht binnen 30 Sekunden — und das tut er bei einem Update nie, denn dabei wird gesichert, geladen und getauscht —, trennte das Programm die Verbindung, und der Server brach den Lauf mitten im Herunterladen ab. Ein Update, dessen Dateien länger brauchen als der Aufrufer wartet, konnte auf diesem Weg nie gelingen: jedes größere Delta, jede langsamere Leitung. Kleine Updates blieben unter der Grenze und liefen durch — deshalb blieb es lange unentdeckt. Der Lauf hängt jetzt nicht mehr am Aufruf: Er läuft weiter, auch wenn Sie das Fenster schließen, und bricht nur noch ab, wenn der Dienst wirklich heruntergefahren wird. Ein Update mitten im Dateitausch abzubrechen wäre ohnehin gefährlicher, als es zu Ende laufen zu lassen. Zum Einspielen dieser Fassung: Die Korrektur wirkt erst, nachdem sie installiert ist — ausgeführt wird das Update noch von Ihrer bisherigen Fassung. Wenn Sie von einer älteren Version kommen und ein größeres Delta vor sich haben, nutzen Sie deshalb bitte nicht „Jetzt aktualisieren“, sondern „Einplanen“ oder die vollautomatische Aktualisierung im Wartungsfenster: Diese Wege laufen im Hintergrunddienst und kennen das Zeitlimit nicht. Ebenso zuverlässig ist die Setup-Datei.
BehobenDie Fehlermeldung zeigte auf die falsche Stelle. Im Protokoll stand, mindestens eine Datei fehle auf dem Update-Server oder ihre Prüfsumme stimme nicht — während die genannte Datei dort einwandfrei lag. Wer dem nachging, suchte an einer Stelle, an der alles in Ordnung war. Ursache war, dass ein Abbruch und eine fehlende Datei intern nicht zu unterscheiden waren. Ein Abbruch wird jetzt als Abbruch gemeldet und ausdrücklich nicht als Befund über die Auslieferung; die installierten Dateien bleiben dabei unangetastet, ein erneuter Lauf beginnt sauber von vorn.
2026.08.13.051313.08.2026
BehobenEine eingehende Nachricht wurde auch dann vom Server gelöscht, wenn kein Vorgang daraus entstand. Seit der Vorversion räumt der Postfach-Abruf hinter sich auf — richtig abgesichert für den gewöhnlichen Weg, denn dort liegt die vollständige Original-Mail mit allen Kopfzeilen am Vorgang. Ein Sonderfall fiel jedoch durch: Nimmt ein Fachmodul die Nachricht an — etwa die Datensicherung, die eine Berichtsmail zu einem Sicherungslauf verrechnet —, entsteht kein Vorgang und damit auch kein archiviertes Original. Gelöscht wurde sie trotzdem. Damit wäre genau das weggeworfen worden, worauf man bei einer Fehldeutung des Moduls noch hätte zurückgreifen können. Gelöscht wird jetzt ausschließlich, was nachweislich als Vorgang samt Original vorliegt; übernommene Nachrichten bleiben als gelesen im Eingang, mit einem Vermerk im Protokoll.
VerbessertDer Verzeichnisabgleich meldet die Veränderung statt des Bestands. Die Warnung der Vorversion nannte die Zahl der Benutzer ohne Rolle — und erschien damit bei jedem Lauf: In einer Verwaltung mit vielen Dienst- und Funktionskonten sind mehrere Hundert dauerhaft und völlig zu Recht ohne Rolle. Eine Warnung, die immer kommt, wird nach kurzer Zeit nicht mehr gelesen, und der eine Lauf, an dem wirklich etwas kippt, geht darin unter: Verlöre eine gelöschte Gruppenzuordnung vierzig Personen ihre Rechte, änderte sich in dieser Zeile nur eine Ziffer. Gemeldet wird jetzt ein Anstieg gegenüber dem letzten Lauf — und zusätzlich eine zugeordnete AD-Gruppe, die bei keinem Benutzer mehr angetroffen wird, weil sie umbenannt, verschoben oder gelöscht wurde. Den reinen Bestand zeigt weiterhin die Verzeichnis-Ansicht, wo man absichtlich hinsieht.
BehobenDas Betriebshandbuch nannte ein Skript, das gar nicht ausgeliefert wurde. Abschnitt 5.1.2 beschrieb es als den Weg, einen bestehenden Arbeitsplatz einmalig anzustoßen — sämtliche Hilfsskripte des Installers wurden aber nach der Installation gelöscht, es lag also auf keiner Anlage. Sie bleiben jetzt im Unterverzeichnis scripts Ihrer Server-Installation liegen: sowohl das Skript, das den Aktualisierungsdienst eines bestehenden Arbeitsplatzes anhebt, als auch jenes, das ihn dort einrichtet, wo er noch fehlt. Als Quelle dient das Verzeichnis clientupdate derselben Installation — Sie müssen nichts zusätzlich bereitlegen. Der Handbuchabschnitt nennt jetzt die tatsächlichen Pfade und unterscheidet die drei möglichen Zustände eines Arbeitsplatzes.
VerbessertHandbuch: zwei Verhaltensänderungen nachgetragen. Neu beschrieben ist, was mit einer E-Mail nach der Verarbeitung geschieht (ID-31, Abschnitt 3.1) — wer sonst einen leerlaufenden Posteingang bemerkt hätte, findet dort die Erklärung. Und wie aus AD-Gruppen Rollen werden (ID-41, Abschnitt 8.2): dass die Mitgliedschaft über alle Verschachtelungsebenen aufgelöst wird, dass der Lauf Rollen nur vergibt und nie entzieht, und dass die gemeldete Zahl der Zuweisungen nur die neuen zählt.
VerbessertEine Bibliothek für verschlüsselte Verbindungen wurde auf den gepatchten Stand angehoben. Die gemeldete Schwachstelle betraf einen Programmteil, den diese Anwendung nicht verwendet; angehoben wurde sie dennoch, statt die Meldung stummzuschalten — eine unterdrückte Warnung fällt beim nächsten, echten Befund niemandem mehr auf.
2026.08.12.181512.08.2026
BehobenDer Abgleich mit dem Verzeichnisdienst sah nur die Gruppen, in denen ein Benutzer unmittelbar eingetragen ist. In einer gewachsenen Verwaltung ist das die Ausnahme: Zugeordnet wird die Gruppe eines Fachbereichs, und darin liegen nicht die Personen, sondern die Gruppen der einzelnen Fachdienste. Bei einer Pilotanlage enthielt die Fachbereichsgruppe vier Personen und vier weitere Gruppen — alle Personen darunter blieben außen vor. Das Ergebnis war dasselbe wie vor der Vorversion: 284 von 351 Konten ohne jede Rolle, anmeldefähig und danach handlungsunfähig, bei vollständig und richtig gepflegter Zuordnung. Die Mitgliedschaft wird jetzt über alle Verschachtelungsebenen aufgelöst — vom Verzeichnisserver selbst, der diese Kette ohnehin führt. Die unmittelbare Mitgliedschaft wird weiterhin zusätzlich ausgewertet: Fällt die verschachtelte Auflösung für eine einzelne Gruppe aus — etwa bei einem Verzeichnisdienst, der diese Abfrage nicht kennt —, trägt der bisherige Weg sie mit, und die übrigen Gruppen bleiben davon unberührt. Nach dem Update ist einmal ein Abgleich nötig, damit die Rollen nachgetragen werden; rückwirkend geschieht das nicht von selbst.
BehobenEin Komma im Gruppennamen hätte die Abfrage genau dieser einen Gruppe abgewiesen. Gruppen, die nach einer Person benannt sind, tragen es — und im Suchfilter gelten andere Sonderzeichen als im Namen selbst. Der Ausfall hätte nur einen Teil der Zuordnungen betroffen und wäre deshalb besonders schwer zu bemerken gewesen: Alles Übrige hätte weiter funktioniert.
2026.08.12.163012.08.2026
BehobenDer Abgleich mit dem Verzeichnisdienst legte Benutzer an, wies ihnen aber keine einzige Rolle zu. Auch dann nicht, wenn die Zuordnung von AD-Gruppe zu Rolle vollständig gepflegt war. Betroffene konnten sich anmelden und danach nichts tun: Jeder Aufruf wurde abgewiesen, im Self-Service-Portal meldete „Meine Vorgänge“ nur, dass sich nichts laden ließ. In einer Verwaltung mit über 60 Konten war damit niemand handlungsfähig — und der Abgleich meldete jeden Lauf als Erfolg. Ursache war eine fehlende Angabe bei der Abfrage: Active Directory liefert die Gruppenmitgliedschaft nur, wenn man sie ausdrücklich anfordert, denn sie gehört zu den Feldern, die erst zur Laufzeit berechnet werden und bei einer Abfrage „aller Felder“ nicht dabei sind. Der Abgleich sah deshalb bei keinem Benutzer eine Gruppe. Nach dem Update ist einmal ein Abgleich nötig, damit die Rollen nachgetragen werden. Zusätzlich meldet der Lauf jetzt ausdrücklich, wenn er Benutzer anlegt und dabei keine Rolle vergeben kann — diese Zahl stand vorher nur beiläufig im Protokoll.
BehobenAntworten des Bearbeiters erreichten den Melder nicht, wenn beide dasselbe Postfach benutzen. In kleineren Organisationen ist das der Normalfall — ein gemeinsames info@ oder buchhaltung@. Der Verteiler schloss den Absender über die Adresse aus statt über die Person und entfernte damit auch den Melder; übrig blieb niemand, und der Versand endete lautlos. Dass die Lösungs-Mail beim Abschluss trotzdem ankam — sie geht einen eigenen Weg —, ließ den Ausfall wie einen Zufall aussehen. Der Ausschluss gilt jetzt der Person; steht hinter derselben Adresse ein anderes Konto, bleibt sie im Verteiler. Ein Verteiler, der am Ende niemanden enthält, wird protokolliert statt still übergangen.
VerbessertDer Fehlerbericht geht jetzt direkt an den Hersteller statt über Ihr Postfach. Bisher ging er als E-Mail hinaus und setzte damit voraus, dass Ihr Mailserver an eine fremde Domain zustellen darf. Ein Exchange tut das in seiner Standardeinstellung nicht; bei einer Pilotanlage scheiterten so drei Berichte endgültig, während der Absender jedes Mal „Bericht verschickt“ las. Der Bericht nimmt jetzt zuerst den gesicherten Weg, über den Ihre Anlage ohnehin ihre Aktualisierungen holt und ihre Lizenz prüft; die E-Mail bleibt als Rückfall für Anlagen ohne Internet-Zugang. Auf Ihrer Anlage wird dafür kein Geheimnis hinterlegt. Das Programm unterscheidet jetzt außerdem zwischen „zugestellt“ und „in die Warteschlange eingereiht“, statt beides als verschickt auszugeben.
NeuEine endgültig nicht zustellbare E-Mail meldet sich bei den Administratoren. Nach sechs vergeblichen Versuchen gilt eine Nachricht als verloren. Bisher stand das nur in einer Protokolldatei, in die niemand schaut, solange er keinen Verdacht hat — genau so blieben die drei verlorenen Fehlerberichte tagelang unbemerkt. Die Meldung nennt Empfänger, Betreff und den Wortlaut des Mailservers, also die Diagnose gleich mit.
NeuDer Verlauf eines Vorgangs zeigt jetzt an, welcher Eintrag hinausgegangen ist. Ein kleines Briefsymbol am rechten Rand, das beim Darüberfahren die Empfänger nennt. Bisher sah ein Eintrag, den niemand bekommen hat, genauso aus wie ein zugestellter — „geschrieben“ und „verschickt“ waren nicht zu unterscheiden. Für Einträge aus der Zeit davor bleibt das Symbol aus: Nachträglich zu raten, wer eine Mail bekam, würde eine Zustellung behaupten, die nie geprüft wurde.
BehobenEin Fehlerbericht aus einem Vorführ-Mandanten verschwand spurlos. Die Sperre, die Vorführ-Daten am Mailversand hindert, traf auch den Bericht an den Hersteller — obwohl der an eine echte Adresse geht und keine Unzustellbarkeitsmeldung erzeugen kann. Es entstand kein Eintrag in der Warteschlange, kein Hinweis im Protokoll, und der Absender bekam trotzdem eine Bestätigung. Bericht und Support-Paket sind jetzt ausgenommen.
VerbessertJede Protokolldatei sagt in ihrer ersten Zeile, wo sie liegt und woher diese Angabe stammt. Aus der zentralen Einstellung oder aus der Vorgabe — das beantwortet die erste Frage im Störungsfall, ohne drei Konfigurationsquellen nachzuschlagen. Lässt sich der Ordner nicht anlegen, steht der Grund jetzt im Windows-Ereignisprotokoll statt nur auf einer Konsole, die ein Dienst gar nicht besitzt: Bisher war das Dateiprotokoll in genau diesem Fall aus und der Grund dafür unauffindbar.
VerbessertDer Postfach-Abruf räumt hinter sich auf. Verarbeitete Nachrichten blieben im Eingang liegen und wurden nur als gelesen markiert — er wuchs unbegrenzt, und wer hineinsah, konnte nicht erkennen, was das System bereits zu einem Vorgang gemacht hatte. Sie werden jetzt gelöscht, sobald der Vorgang angelegt ist; sein Inhalt liegt dann am Vorgang. Wer die Nachrichten behalten möchte, trägt in den Postfach-Einstellungen einen Ablage-Ordner ein — dann werden sie dorthin verschoben statt gelöscht. Was sich nicht verarbeiten ließ, geht unverändert in den Fehlerordner und bleibt auffindbar.
BehobenDer Postfach-Abruf meldete im Protokoll gleichzeitig „kein Postfach eingerichtet“ und „Abruf läuft“. Beide Aussagen stimmten — nur für verschiedene Mandanten. Ein gemeinsamer Schalter kippte bei jedem Durchlauf hin und her und erzeugte alle 90 Sekunden ein widersprüchliches Paar, das wie ein flatternder Ausfall aussah. Die Meldung nennt jetzt den Mandanten und gilt nur für ihn.
VerbessertDas Betriebshandbuch beschreibt in Abschnitt 5.1.2 den einmaligen Anstoß für bereits eingerichtete Arbeitsplätze. Wer nur das Handbuch liest, erführe sonst nie, warum sein Aktualisierungsdienst auf altem Stand stehen bleibt, während er den Arbeitsplatz-Client weiter zuverlässig anhebt.
2026.08.12.112712.08.2026
BehobenDas Update-Center meldete „aktuell“, sobald die Schnittstelle aktuell war — Portal, Arbeitsplatz-Client und Wallboard wurden nicht gefragt. Das ist einer von drei Gründen für die Kennzeichnung als Pflicht-Update. Lag eine dieser Komponenten zurück, wurde der Änderungsplan gar nicht erst gerechnet: Das Update war über die Oberfläche nicht zu bekommen. Der Rückstand war die ganze Zeit ermittelbar — er wurde vor der Anzeige nur nie benutzt. Geprüft wird jetzt jede installierte Komponente einzeln, und das Update-Center benennt die, die zurückliegt. Eine Komponente ohne ermittelbare Version gilt dabei bewusst nicht als zurückliegend: Fehlende Auskunft ist kein Befund.
BehobenDer Rückfallweg des Arbeitsplatz-Clients war genau auf den Rechnern unbrauchbar, für die es ihn gibt. Das Hilfsprogramm, das den Dateitausch ausführt, wurde ohne eigene Laufzeit ausgeliefert. Auf einem reinen Arbeitsplatz installiert das Setup aber keine .NET-Laufzeit — der Client bringt seine eigene mit —, und dort startete es nicht. Auf einem Rechner mit installierter Laufzeit fällt so etwas nie auf. Beide Hilfsprogramme werden jetzt mit eigener Laufzeit ausgeliefert, und der Bau prüft das an der Laufzeitkennung statt am Rückgabewert: Ausgeliefert und startfähig sind zwei verschiedene Dinge.
NeuDer Aktualisierungsdienst des Arbeitsplatzes hält sich ab dieser Fassung selbst aktuell. Er war die einzige ausgelieferte Komponente ohne eigenen Update-Weg: Er hielt den ganzen Arbeitsplatz aktuell und blieb selbst auf dem Stand seiner Installation stehen. Jetzt gehört er zum Auslieferungspaket und tauscht sich — ohne Rückfrage, ein Hintergrunddienst unterbricht niemanden — vor der von ihm gepflegten Komponente aus. Bestehende Arbeitsplätze brauchen dafür genau einmal einen Anstoß von außen, denn eine Fähigkeit kann sich nicht selbst ausliefern; dafür liegt deploy\update-clientupdate.ps1 bei, das ausschließlich diesen Dienst anfasst — keine Datenbank, keine Programmdaten. Danach läuft es dauerhaft von allein.
VerbessertDas Betriebshandbuch beschreibt jetzt den einmaligen Anstoß für bereits eingerichtete Arbeitsplätze. Wer nur das Handbuch las, erfuhr davon nichts — der Aktualisierungsdienst wäre dort auf altem Stand stehen geblieben, während er den Arbeitsplatz-Client weiter zuverlässig anhebt; von außen sieht das unauffällig aus. Abschnitt 5.1.2 nennt jetzt den Aufruf, was das mitgelieferte Skript anfasst (ausschließlich das Verzeichnis dieses Dienstes — keine Datenbank, keine Programmdaten), dass es Administratorrechte verlangt und ohne sie vor der ersten Änderung abbricht, wie sich der Lauf mit -WhatIf vorab ansehen lässt und woran zu erkennen ist, dass er geglückt ist: Die Version wird nach dem Tausch am Programm selbst nachgelesen, nicht am Rückgabewert. Je Arbeitsplatz ist der Handgriff genau einmal nötig, danach läuft die Aktualisierung dauerhaft von allein.
BehobenIm Installationsprogramm konnte eine einmal gegebene Zustimmung zum Entfernen „alter Reste“ den Wechsel der Installationsart überleben. Wer „Server“ wählte, die Rückfrage bejahte, dann zurückging und auf „Arbeitsplatz“ wechselte, hätte auf einem reinen Arbeitsplatz die Bereinigung ausgelöst — mit ihr die Datenbank, die Sicherungen und den Schlüssel. Die Zustimmung wird am Verwendungsort jetzt erneut gegen die aktuelle Installationsart geprüft; die Änderung kann die Bereinigung nur verhindern, nie auslösen. Beim Aktualisieren lautet die Antwort auf diese Rückfrage weiterhin „Nein“.
VerbessertDas Web-Portal meldet nach 30 Minuten ohne Zugriff ab statt nach acht Stunden. Bitte vor dem Einspielen lesen: Das gilt ab dem Update auch für bestehende Anlagen, ohne dass jemand etwas einstellt. Der große Abstand zur Schnittstelle ist Absicht — am Windows-Client arbeitet eine benannte Person an einem Arbeitsplatz, den sie sperrt; das Portal steht Endanwendern offen und läuft auch an gemeinsam genutzten Rechnern. Die Frist ist gleitend, jeder Zugriff setzt sie neu. Wer die bisherige behalten will, trägt in der appsettings.json des Portals Session: LifetimeMinutes: 480 ein.
VerbessertDie Sitzungsdauer des Windows-Clients steigt von acht auf zwölf Stunden. Auch sie ist eine Frist der Ruhe und keine Höchstdauer: Jede Erneuerung setzt sie zurück. Zwölf Stunden decken einen Arbeitstag samt Pause und kurzem Ruhezustand ab. Dabei kam heraus, dass die Installationsprogramme dafür seit jeher einen Schlüssel setzten, den es unter diesem Namen gar nicht gibt — der Wert wurde beim Start stillschweigend verworfen, es galten durchgehend die Vorgaben. Auf jedem installierten Server stand damit eine Einstellung, die nach Absicht aussah und nie gewirkt hat. Der Name ist korrigiert, die alte Schreibweise wird bei Installation, Update und Deinstallation aus der Umgebung entfernt, und ein Wächter prüft die Schlüsselnamen der Installer jetzt gegen den Code.
VerbessertVorgangsnummer und Antwort-Kennung stehen jetzt am Ende des Mail-Betreffs. Als Vorspann belegten sie auf einem Telefon die gesamte sichtbare Betreffzeile — in der Mail-Liste sahen alle Vorgangsmails gleich aus. Die Zuordnung eingehender Antworten hängt an genau dieser Marke; sie wird deshalb jetzt als Einheit erkannt, und zwar die letzte im Betreff, damit weder „Re:“-Vorsätze noch ein weitergeleiteter Verlauf sie verschieben. Bestandsmails mit der Marke am Anfang werden unverändert zugeordnet, Antworten darauf brechen nicht.
BehobenDer Käfer-Knopf im Arbeitsplatz-Client ging nicht auf, wenn bereits ein Dialog offen war — also ausgerechnet dann, wenn etwas schiefgegangen ist, denn was schiefgeht, zeigt der Client als Dialog. Es wurde kein Bericht geschrieben, und am Bildschirm passierte nichts weiter. Der Bericht räumt sich den Weg jetzt selbst frei; der Text der offenen Meldung steht ohnehin als zuletzt angezeigter Fehler im Bericht.
BehobenSystemmeldungen gingen über das Postfach eines fremden Mandanten hinaus. Bei einem app-zentralen Auslöser — etwa dem Hinweis auf eine neue Fassung, der die Administratoren aller Mandanten erreicht — wurde kein Mandant mitgeführt, und die Postfachwahl griff mandantenübergreifend. Jeder Empfänger bekommt die Meldung jetzt von seiner eigenen Organisation, und seine Antwort landet nicht im Postfach eines fremden Kunden. Hat ein Mandant kein eigenes Postfach, greift der konfigurierte Rückfall — ein sichtbarer Fehlversuch statt eines stillen falschen Absenders.
BehobenVorführ-Mandanten verschicken keine E-Mail mehr. Ihre Adressen liegen unter der für Beispiele reservierten Endung .example, für die es keinen Mailserver geben kann — jede Nachricht prallte als Unzustellbarkeitsmeldung im Absender-Postfach ab. Gesperrt wird beim Einreihen, nicht beim Zustellen, damit eine Nachricht nicht als „fehlgeschlagen“ endet, als wäre etwas kaputt. Der In-App-Kanal bleibt offen: Genau den soll eine Vorführung zeigen, und er verlässt das Haus nicht.
2026.08.12.055612.08.2026
BehobenAnhänge lagen im Temp-Verzeichnis des Dienstkontos — und waren damit von keiner Sicherung erfasst. Das ist der Grund für die Kennzeichnung als Pflicht-Update, und es ist ein Fehler, den wir bei uns selbst gefunden haben. Der Ablageort war nie ausdrücklich festgelegt: In keiner ausgelieferten Konfiguration stand ein Pfad, also griff jedes Mal ein Rückfall auf das Temp-Verzeichnis. Ein solches Verzeichnis darf Windows jederzeit leeren; die tägliche Sicherung ist ein Datenbankabzug und erfasst es nicht; und läuft der Dienst später unter einem anderen Konto, wandert der Pfad mit. Der Eintrag in der Datenbank überlebte all das jedes Mal — der Inhalt nicht. Ein Anhang konnte verschwinden, ohne dass irgendwo eine Meldung erschien: In der Liste stand er weiter, beim Öffnen war er weg. Anhänge liegen deshalb ab dieser Fassung in der Datenbank. Ein einziger Vorgang schreibt Eintrag und Inhalt gemeinsam oder gar nicht, der Anhang steckt im Abzug Ihrer täglichen Sicherung, und eine zurückgespielte Datenbank bringt ihre Anhänge mit. Ein zweiter Sicherungsweg für ein Dateiverzeichnis entfällt.
NeuDer vorhandene Bestand wird beim ersten Start selbsttätig übernommen — je Datenbank einmal. Der Lauf hält vier Zusagen. Der bisherige Ablageort wird erst vergessen, wenn der Inhalt tatsächlich geschrieben ist; einen Zwischenzustand gibt es nicht. Eine Datei, die sich nicht finden lässt, wird im Protokoll gemeldet statt übergangen, und ihr Eintrag behält den alten Pfad, damit ein späterer Lauf sie nachholen kann. Gelöscht wird nichts — die alten Dateien bleiben liegen, bis Sie die Übernahme geprüft haben. Und der Lauf bricht den Start nie ab: Ein einzelner Anhang, der klemmt, ist ein Betriebsproblem und kein Grund, die Plattform nicht hochzufahren. Gesucht wird an allen Orten, die es gewesen sein können, einschließlich des Temp-Verzeichnisses des Systemkontos — damit wird der Bestand auch dann gefunden, wenn der Dienst inzwischen unter einem anderen Konto läuft.
VerbessertDas Betriebshandbuch beschreibt die Übernahme im Abschnitt Sicherung & Wiederherstellung. Mit den Protokollzeilen, die der Lauf schreibt, den durchsuchten Ablageorten, einer Abfrage für den Reststand — und der Angabe, wie sich ein abweichendes Verzeichnis nachtragen lässt, falls die alten Dateien inzwischen woanders liegen.
BehobenDas Kapitel zur Monitoring-Anbindung war im Handbuchwerk über kein Verzeichnis auffindbar. Es fehlte in der Dokumentenkarte und trug auf seiner Titelseite keine Beschriftung — ein fehlerfreies Kapitel, zu dem kein Weg führte. Beides ist behoben. Die Datenbank-Referenz im Handbuch ist ebenfalls neu erzeugt und kennt jetzt die Tabellen der Monitoring-Anbindung und die erweiterten IPAM-Felder.
2026.08.12.013012.08.2026
NeuMonitoring-Anbindung: Aus Störungsmeldungen einer Überwachung werden Vorgänge. Dedupliziert über die Störungs-Episode, sodass fünfzig Meldungen derselben Platte einen Vorgang mit Zähler ergeben statt fünfzig Vorgänge. Angebunden wird per Webhook oder über ein Postfach; beides nimmt denselben Weg.
NeuEntwarnung mit Nachlaufzeit. Der Vorgang löst sich von selbst, sobald die Überwachung entwarnt und die Frist verstrichen ist. Kommt die Störung vorher zurück, bleibt es beim selben Vorgang. Wurde bereits daran gearbeitet, wird nur kommentiert — eine Überwachung weiß nicht, ob jemand noch prüft.
NeuWartungsfenster unterdrücken die Ticketanlage, halten die Meldung aber am Alarm fest. Im Sturmfall hängen weitere Meldungen an einem Sammelvorgang, statt das Postfach zu fluten.
NeuRegelwerk auf Host, Dienst, Schweregrad und Labels. Es bestimmt Kategorie, Support-Gruppe, Bearbeiter und Vorgangsart — oder dass gar kein Vorgang entsteht.
NeuAlarm-Übersicht mit dem letzten Empfang je Quelle. Eine Anbindung, die seit Tagen nichts mehr liefert, sieht sonst aus wie Ruhe. Wiederkehrende Störungen desselben Schlüssels werden eigens ausgewiesen: Jeder einzelne Vorgang wurde ordnungsgemäß gelöst, das Muster wird erst in der Zusammenschau sichtbar.
NeuMitgeliefert: ein Benachrichtigungsskript für CheckMK und eine Anleitung für PRTG Execute HTTP Action.
NeuRack-Belegungsplan im Arbeitsplatz-Client. Vorder- und Rückansicht mit Höheneinheiten-Raster, Belegung, freien Plätzen samt größter zusammenhängender Lücke und Kollisionshinweis während der Eingabe. Einstieg vom Rack.
NeuKalender mit Wochentagsnamen und Kalenderwochen. Der Wochenbeginn ist je Benutzer auf Montag oder Sonntag einstellbar.
NeuEiner Netzwerkschnittstelle lässt sich ein ganzer Adressbereich zuordnen — etwa ein öffentliches Achtundzwanziger-Netz am WAN-Anschluss einer Firewall.
NeuDie Vertretung lässt sich direkt beim Anlegen und Ändern einer Stelle angeben. Wer den bisherigen zweiten Schritt nicht fand, legte stattdessen eine eigene Stelle Stellv. an — und beide wussten nichts voneinander.
NeuDas Wallboard lässt sich auf einen bestimmten Bildschirm festlegen und überlebt einen Fehler in der Oberfläche.
BehobenEin Wartungsfenster im Kalender führte beim Anklicken nirgendwohin und war damit nicht auffindbar. Wartungsfenster und Änderungsanträge springen jetzt auf ihre Seite und werden dort hervorgehoben.
BehobenDie Schnittstellenliste eines Geräts zeigte nur die zuletzt gelesene Adresse, obwohl mehrere zugeordnet sein konnten.
BehobenEine leere Angabe in der E-Mail-Signatur hinterließ ihre Interpunktion. Eine Gemeinde ohne Rechtsform bekam leere Klammern hinter den Firmennamen.
VerbessertIm Web-Portal stehen die Benachrichtigungs-Einstellungen an genau einer Stelle statt an zweien.
VerbessertDas Modul Datensicherung ist vollständig übersetzt.
VerbessertDas Wallboard hält alle fünfzehn Minuten fest, dass es läuft, und vermerkt ein geordnetes Ende. Endete das Protokoll bisher am Abend, ließ sich nicht mehr sagen, warum der Schirm morgens schwarz war.
2026.08.11.195011.08.2026
BehobenEine einzige lange E-Mail konnte den gesamten Posteingang stilllegen. Das ist der Grund für die Kennzeichnung als Pflicht-Update. Traf eine Nachricht ein, deren Text länger war als das Beschreibungsfeld eines Vorgangs fasst, brach die Verarbeitung ab — und weil die Mail dadurch nie als gelesen markiert wurde, holte der nächste Abruf dieselbe Nachricht erneut und brach erneut ab. Alles, was dahinter im Postfach lag, kam nie an: keine neuen Vorgänge, keine Antworten von Meldern, kein Hinweis auf der Oberfläche. Der Empfang stand ab diesem Moment still, bis jemand die Nachricht von Hand aus dem Weg räumte. Eine weitergeleitete Unterhaltung oder eine gewöhnliche HTML-Mail reicht dafür aus. Lange Texte werden jetzt auf die Feldbreite gekürzt — mit sichtbarem Hinweis statt stillem Abschneiden; der vollständige Wortlaut bleibt im Verlauf und in der mitarchivierten Original-Mail erhalten. Dasselbe galt für lange Antworten auf bestehende Vorgänge.
VerbessertEine Nachricht, die sich nicht verarbeiten lässt, hält die übrigen nicht mehr auf. Sie wandert in den Fehlerordner, der am Postfach seit jeher einstellbar war und bisher nirgends benutzt wurde; lässt sich der Ordner nicht anlegen, wird sie als gelesen markiert und bleibt im Eingang. So oder so bleibt sie auffindbar, und der Abruf läuft weiter. Verloren geht dabei nichts — bei POP3 wird eine solche Nachricht ausdrücklich nicht gelöscht, weil das dort endgültig wäre. Wie viele Nachrichten betroffen waren, steht mit Absender, Betreff und Grund im Protokoll.
Behoben„Verbindung prüfen“ meldete „alles in Ordnung“ und löschte dabei den Fehler, den man gerade suchte. Der Test baut die Verbindung auf und meldet sich an — mehr nicht. Er sagt nichts darüber, ob aus einer Nachricht auch ein Vorgang wird, räumte bei Erfolg aber Fehlermeldung und Fehlerzähler des Abrufs weg. Wer einem gemeldeten Fehler nachging und dabei testete, löschte den Befund; beim nächsten Abruf erschien er wieder, und der nächste Test löschte ihn erneut. Die Anzeige wirkte dadurch sprunghaft und der Fehler wie ein Zufall. Ein bestandener Test belegt jetzt nur noch die Erreichbarkeit — sichtbar am Zeitpunkt des letzten Erfolgs.
VerbessertAm Postfach steht jetzt, was schiefging. Bisher stand dort bei jeder Art von Fehler derselbe Satz: „An error occurred while saving the entity changes. See the inner exception for details.“ Das ist die äußerste Schicht einer Fehlermeldung und nennt den Grund nicht — der lag eine Ebene tiefer und wurde verworfen. Jetzt steht die eigentliche Ursache dort.
2026.08.10.223510.08.2026
NeuDatensicherung: planen, protokollieren und nachweislich kontrollieren. InfraDesk sichert nicht selbst — es führt die vorhandenen Sicherungsprodukte. Sie hinterlegen je Sicherungsplan, was zugesagt ist (Schutzklasse, Verantwortliche, Vertretung, RPO und RTO), und je Auftrag, was das Produkt tatsächlich tut. Der Zeitplan ist ein Baukasten statt eines Freitextfeldes: täglich, an bestimmten Wochentagen, an einem Kalendertag oder am letzten Freitag im Monat — mit Startfenster, Zeitzone und Toleranz. Eine Vorschau der nächsten zehn Termine zeigt vor dem Speichern, ob der Plan meint, was Sie gebaut haben; auch über den Sommerzeitwechsel hinweg.
NeuDer ausgebliebene Lauf wird sichtbar — und das ist der eigentliche Gewinn. Ein Sicherungsprogramm, dessen Dienst nicht mehr startet, meldet nichts: keine Fehlermeldung, keine Mail, keine Zeile. In einem System, das nur Meldungen sammelt, sieht genau dieser Zustand aus wie „keine Probleme“. InfraDesk kennt deshalb den erwarteten Lauf und trägt ihn als ausgeblieben ein, wenn bis zum Ende des Toleranzfensters nichts eingeht. Eine verspätete Meldung hebt den Eintrag wieder auf; ein angekündigtes Wartungsfenster erzeugt statt eines Fehlalarms einen Vermerk.
NeuKontrolle mit einem Klick — aber nur, wenn der Zeitraum es hergibt. Prüfperioden entstehen im Voraus aus dem Rhythmus des Plans, mit Frist und Zuständigem. Ist der Zeitraum lückenlos grün, schließen Sie ihn in zwei Sekunden ab. Fehlt eine Nacht oder ist ein Lauf nicht grün, bleibt die Schaltfläche gesperrt und nennt den Grund — dann führt der Weg über einen Befund je betroffenem Lauf. Gespeichert wird kein Haken, sondern ein Nachweis: Anzahl und Kennungen der Läufe, gesichertes Volumen, Zeitpunkt und Prüfer. Eine spätere Korrektur legt eine neue Fassung daneben, statt die alte zu überschreiben.
NeuAus einem Fehllauf wird auf Knopfdruck ein Vorgang. Der Betreff entsteht aus Auftrag, System, betroffenem Gerät, Zeitpunkt und Fehlermeldung; das Configuration Item ist verknüpft, und zugewiesen wird der Backup-Verantwortliche, ersatzweise die Vertretung, ersatzweise die Support-Gruppe. Vierzehn Fehlnächte hintereinander erzeugen dabei einen Vorgang mit vierzehn Journaleinträgen, nicht vierzehn Vorgänge.
NeuAlle Zielarten und echte Stufenketten. Lokale Platte, SMB, NFS, S3, Band, Cloud-Dienst und Replikat — je Stufe ein eigenes Ziel, ein eigener Takt und eine eigene Aufbewahrung nach Großvater-Vater-Sohn. Damit lässt sich der Normalfall im Schadensfall überhaupt ausdrücken: „Platte grün, Band seit sechs Wochen tot“. Die Regel 3-2-1-1-0 wird berechnet statt angekreuzt und nennt bei jeder nicht erfüllten Ziffer den Grund. Für Bänder gibt es Medienpools, Barcodes, Schreibzyklen gegen die Herstellergrenze sowie Auslagerung und Rückholung mit Quittung.
NeuWiederherstellungstests als eigene Historie. Ein Lauf mit dem Ergebnis „erfolgreich“ belegt, dass das Sicherungsprodukt Erfolg gemeldet hat — nicht, dass die Daten zurückkommen. Erfasst werden Art, Umfang, gemessene Wiederanlaufzeit und gemessener Datenverlust; ein überfälliger Test färbt die Ampel des Plans, auch wenn jeder Lauf grün war. Ist am Plan ein Wiederanlaufplan hinterlegt, erscheint der Test zugleich dort, und eine Lücke zur Zusage wandert als Risiko in die Informationssicherheit.
NeuErgebnisse kommen auf drei Wegen herein. Von Hand (funktioniert am ersten Tag und für jedes Produkt, auch für die Bandkassette aus dem Tresor), aus der Berichtsmail des Sicherungsprodukts über Regeln je Auftrag — nicht zugeordnete Mails landen sichtbar in einem Eingang statt im Nichts — und über eine Stapel-Schnittstelle für eigene Skripte. Für Veeam liegt ein Konnektor bei. Dazu: Überblick mit Ampel je Plan, Kapazitätsprognose je Ziel („voll in ca. 40 Tagen“), ein Datensicherungskonzept als Handbuch-Kapitel aus den gepflegten Daten und eine Portalsicht für die eigenen offenen Prüfungen.
VerbessertAm Gerät steht jetzt, wer es sichert. Ein eigener Abschnitt am Configuration Item beantwortet die Frage, die bisher niemand im System beantworten konnte: welcher Auftrag dieses Gerät sichert, nach welchem Zeitplan, über welche Kopienkette — und wann es zuletzt erfolgreich lief.
VerbessertVier Angaben am Backup-System ziehen beim Update automatisch um. Aufbewahrung, RPO, Zeitplan und der letzte Test-Restore werden ins neue Modul übernommen und dort künftig geführt — doppelte Pflege entfällt. Der bisherige Zeitplan-Freitext bleibt vollständig erhalten; der übernommene Auftrag ist zunächst stillgelegt, damit niemand am ersten Morgen eine Liste ausgebliebener Läufe vorfindet, die er nie versprochen hat. Im Betriebshandbuch heißt der bisherige Abschnitt jetzt eindeutig Sicherung der InfraDesk-Datenbank; daneben steht das neue Kapitel Datensicherungskonzept für Ihre eigenen Sicherungen.
2026.08.10.185910.08.2026
BehobenZwei Punkte im Konto-Menü zeigten einen Schlüssel statt ihrer Beschriftung. Statt Mein Profil und Mein Postfach (Exchange) stand dort eine Zeichenfolge wie „L9038210eac“. Ursache war ein Fehler beim Einpflegen der Texte in die Sprachdateien: Die vier neuen Einträge landeten innerhalb eines anderen Eintrags statt daneben. Die Datei blieb dabei technisch fehlerfrei, und die Anzeige greift bei einem unbekannten Schlüssel stillschweigend auf dessen Namen zurück — deshalb schlug nichts an. Betroffen war ausschließlich die Beschriftung; die Funktionen dahinter arbeiteten die ganze Zeit korrekt. Zusätzlich abgesichert: Eine Prüfung, die bei jeder Änderung mitläuft, weist solche Einträge jetzt zurück — und zwar in beiden Sprachfassungen.
VerbessertChecklisten stehen jetzt unter Meine Arbeit. Sie hatten bisher eine eigene Menügruppe namens Selbstorganisation — mit genau einem Eintrag, und unter einem Namen, den es sonst nirgends im Menü gab. Neben Meine Arbeit sah das wie ein zweites, konkurrierendes Modul aus. Eine Checkliste beantwortet dieselbe Frage wie Aufgabenbrett und Aufgabenliste: was abzuarbeiten ist. Die Gruppe ist damit aufgelöst.
VerbessertDer Verwaltungsbereich der Exchange-Anbindung heißt wie das Menü. Er lag unter Selbstorganisation — dem internen Begriff. Zu finden ist er jetzt unter Einstellungen → Meine Arbeit → Exchange. Ein Verwaltungsbereich mit einem Namen, den es im Menü nicht gibt, wird nicht gefunden: Gesucht wird nach dem, was auf dem Schirm steht. Das Handbuch nennt jetzt denselben Weg.
2026.08.10.172510.08.2026
BehobenDrei angekündigte Funktionen waren im Arbeitsplatz-Client nicht erreichbar. In allen drei Fällen war die Funktion selbst vollständig vorhanden — es fehlte der Weg dorthin. Das Handbuch beschrieb Bedienschritte, an deren Ende keine Maske stand. Das ist die unangenehmste Sorte Lücke: Sie sieht wie eine fehlende Funktion aus, lässt sich nicht umgehen, und wer der Anleitung folgt, sucht den Fehler bei sich. Die Einzelheiten stehen in den folgenden Punkten.
NeuDie Exchange-Anbindung lässt sich jetzt einrichten — unter Administration → Selbstorganisation → Exchange. Genau dieser Weg stand im Handbuch, und genau dort war bisher nichts. Eingetragen werden EWS-Adresse oder Autodiscover-Domäne, Serverfassung, Anmeldeart und die Zertifikatsrichtlinie; ein Verbindungstest nennt die gescheiterte Stufe im Klartext statt nur „fehlgeschlagen“. Der Betriebszustand steht daneben: letzter Erfolg, letzter Fehler, Rückzugsfrist — und eine nach einer Fehlerserie stillgelegte Anbindung lässt sich dort wieder freigeben. Nicht zu verwechseln mit „Mein Postfach“: Das bleibt die persönliche Freigabe jedes Benutzers. Die Anbindung einzurichten ist Administratorensache, sein eigenes Postfach freizugeben eine persönliche Entscheidung — zwei verschiedene Rechte, deshalb zwei Orte.
VerbessertFelder, die in der gewählten Betriebsart nichts bewirken, werden gar nicht erst angeboten. Kein Kennwortfeld neben der Anmeldung über die Dienstidentität — dort gibt es kein Kennwort —, und keine Weitergabe der Benutzeranmeldung bei hinterlegten Zugangsdaten, weil es dann kein Benutzerticket gibt, das sich weiterreichen liesse. Beides hätte die Anlage ohnehin abgewiesen; ein Feld, dessen Eingabe beim Speichern verworfen wird, ist eine Falle.
NeuEin Gerätemodell lässt sich einem Gerät zuordnen — mit Suche und Probelauf. Der Katalog bringt über 4.000 Modelle mit, im Gerät war „Modell“ aber ein Textfeld ohne Suche, und die Zuordnung liess sich gar nicht auslösen. Damit blieb der Katalog eine Liste, obwohl aus einer Zeile achtundvierzig gepflegte Anschlüsse werden. Jetzt wird im Gerät gesucht und zugeordnet; ein Probelauf zeigt vorher, welche Anschlüsse entstünden, welche vorhandenen unangetastet bleiben und welche Verweise der Vorlage ins Leere zeigen. Vorhandene Anschlüsse werden nie überschrieben — an ihnen hängen gesteckte Verbindungen und vergebene IP-Adressen.
VerbessertHersteller und Modell sind gesperrt, sobald ein Katalogmodell zugeordnet ist. Sie kommen dann aus dem Katalog. Bisher liessen sie sich weiter bearbeiten, während die Anlage die Eingabe verwarf — die Anzeige lief damit still gegen den Katalog auseinander. Wer die Felder frei setzen will, löst die Modellzuordnung; die bereits angelegten Anschlüsse bleiben dabei stehen.
VerbessertDas Konto-Symbol ist die zentrale Stelle für alles Persönliche. Benachrichtigungen, das eigene Postfach, Kennwort und zweiter Faktor lagen verstreut zwischen Verwaltungsseiten; wer „mein Konto“ suchte, fand eine Mandantenverwaltung. Das Menü hinter dem Konto-Symbol führt jetzt alles zusammen und nennt im Kopf, wessen Einstellungen darunter stehen — bei geteilten Arbeitsplätzen die wichtigste Zeile. Dazu eine neue Seite Mein Profil mit Kontodaten, Kontoart und der Anmeldung; in den Einstellungen steht der Bereich Mein Konto nun ganz oben.
Behoben„Kennwort ändern“ wurde auch Konten angeboten, die gar kein Kennwort bei uns haben. Wer sich über das Unternehmensverzeichnis (AD/LDAP) oder einen Identitätsanbieter anmeldet, hat hier keinen Kennwort-Eintrag — der Dialog endete deshalb zwangsläufig mit „Das aktuelle Passwort ist falsch“, was wie ein Tippfehler aussieht und keiner ist. Der Punkt erscheint jetzt nur noch bei lokalen Konten. Das ist Absicht und keine Einschränkung: Grössere Häuser führen Kennwortwechsel über ihr eigenes Self-Service-Portal oder eine Kennwortrichtlinien-Lösung, und genau diese Systeme sollen dafür zuständig bleiben. In „Mein Profil“ steht der Grund im Klartext statt eines ausgegrauten Knopfs.
KW 32 · 03.08.–09.08.202615 Fassungen
2026.08.09.191009.08.2026
NeuRechenzentrums-Dokumentation: was für ein Gerät das ist und was daran steckt. Die CMDB beantwortete bisher, was Sie betreiben und wovon es abhängt. Was im Schrank steht, welche Anschlüsse ein Gerät hat und wohin ein Kabel führt, stand nirgends — jede dieser Fragen begann mit einem Gang in den Serverraum. Neu sind ein Gerätemodell-Katalog, Geräte-Komponenten aller Art, Patchfelder mit Durchgang, die Wegverfolgung und die Vormerkung von Höhenbereichen. Die Einzelheiten stehen in den folgenden Punkten; ein eigenes Handbuchkapitel beschreibt sie zusammenhängend.
NeuÜber 4.000 Gerätemodelle sind bereits eingetragen — ohne Internetzugang. Der Katalog kommt gefüllt: 4.289 Modelle von 35 Herstellern samt Bauhöhe, Bautiefe, Luftführung, Gewicht und Anschlussbestückung, dazu 140 Rackmodelle. Das ist Absicht und keine Bequemlichkeit: Serverumgebungen in Kommunen und Behörden haben häufig keinen ausgehenden Internetzugang, und ein Katalog, der erst geladen werden müsste, bliebe dort dauerhaft leer. Aktualisiert wird er über das gewohnte Produktupdate. Zu beachten: Ein Produktupdate fasst ausschließlich die ausgelieferten Einträge an — was Sie selbst einlesen oder anlegen, bleibt unangetastet, auch bei gleichem Namen.
NeuDas Modell bringt die Ports mit — 48 Stück tippt niemand von Hand. Ein Gerätemodell führt seine Bestückung, und ein Gerät erbt sie beim Zuordnen. Erst dadurch wird Portverwaltung im Alltag gepflegt statt einmal befüllt und danach vergessen. Ein Probelauf zeigt vorher, was entstünde. Vorhandene Anschlüsse werden nie überschrieben — an ihnen hängen gesteckte Verbindungen und vergebene IP-Adressen; sie bleiben stehen und werden im Bericht genannt. Auch ohne Modell lassen sich Reihen anlegen: ein Namensmuster und „1-48“ genügen.
NeuPatchfelder und die Frage, wo das Kabel endet. Ein Patchfeld ist kein Gerät mit Schnittstellen, sondern ein Durchgang: vorn gesteckt, hinten fest verlegt. Es ist jetzt eine eigene Elementklasse, und zu jedem Anschluss lässt sich der Weg zur Gegenstelle verfolgen — über beliebig viele Felder hinweg, mit jeder Station. Endet die Spur nicht sauber, steht der Grund im Klartext da: Sackgasse, Ringverkabelung oder eine Aufteilung. Geraten wird nichts: Bei einer mehrfach belegten Rückseite, deren Faser aus dem Verlauf nicht hervorgeht, meldet die Anzeige das — eine geratene Faser führt den Techniker an den falschen Anschluss und sieht dabei überzeugend aus. Ebenso zählt eine geplante Teilstrecke nicht als gesteckt.
NeuPlätze im Rack vormerken, bevor das Gerät da ist. Ein freier Platz, der bereits vergeben ist, führt sonst zuverlässig zu demselben Ablauf: Zwei Personen sehen in dieselbe Belegungstabelle, beide finden HE 20–23 frei, beide planen dorthin — und es fällt am Liefertag auf. Höhenbereiche lassen sich jetzt mit Zweck und Frist vormerken. Belegt und vorgemerkt werden getrennt gemeldet und getrennt gezählt: Beim Einbau weicht man aus, bei der Vormerkung ruft man den an, der sie eingetragen hat. Eine überfällige Vormerkung blockiert nicht mehr, bleibt aber sichtbar — sonst ist der Belegungsplan nach zwei Jahren mit Plänen zugestellt, die nie kamen.
VerbessertVolltiefe Geräte belegen jetzt auch den Platz hinter sich. Bisher prüfte die Rack-Belegung Vorder- und Rückseite getrennt. Hinter einem volltiefen Server ließ sich damit ein zweites Gerät auf derselben Höhe eintragen — physisch unmöglich, in der Tabelle unauffällig, und es fällt erst auf, wenn das Gerät bereits bestellt ist. Zu beachten: Bei Einbauten, die vor dieser Fassung erfasst wurden, ist die Bautiefe nicht bekannt; sie gelten weiterhin als nicht volltief. An Ihren bestehenden Racks ändert sich dadurch nichts — erst ein zugeordnetes Gerätemodell bringt die Angabe mit.
NeuBestand aus NetBox übernehmen. Wer die physische Dokumentation heute in NetBox führt, kann Standorte, Räume, Racks, Gerätetypen, Geräte samt Einbauposition, Komponenten und Verkabelung übernehmen. Das ist ausdrücklich eine einmalige Migration und keine Dauersynchronisation: Es gibt keinen Zeitplan und keinen Auslöser, der Lauf wird von Hand gestartet, und nach der Übernahme wird die Verbindung abgeschaltet und der Zugriffsschlüssel gelöscht. Ein dauerhafter Abgleich machte die Fremdquelle zur zweiten Wahrheit neben Ihrer CMDB. Der Lauf ist innerhalb des Migrationsprojekts beliebig oft wiederholbar — man braucht mehrere Anläufe, bis die Zuordnung sitzt —, jeder Schreibvorgang hat einen Probelauf davor, und was sich nicht zuordnen lässt, wird berichtet und nicht geraten: Ein falsch geratener Elementtyp ist in einer CMDB teurer als ein fehlender.
BehobenDer Client-Update-Dienst meldete nach einem gelungenen Update einen Fehlschlag. Nach dem Dateitausch prüft der Dienst, ob am Arbeitsplatz nun wirklich die erwartete Fassung liegt. Dieser Vergleich lief über die Zeichenkette — und die beiden Seiten schrieben die Version unterschiedlich („2026.8.9“ gegen „2026.08.09“). Der Tausch gelang jedes Mal, und der Dienst meldete trotzdem einen Fehler. Verglichen wird jetzt numerisch. Zu beachten: Die Korrektur sitzt im Dienst auf dem Arbeitsplatz — ein Rechner mit der alten Fassung meldet den Fehlschlag noch einmal, während er auf diese Fassung hebt. Danach ist es erledigt. Die Entscheidung, ob aktualisiert wird, war nie betroffen.
BehobenInstaller trugen eine verkürzte Versionsnummer im Dateinamen. Aus 2026.08.09.1353 wurde 2026.8.9.1353 — ein anderer Name für denselben Stand, womit sich der Abgleich mit der veröffentlichten Versionsangabe nicht mehr führen ließ. Alle drei Pakete tragen die Nummer jetzt in derselben Schreibweise wie die Versionsangabe der Anlage.
2026.08.09.135309.08.2026
BehobenNeun Funktionen waren angekündigt, aber nur über die Schnittstelle erreichbar. Bei einer Durchsicht aller 103 Schnittstellen-Adressen gegen die Oberflächen zeigte sich: Zu neun von ihnen führte kein einziger Weg in Client oder Portal. Betroffen waren unter anderem die Verwaltung des Identitätsanbieters, die Freigabe des eigenen Postfachs und die Team-Bretter — alles Punkte, die in der vorigen Fassung dieser Liste bereits genannt wurden. Sie funktionierten auch, aber nur für jemanden, der die Schnittstelle direkt bedient. Das war unsere Ankündigung, und sie war zu weit gegriffen. Alle neun haben jetzt eine Bedienoberfläche; die Einzelheiten stehen in den folgenden Punkten.
NeuIdentitätsanbieter einrichten — mit Verbindungsprüfung, bevor es ernst wird. Unter Einstellungen → Identitätsanbieter lassen sich OIDC-Anbieter anlegen und ändern: Autorität, Client-Kennung, E-Mail-Domänen und die Zuordnung der Anbietergruppen auf Rollen. Eine Probe ruft die Angaben des Anbieters ab und zeigt, was er über sich meldet. Sie warnt statt grün zu melden, wenn eine Abmeldeadresse fehlt oder das vorgeschriebene Sicherungsverfahren nicht angeboten wird. Der Schalter „Anmeldung nur über diesen Anbieter“ warnt beim Umlegen davor, sich auszusperren, und nennt den Notfallweg. Zu beachten: Das Geheimnis des Anbieters wird nie angezeigt — ein leeres Feld bedeutet „unverändert“ und löscht nichts.
NeuDie Gruppen-Zuordnung rechnet vor, bevor sie gilt. Beim Abbilden von Anbietergruppen auf Rollen lässt sich ein Beispielkonto eintippen; die Vorschau zeigt sofort, welche Rollen daraus entstünden — ohne Speichern. Zeigt eine Zuordnung auf eine Rolle, die es nicht mehr gibt, gilt die Gruppe als nicht zugeordnet: Die Vorschau verspricht damit keine Rolle, die nie vergeben wird.
NeuDas eigene Postfach freigeben — im Client und im Portal. Die Freigabe für den Exchange-Kalender steht jetzt dort, wo sie hingehört: unter Mein Konto im Portal und unter Mein Postfach im Arbeitsplatz-Client. Der Hinweistext sagt ausdrücklich, was die Freigabe bedeutet — dass das Dienstkonto technisch jedes Postfach der Organisation öffnen könnte und die Begrenzung im Produkt liegt. Widerrufene Freigaben bleiben in der Liste stehen: Sie sind der Nachweis darüber, in welchem Zeitraum zugegriffen werden durfte.
NeuTeam-Bretter sind sichtbar — und bewusst nur lesend. Im Aufgabenbrett lässt sich oben zwischen dem eigenen Brett und den Team-Brettern wählen. Karten anderer Personen lassen sich nicht verschieben; das Ziehen ist gesperrt und eine Leiste sagt warum. Der Grund: Jede Person ändert nur ihre eigenen Aufgaben — eine angebotene Handlung, die anschließend abgewiesen wird, hält man für einen Fehler und nicht für eine Regel. Stelleninhaber ohne Benutzerkonto werden namentlich genannt, statt sie wegzulassen: Ein leeres Team-Brett sähe sonst nach einem Fehler aus, wo in Wahrheit ein Konto fehlt.
NeuAutomatisierungsregeln für neue Vorgänge. Unter Vorgänge → Werkzeuge lassen sich Regeln der Form Bedingung → Aktion pflegen: Betreff, Vorgangsart, Kategorie oder Melder-Domäne setzen Priorität, Gruppe, Kategorie oder einen Mitleser. Die Liste zeigt Bedingung und Aktion ausgeschrieben; zwanzig Regelnamen ohne diese Angaben wären unbrauchbar. Eine Regel ohne Wirkung wird als solche benannt — besonders eine, die nur die Kette anhält: Sie ändert nichts, verdeckt aber alle nachfolgenden. Nicht zu verwechseln mit den Routing-Regeln, die weiterhin daneben stehen und ausschließlich Kategorie auf Gruppe abbilden.
NeuZugriffsüberprüfung: wer welche Rolle hat, wiederkehrend bestätigen. Ein Durchlauf sammelt beim Start alle Rollenzuweisungen ein; jede wird einzeln bestätigt oder entzogen, mit Begründung. Personen und Rollen stehen mit Klarnamen da — wer eine Kennung bestätigen soll, entscheidet blind. Abgeschlossen werden kann erst, wenn keine Position mehr offen ist: Ein abgeschlossener Durchlauf mit offenen Positionen wäre ein Nachweis, der nichts belegt. Das ist die Kontrolle, die ISO 27001 unter A.5.18 verlangt.
BehobenDie Zugriffsüberprüfung sammelte nichts ein — jeder Durchlauf blieb leer. Beim Bau der Oberfläche kam heraus, dass das Starten eines Durchlaufs nur dessen Zustand umstellte, ohne die zu prüfenden Rollenzuweisungen zu erfassen. Auf einer Vorführanlage fiel das nicht auf, weil deren Beispieldaten die Einträge mitbrachten — im Betrieb war die Funktion damit wirkungslos. Ebenfalls behoben: Die Einzelentscheidungen prüften nicht, zu welchem Mandanten der Durchlauf gehört. Wer eine fremde Kennung kannte, konnte fremde Entscheidungen lesen und darin mitentscheiden. Beides ist jetzt durch Prüfungen abgesichert, die bei jeder Änderung mitlaufen.
NeuBetroffenenrechte und AVV-Register im Datenschutz. Zur Auskunft nach Art. 15 gibt es jetzt eine Seite: E-Mail-Adresse eingeben, und Konten, Kontakte und Vorgänge der Person erscheinen — ausgebbar als maschinenlesbare Datei, wie Art. 20 es verlangt. Die Löschung anonymisiert, statt zu löschen: Vorgänge und Nachweise bleiben auswertbar, die Person ist darin nicht mehr erkennbar. Sie ist erst nach der Auskunft möglich — wer vorher gesehen hat, was daran hängt, entscheidet anders. Daneben das AVV-Register nach Art. 28: Die Kachel „AVV abgelaufen“ zählte bisher einen Bestand, den man nirgends pflegen konnte.
NeuMandantenübergreifende Freigaben erteilen. Für Holding-Strukturen und Dienstleistungsverträge lässt sich einer Person zeitlich begrenzter Zugriff auf einen fremden Mandanten geben. Die Rechte kommen als Auswahl aus dem Katalog, nicht aus einem Textfeld. Eine Freigabe ohne Enddatum wird in der Liste ausdrücklich als „läuft nie ab“ gekennzeichnet — genau dieser Zugang bleibt sonst offen, weil ihn alle für erledigt halten. Die Vorgabe bleibt aus.
VerbessertEigene Aufgaben lassen sich vollständig bearbeiten — auch im Portal. In der Aufgabenliste waren zwar alle Spalten zu sehen, ändern ließ sich aber keine: Titel, Beschreibung, Fälligkeit, Dringlichkeit und Verknüpfungen sind jetzt über ein Formular pflegbar, und Löschen fragt vorher nach — im Arbeitsplatz-Client wie im Portal. Das Portal hatte die Liste bisher gar nicht; es kannte nur das Brett. Dazu lässt sich die Vorlaufzeit der Erinnerungen jetzt einstellen, statt nur zu wirken.
VerbessertDas Handbuch ist eine zusammenhängende Dokumentation geworden. Aus 36 einzelnen Dokumenten wurde eine Suite mit Querverweisen, Stichwortverzeichnis und Inhaltsverzeichnis je Dokument; dazu sieben Ablaufdiagramme. Der Anlass war ein Fund: Die Übersichtskarte nannte 27 von 36 Dokumenten — zehn vorhandene waren über nichts auffindbar, und weil jedes für sich fehlerfrei war, fällt so etwas nie auf. Ebenfalls behoben: Die Sprungmarken in den PDF-Ausgaben führten ins Leere.
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NeuAnmeldung über den Identitätsanbieter des Hauses — Entra ID, Keycloak und andere. Wer bereits eine Unternehmensanmeldung betreibt, kann sie jetzt für Ordivis verwenden: Der Arbeitsplatz-Client öffnet den Systembrowser, die Anmeldung läuft dort, und der Client bekommt nur das Ergebnis. Konten werden bei der ersten Anmeldung angelegt; Rollen lassen sich aus den Angaben des Anbieters zuordnen. Ein nächtlicher Abgleich deaktiviert Konten, die im Verzeichnis nicht mehr existieren. Zu beachten: Der Client hält kein Geheimnis des Anbieters — der Austausch läuft über die Schnittstelle. Die bisherige Anmeldung mit Benutzername und Kennwort bleibt unverändert möglich; die Umstellung ist eine Einstellung je Mandant, kein Zwang.
NeuSelbstorganisation: Aufgabenbrett, Aufgabenliste und persönlicher Kalender. Zwischen dem, was ein Ticketsystem kennt, und dem, was tatsächlich auf dem Schreibtisch liegt, klafft eine Lücke — der Anruf ohne Ticket, der Punkt aus einer Besprechung, das „nächste Woche nachfassen“. Dafür gibt es jetzt einen Platz innerhalb der Plattform: ein Kanban-Brett mit frei benennbaren Spalten, dieselben Aufgaben als filter- und exportierbare Liste, und „Mein Tag“ als Auswahl dessen, was heute ansteht. Aufgaben lassen sich mit Tickets, Elementen und Änderungen verknüpfen und direkt aus deren Listen heraus anlegen. Das ist ausdrücklich kein zweites Ticketsystem: keine SLA, kein Melder, keine Eskalation. Und: Eigene Aufgaben sieht nur die Person selbst — auch Administratoren nicht.
NeuAufgaben übergeben — mit Annahme, nicht per Zuweisung. Eine Aufgabe lässt sich einer anderen Person anbieten. Sie wechselt erst mit dem Annehmen den Besitzer; wird sie abgelehnt, kommt sie mit Begründung zurück. Eine Aufgabe einfach auf ein fremdes Brett zu legen wäre Arbeitszuweisung ohne Zustimmung — dafür ist das Ticketsystem da. Dazu gibt es Team-Boards, deren Mitglieder aus einer Supportgruppe oder einer Organisationseinheit kommen; sie zeigen Titel, Spalte und Fälligkeit, keine Notizen.
NeuDen persönlichen Kalender im eigenen Kalenderprogramm abonnieren. Wiedervorlagen, Fälligkeiten, Termine, Wartungs- und Änderungsfenster stehen an einer Stelle; ein Klick führt in den Vorgang. Dazu lässt sich eine persönliche Adresse erzeugen und in Outlook, Thunderbird, Apple Kalender oder Android eintragen. Zu beachten: Die Adresse ist ein Geheimnis — sie ersetzt die Anmeldung, wird einmal angezeigt und ist danach nur noch widerrufbar, nicht wiederherstellbar. Der Abruf ist ausschließlich lesend. Erinnerungen an eigene Fristen lassen sich je Benutzer mit Vorlaufzeit einstellen.
NeuExchange-Anbindung für den eigenen Kalender (On-Premises). Ist ein Exchange im Haus angebunden, erscheinen die eigenen Termine im Kalender; auf Wunsch werden Fälligkeiten auch nach Exchange geschrieben. Zwei Punkte, die für die Einführung zählen: Die Vorgabe ist die Betriebsart „Nur Frei/Gebucht“ — belegte Zeiträume ohne Betreff, Ort und Teilnehmer; und jeder Benutzer gibt sein Postfach selbst frei, ohne diese Freigabe wird kein Postfach geöffnet, auch nicht das eines Administrators. Zu beachten: Wer das Schreiben nach Exchange einschaltet und zusätzlich das Abonnement nutzt, sieht jeden Termin zweimal — beide Wege sind Absicht, man entscheidet sich für einen. Ein Zwei-Wege-Abgleich findet nicht statt.
NeuAufgabenbrett und Kalender auch im Self-Service-Portal. Beides steht jetzt auch im Browser zur Verfügung. Bewusst ohne Ziehen und Ablegen: Verschoben wird über ein Menü je Karte. Das ist mit der Tastatur, auf dem Telefon und mit einem Screenreader bedienbar — für ein Portal, dessen Zweck der gelegentliche Zugriff ist, der bessere Tausch.
NeuRack-Belegung mit echten Einbauten statt Freitext. Bisher stand der Platz eines Geräts als Freitext am Element („HE 12“, „12-14“, „ganz oben“). Daran ließ sich nichts prüfen: Zwei Geräte konnten dieselbe Höhe beanspruchen, und ein 4-HE-Server passte rechnerisch in ein volles Rack. Ein Einbau ist jetzt eine eigene Angabe mit Höhenbereich und Seite, mit Kollisions- und Kapazitätsprüfung; die belegten Höheneinheiten werden berechnet statt gepflegt. Der Altbestand lässt sich übernehmen — was nicht eindeutig lesbar ist, wird nicht geraten, sondern als Liste zur Nacharbeit ausgewiesen.
VerbessertObjektgenaue Regeln wirkten bisher nur beim Anlegen, nicht beim Lesen. Wer in der Rechteverwaltung Regeln auf Objektebene hinterlegt hatte (etwa „nur Kostenstelle 4711“), durfte annehmen, dass sie auch beim Anzeigen greifen. Das taten sie nicht: Die Prüfung lief vor dem Laden und sah nur, was die Anfrage selbst mitbrachte — beim Anlegen reichte das, beim Lesen nicht. Elementdetails und Abhängigkeitsgraph prüfen jetzt jedes Objekt einzeln. Ohne hinterlegte Regel ändert sich nichts, weder am Ergebnis noch an der Geschwindigkeit. Zu beachten: Verdeckte Objekte werden verdeckt und nicht weggelassen — ein Knoten im Graphen und ein Einbau im Rack behalten ihren Platz und verlieren nur ihren Inhalt. Eine Lücke wäre gefährlicher als eine graue Fläche: An ihr zählt ein Techniker vorbei.
VerbessertSelbstorganisation dreisprachig, mit Handbuchkapitel und F1-Hilfe. Die drei neuen Ansichten waren zunächst fest auf Deutsch gebaut; sie sind jetzt durchgängig übersetzbar und in Deutsch, Englisch und Französisch hinterlegt — einschließlich der Dialoge. Dazu ein eigenes Handbuchkapitel und die kontextsensitive Hilfe auf F1. Zu beachten: Die Sprachauswahl der Anwendung bleibt bei Deutsch und Englisch — der flächendeckende Ausbau auf weitere Sprachen ist ein eigener Schritt.
BehobenWeitere Listen im Arbeitsplatz-Client zeigten Einträge doppelt. Nach dem Fund in der Aufbauorganisation wurde dieselbe Bauart gesucht und in 16 weiteren Ansichten gefunden: Die Liste wurde vor dem Abruf geleert und danach gefüllt; überholten sich zwei Abrufe, trugen beide ihr Ergebnis ein. Sie tauschen ihre Listen jetzt erst nach dem Abruf. Ihre Daten waren nie betroffen — es war ausschließlich die Anzeige, und ein Aktualisieren räumte sie schon vorher weg.
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NeuJede Anwendung protokolliert nach denselben Regeln — und ein Klick packt den Zustand der Anlage für den Support. Bisher schrieb jede Anwendung ihr Protokoll nach eigenen Vorgaben, und einige schrieben gar keines. Unter „Protokolle“ stellt der SuperAdmin jetzt zentral ein, wie ausführlich protokolliert wird, wie lange die Stände aufbewahrt werden und wann gewechselt wird; die Mindeststufe lässt sich für 28 Bereiche getrennt setzen und wirkt ohne Dienst-Neustart. Ergänzt wurden die Anwendungen, die bisher fehlten: Wallboard, Client-Update-Dienst, Updater, Update-Anzeiger und Update-Agent. Das Support-Paket sammelt Protokolle und Eckdaten in ein verschlüsseltes Archiv. Zu beachten: Das Kennwort gehört nicht in dieselbe Nachricht wie das Archiv.
BehobenDie Protokoll-Einstellungen der Schnittstelle hatten nie eine Wirkung. Das ist der schwerwiegendere Teil des Befunds oben: In der ausgelieferten Konfiguration der Schnittstelle stand eine zweite Protokollsenke auf dieselbe Datei wie die fest eingebaute. Die zweite hielt die Datei exklusiv, die eingebaute fiel still aus — ohne Fehlermeldung. Damit galten deren fest eingetragene Werte, und alles, was ein SuperAdmin einstellte, wurde gespeichert und blieb folgenlos. An der laufenden Anlage nachgewiesen: keine einzige Zeile im Muster der eingebauten Senke, 821 im Muster der Konfiguration. Am Portal fiel es nicht auf — dort gab es keine zweite Senke. Eine automatische Prüfung verbietet solche Senken in Konfigurationsdateien ab jetzt.
BehobenAgenten kamen im Portal nicht an ihre eigenen Vorgänge. Die Übersichtskachel zeigte „7 offene Tickets“, die Liste einen Klick weiter meldete „Keine Tickets gefunden“. Es waren nicht zwei verschiedene Mengen — beide Wege grenzen gleich ein; die Liste bekam schlicht keine Freigabe. Das dafür vorgesehene Recht war nur an die Rolle „Endbenutzer“ vergeben: 10 von 13 mitgelieferten Rollen waren betroffen, darunter Service-Desk L1/L2, CMDB- und Netzwerk-Administrator, Change Manager, CIO, Datenschutz- und Informationssicherheitsbeauftragte. Jede Rolle trägt es jetzt; bestehende Installationen ziehen beim Update nach. Geöffnet wird dadurch nichts — die Abfrage grenzt weiterhin auf die eigenen Vorgänge ein. Noch offen: Eine selbst angelegte Rolle ohne dieses Recht läuft weiterhin in dieselbe Abweisung; das Recht lässt sich in der Rollenverwaltung ergänzen.
BehobenEine abgewiesene Sitzungserneuerung im Portal löste eine Lawine aus. Wurde eine Sitzung beendet, schickten alle wartenden Aufrufe ihre eigene, längst aussichtslose Erneuerung hinterher: im Protokoll 112 Versuche in einer Sekunde. Erst das ließ den Überlastschutz der Schnittstelle greifen — die Abweisungen waren die Folge, nicht die Ursache. Die Sitzung merkt sich die Abweisung jetzt selbst, und wer danach ankommt, bricht ab. Dazu behoben: Eine solche Abweisung ließ sich hinterher nirgends zuordnen — sie stand in keinem Protokoll. Jetzt werden Pfad, Regel, Herkunft und Wartezeit vermerkt.
BehobenStellen erschienen in der Aufbauorganisation doppelt. Nach dem Anlegen einer Stelle oder dem Besetzen einer Leitungsstelle stand jede Stelle der Einheit zweimal in der Liste — bei zwei Stellen also vier Einträge. Die Ansicht lud in diesem Fall zweimal gleichzeitig nach und trug beide Ergebnisse ein. Besonders irreführend: Beim Besetzen einer Stelle ohne Leitungsmerkmal trat es nicht auf, die Dubletten verschwanden also scheinbar von selbst wieder. Ihre Daten waren nie betroffen — es war ausschließlich die Anzeige; ein Aktualisieren räumte sie schon vorher weg.
BehobenDas Web-Portal zeigte jede Stelle ohne Namen und ausnahmslos als „unbesetzt“. Unter „Organisation“ blieb die Spalte „Stelle“ leer, und alle Stellen trugen die Marke „Unbesetzt“ — auch die besetzten. Das Portal erwartete Feldnamen, die die Schnittstelle nicht liefert; ein unbekannter Feldname führt nicht zu einer Fehlermeldung, sondern zu einem leeren Wert. Die Seite sah deshalb einwandfrei aus: eine gefüllte Tabelle mit leeren Zellen. Jetzt stehen dort Stellenbezeichnung, Inhaber und Vertretung; geteilte Besetzungen mit ihrem Anteil, und „unbesetzt“ heißt wieder unbesetzt.
Behoben„SLA verletzt“ bedeutete an vier Stellen etwas Verschiedenes. Die Kachel stand dauerhaft auf 0 — sie zählte aus einer Tabelle, in die nie etwas geschrieben wurde. Die Ticketliste daneben rechnete selbst und färbte alles rot, dessen Frist in der Vergangenheit lag: An den Daten einer Testanlage waren das 154 Vorgänge, verletzt waren 61. Unter den Fehlalarmen: 39 fristgerecht geschlossene Vorgänge und 54 in Warte-Zuständen, in denen die SLA-Uhr ruht. Kachel, Liste und rote Markierung meinen jetzt dasselbe — die Feststellung des Prüflaufs, an der auch die SLA-Erfüllung gemessen wird. Der Klick auf die Kachel filtert dabei am Server, zeigt also nicht mehr nur die Treffer der ersten Seite.
VerbessertDer Arbeitsplatz-Client sagt jetzt, warum er abgemeldet hat — und eine Störung meldet nicht mehr ab. Wurde die Sitzung beendet (je Konto ist immer nur eine Anmeldung gültig), räumte der Client sie stillschweigend weg: Das Fenster blieb offen, und jede Seite scheiterte einzeln mit ihrer eigenen Meldung. Er kehrt jetzt zur Anmeldemaske zurück und nennt denselben Grund wie das Portal. Wichtiger noch: Bisher beendete jede erfolglose Antwort die Anmeldung — also auch eine kurze Überlastung oder ein Neustart der Schnittstelle. Nur ein zurückgewiesenes Erneuerungs-Token führt noch zur Abmeldung.
VerbessertDer Geschäftsverteilungsplan erklärt, wie eine Zuständigkeit zustande kommt. Der Reiter „Zuständigkeiten“ zeigte drei Schaltflächen und eine Liste, aber nirgends die Regel dahinter. Er nennt jetzt die Rangfolge der Federführung, jede Schaltfläche sagt was sie tut, der Zustand Vorschlag oder bestätigt ist auf einen Blick erkennbar, und eine Standzeile nennt den nächsten Schritt. Am Verhalten ändert sich nichts — die Regel galt vorher genauso und stand auch im Handbuch; sie war nur in der Anwendung nicht zu sehen.
VerbessertAndroid-App und Handbuch tragen die Ordivis-Marke. Der Startbildschirm der App wurde überarbeitet: Scannen und Melden rücken nach unten in Daumenreichweite, die Kacheln stehen in einer Zeile, der Verbindungspunkt sitzt in der Kopfzeile — zusammen rund ein Drittel weniger Höhe. Dazu tragen 46 Abbildungen des Handbuchs jetzt die aktuelle Marke.
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BehobenEndanwender sahen im Self-Service-Portal ihre eigenen Vorgänge nie. Wer sich als Endanwender anmeldete, bekam unter „Meine Vorgänge“ eine leere Seite — und zwar unabhängig davon, wie viele Vorgänge er gemeldet hatte. Die Ursache lag nicht in der Anzeige, sondern eine Ebene tiefer: Die Schnittstelle verlangte für die Ticketliste pauschal das volle Leserecht, während die Rolle „Endbenutzer“ bewusst nur das Recht auf die eigenen Vorgänge trägt. Das Recht war also vergeben, aber kein Endpunkt nahm es an. Betroffen waren drei Aufrufe, die das Portal für jeden Endanwender macht: die Liste, die Detailansicht eines Vorgangs und der Service-Katalog. Alle drei sind jetzt an die Regel gebunden, die ohnehin schon hinterlegt war. Unverändert bleibt, wer was sieht: Die vollständige Ticketliste erfordert weiterhin das volle Leserecht, und ein fremder Vorgang bleibt für Endanwender unsichtbar.
Verbessert„Warum wurde ich abgemeldet?“ — das Portal sagt es jetzt. Je Konto ist immer nur eine Anmeldung gültig; eine neue Anmeldung beendet die vorherige. Das ist beabsichtigt und bleibt so. Das Portal meldete diesen Fall aber mit dem Satz „Ihre Anmeldung ist abgelaufen“ — und das stimmte praktisch nie: Abgelaufen wäre sie erst nach acht Stunden, beendet wurde sie durch die Zweitanmeldung. Beide Fälle sind jetzt unterscheidbar und werden auch unterschiedlich benannt. Zu beachten: Das kurzlebige Zugriffstoken bleibt nach dem Widerruf noch bis zu 15 Minuten gültig — die Abmeldung am ersten Gerät fällt deshalb nicht sofort auf, sondern erst beim nächsten Erneuern.
BehobenErzeugte Dokumente trugen den alten Produktnamen als Firmenname. Im Kopf jedes erzeugten PDF steht der Firmenname des Mandanten. Ist keiner hinterlegt, springt ein Ersatzwert ein — und der lautete nach der Umbenennung an mehreren Stellen weiter „InfraDesk“. Betroffen waren Berichte und Ausdrucke von Mandanten ohne eigenes Branding sowie der Rechtsblock der E-Mail-Signatur; also ausgerechnet Unterlagen, die aus dem Haus gehen. Der Produktname steht jetzt an genau einer Stelle im Code. Nicht geändert, weil beabsichtigt: Die Kennzeichnung „Erstellt durch Ordivis Platform“ im Fuß jedes Berichts bleibt erhalten.
BehobenDie Authenticator-App zeigte den alten Produktnamen. Beim Einrichten des zweiten Faktors wird der Kontoname in die App übernommen; dort stand weiterhin „InfraDesk“. Neu eingerichtete Geräte tragen jetzt „Ordivis Platform“. Bereits eingerichtete Geräte behält ihre bisherige Beschriftung — sie ist im Gerät gespeichert und ändert sich erst beim Neueinrichten. Die Anmeldung selbst ist davon nicht betroffen, bestehende Codes bleiben gültig.
BehobenRohe Zeitstempel im Stabsjournal und an den Ablauf-Aufgaben. An beiden Stellen erschien das technische Datumsformat statt der gewohnten Schreibweise. Dazu behoben: ein rohes Datum in der ISO-27001-Ansicht, eine falsch beschriftete Spalte in der verteilten Erkennung und ein Fenstertitel, der vor der Anmeldung noch den alten Produktnamen zeigte.
BehobenDrei Kleinigkeiten im Portal, die im Alltag störten. Die Plakette mit der Zahl ungelesener Benachrichtigungen wurde von der Kopfleiste abgeschnitten. In einer Überschrift stand ein doppeltes Sternchen aus der Textauszeichnung. Und das leere Kennwortfeld sah durch seinen Platzhalter aus, als wäre bereits etwas eingetragen.
VerbessertAufbewahrung auch für die Toolbox-Installer; SLA-Kachel und Organisationsdaten im Demo-Mandanten. Alte Toolbox-Installationspakete wurden nie aufgeräumt, weil sie einer eigenen Versionsfolge folgen — sie werden jetzt wie die übrigen Pakete nach Version begrenzt. Im Demo-Mandanten hatte kein einziger Vorgang eine Frist, weshalb die SLA-Kachel dauerhaft leer blieb; ebenso fehlte den Organisationseinheiten der Typ. Beides ist ergänzt — die Kachel war nie defekt, ihr fehlten die Daten.
2026.08.07.054907.08.2026
NeuEin Bereich für die eigene Arbeit: Aufgabenbrett, Aufgabenliste und Kalender. Ordivis konnte Ihnen bisher sehr genau sagen, welche Tickets offen sind — aber es gab keinen Ort, an dem Sie Ihren eigenen Tag planen. Wer sich etwas notieren wollte, das kein Vorgang ist — „Rückruf bei Firma X“, „Serverraum begehen“ —, tat das daneben: auf Papier, im Mailprogramm, irgendwo. Unter „Meine Arbeit“ finden Sie jetzt drei neue Ansichten. Das Aufgabenbrett zeigt Ihre Aufgaben in fünf Spalten, die Sie per Ziehen wechseln; die Spalte „Wartet“ trennt dabei „ich komme nicht weiter“ von „ich habe noch nicht angefangen“. Die Aufgabenliste zeigt dieselben Aufgaben als sortierbare, exportierbare Tabelle. Jede Aufgabe lässt sich mit einem Ticket, einem Configuration Item, einem Änderungsantrag, einem Problem oder einem Wissensartikel verknüpfen. Ihre Aufgaben sind ausschließlich für Sie sichtbar — auch eine Administratorin sieht sie nicht.
NeuDer Kalender führt zusammen, was bisher auf sechs Seiten verteilt war. Wiedervorlagen, Ticket-Fälligkeiten, zurückgestellte Vorgänge, vereinbarte Termine, Wartungsfenster, geplante Änderungen, Workflow-Fristen und Ihre eigenen Aufgaben stehen jetzt in einer Ansicht — als Monat, Woche, Tag oder Agenda. Ein Klick führt zum Vorgang. Der Kalender speichert nichts Eigenes: Er zeigt die Termine, die ohnehin an Ihren Vorgängen hängen. Wer ein Datum ändern will, ändert es am Vorgang — damit gibt es weiterhin nur eine Wahrheit darüber, wann etwas fällig ist. Sie sehen dabei nur, was Sie ohnehin sehen dürfen: Ohne Leserecht auf Änderungsanträge erscheinen deren Fenster auch im Kalender nicht.
VerbessertErster Ausbaustand — was noch fehlt, sagen wir offen. Karten lassen sich zwischen den Spalten ziehen, innerhalb einer Spalte noch nicht umsortieren. Die Aufgabenliste kann sortieren und exportieren, aber noch nicht je Spalte filtern oder gruppieren. Der Kalender kennt Ihre Arbeitszeiten und Feiertage noch nicht und hebt Wochenenden deshalb nicht hervor. Diese drei Punkte kommen nach; der Bereich ist auch ohne sie benutzbar.
2026.08.05.210205.08.2026
BehobenDie Ticketliste zeigte nie die Firma des Melders. In der Spalte „Melder“ ist neben dem Namen die Firma vorgesehen — sie blieb leer, weil der Server diese Angabe gar nicht mitschickte. Es sah deshalb aus, als hätte kein einziger Melder eine Firma hinterlegt. Die Firma stammt aus dem Kontaktverzeichnis und betrifft damit externe Melder; eigene Mitarbeiter haben keine, und das ist beabsichtigt — gerade sie unterscheidet den externen Melder vom eigenen Personal.
VerbessertDas Update-Verzeichnis führte einen Bestandteil, der nie etwas enthielt. In der Beschreibung jedes Updates stand seit dem 31.07.2026 ein Eintrag „worker“ mit null Dateien. Der zugehörige Dienst war längst abgelöst — die Hintergrundarbeit erledigt die Anwendung selbst —, aber der leere Eintrag blieb stehen. Für Sie ändert sich am Update nichts; die Beschreibung nennt jetzt nur noch, was tatsächlich ausgeliefert wird. Ein leerer Bestandteil ist in der Beschreibung nämlich nicht von einem funktionierenden zu unterscheiden: Er sieht nach Abdeckung aus und liefert nichts. Künftig meldet der Bau das laut, statt es stillschweigend mitzuführen.
2026.08.05.191405.08.2026
BehobenEine geänderte Priorität wurde nicht gespeichert. Das ist der Grund für die Kennzeichnung als Pflicht-Update: Eine Eingabe ging verloren, und es sah nicht danach aus. Die Anzeige sprang sofort auf den neuen Wert, und im Verlauf des Vorgangs erschien sogar der Eintrag „Priorität: Mittel → Hoch“ — nur zum Server ging nichts. Beim nächsten Öffnen stand die alte Priorität wieder da, während der Verlauf die Änderung weiterhin behauptete. Die Seitenleiste speichert jedes Feld beim Verlassen; genau bei der Priorität fehlte diese Auslösung — sie war das einzige Feld ohne. Wer nach dem Ändern zufällig noch ein anderes Feld anfasste, löste das Speichern mit aus: Deshalb trat der Fehler unregelmäßig auf und wirkte wie ein Anzeigeproblem der Liste. Eine automatische Prüfung stellt jetzt sicher, dass kein Feld der Seitenleiste ohne Speicherung bleibt.
NeuEin Ticket lässt sich aufteilen. Melder schreiben oft mehrere Themen in eine E-Mail. Fachlich sind das getrennte Vorgänge — andere Zuständigkeit, andere Priorität, eigene Frist. Solange sie in einem Ticket stecken, gilt der Vorgang erst als erledigt, wenn das langsamste Thema durch ist, und die Frist des schnellen wird an der Laufzeit des langsamen gemessen. Über „Aktionen → Ticket aufteilen“ wird ein Thema jetzt ein eigener Vorgang: mit eigener Frist, verknüpft mit dem Ursprung und in beiden Vorgängen vermerkt. Der Ursprung bleibt offen — ob dort noch etwas zu tun ist, entscheidet der Bearbeiter, nicht das System. Der bisherige Verlauf bleibt beim Ursprung, wo die Mail mit beiden Themen steht; die Verknüpfung führt von beiden Seiten dorthin.
NeuSchlagwörter im Betreff können die Kategorie setzen. Ein großer Teil der Meldungen trägt das Thema schon im Betreff — von Hand zu kategorisieren kostet trotzdem bei jedem Ticket Zeit und fällt unterschiedlich aus. Eine Regel wie „Betreff enthält Drucker“ setzt nun Haupt- und Unterkategorie selbst. Der Nutzen liegt nicht in der Ordnung, sondern in der Zuständigkeit: Auf der Kategorie sitzt die Zuordnung zur Support-Gruppe, und die wird nach dem Setzen erneut ausgewertet. Bei einer E-Mail ist das der Unterschied zwischen einem Vorgang, der wartet, und einem, der bearbeitet wird. Hat der Melder selbst eine Kategorie angegeben, bleibt diese stehen.
BehobenDie Spalte für Major Incidents in der Ticketliste blieb immer leer. Der Stern zeigt an, dass ein Vorgang als Major Incident erklärt wurde. Die Spalte gab es samt Legende, doch die Liste erhielt diese Angabe vom Server überhaupt nicht — sie konnte also nie aufleuchten, egal wie viele Vorgänge erklärt waren.
VerbessertKein Release mehr ohne vollständig grüne Prüfungen. Beide Testreihen laufen jetzt vor dem ersten Bauschritt; eine fehlgeschlagene Prüfung bricht die Veröffentlichung ab. Anlass war ein eigener Befund: Eine der Reihen war drei Tage rot, ohne dass es auffiel. Die Fehlschläge selbst waren harmlos — an derselben Stelle hätte aber genauso ein echter Rückschritt gesessen.
2026.08.05.152605.08.2026
BehobenEin erneuter Installer-Lauf konnte Ihre HTTPS-Einrichtung weiterhin verlieren. Die Absicherung aus der vorigen Fassung war fehlerhaft — in drei Punkten, die einzeln schon gereicht hätten. Erstens wurde der Zertifikatspfad zwar aus der bestehenden Einrichtung vorbelegt, dabei aber falsch gelesen: Er kam mit doppelten Schrägstrichen zurück, sodass der Dienst eine Datei gesucht hätte, die es unter diesem Namen nicht gibt — und dann still auf unverschlüsselt zurückgefallen wäre. Zweitens hob die Absicherung sich selbst auf: Sie stellte fest, ob der Administrator im Assistenten etwas eingetragen hat, prüfte dies aber erst, nachdem sie den vorhandenen Wert bereits eingesetzt hatte — und hielt ihn deshalb fälschlich für eine Eingabe. Die Betriebsart blieb dadurch auf „Reverse-Proxy“ stehen und die Anlage lief unverschlüsselt weiter. Drittens fehlte einem Installationsskript eine Dateikennung, ohne die Windows es unter Umständen gar nicht ausführen kann.
VerbessertDer Installer sagt jetzt, wenn das Zertifikat nicht dort liegt, wo es soll. Zeigt der eingetragene Pfad ins Leere, stand das bisher nur im Protokoll der Anwendung — und zwar erst nach dem Start, wenn niemand mehr hinsieht. Es steht jetzt im Installationsprotokoll, während die Einrichtung noch läuft.
VerbessertDie Absicherung wird jetzt automatisch geprüft. Vier Abläufe werden bei jeder Änderung durchgespielt: Assistent durchklicken (nichts darf verloren gehen), bewusste Neueingabe (die gilt), Neuinstallation, und die bewusste Umstellung auf Reverse-Proxy. Geprüft wird dabei der tatsächlich ausgelieferte Code — eine Abschrift davon verhielt sich anders und hätte den Fehler durchgelassen.
2026.08.05.142105.08.2026
BehobenAusgehende E-Mails erreichten den Empfänger nicht, sobald mehr als ein Mandant eingerichtet war. Das ist der Grund für die Kennzeichnung als Pflicht-Update. Antworten an Melder, Kennwort-Zurücksetzen-Mails, Termin-Einladungen — alles blieb in der Warteschlange liegen, obwohl das Postfach eingerichtet, aktiv und erreichbar war. Der Versandlauf arbeitet je Mandant, zog aber die Nachrichten aller Mandanten aus der Warteschlange; die Suche nach dem passenden Absender-Postfach blieb dagegen beim gerade bearbeiteten Mandanten. Für eine fremde Nachricht fand sie deshalb kein Postfach und fiel auf einen Notweg zurück, den es im Normalbetrieb gar nicht gibt. Bei vier Mandanten verbrannten drei von vier Durchläufen je einen Zustellversuch — nach sechs Versuchen galt die Mail als endgültig gescheitert, und der eine richtige Durchlauf kam wegen der wachsenden Wartezeit nie an die Reihe. Je mehr Mandanten, desto sicherer der Ausfall; bei einem einzigen fällt er gar nicht auf.
BehobenEin erneuter Installer-Lauf nahm Ihre HTTPS-Einrichtung weg. Der Assistent startete stets auf „Reverse-Proxy“ mit leeren Zertifikatsfeldern und schrieb genau das in die Konfiguration — Domäne, Zertifikatspfad und Kennwort waren danach fort, die Anlage lief wieder unverschlüsselt. Besonders unangenehm: Ein Pflicht-Update wird über genau diesen Weg eingespielt. Der Assistent zeigt jetzt Ihre bestehende Einrichtung und übernimmt sie unverändert, wenn Sie nichts ändern. Das Kennwort bleibt erhalten, wenn Sie das Feld leer lassen — es ist verschlüsselt hinterlegt und für den Installer gar nicht lesbar.
NeuZertifikate lassen sich als Text einfügen — kein Umwandeln von Hand mehr. Zertifikat, privater Schlüssel und Ausstellerkette werden aus den Dateien Ihrer Zertifizierungsstelle einfach hineinkopiert. Bisher mussten Sie daraus zuvor eine PFX-Datei bauen und deren Pfad eintippen; ein Fehler dabei fiel erst beim Dienststart auf, wo die Anwendung still auf HTTP zurückfiel und der Grund nur im Protokoll stand. Jetzt wird sofort gemeldet, ob Zertifikat und Schlüssel zusammenpassen, bis wann es gilt und für welche Namen. Ein Kennwort müssen Sie dafür nicht vergeben: Der private Schlüssel wird geschützt abgelegt und liegt an keiner Stelle im Klartext.
NeuDas Self-Service-Portal kann HTTPS mit demselben Zertifikat wie die API. Bisher ließ sich Portal-TLS nicht dauerhaft einrichten — die einzige Möglichkeit war eine Datei, die jedes Update überschreibt. Portal und API teilen sich nun Betriebsart, Domäne und Zertifikat und haben lediglich eigene Ports. Empfohlen ist Port 443: Das Portal ist dann ohne Portangabe erreichbar — die Adresse, die Sie an Ihre Belegschaft weitergeben. Bestehende Anlagen bleiben unverändert; das Portal-HTTPS schalten Sie bewusst ein.
BehobenLinks in E-Mails zeigten auf „localhost“. Kennwort-Zurücksetzen, Termin zusagen oder ablehnen, Bewertung abgeben — diese Adressen funktionierten ausschließlich auf dem Server selbst, für den Empfänger also nie. Dauerhaft korrigieren ließen sie sich nicht: Der Wert stand in einer Datei, die jedes Update ersetzt. Sobald HTTPS mit einer Domäne eingerichtet ist, werden die Adressen jetzt daraus abgeleitet.
BehobenDie Kachel „Major Incidents“ zeigte Vorgänge an, die keine waren. Gezählt wurde die höchste Eskalationsstufe — und die hebt die Fristenüberwachung selbsttätig an, ohne dass jemand etwas erklärt hätte. Ein früherer Fehler hob sie zudem im Minutentakt an, sodass ein kurz überfälliger Vorgang sofort ganz oben stand; zurück ging sie nie. Umgekehrt wurde ein wirklich erklärter Major Incident gar nicht gezählt, und „aufheben“ hob nichts auf. Gezählt wird jetzt die Erklärung selbst. Nebenwirkung, die schwerer wog als die Anzeige: Vorgänge auf der höchsten Stufe werden von der Eskalation übersprungen — sie hätten nie wieder eine Meldung ausgelöst. Diese Altlast wird beim Update bereinigt.
VerbessertEin abgeschaltetes Postfach ist nicht mehr zu übersehen. Der Zustand stand als gewöhnlicher Text neben „OK“; dass deshalb gar keine E-Mails mehr abgeholt werden, stand nirgends. Jetzt ist er farbig hervorgehoben und benennt die Folge. Ergänzend meldet das Protokoll einmalig, wenn überhaupt kein Empfangs-Postfach aktiv ist.
Behoben„Verbindung testen“ verzögerte den Posteingang um ein volles Abrufintervall. Der Test setzte dieselbe Marke wie ein echter Abruf — die nächste Abholung verschob sich dadurch um bis zu 15 Minuten, und beim Einrichten testet man mehrfach. Ausgerechnet dort, wo man auf die erste Mail wartet, war die Verzögerung am größten.
BehobenDas Update-Fenster ließ sich während der Nachlaufphase nicht schließen. Es wartete anschließend noch auf die Anwendung — und diese Wartezeit konnte ins Leere laufen und rund fünf Minuten dauern, obwohl das Update längst fertig war. Schließen ist jetzt möglich, sobald die Aktualisierung durch ist.
SicherheitDas Programmverzeichnis wird bei der Installation gehärtet. Liegt die Installation auf einem Datenlaufwerk, erbte der Ordner dessen durchlässige Rechte: Jeder angemeldete Benutzer konnte Programmdateien austauschen — die dann mit Systemrechten liefen. Schreibzugriff haben jetzt nur noch System und Administratoren.
2026.08.05.081105.08.2026
BehobenEin Update konnte sich selbst zurückrollen, obwohl der Server völlig gesund war. Die abschließende Zustandsprüfung gab jeder Anfrage fünf Sekunden. Der Endpunkt /health fasst aber alle Prüfpunkte zusammen und antwortet erst, wenn der langsamste durch ist — ist etwa kein Mailserver erreichbar, kostet allein dieser Punkt rund drei Sekunden. Auf einem Rechner mit 5,1 Sekunden Antwortzeit lief damit jede einzelne Anfrage 100 Millisekunden zu lang: kein gelegentlicher Aussetzer, sondern ein garantiertes Scheitern. Das Update wurde angewendet, die Prüfung schlug fehl, alles wurde zurückgerollt — bei jedem Versuch erneut. Das Zeitlimit liegt jetzt bei 30 Sekunden, im Installer-Pfad ebenso (dort waren es sogar nur vier).
BehobenDie Wartezeit richtete sich nach dem Fehlerbild statt nach der Sache. Gewartet wurde in 20 Versuchen mit je zwei Sekunden Pause. Wurde eine Verbindung sofort abgewiesen, war nach 41 Sekunden Schluss; lief sie ins Zeitlimit, erst nach 141. Zu warten ist aber auf etwas Bestimmtes: die Datenbank-Migration beim ersten Start nach einem Update, und die kann Minuten dauern. Es gilt jetzt eine feste Frist von fünf Minuten — dieselbe, die der Installer seit jeher einräumt. Alle 30 Sekunden meldet das Protokoll, dass noch gewartet wird, und wie lange noch.
VerbessertSchlägt die Zustandsprüfung fehl, steht der Grund im Protokoll. Bisher hieß es dort nur „Health-Check fehlgeschlagen“ — ohne zu sagen, woran. Ob der Port geschlossen war, ein Zertifikat nicht passte oder schlicht die Zeit nicht reichte, war nicht zu unterscheiden.
BehobenDas Kennwort der Zertifikatsdatei wird jetzt auch nach einer Neuinstallation geschützt. Die vorige Fassung verschlüsselte es beim Speichern in den Einstellungen — der Installer legt es aber im Klartext ab, sodass es nach jeder Einrichtung zurückkam. Der Dienst zieht es nun beim Start selbst nach und vermerkt das im Protokoll. Im Installer selbst ist das nicht lösbar: Er läuft unter Ihrem Administratorkonto, der Dienst als Systemkonto — ein dort verschlüsselter Wert wäre für den Dienst später unlesbar.
2026.08.05.065605.08.2026
BehobenAnlagen mit eigenem Zertifikat konnten sich nicht mehr aktualisieren. Das Update lief vollständig durch, scheiterte an der abschließenden Zustandsprüfung und wurde zurückgerollt — bei jedem Versuch erneut. Die Anwendung war dabei zu keinem Zeitpunkt krank: Die Prüfung fragte fest verdrahtet http://localhost:5000 ab, obwohl im reinen HTTPS-Betrieb gar kein HTTP-Endpunkt gebunden wird. Sie lief also gegen einen geschlossenen Port. Betroffen war ausgerechnet, wer TLS sauber eingerichtet hat. Und der Grund stand nirgends — das Protokoll meldete nur „Health-Check fehlgeschlagen“, ohne zu sagen, woran. Die Adresse folgt jetzt der tatsächlichen Konfiguration: HTTP, solange es gebunden ist, sonst HTTPS auf dem eingerichteten Port. Die Zertifikatsprüfung wird dabei ausschließlich für localhost übergangen — das Zertifikat lautet auf Ihren echten Hostnamen und deckt „localhost“ nicht ab. Der Fehlergrund landet jetzt im Protokoll.
BehobenDas Kennwort Ihrer Zertifikatsdatei stand im Klartext in der Konfiguration. In hosting.json unterhalb von ProgramData war das PFX-Kennwort offen lesbar. Wer es hat, kann den privaten Schlüssel aus der PFX-Datei lösen und sich als Ihr Server ausgeben. Bemerkenswert daran ist nicht das fehlende Verfahren, sondern dass es eines gab: Das Sicherungs-Kennwort in derselben Ablage war seit jeher geschützt — hier fehlte nur derselbe Handgriff. Das Kennwort wird jetzt mit Windows-DPAPI verschlüsselt, lesbar allein für das Dienstkonto; ein noch vorhandener Klartext-Wert wird beim nächsten Speichern in den Einstellungen automatisch nachgezogen. Bestehende Anlagen laufen unverändert weiter — ein Klartext-Wert bleibt lesbar, damit dieses Update niemandem das TLS abschaltet.
VerbessertDer Port der Zustandsprüfung stammt aus den Hosting-Einstellungen statt aus einer festen Zahl. An dieser Stelle stand zuvor eine Abfrage, deren beide Zweige denselben Wert lieferten — sie sah aus, als lese sie die Konfiguration, und tat es nie.
2026.08.04.203704.08.2026
BehobenIhre Sicherungen wurden unverschlüsselt abgelegt, obwohl ein Kennwort hinterlegt war. Das ist der Grund, warum diese Fassung als Pflicht-Update gekennzeichnet ist. Das Sicherungsskript suchte die Einstellungsdatei in einem Ordner, in den sie seit der Umbenennung nicht mehr geschrieben wird. Es fand sie deshalb nie, wertete das als „kein Kennwort hinterlegt“ und legte die Sicherung im Klartext ab — mit einem Hinweis im Protokoll, den im Alltag niemand liest. Ein fehlender Pfad und ein fehlendes Kennwort waren nicht zu unterscheiden, und im Zweifel entschied das Skript sich für die unsichere Variante. Betroffen ist jede Sicherung, die seit dem 3. August entstanden ist: Es sind vollständige Datenbank-Abzüge. Prüfen Sie Ihr Sicherungsverzeichnis auf Dateien mit der Endung .dump, erzeugen Sie nach dem Update eine neue Sicherung und entfernen Sie die alten. Der geprüfte Pfad steht jetzt im Protokoll.
BehobenEin Upgrade konnte die Anwendung auf eine leere Datenbank umstellen. Der Installer trug den Datenbanknamen fest ein. Nach der Umbenennung passte dieser Name nicht mehr zu bestehenden Anlagen — das Upgrade legte daneben eine neue, leere Datenbank an und richtete die Verbindung dorthin. Es wurde dabei nichts gelöscht, die bisherige Datenbank blieb unberührt bestehen; es sah nur so aus, als wären alle Daten weg. Der Name wird jetzt aus der bestehenden Anlage übernommen, ebenso in den von Hand ausgeführten Einrichtungsskripten.
BehobenAlte Sicherungen wurden nie gelöscht. Der Aufräumfilter suchte nach dem alten Dateinamen, geschrieben wurde der neue. Die eingestellte Aufbewahrungsdauer war damit wirkungslos und das Verzeichnis wuchs unbegrenzt.
BehobenDie Wiederherstellung einer Sicherung schien zu fehlen. Die Übersicht erkannte nur Sicherungen mit dem alten Dateinamen und blieb deshalb leer — und ohne Zeile gibt es keine Schaltfläche. Der Weg war die ganze Zeit vollständig vorhanden. Sicherungen beider Namensgenerationen werden jetzt gefunden und wiederhergestellt, auch die aus der Zeit vor der Umbenennung.
BehobenEin Konto, das seine Rolle über eine Verzeichnisgruppe erhält, sah nach der Anmeldung ein leeres Programm. Die Rechte kamen an, aber erst beim nächsten Verzeichnisabgleich — und die bereits aufgebaute Navigation wertete sie nie erneut aus. Es sah aus wie ein Rechtefehler, war aber ein Anzeigefehler. Die Navigation baut sich jetzt selbsttätig neu auf, sobald die Rechte eintreffen, und sagt Ihnen das auch. Wer die Gruppenzuordnung speichert, stößt den Abgleich damit direkt an, statt bis zu einer Stunde zu warten.
BehobenEin Upgrade setzte das Sicherungsverzeichnis auf den Vorgabepfad zurück. Wer ein eigenes Verzeichnis eingerichtet hatte, bekam es im Assistenten nicht mehr vorgeschlagen; wer durchklickte, schrieb die täglichen Sicherungen danach woandershin — die vorhandenen waren aus der Oberfläche verschwunden. Der eingerichtete Pfad wird jetzt übernommen.
BehobenDie Kachel Portal-Dienst im Plattform-Monitoring stand dauerhaft auf „Unbekannt“. Sie fragte einen Dienstnamen ab, den es auf keiner Anlage gibt. Sie wäre damit auch bei einem echten Ausfall nie rot geworden — eine Ampel, die nur grün und grau kennt, ist keine.
BehobenSicherheitsereignisse fehlten im Windows-Ereignisprotokoll. Zwei der drei Einrichtungswege legten die Ereignisquelle nicht an. Fehlt sie, schreibt die Anwendung ihre Sicherheitsereignisse nicht — und zwar lautlos, weil sie das Fehlen bewusst nicht zum Fehler macht, um keine Anmeldung zu blockieren.
BehobenNach dem Deinstallieren blieben Firewall-Freigaben offen stehen. Entfernt wurden nur die Regeln unter dem neuen Namen; die zuvor angelegten blieben als eingehende Freigabe zurück. Zusätzlich kam bei jedem Installerlauf eine weitere Freigabe für denselben Port dazu. Auch eine geplante Aufgabe blieb bisher zurück und zeigte danach auf ein Skript, das es nicht mehr gab.
BehobenDie Härtungsanleitung im Betriebshandbuch war wirkungslos. Sie nannte für die Wartungs-Verbindung einen Konfigurationsschlüssel, den die Anwendung gar nicht las. Wer ihr folgte und der Anwendungsrolle daraufhin das Recht zum Anlegen von Datenbanken entzog, konnte anschließend keinen Mandanten mehr anlegen — mit genau der Fehlermeldung, deren Abhilfe die Anleitung gerade zurückgenommen hatte. Beide Schreibweisen gelten jetzt.
VerbessertHandbuch und Hilfe nennen wieder die tatsächlichen Pfade und Namen. Mandanten-Datenbanken, die Ablage der Update-Protokolle und der Baustein zur Datensicherung im Notfallhandbuch wichen von der Wirklichkeit ab — im Ernstfall hätte man an der falschen Stelle nach den Sicherungen gesucht.
2026.08.03.203203.08.2026
BehobenDer Client konnte sich beim Wechsel einer gespeicherten Ticket-Ansicht beenden. Ohne Meldung, ohne Eintrag im Protokoll — das Fenster war einfach weg. Ursache war eine Rückkopplung im Statusfilter: Das Häkchen meldete jede Änderung zurück, und die Meldung kippte den Wert, statt ihn zu übernehmen. Setzte eine gespeicherte Ansicht das Häkchen, folgte das Feld, meldete zurück, der Wert kippte, das Feld folgte wieder — eine Schleife ohne Ausgang, die den Prozess mit einem Stapelüberlauf beendet. Betroffen war jeder Weg, der Filter selbsttätig setzt: gespeicherte Ansicht anwenden, Schnellfilter vom Dashboard, Filter zurücksetzen. Sichtbar wurde es nur, wenn der Statusfilter zuvor einmal geöffnet war — vorher gibt es die Häkchen gar nicht, und deshalb trat es scheinbar willkürlich auf.
BehobenZwei Zahlen auf dem ITSM-Dashboard stimmten nicht mit ihrer Beschriftung überein. Der Ring heißt Offene Tickets nach Priorität, fragte aber ohne Status ab und zählte damit jedes Ticket — auch längst geschlossene. Eine Anlage sah so „Kritisch 7“, während kein einziges offenes Ticket kritisch war. Und die Kachel Offene Tickets zählte nur In Bearbeitung und Wartet auf Kunde — ohne Neu, Warte auf Dienstleister und Blockiert. Beides folgt jetzt derselben Festlegung wie Wallboard und Auswertung: offen ist alles, was weder gelöst noch geschlossen ist. Der Klick auf die Kachel öffnet dieselbe Menge, die sie meldet.
BehobenDie Schaltfläche Active Directory auf der Anmeldemaske tat nichts. Sie stand dort, weil die Anmeldemaske für jeden eingerichteten Anbieter eine Schaltfläche zeigte — auch für den Verzeichnisdienst, den die AD-Anbindung dort einträgt. Ein Verzeichnisdienst ist aber kein Browser-Verfahren; es gibt nichts, wohin sich umleiten ließe. Der Klick öffnete trotzdem eine Adresse, und die antwortete mit HTTP 404. Verzeichniskonten melden sich unverändert über die gewöhnliche Maske darüber an. Zwei weitere Fehler auf demselben Weg sind mit behoben: Die Adresse für echte SAML-Anbieter war falsch gebildet, und eine fehlerhaft eingerichtete Anmeldung meldete Serverfehler statt zu sagen, was fehlt.
NeuFarbschema Ordivis — und es ist die neue Vorgabe. Türkis und Navy des Corporate Designs, in einer hellen und einer dunklen Variante, in Client, Portal und App. Nach der Installation ist es eingestellt; wer selbst ein Schema gewählt hat, behält es — die Vorgabe greift nur, solange keine Wahl vorliegt. Die bisherigen sechs Schemata bleiben vollständig erhalten. Zwei der zunächst entworfenen Farbpaare fielen bei der Kontrastprüfung durch (3,31:1 und 4,31:1) und wurden ersetzt; alle Textpaare erfüllen WCAG 2.1 AA.
VerbessertDie Markenfarbe erreicht jetzt auch Ihre Empfänger. Termineinladungen per E-Mail, der Vorgangsverlauf in Benachrichtigungen und das Terminformular trugen weiterhin das alte Blau — sie entstehen auf dem Server und wurden von der Umstellung der Oberfläche nicht erfasst.
BehobenDer Verweis auf die Website in den Einstellungen zeigte noch auf die alte Adresse.
VerbessertHandbuch und Hilfe im Programm beschreiben das neue Schema. Abschnitt Darstellung und Barrierefreiheit nennt jetzt sieben Schemata und sagt ausdrücklich, wie lange die Vorgabe gilt.
2026.08.03.184903.08.2026
NeuDas Produkt heißt jetzt Ordivis Platform. Der Name kommt von ordo (Ordnung) und visus (Sicht) — er beschreibt, was die Software leistet: sichtbar machen, was vorhanden ist, wie es zusammenhängt und wer zuständig ist. Der bisherige Name war doppelt vergeben: Zwei andere Hersteller führen Produkte im selben Feld unter derselben Bezeichnung. Das hätte spätestens in Ausschreibungen Erklärungsbedarf erzeugt. An Ihren Daten ändert sich nichts — Datenbank, Sicherungen und Lizenz bleiben unberührt.
VerbessertNeues Erscheinungsbild in Client, Portal, App und Handbüchern. Zeichen, Wortmarke und Farben folgen dem neuen Corporate Design (Navy und Teal). Dabei sind zwei Lesbarkeitsfehler aufgefallen, die es vorher schon gab: Die Beschriftung auf farbigen Schaltflächen erreichte nur 3,9:1 und lag damit unter der Barrierefreiheits-Anforderung, eine gedämpfte Textfarbe auf gehobenen Flächen sogar nur 3,75:1. Beide sind mit behoben; alle Seiten erfüllen jetzt WCAG 2.1 AA.
VerbessertNeue Internetadresse: ordivis.eu. Website, Handbücher, Download-Bereich und der Update-Feed liegen dort. Support und Vertrieb erreichen Sie unter support@ordivis.eu und vertrieb@ordivis.eu.
NeuDie Module tragen jetzt Namen. Ordivis Service (Tickets), Config (CMDB), Assets, Network (IPAM), Security (ISMS) und Continuity (BCM). Die gewohnten Fachbegriffe bleiben daneben stehen — die Namen kommen dazu, sie ersetzen nichts.
VerbessertHandbücher und die Hilfe im Programm sind vollständig neu gesetzt. 37 PDF-Dokumente, das Gesamthandbuch mit 359 Seiten, dazu 35 Hilfethemen in Client und Portal.
BehobenDer Autostart-Eintrag des Anzeigegeräts hinterließ nach einer Umbenennung eine Leiche. Der Eintrag im Windows-Autostart heißt jetzt Ordivis Wallboard; der alte wird dabei entfernt. Ohne das stünden zwei Einträge dort, und der alte zeigte auf eine Datei, die es nicht mehr gibt.
VerbessertTechnische Bezeichner bleiben bewusst unverändert. Datenbankname, Dienstnamen, der Datenordner unter ProgramData und die Verbindungszeichenfolge tragen weiterhin den alten Namen. Das ist Absicht: Sie umzubenennen hätte einen Nutzen von null und das Risiko, eine Anlage von ihren eigenen Daten zu trennen.
NeuDie Umstellung erfolgt über den Installer, nicht über die Update-Prüfung. Der Grund ist technisch: Ein Delta-Update tauscht nur Programmdateien und lässt Ihre Konfiguration bewusst unangetastet — die neue Serveradresse steht aber genau dort. Über das gewohnte Update würde die Anlage also weiterhin die alte Adresse abfragen. Der Installer schreibt sie mit.
KW 31 · 27.07.–02.08.202621 Fassungen
2026.08.02.174002.08.2026
BehobenVorgefertigte Berichte, Checklisten-Vorlagen und Fachkataloge fehlten in Ihrer Anlage — obwohl sie ausgeliefert wurden. Gemeldet war „der Knopf + Neuer Bericht tut nichts“. Der Knopf war in Ordnung: Er fand keinen Bericht zum Planen. Die mitgelieferten Bestände wurden beim Start zwar angelegt, aber in die falsche Datenbank geschrieben — mit der richtigen Mandantenkennung, nur eben in der zentralen statt in Ihrer. Jeder dieser Vorgänge meldete dabei Erfolg. Betroffen waren die Berichtsbibliothek, die Checklisten-Vorlagen, der Gefährdungskatalog, der ISO-27001-Katalog, der Datenschutz-Grundkatalog, die BSI-Profile und die Muster-Aufbauorganisation. Mit dieser Fassung werden sie beim nächsten Start nachgetragen; Einträge, die Sie selbst gelöscht haben, kommen dabei nicht zurück.
NeuWindows-Anmeldung ohne Kennwort jetzt auch im Web-Portal. Wer im Hausnetz an einem Domänenrechner sitzt, wird beim Öffnen des Portals von selbst angemeldet; schlägt das fehl, steht die gewöhnliche Anmeldung unverändert bereit. Das ist keine Selbstläuferfunktion: Der Browser handelt die Anmeldung mit dem Portal aus, nicht mit der Schnittstelle, und diese Identität lässt sich nicht weiterreichen. Das Portal weist sich deshalb mit einem gemeinsamen Geheimnis bei der Schnittstelle aus. Dafür sind vier Angaben nötig, die zusammen gelten — Betriebshandbuch 3.4. Fehlt eine, bleibt es bei der Anmeldung mit Kennwort. Die Liste der zugelassenen Herkunftsadressen ist bewusst leer vorbelegt, und leer bedeutet ausdrücklich nur vom selben Rechner: Das Geheimnis allein soll nicht genügen. Mandantenwahl, zweiter Faktor und das Notfallkonto führen weiterhin über die gewöhnliche Anmeldung.
BehobenIm Portal fehlten Ticketnummer und Betreff — und interne Notizen sahen aus wie Antworten an den Melder. Drei Felder trugen im Portal andere Namen als in der Schnittstelle. Ein unpassender Feldname führt dabei zu keiner Fehlermeldung: Er hinterlässt stillschweigend einen leeren Wert. Die Vorgangsnummer und der Betreff kamen deshalb nie an — auch nicht in der Überschrift — und eine interne Notiz war im Verlauf nicht von einer Antwort an den Melder zu unterscheiden. Das bestand seit der ersten Fassung der Ticketseite. Der Verlauf ist jetzt zusätzlich eingefärbt wie im Client: Melder, Bearbeiter, interne Notiz und Systemeintrag sind auf einen Blick auseinanderzuhalten.
BehobenDer Statusfilter des Portals bot einen Status an, den es nicht gibt. Wer im Vorgangsfilter „Offen“ wählte, bekam immer eine leere Liste — diesen Status kennt die Schnittstelle nicht. Zwei weitere Status hatten überhaupt keine deutsche Beschriftung und standen als englischer Rohwert da. Außerdem liefen die Statusfarben des Portals an drei Stellen getrennt auseinander und stimmten an keiner mit dem Client überein.
NeuFehler melden — auch aus dem Portal heraus. Wie im Client sammelt ein Knopf die Angaben, die der Support ohnehin erfragt: Version, Seite, Zeitpunkt und die letzten Fehlermeldungen der Sitzung. Ohne Bildschirmfoto, und das steht im Dialog auch so: Ein Browser kann nur den ganzen Bildschirm abgeben, nicht das Fenster — das wäre mehr, als eine Fehlermeldung braucht.
VerbessertDer Bereich ITSM steht jetzt direkt hinter CMDB — in Client und Portal gleich. Wer beide Oberflächen benutzt, sucht nicht zweimal.
VerbessertDas Änderungsprotokoll sagt jetzt, was Pflicht ist und was die Mindestversion. Beides sind verschiedene Aussagen und bekommen deshalb verschiedene Plaketten samt Legende: Ein Pflicht-Update wirkt nur, solange es die neueste Fassung ist; die Mindestversion bleibt. Zusätzlich lädt die Liste schneller — der Client hält eine eigene Kopie je Server und fragt beim Öffnen nur noch nach, ob sie noch stimmt.
BehobenImportvorlagen der CMDB enthielten Beispielwerte, die der Import selbst zurückgewiesen hätte. Fünf Fehler über alle drei Vorlagen — ungültige Ja/Nein-Angaben, doppelte Spalten, fehlende Pflichtfelder. Der teuerste war der stille: In der Spalte Vertretung stand ein Personenname, obwohl dort Ja oder Nein erwartet wird. Der Import beanstandete das nicht, las den Namen als „nein“ — und aus der Vertretung wurde ein Inhaber. Ein Probelauf mit null Fehlern findet so etwas nie. Der Importdialog holt seine Feldliste jetzt außerdem vom Server, statt eine zweite Liste mitzuführen, die davon abwich.
NeuEtiketten mit UHF-RFID: einen ganzen Raum in einem Durchgang erfassen. Ergänzend zu NFC, das an jedes Gerät einzeln herangehalten wird. Der Gewinn ist nicht das Erkennen eines bestimmten Geräts — das kann der Aufkleber besser —, sondern der Abgleich: was fehlt und was steht hier, das hier nicht hingehört. Mehrfach erfasste Etiketten werden dabei gezählt statt verworfen; ohne diese Zahl bliebe bei null Treffern offen, ob der Raum leer war oder das Lesegerät aus. Bitte beachten Sie: Geprüft sind Ablauf und Datenstrom, nicht das Zusammenspiel mit einem Gerät — uns lag weder ein UHF-Lesegerät noch ein RFID-fähiger Drucker vor. Testen Sie mit Ihrer Hardware, bevor Sie darauf umstellen.
VerbessertAndroid-App: Notfallhandbücher, Checklisten und Service-Katalog — das Wesentliche auch ohne Netz. Freigegebene Betriebs- und Notfallhandbücher lassen sich vorher auf das Gerät nehmen, und jede Zeile sagt, ob sie dort liegt — ein Notfallhandbuch wird gebraucht, wenn Strom oder Netz weg sind, also genau dann, wenn Nachladen nicht mehr geht. Zugewiesene Checklisten werden ohne Verbindung abgehakt; der Haken erscheint sofort, und die Zeile sagt dazu, dass er noch nicht gesendet ist. Aus dem Service-Katalog lässt sich bestellen, mit Bearbeitungsdauer und Freigabepflicht vor der Bestellung. Die App ist weiterhin nicht veröffentlicht und nicht Teil des ausgelieferten Umfangs.
2026.08.01.190301.08.2026
BehobenDie Windows-Anmeldung konnte die Anmeldemaske blockieren. In der Fassung vom Mittag drehte nach Eingabe des Benutzernamens ein Kreis mit „Windows-Anmeldung“, und es ging nicht weiter. Zwei Ursachen: Der stille Anmeldeversuch ersetzte das Formular und stellte es bedingungslos wieder her — wer inzwischen zum Kennwortfeld gegangen war, bekam die Umschaltung mitten in die Eingabe. Und sein Zeitlimit von 20 Sekunden lief voll aus, wenn kein Domänencontroller erreichbar war, etwa über VPN oder im Homeoffice. Diese Fassung gehört deshalb eingespielt, wenn Sie die Fassung 2026.08.01.1324 im Einsatz haben.
VerbessertDie Anmeldung mit dem Windows-Konto läuft jetzt vor der Maske, nicht neben ihr. Auf die Rückfrage „muss überhaupt noch ein Benutzername abgefragt werden?“ lautet die Antwort: nein. Der Versuch findet beim Öffnen statt, mit eigener Startanzeige „Anmeldung als DOMÄNE\Benutzer“; gelingt er, wird die Maske nie erzeugt. Ein Formular, das man erst sieht und dann übersprungen bekommt, ist kein Einmalanmelden. Der Benutzerwechsel bleibt möglich: Abmelden führt direkt zur Maske und umgeht diesen Weg — sonst hätte das Windows-Konto den gerade Abgemeldeten sofort wieder angemeldet. Zwei Begrenzungen aus dem Betrieb kamen dazu: Bei Anmeldung mit einem lokalen Windows-Konto wird gar nicht erst ausgehandelt, und der Server lässt sich über Identity:WindowsSso:AllowedNetworks auf bestimmte Netze begrenzen. Schlägt es fehl, steht das jetzt da — mit gedeutetem Statuscode im Diagnoseprotokoll statt wortlosem Nichts.
BehobenAufrufgrenzen griffen an der falschen Stelle — im Alltag als Fehler 429, im schlimmsten Fall als gesperrte Anmeldung für alle. Zwei zusammenhängende Fehler in der Schnittstelle, beide seit Längerem vorhanden und erst durch den Portal-Ausbau sichtbar geworden. Erstens wurde die Zählung vor der Anmeldeprüfung ausgewertet: Die großzügige Grenze für angemeldete Benutzer wurde dadurch nie erreicht, alle teilten sich die Grenze für Unangemeldete — und zwar je Adresse, hinter einem Portal oder Proxy also eine Grenze für das ganze Haus. Gewöhnliche Seitenaufrufe liefen so in eine Abweisung. Zweitens war die Grenze für Anmeldeversuche eine einzige für die gesamte Anlage statt eine je Absender: Elf Anmeldungen in derselben Minute genügten, und wer das absichtlich tut, sperrt die Anmeldung für alle anderen aus.
NeuDas Web-Portal ist ein vollwertiger Arbeitsplatz geworden, nicht mehr nur Selbstbedienung. Bisher galt: Der Windows-Client kann alles, das Portal ist die schlanke Sicht für Endbenutzer. Das gilt nicht mehr. Agenten bearbeiten im Browser Vorgänge, Probleme und Änderungen samt internen Notizen; Fachanwender pflegen CMDB, Standorte, Assets, Lizenzen, Verträge und Adressverwaltung; ISMS, Notfallmanagement, Datenschutz und Organisation haben ihre Arbeitssichten; Berichte lassen sich zusammenstellen, Benutzer, Rollen und Mandanten verwalten. Die Navigation trägt dieselben Bereiche in derselben Reihenfolge wie der Client — wer beides benutzt, sucht nicht zweimal. Tabellen haben jetzt auch im Browser Spaltenwahl, Filter, Gruppierung, gespeicherte Ansichten und Ausgabe nach CSV, Excel und PDF. Was der Browser nicht kann, steht dabei: Windows-Anmeldung ohne Kennwort, Etikettendruck über die lokale Schnittstelle, NFC und die Inventarisierung im lokalen Netz hängen am Arbeitsplatz selbst; das Portal weist an der Stelle darauf hin, statt sie stillschweigend wegzulassen.
BehobenDas Portal meldete jeden Benutzer nach 15 Minuten ab — oder, schlimmer, zeigte ihm leere Listen. Das Zugangstoken lief nach einer Viertelstunde ab und wurde nie erneuert; das dazugehörige Erneuerungs-Token lag zwar im Anmelde-Cookie, war von dort aber gar nicht einlösbar. Wer länger als 15 Minuten im Portal arbeitete, sah danach eine angemeldet aussehende Seite ohne Inhalte. Die Sitzung wird jetzt serverseitig geführt und rechtzeitig erneuert; läuft sie doch ab, führt das Portal Sie zur Anmeldemaske und sagt dort, warum.
NeuWetter und amtliche Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes. Unter Wetter stehen die aktuelle Lage, eine Dreitagesvorschau und — ganz oben — die amtlichen Warnungen mit Stufe, Zeitraum und den Handlungsempfehlungen im Wortlaut des DWD. Die Warnungen sind der eigentliche Zweck: Für eine Kommune sind sie ein Auslöser im Katastrophenschutz, nicht Beiwerk. Der Eintrag steht deshalb ohne Rechteprüfung im Menü — ein Sturm betrifft jeden im Haus. Station und Ortsname stellen Sie in der Konfiguration des Portals ein; ohne Internetzugang lässt sich die Anzeige dort abschalten. Übertragen wird ausschließlich die eingestellte Stationskennung, keine Nutzer- oder Gerätedaten.
BehobenWeiße Schrift auf hellgrünen und hellblauen Status-Plaketten war im dunklen Erscheinungsbild nicht lesbar. Die Farbe der Plakette wechselte mit dem Schema, ihre Beschriftung blieb weiß — im Dunkelmodus kam das auf einen Kontrast von 1,7 zu 1 statt der geforderten 4,5. Die automatische Prüfung meldete trotzdem „alles besteht“: Sie prüfte ein Farbpaar, das in der Oberfläche gar nicht vorkommt. Beides ist behoben — die Beschriftungsfarbe wird jetzt zu jeder Statusfarbe mit erzeugt und mitgeprüft.
VerbessertHinter einem Reverse-Proxy braucht die Schnittstelle jetzt eine Angabe — bitte einmal eintragen. Steht ein Proxy davor, sah die Schnittstelle bisher für jeden Aufruf dieselbe Adresse: die des Proxys. Alles, was je Adresse zählt, teilte sich damit eine gemeinsame Zählung für das ganze Haus. Tragen Sie die Adressen Ihrer Proxys unter Hosting:TrustedProxies ein (Betriebshandbuch 3.2). Die Liste ist bewusst leer vorbelegt — solange sie leer ist, werden weitergereichte Herkunftsangaben ignoriert. Würde die Schnittstelle sie ungeprüft glauben, könnte jeder Aufrufer eine beliebige Herkunft behaupten und die Grenzen umgehen. Ohne Proxy ist nichts zu tun.
2026.08.01.132401.08.2026
NeuAnmeldung mit dem bereits angemeldeten Windows-Konto. Wer an einem Domänenrechner sitzt, meldet sich im Client künftig ohne Kennworteingabe an — die Identität stammt allein aus dem Windows-Handshake, es gibt kein Feld, in das ein Name geschrieben werden könnte. Vier Schranken sind dabei bewusst gesetzt: Erreichbar sind ausschließlich Konten, die mit dem Verzeichnis verknüpft sind — lokale Konten und insbesondere Ihr Notfallkonto bleiben per SSO außen vor, sonst höbe die bequeme Anmeldung genau die Kennwortpflicht auf, die den Notfallzugang ausmacht. Abgeglichen wird zudem die unveränderliche Kennung des AD-Kontos, nicht der Anmeldename: Ein gelöschter und später neu vergebener Name würde sonst die Rechte des Vorgängers erben. Bitte beachten Sie: Der Handshake selbst ließ sich nur gegen einen echten Domänencontroller abschließend prüfen — testen Sie die Anmeldung an einem Arbeitsplatz, bevor Sie sie flächig ausrollen.
NeuEin Assistent stellt bestehende lokale Konten auf die AD-Anmeldung um. Bei der Inbetriebnahme entsteht das erste Administratorkonto lokal, bevor das Verzeichnis angebunden ist — danach existiert dieselbe Person zweimal, und der Verzeichnisabgleich überspringt das lokale Konto absichtlich. Von allein passiert also nichts: Das Konto bleibt, die AD-Anmeldung funktioniert nie. Der neue Assistent unter Einstellungen › Verzeichnis stellt das Konto um, ohne es zu ersetzen — Rollen, MFA-Geräte und sämtliche Verweise aus Vorgängen und Protokollen bleiben daran hängen; der Assistent weist Ihnen die Berechtigungen vorher und nachher zum Vergleich aus. Zwei Dinge sind wichtig: Nach der Umstellung gibt es keinen Rückfall auf das alte lokale Kennwort — bei einer AD-Störung käme sonst niemand mehr herein, weshalb der Assistent ein zweites, lokal anmeldbares Administratorkonto verlangt und die Umstellung sonst verweigert. Und die AD-Anmeldung wird vor dem Umstellen mit Ihrem Kennwort tatsächlich durchgeführt, nicht nur angenommen.
BehobenWarnungen, Erfolgsmeldungen und Hinweise waren zu hell für ihre weiße Schrift. Sechs Farbpaare verfehlten den Lesbarkeitsstandard WCAG AA — am deutlichsten der blaue Hinweis mit einem Kontrast von 2,8 zu 1 statt der geforderten 4,5. Betroffen waren die Warnfarbe, die Erfolgsfarbe, die Infofarbe sowie die beiden Garantie-Marken in den Gerätelisten — in allen sechs Farbschemata, weil diese Farben schemaunabhängig gelten. Sie sind jetzt eine Stufe dunkler; der Farbton bleibt derselbe, die Schrift darauf ist lesbar. Sichtbar wird das vor allem dort, wo Sie ohnehin genau hinsehen: bei einer Warnung, einer abgelaufenen Garantie oder einer Erfolgsmeldung nach dem Speichern.
VerbessertDie automatische Kontrastprüfung sieht sich jetzt auch die Statusfarben an. Ordivis Platform prüft die Lesbarkeit seiner Farbschemata bei jedem Bau selbst. Diese Prüfung umfasste bislang elf Farbpaare — Bedienelemente, Flächen, Navigation — und meldete zuverlässig „alles besteht“. Ausgerechnet die Warn-, Erfolgs- und Infofarben standen nicht darin; genau dort lagen die sechs Verstöße. Geprüft werden jetzt 26 Paare, zusätzlich die Beschriftung jeder Status-Plakette und die Farbkästchen der Abhängigkeitsansicht. Eine Prüfliste, die den Rahmen kontrolliert und den Warnhinweis auslässt, meldet Erfolg für den Fall, auf den es ankommt.
2026.07.31.225131.07.2026
VerbessertDie Roadmap zeigt wieder den tatsächlichen Stand. Unter „Jetzt“ und „Als Nächstes“ standen Themen, die längst ausgeliefert sind — Notfallmanagement, ISMS, das Betriebs- und Notfallhandbuch, die Checklisten, das erweiterte Self-Service-Portal, die verteilte Inventarisierung, das Plattform-Monitoring, die Mandantenverwaltung, der BPMN-Editor und einiges mehr. Diese achtzehn Punkte stehen jetzt in einem eigenen Abschnitt „Erledigt“; unter „Jetzt“ steht nur noch, woran wirklich gearbeitet wird. Zwei Punkte sind ausdrücklich nicht mitgewandert: Die Multi-Kanal-Alarmierung meldet heute nur in der Anwendung — SMS, App-Push und Sprachanruf sind als Kontaktliste hinterlegt, aber nicht angebunden; und einen grafischen Workflow-Designer gibt es nicht. Beides bleibt deshalb offen ausgewiesen.
NeuWissensartikel lassen sich in der Android-App ohne Netz nachschlagen. Was Sie einmal geöffnet haben, bleibt auf dem Gerät. Im Keller oder im Technikraum zeigt die App dann den gemerkten Stand — und sagt dazu, von wann er ist, damit ein Lösungsweg nicht fälschlich wie der aktuelle aussieht. Gemerkt wird nur, was Sie geöffnet haben, nicht die gesamte Wissensdatenbank: Ein verlorenes Telefon soll kein Abzug Ihrer internen Dokumentation sein. Beim Abmelden und beim Löschen der lokalen Daten geht das Gemerkte mit.
VerbessertDer Vorgangsverlauf in der App ist eingefärbt wie im Client. Nachrichten des Melders sind grün, Antworten der Bearbeitung blau, interne Notizen bernstein, automatische Vermerke grau und schmal — mit Akzentstreifen, Sinnbild und Einrückung. Bisher sahen alle Einträge gleich aus; wer geschrieben hatte, stand nur klein in der Fußzeile, und eine interne Notiz unterschied sich von einer Kundenantwort allein durch eine kleine Plakette. Die Farbe trägt die Aussage dabei nie allein: Das Zeichen in der Kopfzeile sagt dasselbe.
NeuAus der App lassen sich alle Vorgangsarten melden, nicht nur Störungen. Störung, Anfrage, Problem und Änderung stehen als Auswahl über dem Formular, wie die vier Optionen im Client. Voreingestellt bleibt die Störung — sie ist der Regelfall am Einsatzort, und wer nur melden will, soll nichts einstellen müssen. Auch ohne Netz: Die gemerkte Meldung behält ihre Art.
VerbessertDie Startseite der App bietet jeden Weg nur noch einmal an. „Störung melden“ stand als Kachel neben der Schaltfläche „Melden“, „Meine Vorgänge“ neben dem Eintrag „Tickets“ in der unteren Leiste, „Scannen“ neben dem Sucher in der Kopfzeile, „Geräte“ neben dem gleichnamigen Eintrag der Leiste. Zwei Wege zum selben Ziel sind kein Komfort, sondern die Frage, ob es dasselbe Ziel ist. Der Schnellzugriff trägt jetzt nur noch, was sonst nirgends erreichbar ist — Inventur, Wissen und Kennzahlen — und verschwindet ganz, wenn davon nichts freigegeben ist.
2026.07.31.213031.07.2026
NeuNFC-Tags am Gerät — zusätzlich zum Etikett, nicht an dessen Stelle. Mit der Android-App halten Sie einen NFC-Tag an das Telefon und ordnen ihn einem Gerät zu; beim Zuordnen wird derselbe geprüfte Verweis darauf geschrieben, der auch im QR-Code steht. Auf der Scan-Seite laufen Kamera und NFC gleichzeitig — Sie wählen keine Betriebsart, sondern halten hin, was da ist. Warum beides: Ein Aufkleber ist auf Metall und in Kälte zuverlässig lesbar, muss aber sichtbar und sauber sein — im geschlossenen Schrank, hinter dem Gerät oder unter Staub ist er es nicht. Ein NFC-Tag wird durch Kunststoff und im Dunkeln gelesen, versagt aber unmittelbar auf Metall. Wer an schwer zugänglichen Geräten beides anbringt, kommt im Ernstfall an jedes heran. Ein Gerät darf mehrere Tags tragen; ein Tag, der schon woanders hängt, wird nicht stillschweigend umgehängt, sondern erst nach Rückfrage.
NeuEtikettendrucker von Zebra, Brother und Epson. Bisher gab es ausschließlich den A4-Bogen als PDF. Ordivis Platform erzeugt jetzt zusätzlich den Druckdatenstrom für Zebra (ZPL II), Brother (P-touch/QL) und Epson (ESC/POS). Bei Zebra und Epson setzt der Drucker den Barcode selbst — er erscheint damit in der Auflösung des Druckkopfs statt in der eines Bildes, was auf kleinen Etiketten über die Lesbarkeit entscheidet. Ordivis Platform druckt nicht selbst: Sie erhalten eine Datei und geben sie roh an das Gerät weiter (etwa per Kopie auf die Druckerfreigabe); es wird von sich aus keine Verbindung zu Geräten in Ihrem Netz aufgebaut.
NeuEtiketten- und Medienbibliothek mit Testdruck. Unter Einstellungen › Etikettendrucker & Medien hinterlegen Sie, was in Ihren Geräten liegt: Maße, Auflösung, Stanzabstand, Schwärzung — mehrere Medien nebeneinander, denn ein Haus hat oft ein gestanztes Etikett am Lagerdrucker und ein Endlosband am Handgerät. Höhe 0 bedeutet dabei ausdrücklich Endlosmaterial. Der Testdruck läuft auch für ein Medium, das Sie noch nicht gespeichert haben — die Maße stimmen selten beim ersten Anlauf, und so füllt sich Ihre Bibliothek nicht mit Fehlversuchen.
VerbessertWas ein Drucker nicht kann, sagt Ihnen Ordivis Platform — statt still etwas anderes zu drucken. Nicht jede Gerätesprache beherrscht alles: Epson kennt im Standard kein DataMatrix (es wird QR gesetzt), und der Brother-Rasterweg hat keine Punkte über den Buchstaben, weshalb Umlaute umschrieben werden („Büro“ → „Buero“). Jede solche Abweichung erscheint als Hinweis am Druckauftrag. Eine stillschweigende Ersetzung würde Ihnen erst beim Einlesen mit dem Bestandsscanner auffallen — oder nie.
VerbessertDas Handbuch beschreibt die Gerätekennzeichnung erstmals vollständig. Neuer Abschnitt im CMDB-Kapitel: Aufkleber und NFC im Vergleich (samt der offenen Aussage, dass die Kennung eines NFC-Chips keine Sicherheitsangabe ist), Einrichtung der Medien, Zuordnen und Scannen. Bitte beachten Sie: Die Ausgabe für Zebra, Brother und Epson folgt dem jeweils dokumentierten Befehlssatz und ist maschinell geprüft — sie wurde jedoch noch nicht an einem Gerät jedes Herstellers abgenommen. Führen Sie bitte einen Testdruck durch, bevor Sie größere Bestände etikettieren.
2026.07.31.141331.07.2026
BehobenEin Update konnte auf halbem Weg stehenbleiben. Das Web-Portal war dann bereits auf der neuen Fassung, die API noch auf der alten — und ihr Dienst blieb gestoppt. Ursache: Beim Austausch der API beendet der Installationshelfer den laufenden Serverprozess. Dabei beendete er versehentlich sich selbst mit, weil er als dessen Kindprozess läuft. Danach wies Ordivis Platform 30 Minuten lang jeden neuen Versuch mit dem Hinweis ab, es laufe bereits ein Update. Der Fehler trat nicht bei jedem Update auf — nur dann, wenn der Serverprozess sich nicht von allein beenden ließ; genau deshalb ist er lange unbemerkt geblieben.
VerbessertEin Update bringt seinen eigenen Installationshelfer mit. Bisher wurde ein Update immer mit dem Helfer der installierten Fassung ausgeführt. Eine Korrektur an ihm wirkte dadurch erst beim übernächsten Update. Ab jetzt wird der Helfer der Zielversion verwendet. Hinweis zu genau diesem Update: Es wird noch von der bisherigen Fassung angewandt — der Schutz aus dem ersten Punkt greift daher erst beim nächsten Mal. Bleibt dieses Update stehen, starten Sie den Dienst „Ordivis API“ und lösen es erneut aus; die Sperre gibt spätestens 30 Minuten nach dem Start von selbst frei.
VerbessertDie Meldung „Es läuft bereits ein Update-Vorgang“ ist jetzt eine Auskunft. Sie nannte bisher nur den Startzeitpunkt. Wer davorstand, konnte weder erkennen, ob da wirklich noch etwas läuft, noch was zu tun ist. Jetzt steht dabei, wann die Sperre von selbst freigibt und wo die Datei liegt, die den Vorgang festhält.
BehobenDer Verzeichnisabgleich mit AD/LDAP konnte vollständig ausfallen. Ein einziges Benutzerkonto genügte: Enthält es ein binäres Attribut — etwa eine Sicherheitskennung oder ein Zertifikat —, das sich fälschlich als Text lesen ließ, brach der gesamte Durchlauf ab. Betroffene Mandanten bekamen dann gar keine Verzeichnisdaten mehr, im Protokoll nur ein knappes „LDAP-Sync fehlgeschlagen“. Binäre Attribute werden jetzt sauber übersprungen; der Abgleich läuft mit allen übrigen Feldern durch.
BehobenEin Verzeichnisfeld konnte als „System.Byte[]“ im Anzeigenamen landen. Kam ein Attribut binär aus dem Verzeichnis, übernahm Ordivis Platform diesen technischen Platzhalter als Wert — ohne Fehlermeldung und ohne Protokolleintrag. Solche Werte werden jetzt verworfen; das Feld bleibt dann leer, statt etwas Falsches zu behaupten.
NeuGeplante Berichte lassen sich anlegen — und werden auch wirklich versendet. Die Schaltfläche „Neuer Bericht“ führt jetzt zu einem Dialog für Zeitplan und Empfänger; die Liste zeigt die vorhandenen Pläne, einzelne lassen sich löschen. Vor allem aber wird der hinterlegte Zeitplan tatsächlich ausgewertet und der fertige Bericht an die eingetragenen Empfänger geschickt — bisher geschah beides nicht.
BehobenEine Berichtsdefinition ohne Abfrage endete im Serverfehler. Wer eine Definition ohne Abfrage speicherte, bekam einen nichtssagenden Fehler 500 — die Prüfung fand erst in der Datenbank statt. Eine leere Abfrage ist jetzt zulässig und wird als „noch keine“ gespeichert; eine fehlerhafte wird als solche benannt, statt den Vorgang abstürzen zu lassen. Betroffen war auch das Ändern einer bestehenden Definition.
2026.07.31.120231.07.2026
BehobenDer Knopf „Import" in der Liste der Configuration Items tat nichts. Er sah benutzbar aus und löste beim Klick keinerlei Vorgang aus — die schlechteste aller Auskünfte, weil sie wie ein Fehler des Anwenders wirkt. Der Import läuft jetzt vollständig: erst die CI-Klasse wählen (von ihr hängen die Spalten ab), dann den Aufbau der Datei ansehen, dann die Datei wählen, dann ein Probelauf — und erst nach ausdrücklicher Zustimmung wird geschrieben. Listen ohne Importweg zeigen die Schaltfläche jetzt ausgegraut, statt eine Zusage zu machen, die sie nicht halten.
NeuBeispieldatei mit allen Feldern — zum Herunterladen aus der Anwendung. Unter Einstellungen › Import/Export wählen Sie den Bereich (bei der CMDB zusätzlich die CI-Klasse) und laden die Vorlage als CSV oder XLSX. Sie bringt die vollständige Kopfzeile mit, eine Beispielzeile zum Überschreiben und — bei XLSX — ein zweites Blatt, das jede Spalte mit Typ, Pflichtkennzeichen und zulässigen Werten erklärt. Die Vorlage wird erzeugt, nicht gepflegt: Ihre Spalten stammen aus derselben Quelle, aus der der Import liest. Legen Sie ein neues Attribut an, steht es ohne Ihr Zutun darin — eine von Hand gepflegte Datei wäre beim ersten neuen Feld veraltet, und niemand hätte es gemerkt.
NeuDie Anwendung sagt jetzt, wie die Datei aussehen muss. Bisher gab es nur eine Ablagefläche ohne jede Angabe. Jetzt steht dort Spalte für Spalte: Name, Typ, Pflicht, Bedeutung, zulässige Werte und ein Beispiel — dazu die Regeln für Trennzeichen, Datum und Zahlen. Die Bereichsauswahl nennt außerdem nur noch die Bereiche, die tatsächlich einen Dateiimport haben; zuvor standen dort auch zwei, die keinen besitzen.
BehobenDer Massenimport übernahm die klassenabhängigen Felder nicht. Jedes Objekt entstand ohne sie — alles, was die CI-Klasse ausmacht (IP-Adresse, Betriebssystem, Standort …), fiel wortlos unter den Tisch, und die Zeile galt trotzdem als erfolgreich importiert. Die Spalten laufen jetzt durch denselben Prüfer wie die Eingabemaske: Ein Import lässt nicht mehr durch, was von Hand abgewiesen würde.
BehobenAus 1234,56 wurde 123456. Zahlen und Datumsangaben wurden nach dem Gebietsschema des Servers gelesen; ein Komma galt als Tausendertrennzeichen. Dieselbe Datei ergab damit je nach Server ein anderes Ergebnis — beim Kaufpreis das Hundertfache. Ebenfalls behoben: Ein unlesbares Datum landete stillschweigend als leeres Feld im Bestand, eine vertippte Spaltenüberschrift ließ die ganze Spalte spurlos verschwinden, und der Probelauf meldete stets „0 importiert" — er konnte damit die einzige Frage nicht beantworten, die er beantworten soll.
BehobenDie Ticketliste eines Geräts zeigte sämtliche Vorgänge des Mandanten. Unter der Überschrift „Offene Incidents / Changes für dieses CI" standen alle Tickets — auch solche ohne jeden Bezug zu diesem Gerät. Das ist mehr als eine falsche Liste: Die Ansicht behauptet eine Zuordnung, die es nicht gibt. Ursache war ein Filter, den die Abfrage nicht kannte und deshalb wortlos verwarf. Zudem heißt der Reiter „Offene Tickets" und zeigt jetzt auch nur solche.
2026.07.31.101131.07.2026
BehobenEin per E-Mail angehängtes Bild war am Vorgang nicht zu sehen. Gespeichert wurden bisher nur Bilder, die im Text der Mail eingebettet sind. Ein gewöhnlich angehängtes Bildschirmfoto — bei einer Fehlermeldung der Regelfall — steckte danach ausschließlich in der archivierten Roh-Mail: Wer den Vorgang bearbeitete, musste sie herunterladen und in einem Mailprogramm öffnen, um den Beleg zu sehen, um den es geht. Anhänge hängen jetzt am Vorgang, und anzeigbare Bilder stehen zusätzlich im Verlauf. Geprüft werden sie wie bisher auf Größe, Dateityp und Schadsoftware; was in Quarantäne geht, erscheint bewusst nicht im Verlauf. Gilt ebenso für Antworten auf bestehende Vorgänge.
NeuBilder im Verlauf lassen sich groß ansehen. Im Verlauf bleibt ein Bild klein, damit der Text lesbar bleibt. Ein Klick öffnet es in Originalgröße — mit Zoom und Bildlauf, an die Fenstergröße angepasst, damit auch ein Bildschirmfoto in voller Auflösung handhabbar bleibt.
VerbessertMelder eines per E-Mail erzeugten Vorgangs ist die Person, nicht das Postfach. Kommt eine Meldung aus dem Service-Desk einer anderen Organisation, stand bisher deren Systempostfach als Melder im Vorgang; der Mensch, der den Fehler bemerkt hat, war nur im Fließtext zu finden — eine Antwort aus dem Vorgang erreichte ihn nicht. Ordivis Platform benennt den Melder jetzt in einer eigenen Kopfzeile, die nur Ordivis Platform selbst setzt und nur dort, wo ein Mensch den Text geschrieben hat. Die Antwortadresse allein genügte dafür nicht: Newsletter, Verteiler und fremde Ticketsysteme setzen routinemäßig eine, die nicht dem Melder gehört. Die Kopfzeile bestimmt deshalb den Melder eines neuen Vorgangs — wer an einen bestehenden schreiben darf, entscheidet unverändert allein das Antwort-Token.
BehobenDie Setup-Dateien trugen eine verkürzte Versionsnummer. Aus 2026.07.31.0819 wurde im Dateinamen 2026.7.31.819. Das war kein Benennungsfehler, sondern die Quelle: Gelesen wurde die Zahlenform der Windows-Versionsressource, und dort legt Windows je Stelle eine Zahl ab — führende Nullen kann sie gar nicht enthalten. Verwendet wird jetzt die Zeichenkette der Dateiversion, die die Nummer unverändert trägt. Betraf alle drei Pakete (Hauptinstaller, Wallboard, Collector).
VerbessertHandbuch: eine Zusage richtiggestellt. Das Administrationshandbuch hielt weiterhin fest, es gebe keine Funktion, die Fehlerberichte an den Hersteller übermittelt — „weder mit noch ohne Ihre Zustimmung". Seit der Melde-Funktion im Client stimmt das nicht mehr, und zwei Abschnitte davor beschreibt dasselbe Handbuch genau sie. Der Absatz nennt jetzt beide Wege und was unverändert gilt: keine Telemetrie, kein stiller Absturzbericht, nichts im Hintergrund — jeder Weg nach draußen setzt Ihre Handlung voraus.
2026.07.31.081931.07.2026
BehobenAus einem Fehlerbericht entstand beim Support kein Vorgang. Die Mail ging hinaus und kam auch an — sie wurde beim Empfänger nur wortlos verworfen, während im Programm „Ihr Bericht wurde übermittelt“ stand. Ursache waren zwei für sich richtige Regeln: Ordivis Platform kennzeichnet jede selbst erzeugte E-Mail als maschinell, damit eine Abwesenheitsnotiz keine Endlosschleife auslöst — und ein Ticketsystem verwirft maschinelle E-Mails aus genau demselben Grund. Der Fehlerbericht ist die eine Ausnahme: Seinen Text schreibt ein Mensch. Er geht jetzt auch als solcher hinaus. Das betrifft Sie unmittelbar, wenn Sie die Berichte auf ein eigenes Ticket-Postfach umleiten.
VerbessertEin Fehlerbericht sagt jetzt, von wem er kommt. Bisher stand darin die Kennnummer des Mandanten — eine Zeichenfolge, mit der niemand etwas anfangen kann. Jetzt nennt der Bericht Lizenznehmer und Mandantenname, und als Antwortadresse trägt er die meldende Person statt des Postfachs, über das er hinausging. Eine Antwort erreicht damit denjenigen, der den Fehler bemerkt hat.
2026.07.31.063331.07.2026
SicherheitFreie SQL-Abfragen im Berichtswesen konnten Daten ändern. Das Handbuch sagt zu, dass eine solche Abfrage nur lesen darf. Durchgesetzt hat das nichts: Der eingegebene Text lief unverändert gegen die Datenbank. Damit konnte jemand, der lediglich Berichte erstellen darf, Daten überschreiben oder löschen. Die Grenze zieht jetzt die Datenbank selbst — die Abfrage läuft in einer schreibgeschützten Sitzung. Eine reine Wortprüfung hätte nicht gereicht: PostgreSQL kennt Konstruktionen, die mit SELECT beginnen und trotzdem löschen. Deshalb ist dieses Update verpflichtend.
SicherheitAntwort-E-Mails wurden ohne Mandantenprüfung zugeordnet. Vorgangsnummern werden je Mandant fortlaufend vergeben und sind zwischen Mandanten daher nicht eindeutig. Beim Zuordnen einer eingehenden Antwort fehlte diese Bedingung. In einer Installation mit gemeinsamer Datenbank konnte eine Antwort dadurch am gleichnamigen Vorgang eines fremden Mandanten landen.
BehobenGeplante Aufgaben erreichten nur einen Mandanten. Der weit überwiegende Teil der Hintergrundaufgaben arbeitete ausschließlich auf der zuerst eingerichteten Datenbank — und damit an jedem weiteren Mandanten vorbei: SLA-Fristen und Eskalation, automatisches Schließen, Wiedervorlagen, Vertrags- und Lizenzfristen, Kennzahlen, der Zeitplan der Checklisten. Nichts davon schlug fehl; die Aufgaben meldeten schlicht „erfolgreich“, ohne etwas getan zu haben. Jede Aufgabe läuft jetzt nacheinander für jeden aktiven Mandanten. Bleibt sie bei einem hängen, werden die übrigen trotzdem bearbeitet und jede Ursache einzeln gemeldet.
BehobenDie übergreifende Suche fand grundsätzlich nichts. Alle vier Teilbereiche — Configuration Items, Vorgänge, IP-Adressen, Benutzer — fragten Felder ab, die es unter diesen Namen nicht gibt. Weil jeder Fehler dabei verschluckt wurde, meldete die Suche nicht etwa eine Störung, sondern „nichts gefunden“. Sie funktioniert jetzt; scheitert ein Teilbereich künftig doch, steht das im Protokoll, statt als leeres Ergebnis durchzugehen.
BehobenDie SLA-Einhaltung im Bericht maß das Falsche. Gezählt wurden Vorgänge ohne Eskalation statt Vorgänge innerhalb der Frist — und das lag in beide Richtungen daneben: Ein von Hand eskalierter oder als Major Incident erklärter Vorgang galt als Verfehlung, auch wenn er pünktlich gelöst wurde. Maßgeblich ist jetzt allein die Frist. Ein während eines Wartungsfensters verstrichenes Ziel zählt weiterhin nicht als Verletzung. Vorhandene Vorgänge und die gespeicherte Verlaufskurve wurden einmalig nachgerechnet — Zahlen aus älteren Berichten können daher abweichen.
NeuEskalationsstufen haben jetzt eine Zeitachse — und Sie stellen sie ein. Bisher hob die Prüfung die Stufe bei jedem Durchlauf an: Ein überfälliger Vorgang erreichte binnen drei Minuten die höchste Stufe und löste drei Meldungen an drei Empfänger aus. Unter Einstellungen › SLA-Profile legen Sie jetzt je Stufe fest, wie viele Minuten nach Überschreitung sie greift (Voreinstellung 0, 60 und 240 Minuten) — oder schalten die Eskalation ganz ab.
NeuDas Audit-Log lässt sich ausgeben. Die gefilterte Ansicht wird als CSV-Datei gespeichert — mit einem Kopf, der Zeitraum und Vollständigkeit nennt. Dafür ist das eigene Recht audit.export nötig; das Leserecht allein genügt nicht, denn eine ausgegebene Datei verlässt das System. Bisher stand dieses Recht im Katalog, ohne dass es etwas bewirkte.
NeuHalbe Feiertage. An Heiligabend und Silvester ist vielerorts ab mittags dienstfrei. Solche Tage lassen sich jetzt im Servicezeiten-Kalender eintragen — mit der Uhrzeit, ab der die Servicezeit endet. Bis dahin läuft die SLA-Uhr normal, danach steht sie. Ebenso nachtragbar sind gemeindliche Feiertage und Betriebsruhetage, die der Bundesland-Import nicht kennt.
BehobenEin Servicezeiten-Kalender ohne Zeitfenster legte das Anlegen von Vorgängen lahm. Wer einen Kalender anlegte und die Zeiten später pflegen wollte, bekam beim nächsten Ticket eine unverständliche Fehlermeldung aus der Datumsberechnung. Ein solcher Kalender wird jetzt beim Speichern abgewiesen, und die Fristberechnung sagt im Zweifel klar, was zu tun ist. Ebenfalls behoben: Am halben Feiertag wurde die Zeit nach Feierabend als Servicezeit verbraucht.
BehobenGleichzeitig angelegte Vorgänge konnten dieselbe Nummer bekommen. Die Nummer entstand aus der Anzahl der vorhandenen Vorgänge; legten zwei Personen im selben Moment an, scheiterte einer der beiden mit einem Serverfehler. Die Nummer kommt jetzt aus einem Zähler der Datenbank. Als Folge können Nummern Lücken haben — eine fehlende Nummer bedeutet also nicht, dass ein Vorgang verschwunden ist.
BehobenWiederanlaufreihenfolge: Ungeklärtes stand vorn. Ließen sich die Abhängigkeiten eines Systems nicht ermitteln, galt es als „hängt von nichts ab“ — und stand damit ausgerechnet an erster Stelle des Wiederanlaufplans. Solche Systeme stehen jetzt am Ende und sind als ungeklärt gekennzeichnet.
VerbessertChangelog: Pflicht-Update und Mindestversion auf einen Blick. Beides ist am Eintrag selbst als Verkehrszeichen erkennbar — Achtung für ein Pflicht-Update, Stop für die älteste noch unterstützte Version. Eine kurze Legende oben auf der Seite erklärt die Zeichen.
VerbessertHandbuch fortgeschrieben. Neu beschrieben sind die Eskalationsstufen, halbe Feiertage, der Audit-Log-Export samt Inhalt eines Eintrags, die Anmeldesperre nach Fehlversuchen und dass nur eine Anmeldung gleichzeitig gilt. Ergänzt wurden außerdem 25 fehlende Berechtigungen in der Rechte-Matrix und 14 Schnittstellenbereiche in der API-Referenz.
2026.07.30.193330.07.2026
BehobenDer interessierte Kreis eines Tickets bekam keine E-Mails. Wer zwei Kolleginnen als Beteiligte eintrug, bei denen kam nichts an. Drei Dinge kamen zusammen: Interne Beteiligte stehen nur mit ihrer Benutzerkennung am Vorgang, und ihre Adresse wurde nie nachgeschlagen. Ihr einziger Weg war die Meldung in der Anwendung, und die verschickt ohne Zutun keine E-Mail. Und Statuswechsel, Übergaben, Termine und Anhänge lösten für den Kreis überhaupt kein Ereignis aus. Beteiligte erhalten jetzt dieselben E-Mails wie der Melder — interne Notizen bleiben davon ausgenommen.
VerbessertJede Ticket-E-Mail enthält jetzt den ganzen Vorgang. Bisher stand darin ein einzelner, auf 140 Zeichen gekürzter Satz. Wer eine solche Mail bekam, musste sich erst anmelden, um zu verstehen, worum es geht — und ein externer Beteiligter konnte das gar nicht. Jetzt stehen Kopfdaten, Beschreibung, der öffentliche Verlauf und die Liste der Anhänge in der Mail. Interne Notizen sind darin nie enthalten.
NeuEin neuer Beteiligter wird sofort auf den Stand gebracht. Wer zum interessierten Kreis hinzugefügt wird, bekommt umgehend eine E-Mail mit dem bisherigen Verlauf des Vorgangs — und muss nicht nachfragen, worum es geht.
BehobenEine hochgeladene Datei erreichte niemanden. Der Upload löste keinerlei Benachrichtigung aus. Dass gelegentlich doch etwas ankam, war ein Nebeneffekt des Windows-Clients; wer über das Portal oder per E-Mail anhing, erzeugte gar nichts. Ein Anhang ist häufig die Information des Vorgangs — Fehlerbild, Protokoll, Angebot. Ebenso still blieb bisher die Absage eines Termins: Nur Zusagen wurden gemeldet.
BehobenDer Entscheider war nicht erreichbar. Das Feld nahm nur einen Namen auf, und die Schaltfläche baute daraus einen E-Mail-Link auf diesen Namen — der konnte niemanden erreichen. Der Entscheider wird jetzt aus der Personensuche gewählt und erhält auf Knopfdruck eine Anfrage mit dem vollständigen Vorgang. Ein von Hand eingetippter Eintrag bleibt als Vermerk zulässig; die Oberfläche weist dann darauf hin, dass keine Benachrichtigung möglich ist.
VerbessertStatusmeldungen bleiben überschaubar. Nach außen gehen nur Wechsel, die für einen Melder eine Bedeutung haben — in Bearbeitung, wartet auf Kunde, gelöst, geschlossen. Das interne Warten auf einen Dienstleister erzeugt keine Post mehr; der Bearbeiter sieht es weiterhin vollständig.
NeuFehler direkt aus dem Programm melden. Ein Käfer-Symbol in der Statusleiste öffnet ein Formular, das die aktuelle Seite als Zusammenhang mitschickt. Ein Datenschutzhinweis steht vor der Eingabe, und jeder Beleg ist einzeln abwählbar: Protokoll des heutigen Tages, Bildschirmfoto, Systemdaten. Das Bildschirmfoto ist voreingestellt abgeschaltet und wird vor dem Versand angezeigt. Ist der Server nicht erreichbar — oft genau dann meldet man —, legt der Client alles als Datei ab und öffnet einen E-Mail-Entwurf.
Behoben„Speichern fehlgeschlagen: One or more validation errors occurred.“ Diese Meldung sagte nichts. Der Client las aus der Antwort des Servers ausgerechnet die Zeile mit dem Standardsatz und verwarf die Angabe, welches Feld beanstandet wurde. Ursache des Fehlers selbst: Nach einem Verbindungsabbruch speicherte die Ticket-Seite weiter, obwohl sie gar nichts geladen hatte, und schickte leere Felder — bis der Client neu gestartet wurde. Beides ist behoben; Verbindungsfehler nennen jetzt außerdem die Ursache und was zu tun ist.
2026.07.30.053130.07.2026
BehobenDie Prozesslandkarte zeigte rechts nicht die Prozesse der angeklickten Kachel. Der Titel nannte die richtige Kachel — etwa „53 Ver- und Entsorgung“ —, darunter stand aber die vollständige Liste der gewählten Verwaltungsebene. Betroffen war das mittlere Band mit den Kernprozessen, weil dessen Kacheln für einen Produktbereich stehen und nicht für ein einzelnes Produkt. Die Kacheln der beiden anderen Bänder filterten von Anfang an richtig.
VerbessertDie Zuordnung der Prozesse selbst war korrekt. Geprüft am Beispiel: Der Produktbereich „53 Ver- und Entsorgung“ trägt genau die 19 Prozesse der Ebene Gemeinde/Stadt, die seine Kachel nennt — Abwasseranlagen betreiben, Klärschlamm entsorgen, Kanalkataster führen und so weiter. Es war eine Anzeige, die den Filter nicht weitergab, und kein Fehler im Katalog.
BehobenIm Baum grenzt jetzt jede Ebene ein, nicht nur die Produktebene. Ein Klick auf einen Produktbereich oder eine Produktgruppe setzte die Auswahl vorher still zurück: Die Detailkarte zeigte den angeklickten Knoten, die Liste daneben blieb unverändert. Jetzt zeigt ein Bereich oder eine Gruppe alle Prozesse darunter; über „Auswahl aufheben“ kommen Sie zur vollen Liste zurück.
Behoben„In den Bestand übernehmen“ hätte bei einer Bereichsauswahl viel zu viel angelegt. Derselbe fehlende Filter wirkte beim Schreiben: Der Hinweis kündigte die 19 Prozesse des Bereichs an, angelegt worden wären die 1.718 Prozesse der ganzen Verwaltungsebene. Die Übernahme bleibt jetzt in dem Ast, den Sie sehen.
VerbessertDie Datenbank-Referenz im Handbuch ist wieder vollständig. Sie wird aus dem hinterlegten Datenmodell erzeugt, und dieses Modell kannte 31 Tabellen nicht — sie fehlten deshalb in der Referenz, obwohl sie in jeder Installation angelegt werden. Nachgetragen sind unter anderem die Landesrecht-Fundstellen und das Client-Inventar des Collectors.
VerbessertVorsorge gegen ein fehlerhaftes Datenbank-Update. Weil das hinterlegte Datenmodell hinter dem tatsächlichen zurücklag, hätte die nächste Schemaänderung fremde Tabellen mitgeschrieben — genau der Ablauf, der am 16.07. ein Update unbrauchbar gemacht hat. Das Modell ist jetzt gegen den echten Stand abgeglichen, je Modul mit Nachweis. Am Schema Ihrer Installation ändert dieses Release dadurch nichts.
VerbessertDas Installationspaket des Discovery-Collectors ist um 43 MB kleiner (110 statt 153 MB). Es schleppte den Serverunterbau mit — PDF-Erzeugung, Zertifikatsverwaltung, Datenbankzugriff —, den ein Scan-Rechner am Standort nie anfässt. Die vier Scanner für WMI, SSH, SNMP und LDAP liegen jetzt eigenständig; funktional ändert sich nichts.
2026.07.30.002230.07.2026
BehobenDer Prozesskatalog nannte hessisches Landesrecht — auch außerhalb Hessens. In 1.318 seiner 5.019 Prozesse stand eine Fundstelle aus dem hessischen Landesrecht: HGO, HBO, HSchG, HSOG und 28 weitere Kürzel. Für eine Kommune in Bayern ist „§ 66 HGO“ nicht bloss unpassend, sondern falsch — und nirgends stand, dass das so ist. Die übrigen rund drei Viertel nennen Bundesrecht (SGB, WHG, BauGB …) und gelten unverändert in allen Ländern.
NeuBundesland am Mandanten — mit Vorschlag, aber ohne Automatik. Ordivis Platform leitet aus der Postleitzahl des Mandantenprofils einen Vorschlag ab, den Sie bestätigen. Warum nicht automatisch: Die Leitbereiche der Post folgen der Logistik, nicht den Landesgrenzen. Wo sich zwei Länder einen Bereich teilen, sagt Ordivis Platform ausdrücklich „nicht festgelegt“ und schlägt gar nichts vor. Ein plausibel aussehender Fehlvorschlag wäre hier schädlicher als keiner, weil er in eine Rechtsgrundlage mündet.
NeuDie Fundstelle Ihres Landes am Prozess. Ist das Bundesland hinterlegt, zeigt die Detailkarte eines Katalogprozesses neben der Angabe der Quelle auch das Gesetz, das bei Ihnen gilt — mit amtlicher Bezeichnung und Abkürzung. Mitgeliefert sind 16 Rechtsgebiete für alle 16 Länder: Kommunalverfassungs-, Kreis- und Kommunalwahlrecht, Bauordnung, Schulrecht, Polizei- und Ordnungsrecht, Straßenrecht, Brand- und Katastrophenschutz, Landesbeamtenrecht, Archivrecht, Datenschutz, Verwaltungsverfahren, Wasserrecht, Denkmalschutz, öffentlicher Gesundheitsdienst und Rettungsdienst. Das deckt 1.169 der 1.318 betroffenen Prozesse ab.
NeuGeprüft und Vorschlag sind unterschieden. Von den mitgelieferten Fundstellen sind die zum Kommunalverfassungs- und Archivrecht gegen eine Quelle abgeglichen. Alle übrigen sind begründete Vorschläge und werden als solche gekennzeichnet, mit der Bitte, sie am Landesrechtsportal nachzusehen. Eine ungeprüfte Angabe, die wie eine geprüfte aussieht, wäre der schlimmere Fehler.
VerbessertSolange das Bundesland fehlt, wird keine Fundstelle behauptet. Die Detailkarte sagt dann, dass der Text aus einer hessischen Aufbereitung stammt und was zu tun ist. Der Originaltext der Quelle bleibt in jedem Fall stehen — er gehört zum Katalogstand und ist nach der Lizenz mitzuführen. Wer den Ursprung nicht mehr sieht, kann eine Abweichung nicht beurteilen.
VerbessertDie drei Stadtstaaten bekommen keine erfundene Gemeindeordnung. Berlin, Bremen und Hamburg haben keine, weil Gemeinde- und Landesebene zusammenfallen. Dort steht ein entsprechender Hinweis samt der einschlägigen Landesverfassung.
VerbessertProzess- und Produktkatalog gegeneinander geprüft. 5.019 Prozesse gegen 148 Produkte: keine verwaiste Zuordnung, der Produktbereich passt durchgehend zur Produktnummer, je Produkt genau ein Produktbereich, alle Prozessnamen eindeutig. 25 Produkte tragen keinen Prozess — es sind die Betriebs- und Förderprodukte (Theater, Museen, Bibliotheken, Krankenhäuser, Sportstätten, Ver- und Entsorgung, ÖPNV, Wirtschaftsförderung). Zwei abweichende Produktnamen in der Quelldatei bleiben ohne Wirkung: Maßgeblich ist die Produktnummer, der Name kommt aus dem Produktplan.
VerbessertHandbuch benennt die Grenzen mit Zahlen. Das Kapitel zur Organisation sagt jetzt, wie viele Prozesse landesabhängig sind, welche Rechtsgebiete abgedeckt sind, welche 15 noch nicht, und warum das Bundesland bestätigt werden muss.
2026.07.29.231329.07.2026
NeuDiscovery-Collector für entfernte Netze. Ein kleiner Windows-Dienst, den Sie im fremden Netz installieren — in einer Außenstelle, einem abgeschotteten Produktionssegment oder beim betreuten Kunden. Er durchsucht die zugewiesenen Netzbereiche und meldet seine Funde an die Zentrale. Bisher endete Discovery an der ersten Netzgrenze: Die Scans liefen auf dem Server, und was man nicht erreicht, kann man nicht inventarisieren.
NeuDie Verbindung geht immer vom Standort aus. Der Collector ruft in der Zentrale an, nie umgekehrt. Am entfernten Standort ist deshalb keine eingehende Firewall-Freigabe nötig, und ein Standort hinter einem NAT-Router funktioniert genauso wie einer mit fester Adresse.
SicherheitAnmeldung über einen einmalig einlösbaren Anmeldeschein. Sie erzeugen ihn in der Collector-Verwaltung, der Collector löst ihn beim ersten Start ein und erhält seinen dauerhaften Zugang. Danach ist der Schein verbraucht — ein zweiter Rechner kann ihn nicht noch einmal benutzen. Sperren und Erneuern widerrufen den Zugang sofort, unabhängig davon, ob der Rechner am Standort noch läuft.
SicherheitDas Scan-Kennwort verlässt den Standort nicht. Es wird auf dem Standort-Rechner mit dem Windows-Maschinenschlüssel verschlüsselt; die Zentrale erfährt es nie. Sie könnte es sonst über alle Standorte hinweg verlieren. Ein Klartext-Kennwort in der Konfigurationsdatei wird abgewiesen und gemeldet, nicht stillschweigend benutzt.
NeuVerbindungsabriss ist kein Datenverlust. Ist die Zentrale nicht erreichbar, legt der Collector seinen Bericht in eine lokale Warteschlange und reicht ihn beim nächsten Kontakt nach. Weil jeder Bericht eine eigene Kennung trägt, erkennt die Zentrale den Nachzügler und verbucht ihn nicht doppelt.
NeuClient-Inventar: gefundene Rechner und ihre Anwendungen. Tabellarisch wie die IPAM — filtern nach Standort und Prüfstand, suchen, als CSV oder PDF exportieren. Dazu eine Anwendungssicht mit einer Zeile je Anwendung und Version und der Zahl betroffener Clients: die Frage, die im Betrieb tatsächlich gestellt wird — wo läuft das überall?
NeuÜbernahme in die CMDB erst nach Bestätigung, mit Dublettenabgleich davor. Vor der Anlage zeigt Ordivis Platform vorhandene Konfigurationselemente mit derselben MAC-Adresse oder demselben Hostnamen; Sie entscheiden, ob der Fund dazugehört oder ein neuer Eintrag wird. Wer den Abgleich übergeht, legt Dubletten an und merkt es erst, wenn beide gepflegt werden müssen. Ein verworfener Fund kommt beim nächsten Lauf nicht wieder hoch.
NeuBetriebszustand je Standort. Die Collector-Liste zeigt Anmeldung ausstehend, Aktiv, Aktiv (Läufe aus), Überfällig oder Gesperrt — samt letztem Lebenszeichen, letztem Lauf, Fundzahl und offenen Funden. Überfällig wird ein Collector erst, wenn das Doppelte seines Melde-Abstands verstrichen ist (mindestens eine Stunde): Ein einzelnes ausgefallenes Lebenszeichen ist noch kein Vorfall.
NeuEigenes Installationspaket für den Standort-Rechner (46 MB statt 675 MB). Es enthält ausschließlich den Collector-Dienst. Einer Außenstelle oder einem Kunden das vollständige Paket zu schicken hieße, dort Server, Datenbank und Portal mitzuliefern — Software, die auf einem Scan-Rechner nichts zu suchen hat.
VerbessertWallboard und Collector sind im Hauptinstaller einzeln zuwählbar. Beide sind Zusatzrollen, keine Installationsarten: als eigener Installationstyp, wenn der Rechner nur das eine sein soll, oder als einzelner Haken neben einer Server- oder Client-Installation. Wer nur eines von beiden braucht, wählt genau das.
NeuDNS-/PTR-Abgleich für die IPAM. Ein angebundenes Werkzeug meldet Vorwärts- und Rückwärtsauflösung; Ordivis Platform setzt daraus den DNS-Namen an bereits bekannten Adressen. Widersprüche zwischen beiden Richtungen und Einträge, die auf eine unbekannte Adresse zeigen, werden gemeldet — nicht bereinigt. Einen DNS-Eintrag zu löschen ist eine Entscheidung mit Folgen und gehört nicht in einen Abgleichlauf.
NeuStandort aus AD Sites & Services statt geraten. Die Standortangabe eines Subnetzes wird übernommen, wenn es in der CMDB einen Standort dieses Namens gibt; fehlt er, steht der Name im Empfangsbeleg — Sie sehen dann, welcher Standort noch fehlt. Eine bereits vorhandene Zuordnung wird nie überschrieben: Die Entscheidung eines Menschen wird nicht durch einen Scan ersetzt.
NeuAD-Computer, Software-Bestand und Netzwerkgeräte als Kandidaten. Externe Werkzeuge wie das kostenlose Ordivis Toolbox können sie einliefern; sie landen im selben Prüfstand wie die Collector-Funde. Es gibt damit genau eine Stelle, an der Funde geprüft werden — gleich, woher sie kommen. LAPS-Kennwörter und BitLocker-Wiederherstellungsschlüssel werden dabei nie übertragen.
NeuZertifikats-Inventar mit Ablaufüberwachung. Gemeldete Zertifikate entstehen als Eintrag der Klasse Zertifikat im Zustand Staging und ausdrücklich nicht verifiziert — sichtbar und überwacht, aber erkennbar unbestätigt. Erkannt werden sie am Fingerabdruck: Derselbe Betreff nach einer Erneuerung ist ein anderes Zertifikat.
NeuSchwachstellenbefunde werden zu bewerteten Risiken. Gemeldete CVE-/WID-Befunde landen in einer eigenen Risikoanalyse des Informationsverbunds, wo sie eine Bewertung und einen Verantwortlichen bekommen. Eine separate Befundliste wäre eine Liste ohne Wirkung. Übertragen wird nur die Referenz — Kennung, Bauteil, CVSS, Fundzeitpunkt — und keine Exploit-Details. Fehlt der CVSS-Wert, gilt „mittel“: Ein Befund ohne Bewertung ist unbekannt, nicht harmlos.
VerbessertEin Integrations-Token bekommt seine Rechte bei der Ausstellung — und behält sie. Die neuen Einspeise-Flächen erreichen bestehende Token nicht; dafür wird ein neuer ausgestellt. Was ein Maschinen-Zugang darf, wird bewusst entschieden und wächst ihm nicht nachträglich zu.
VerbessertHandbuch fortgeschrieben — und drei falsche Rechtenamen berichtigt. Das Discovery-Kapitel nannte Berechtigungen, die es im System gar nicht gibt. Neu beschrieben sind Collector, Client-Inventar, die drei Installationspakete, die Maschinen-Naht der Schnittstelle und die befüllten Risikoanalysen.
2026.07.29.202429.07.2026
NeuOZG-Leistungskatalog für Verwaltungen. Der Umsetzungskatalog nach dem Onlinezugangsgesetz steht als vierte Säule neben Produktplan, Prozesskatalog und Geschäftsverteilungsplan: 18 Themenfelder, 54 Lebens- und Geschäftslagen, 575 Leistungen. Er zeigt dieselbe Verwaltung von außen — geordnet danach, in welcher Situation Menschen und Unternehmen eine Leistung brauchen. Sichtbar nur bei Mandanten der Organisationsart Öffentliche Verwaltung.
NeuJede OZG-Leistung findet ihre eigenen Prozesse. Verbunden wird über den LeiKa-Schlüssel auf Produktebene — er zeigt auf ein Produkt, aber auf bis zu 722 einzelne Prozesse. Aus der Produktzuordnung folgt die Federführung: Wer im Geschäftsverteilungsplan für das Produkt zuständig ist, ist es auch für die OZG-Leistung. Abgeleitete Zuordnungen lassen sich ergänzen und mit Begründung aufheben.
NeuUmsetzungsstand und Digitalisierungsstand. Je Leistung werden OZG-Reifegrad, Umsetzungsart (Eigenentwicklung, EfA-Nachnutzung, EfA-Bereitstellung, Portalverbund), Fachverfahren und Online-Dienst festgehalten. Der Digitalisierungsstand fasst das je Themenfeld und Organisationseinheit zusammen. „Noch nicht bewertet“ bleibt ein eigener Zustand und wird nicht als Reifegrad 0 gezählt — sonst sähe der Stand systematisch zu gut aus.
NeuBundeseinheitliche Texte im Produkt-, Prozess- und OZG-Katalog. Volltext, erforderliche Unterlagen, Fristen, Kosten und Rechtsgrundlagen aus den FIM-Katalogen des Bundes ergänzen die bisher knappen Katalogeinträge — mitgeliefert, ohne Internetzugang nutzbar.
NeuAbgleich gegen die Stammprozesse des Bundes. Auf Wunsch wird der vom Bund modellierte Referenzablauf aus der FIM-Prozessbibliothek geholt und mit der eigenen freigegebenen Prozessdefinition verglichen. Eine fehlende Rechtsgrundlage ist eine Lücke, ein fehlender Schritt nur ein Hinweis — und eigene Zusatzschritte sind kein Befund: Der Stammprozess zeigt die Rechtslage, nicht die Hausorganisation.
VerbessertDie Vollzugsebene wird so genau angezeigt, wie die Quelle sie hergibt. „Land oder Kommune“ bleibt „Land oder Kommune“ — welche Ebene zuständig ist, entscheidet das Landesrecht. Der Filter „Nur was uns betrifft“ blendet deshalb nur aus, was nachweislich eine andere Ebene betrifft.
BehobenEin nicht geladener OZG-Katalog sah aus wie ein leerer. Antwortete der Server nicht — etwa weil er älter ist als das Arbeitsplatz-Programm und die Schnittstelle noch nicht kennt —, zeigte die Seite einen leeren Katalog, ohne das zu sagen. Wer 575 Leistungen erwartet und nichts sieht, sucht den Fehler bei sich. Jetzt steht dort, dass nichts geliefert wurde, und warum.
BehobenDer OZG-Prüfbericht meldete „Keine Fehlstellen“, wenn er gar nicht abgerufen werden konnte. Ein Bericht, der nach einem gescheiterten Abruf Entwarnung gibt, ist schlechter als keiner. Er sagt jetzt, dass er nichts aussagt.
VerbessertHandbuch und In-App-Hilfe um das Kapitel zum OZG-Leistungskatalog ergänzt.
2026.07.29.152029.07.2026
SicherheitEtiketten tragen einen Prüfwert. Der QR-Code eines Geräte-Etiketts enthält jetzt zusätzlich einen kurzen Prüfwert, aus dem der Server erkennt, dass der Aufkleber aus dieser Ordivis-Installation stammt. Ohne ihn liess sich ein Etikett drucken, das auf ein fremdes Gerät zeigt — wer es aufklebt, führt den Techniker beim Scannen zum falschen Steckbrief, und die Störungsmeldung landet am falschen Gerät. Geprüft wird auf dem Server, nicht auf dem Telefon. Bereits gedruckte Etiketten ohne Prüfwert bleiben gültig.
VerbessertHandbuch und In-App-Hilfe auf dem Stand dieser Fassung. Die Produktversion der Handbücher war zwei Fassungen im Rückstand; PDFs und die im Arbeitsplatz-Programm eingebettete Hilfe sind neu gebaut.
BehobenDer Verlauf auf dieser Seite war vier Fassungen im Rückstand. Die Veröffentlichungen vom 28. und 29. Juli standen zwar in der App, fehlten aber auf der öffentlichen Verlaufsseite. Sie sind nachgetragen.
2026.07.29.095729.07.2026
BehobenEs laeuft nur noch ein Update-Vorgang gleichzeitig. Startete die Auto-Update-Regel im Wartungsfenster, waehrend bereits ein von Hand angestossener Lauf unterwegs war, kollidierten beide: Der zweite brach ab, weil der erste gerade die Programmdateien austauschte, und ueberschrieb dabei die gemeinsame Statusdatei. Der Fortschrittsanzeiger meldete daraufhin „Update fehlgeschlagen, Vorversion wiederhergestellt“, obwohl das Update erfolgreich war. Ein zweiter Lauf tritt jetzt zurueck und laesst den laufenden unberuehrt.
BehobenEin abgebrochener Abruf wird nicht mehr als „Datei fehlt auf dem Update-Server oder ihre Pruefsumme stimmt nicht“ gemeldet. Beide Faelle liefen bisher in dieselbe Meldung — und schickten die Fehlersuche in die falsche Richtung, wenn in Wahrheit nur der eigene Dienst heruntergefahren wurde.
VerbessertBleibt ein Update-Vorgang haengen, ohne sein Ende zu melden, gilt er nach 30 Minuten als abgestanden und blockiert kuenftige Updates nicht mehr. Ein dauerhaft blockiertes Update waere schlimmer als ein doppelter Lauf.
VerbessertDatenbank-Referenz im Handbuch um die beiden neuen Felder der organisatorischen Rolle ergaenzt (Vertretung als Name und als Verweis auf ein Personen-Konfigurationselement).
2026.07.29.081629.07.2026
NeuOrganisatorische Rollen tragen eine Vertretung. Wahrnehmung und Vertretung stehen in einem Eintrag, weil eine Beauftragtenfunktion bestellt und nicht besetzt wird: „Informationssicherheitsbeauftragte: Meier, Vertretung: Schulz“ ist eine einzige Aussage. Auf zwei Datensaetze verteilt entstuende nur die Frage, welcher von beiden die Rolle ist — und der Geschaeftsverteilungsplan zeigte eine Funktion zweimal. Dieselbe Person als eigene Vertretung wird abgewiesen.
NeuPersonenvorschlaege in allen Personenfeldern — beim Besetzen einer Stelle, bei der Wahrnehmung und bei der Vertretung einer Rolle. Ab dem zweiten Buchstaben erscheinen Vorschlaege aus drei Quellen, jeweils mit ihrer Herkunft: Benutzerkonten, Personen-Konfigurationselemente und die Namen, die in dieser Aufbauorganisation bereits vorkommen. Die dritte Quelle ist der Regelfall: Eine frisch eingespielte Organisation hat fuer ihre Beschaeftigten weder Konten noch CIs. Freie Eingabe bleibt ausdruecklich erlaubt — eine neue Kollegin steht am ersten Tag im Organigramm und hat noch kein Konto.
NeuDer CSV-Austausch der Aufbauorganisation traegt die Vertretung einer Rolle mit (Spalte „rollenvertretung“). Ohne sie waere das neue Feld beim Rundlauf Export, Excel, Import verloren gegangen.
BehobenIn „Mein Tag“ blieben geloeste und geschlossene Tickets in „Meine Termine“ stehen. Der Statusfilter hing nur am Zweig der Faelligkeit; Wiedervorlage und Zurueckstellung liefen daran vorbei. Der Erinnerungs-Job filtert seit jeher ueber alle drei Termine — beide Sichten meinen jetzt dasselbe Ticket. Der Termin selbst bleibt am Ticket stehen: Dass eine Wiedervorlage gesetzt war, ist Historie.
VerbessertDie Rollenliste zeigt Wahrnehmung und Vertretung in einer Zeile, und eine unbesetzte Rolle sagt das auch.
VerbessertHandbuchkapitel Organisation um die Vertretung an Rollen und die Personeneingabe erweitert, samt In-App-Hilfe.
2026.07.29.063429.07.2026
NeuNeuer Menuebereich Organisation mit vier Seiten. Ablauforganisation und Aufbauorganisation stehen allen Mandanten offen — Prozesslandkarte und Organigramm sind fuer Unternehmen genauso sinnvoll. Produktkatalog und Geschaeftsverteilungsplan erscheinen nur bei der Organisationsart oeffentliche Verwaltung. Sichtbar wird der Bereich ueber das neue Recht gvp.read; Pflege verlangt gvp.manage.
NeuReferenzkatalog der oeffentlichen Verwaltung. Der kommunale Produktplan der KGSt (6 Hauptbereiche, 16 Produktbereiche, 41 Produktgruppen, 148 Produkte) und 5.019 Verwaltungsprozesse ueber 462 Fachaufgaben stehen ohne Import bereit. Der Katalog ist Referenz und erzeugt keine Konfigurationselemente: 5.019 Prozesse als CI je Mandant waeren 5.019 CI-Nummern, Audit-Zeilen und Suchtreffer fuer Material, das eine Kommune zu rund einem Drittel nie ausfuehrt. Erst die Uebernahme legt Geschaeftsprozesse an — wiederholbar, mit Vorschau, ohne Verdopplung. Der Quellenvermerk nach CC BY 3.0 DE erscheint ueberall dort, wo Katalogdaten sichtbar werden, und steht als Datum am Katalogstand statt fest verdrahtet im Programm.
NeuAufbauorganisation mit vollstaendiger Pflege. Organisationseinheiten lassen sich anlegen, aendern, umhaengen und loeschen; darunter Stellen mit Stellenzeichen und Umfang, Besetzungen mit Anteil und Vertretung sowie Beauftragtenfunktionen. Beim Umhaengen verhindert eine Ringpruefung kopfstehende Baeume; das Loeschen ist gesperrt, solange Untereinheiten, Stellen oder Produktzuordnungen daran haengen. Fuer den Einstieg laesst sich die Aufbauorganisation einer Musterkommune einspielen — die Stellen entstehen unbesetzt.
NeuDie Leitung einer Organisationseinheit ist jetzt eine Stelle. Das bisherige Feld Leitung war ein Personenverweis am Datensatz und konnte weder eine vakante noch eine geteilte noch eine vertretene Leitung abbilden. Vorhandene Eintraege werden beim ersten Start automatisch in eine Leitungsstelle mit Besetzung ueberfuehrt.
NeuImport und Export der Aufbauorganisation als CSV. Eine flache Tabelle, eine Zeile je Stelle — die Form, in der eine Verwaltung ihre Organisation ohnehin fuehrt. Der Export liefert genau die Spalten, die der Import erwartet: herunterladen, in Excel ergaenzen, zurueckspielen. Vorschau vor dem Schreiben, abgewiesene Zeilen werden gemeldet statt verschluckt, ein zweiter Lauf aendert nichts.
NeuProzesslandkarte und Prozessbaum. Drei Baender — Management, Kern, Unterstuetzung — mit Kacheln und Anzahl, Drill-down bis zur Prozessliste, Filter nach Verwaltungsebene und Prozessart sowie Export als PNG. Die Verwaltungsebene ist auf Gemeinde/Stadt vorbelegt; ohne Filter waeren es 5.019 Prozesse und damit keine Landkarte.
NeuGeschaeftsverteilungsplan auf Knopfdruck. Die Federfuehrung folgt aus einer einzigen Zuordnung Produkt zu Organisationseinheit — bei einem Wechsel in der Amtsleitung wird das Organigramm angefasst, nicht jeder Prozess. Ein ausdruecklicher Eintrag am Prozess sticht die Ableitung, und die Herkunft steht in Liste, Detail und PDF: ein geerbtes A darf nicht wie ein gepflegtes aussehen. Mitwirkung, Beratung und Information erben umgekehrt nach unten und sind auf Produkt-, Fachaufgaben- oder Prozessebene zuweisbar.
NeuPruefbericht und eingefrorene Fassungen. Der Bericht nennt Prozesse ohne Federfuehrung, doppelte Federfuehrung, Produkte ohne Einheit, Einheiten ohne Leitung und verwaiste Zuordnungen. Eine Fassung friert Datenstand, PDF und dessen SHA-256-Pruefsumme mit Ausgabedatum und Ersteller ein; die Stichtagsabfrage liest die Fassung, statt den Stand zu rekonstruieren. Zwei Fassungen lassen sich vergleichen.
VerbessertDas Organigramm schneidet keine Beschriftungen mehr ab. Die Kastenbreite folgt der laengsten Beschriftung und der Text wird umbrochen; bei fester Breite lief ein Name wie Fachbereich 1 Allgemeine Verwaltung und Familie in den Nachbarknoten hinein.
VerbessertBreitere und verstellbare Arbeitsflaechen. In Ablauforganisation und Produktkatalog laesst sich die Grenze zwischen Navigation und Liste ziehen; ein Doppelklick stellt die Ausgangsbreite wieder her.
VerbessertHandbuchkapitel Organisation und die passende In-App-Hilfe zu allen vier neuen Seiten.
2026.07.28.191228.07.2026
SicherheitWallboard-Token konnten fremde Rechte verschaffen. Wer Anzeigegeräte verwalten durfte, konnte einen Token für ein beliebiges Konto des Mandanten ausstellen — auch für ein höher privilegiertes. Da ein solcher Token anonym und ohne zweiten Faktor gegen ein Zugriffstoken mit den Rechten des gebundenen Kontos eingetauscht wird, war ein vorgebliches „Wallboard“ ein Weg zu fremden Rechten ohne Kennwort und ohne protokollierte Rollenzuweisung. Jetzt gilt dieselbe Schranke wie bei der Rollenvergabe: ausstellbar ist nur ein Token für ein Konto, dessen Rechte man selbst vollständig hält.
SicherheitBerichtsvorschau führte freies SQL mit blossem Leserecht aus. Solches SQL läuft unverändert gegen die Mandanten-Datenbank und damit an jeder Modulberechtigung vorbei — wer nur Berichte ansehen durfte, kam so an Identitäts-, Protokoll- und fremde Vorgangsdaten. Der SQL-Weg verlangt nun das Recht, Berichte zu erstellen; der Baukasten-Weg bleibt beim Leserecht. Ohne dieses Recht blendet der Client den SQL-Umschalter aus, statt in eine Abweisung zu laufen.
NeuZurückstellung und Wiedervorlage sind getrennte Termine. Die Zurückstellung („zurückgestellt bis“) hängt am Warte-Status und wird beim Verlassen aufgehoben; die persönliche Wiedervorlage bleibt davon unberührt. Beide mit Datum und Uhrzeit, beide bleiben nach dem Erinnern sichtbar, statt gelöscht zu werden. Die Ticketliste hat eigene Spalten für beide, eingefärbt nach dem nächsten Termin, dazu die Sicht „Nur Termine“.
NeuDas Lösungsziel lässt sich von Hand setzen. In der Seitenleiste steht ein Datums- und Zeitwähler, der sofort speichert. Ein selbst gesetzter Termin ist als solcher vermerkt und wandert nicht mehr mit der Dauer eines Warte-Status weiter — eine Zusage an den Melder soll halten, was daran steht.
NeuErinnerungen für alle drei Termine. Der Job deckt jetzt Wiedervorlage, Zurückstellung und Fälligkeit ab, je mit einer Vorwarnung 24 Stunden vorher und einer Meldung bei Fälligkeit an den Bearbeiter — einzeln abschaltbar über den Benachrichtigungskatalog. Die SLA-Eskalation an die Gruppe bleibt davon unberührt.
Verbessert„Mein Tag“ heisst jetzt „Meine Termine“ und zeigt alle drei Termine nebeneinander. Die Fälligkeit erscheint dort nur, wenn sie im Blickfeld liegt — überfällig oder in den nächsten 24 Stunden. Sonst stünde dort jedes offene Ticket mit einer SLA-Frist.
BehobenDas Wallboard liess sich im Installer nicht auswählen. Die Komponente war zwar angelegt, aber unerreichbar — der Assistent überging die Komponentenauswahl und wählte hart nur die drei bekannten Installationsarten. Es gibt jetzt eine vierte Installationsart „Wallboard“ für reine Anzeigegeräte und einen Zusatzhaken für Server- oder Arbeitsplatzrechner mit angeschlossenem Wandschirm. Ausserdem wird die benötigte Windows-Laufzeit nun auch bei einer reinen Wallboard-Installation eingerichtet — ohne sie wäre das Gerät nach der Installation nicht gestartet.
VerbessertVerantwortung am Prozess steht nur noch an einer Stelle. „Verantwortlich (A)“ und „Manager (R)“ waren im Steckbrief und in der RACI-Matrix gleichrangig pflegbar und liefen in der Praxis auseinander. Die Matrix ist jetzt die Quelle; vorhandene Angaben aus dem Steckbrief werden einmalig übernommen, bestehende Matrix-Einträge bleiben unangetastet. Die Rollen sind ausserdem auf Deutsch beschriftet.
VerbessertDie Abhängigkeiten-Ansicht nennt Objekte beim Namen. Der Seitentitel war fest verdrahtet englisch und heisst jetzt „Abhängigkeiten“; die Verbindungsliste zeigt das jeweilige Gegenüber mit Klarnamen statt mit seiner internen Kennung — und zwar bezogen auf den ausgewählten Knoten. Bei eingehenden Verbindungen stand dort bisher der ausgewählte Knoten selbst.
VerbessertDer Arbeitsplatz-Client startet maximiert. Abschaltbar unter Einstellungen ▸ Darstellung ▸ Fenster.
2026.07.27.191427.07.2026
NeuWallboard: Kennzahlen auf dem Bildschirm im Raum. Ein eigenes Vollbild-Programm für Anzeigegeräte zeigt im Wechsel die Kennzahlen aus Service Desk, CMDB und IP-Verwaltung — mit großen Zahlen, Verlaufslinien der letzten zwei Wochen, angemeldeten Agenten, großer Uhr und dem Logo des Mandanten. Wartet ein neues Ticket, blendet die Kachel ruhig auf und ab, statt zu blinken. Das Wallboard ist eine abwählbare Komponente des Installers und startet auf Wunsch beim Anmelden von allein.
SicherheitAnzeigegeräte ohne Kennwort auf dem Gerät. Statt Benutzername und Kennwort auf einem unbeaufsichtigten Rechner zu hinterlegen, erhält jedes Anzeigegerät einen eigenen, benannten Token mit Laufzeit. Er ist an ein Benutzerkonto gebunden — der Schirm sieht genau das, was dieses Konto sehen darf — und lässt sich einzeln widerrufen. Auf dem Gerät liegt er verschlüsselt (Windows-DPAPI).
VerbessertAlle Zugänge für Geräte und Programme auf einer Seite. Unter Einstellungen → Plattform → Integrations-Token stehen jetzt beide Arten von Maschinen-Zugängen nebeneinander — externe Programme wie Ordivis Toolbox und Anzeigegeräte — jeweils mit eigener Erklärung, wofür sie gedacht sind und worin sie sich unterscheiden.
BehobenArbeitsplatz-Aktualisierungsdienst wird wieder mitgeliefert. Der Dienst, der Arbeitsplätze selbsttätig aktualisiert, fehlte im Release-Paket und wurde beim Veröffentlichen nicht mit übersetzt.
VerbessertHandbuch: Wallboard und Token. Neue Abschnitte beschreiben Installation, Einrichtung und Bedienung des Wallboards sowie beide Token-Arten mit ihren Unterschieden und einer Empfehlung zum verwendeten Konto.
KW 30 · 20.07.–26.07.202618 Fassungen
2026.07.26.211526.07.2026
SicherheitAnmeldung mit Zwei-Faktor-Authentifizierung wieder möglich. Wer den zweiten Faktor eingerichtet hatte, kam mit keinem Zugang mehr hinein: Der eingegebene Bestätigungscode erreichte den Server nicht, die Anmeldung fragte deshalb endlos erneut danach. Der Code wird jetzt übernommen und geprüft. Deshalb ist dieses Update verpflichtend — auf einem älteren Stand bleiben Konten mit zweitem Faktor ausgesperrt.
NeuDer Bestätigungscode wird überall abgefragt. Arbeitsplatz-Programm, Web-Portal und Android-App zeigen nach Benutzername und Kennwort ein Feld für den 6-stelligen Code aus der Authenticator-App. Im Arbeitsplatz-Programm bleiben Kennwort und Mandant stehen, ein falscher Code löscht nur den Code.
BehobenFalsches Kennwort wird wieder als solches gemeldet. Eine abgewiesene Anmeldung führte zu einer unspezifischen Fehlermeldung statt zum klaren Hinweis auf das Kennwort.
BehobenAbhängigkeits-Browser und Business-Service-Map blieben leer. Beide Ansichten brauchen ein Start-Element; über das Menü geöffnet fehlte es, die Seite blieb ohne Inhalt. Beide haben jetzt oben ein Suchfeld zur Auswahl des Start-Elements. Zusätzlich wirken im Abhängigkeits-Browser die Filter nach Ebene und Typ jetzt gemeinsam statt sich gegenseitig aufzuheben.
VerbessertGeräte-Zuweisung erscheint automatisch am Configuration Item. „Zugewiesen an“ am Gerät und „Zugewiesene Geräte“ am Benutzerkonto werden aus der aktiven Asset-Zuweisung abgeleitet und sind nicht mehr von Hand pflegbar — damit kann beides nicht mehr auseinanderlaufen.
VerbessertHandbuch: Anmelden mit zweitem Faktor. Ein neuer Abschnitt beschreibt den zweistufigen Ablauf in Arbeitsplatz-Programm, Portal und App.
2026.07.25.175925.07.2026
NeuReport-Baukasten mit Drag & Drop. Berichte lassen sich jetzt per Drag & Drop aus den Feldern des jeweiligen Moduls zusammenstellen — mit Filtern, Sortierung, Gruppierung und Kennzahlen (Anzahl, Summe, Durchschnitt) sowie einer Live-Vorschau. Fachleute können weiterhin per SQL-Abfrage arbeiten.
Neu69 fertige Berichte für die Leitung. Jedes Modul bringt mindestens fünf häufig benötigte Standard-Auswertungen mit (z. B. offene Tickets nach Priorität, ablaufende Verträge, Configuration Items je Klasse) — direkt einsetzbar, exportierbar und per Zeitplan versendbar.Nachtrag: „per Zeitplan versendbar“ traf zu diesem Zeitpunkt nicht zu. Der hinterlegte Zeitplan wurde nicht ausgewertet und an die Empfänger ging nichts hinaus; beides kam erst mit 2026.07.31.1413.
NeuAnpassbare Kopf- und Fußzeile. Kopf- und Fußzeilentext der Berichte lassen sich je Mandant anpassen; jeder Bericht trägt das Erstellungsdatum. Die Kennzeichnung „Erstellt durch Ordivis Platform“ bleibt erhalten.
VerbessertNeuer Handbuch-Bereich & Datenbank-Referenz. Ein eigener Handbuch-Abschnitt erklärt Berichte und SQL-Abfragen und dokumentiert die vollständige Datenbankstruktur mit Feldbeschreibungen.
2026.07.25.152725.07.2026
NeuSofortmaßnahmen im Krisen-Dashboard als Board. Die laufenden Checklisten einer Lage erscheinen im Notfall-Dashboard jetzt als übersichtliches Board (Offen / In Arbeit / Erledigt). Ein Klick auf eine Karte öffnet die Checkliste zum direkten Abarbeiten — ohne das Dashboard zu verlassen.
VerbessertChecklisten nach Bereich ordnen und filtern. Vorlagen lassen sich einem von acht Bereichen zuordnen (z. B. Personal, IT-Betrieb, Betriebskontinuität) und in der Übersicht nach Bereich filtern.
NeuChecklisten automatisch auslösen — per Zeitplan oder Ticket. Eine Vorlage kann jetzt wiederkehrend (täglich, wöchentlich oder monatlich) oder bei einem neuen Ticket automatisch starten — zusätzlich zu den bestehenden Auslösern „Krise“ und „freigegebener Change“. Der Auslöser wird pro Vorlage ausdrücklich eingestellt.
2026.07.24.175124.07.2026
NeuVerschlüsselte Datenbank-Sicherungen. Die tägliche Sicherung lässt sich jetzt mit einem zentralen Kennwort als AES-256-verschlüsseltes 7z-Archiv ablegen. Das Kennwort setzen Sie in den Backup-Einstellungen; es wird nie im Klartext gespeichert (Windows-DPAPI) und beim Wiederherstellen abgefragt. Ohne Kennwort bleibt es wie bisher bei einer unverschlüsselten Sicherung.
VerbessertChecklisten im neuen Bereich „Selbstorganisation“. Die Checklisten und Playbooks sind jetzt in einem eigenen Menübereich gebündelt; die frühere doppelte Checklisten-Ansicht entfällt.
2026.07.24.115424.07.2026
NeuProzesse deutlich ausführlicher. Zu jedem Geschäftsprozess lassen sich jetzt Rechtsgrundlage, Geltungsbereich, Version und Gültigkeit, Leistungsempfänger, Entscheidungskriterien, Ausnahmen/Fehlerpfade, Medienbrüche, gesetzliche Fristen sowie Gebühren erfassen.
NeuProzessübersicht. Eine tabellarische Gesamtliste aller Prozesse mit ihren Feldern — durchsuchbar, filterbar, sortierbar und als CSV/PDF exportierbar. Ein Doppelklick öffnet den Prozess in der Dokumentation.
NeuFelder für die öffentliche Verwaltung. Für Mandanten mit der Organisationsart „Öffentliche Verwaltung“ erscheinen zusätzliche Felder: LeiKa-ID, FIM-ID, KGSt-Produktnummer, OZG-Themenfeld und -ID, Reifegrad, eIDAS-Vertrauensniveau, Föderalismus-Ebene und Verwaltungsakt (§ 35 VwVfG).
VerbessertEigener Menübereich „Prozesse“. Er bündelt die neue Prozessübersicht und die (umbenannte) Prozessdokumentation.
VerbessertProzess-Import erweitert. Der CSV-/JSON-Import unterstützt die neuen Felder samt aktualisierten Vorlagen.
2026.07.24.071824.07.2026
NeuChange-Management deutlich ausgebaut. Ein Änderungsantrag (RFC) lässt sich im Entwurf jetzt bearbeiten, mit geplantem Start und Ende terminieren und mit den auslösenden Tickets, Problemen sowie betroffenen Geräten/Diensten (CIs) verknüpfen — per Suchfeld, ohne Nummern einzutippen.
NeuGenehmigung konfigurierbar — auch für den Ein-Personen-Betrieb. Standardmäßig darf der Antragsteller seinen eigenen Change nicht selbst freigeben (Vier-Augen-Prinzip). In sehr kleinen Teams lässt sich das jetzt umstellen: Ist der Ein-Personen-Betrieb aktiv, verantwortet dieselbe Person Antrag und Freigabe.
BehobenEin neuer RFC war sofort genehmigt. Die Vorgabe für die Change-Art war „Standard“ — und Standard-Changes sind vorautorisiert. Die Vorgabe ist jetzt „Normal“ und durchläuft die Genehmigung; ein Hinweis erklärt die Arten. Die Status heißen jetzt durchgängig deutsch.
NeuProzesse per Datei importieren. Geschäftsprozesse (Steckbriefe) lassen sich per CSV oder JSON in einem Schritt anlegen und aktualisieren. Der Import zeigt den erwarteten Dateiaufbau, bietet Vorlagen zum Herunterladen und eine Vorschau (Probelauf) vor dem Schreiben.
VerbessertEin Dashboard statt zwei. Kennzahlen und Arbeitslisten (überfällige und neue Tickets, Prioritätsverteilung) stehen jetzt gemeinsam im Service-Desk-Dashboard; der getrennte Menüpunkt „Arbeitslisten“ entfällt. Ein Klick auf eine Kennzahl-Kachel öffnet die passende gefilterte Ticketliste.
VerbessertListen als übersichtliche Tabellen. Die Listen auf den Dashboards erscheinen als kompakte Tabellen mit Spaltenüberschrift statt als gestapelter Text.
BehobenAm unteren Rand leicht abgeschnittene Kennzahl-Zahlen auf allen Dashboards.
2026.07.22.205322.07.2026
BehobenEine Client-Aktualisierung löschte die Server-Adresse des Arbeitsplatzes — und verhinderte damit jede weitere. Die Adresse, mit der sich ein Arbeitsplatz zum Server verbindet, wird beim Einrichten je Rechner hinterlegt. Beim Dateitausch wurde sie auf zwei Wegen zerstört: Die eine Datei gehört nicht zum Lieferumfang und wurde als „überzählig“ entfernt, die andere gehört dazu und wurde mit der Werkseinstellung localhost überschrieben. Danach suchte der Aktualisierungsdienst den Server auf dem eigenen Rechner, fand dort nichts und blieb wirkungslos — jede Aktualisierung machte die nächste unmöglich. Installationsspezifische Angaben werden jetzt beim Tausch weder gelöscht noch überschrieben, so wie es für Server-Einstellungen und Schlüsseldateien schon galt.
VerbessertGegen Rückfall abgesichert. Der Fall ist mit einem Test hinterlegt, der eine Aktualisierung mit geänderter Werkseinstellung nachstellt und prüft, dass die eingetragene Adresse danach unverändert dasteht.
2026.07.22.202522.07.2026
BehobenArbeitsplätze mit eigenem Rechner wurden nie aktualisiert — der Dienst fragte den falschen Server. Auf einer getrennten Installation lief der Aktualisierungsdienst endlos ohne Wirkung: kein Download, keine Rückfrage, im Task-Manager keinerlei Regung. Der Grund: Die Server-Adresse wird an drei Stellen geführt — die im Programm eingestellte Verbindung, die Eingabe aus dem Setup und eine mitgelieferte Vorgabe. Der Dienst kannte die im Programm eingestellte nicht und fiel auf die Vorgabe localhost zurück, während das Programm längst mit dem richtigen Server sprach. Er wertet jetzt dieselben Quellen in derselben Reihenfolge aus wie das Programm selbst. Damit aktualisieren sich Arbeitsplätze auf eigenen Rechnern erstmals zuverlässig selbst.
VerbessertMan sieht jetzt, worauf die Aktualisierung wartet. Nach der Zustimmung wartet der Dienst darauf, dass Ordivis Platform sich beendet — bisher tat er das bis zu zwei Minuten lang ohne jedes Lebenszeichen und war von einem Hänger nicht zu unterscheiden. Dieser Schritt ist jetzt als eigener Zustand sichtbar. Lässt sich Ordivis Platform nicht beenden, erscheint eine klare Aufforderung, es zu schliessen, statt eines stillen Abbruchs; die Aktualisierung setzt danach von selbst fort.
VerbessertEin ausdrückliches „Jetzt aktualisieren“ wartet nicht mehr zwei Minuten. Nach einem Neustart des Dienstes lief eine Anlaufzeit, die auch eine bereits erteilte Zustimmung liegen liess. Sie wird jetzt abgebrochen, sobald eine Antwort vorliegt.
VerbessertAussagekräftigeres Protokoll. Der Dienst hält jetzt fest, welche Server-Adresse er verwendet und aus welcher Quelle sie stammt. Bisher stand dort nur die Adresse — damit war nicht zu unterscheiden, ob der Server nicht erreichbar ist oder der Dienst die falsche Adresse benutzt.
2026.07.22.192722.07.2026
VerbessertDashboards zeigen deutlich mehr auf gleicher Fläche. Bisher füllten ein paar grosse Kacheln mit je einer Zahl den halben Bildschirm. Jeder Bereich hat jetzt denselben Aufbau: oben eine schmale Leiste mit allen Kennzahlen, darunter Diagramme, darunter Arbeitslisten. Ein Klick auf eine Kennzahl öffnet die passende gefilterte Liste — „SLA verletzt“ etwa genau die betroffenen Tickets. Der Auswertungszeitraum lässt sich auf 7, 30 oder 90 Tage stellen.
NeuVerlaufsdiagramme für Durchsatz und SLA-Erfüllung. Wie viele Tickets kommen herein, wie viele werden gelöst, wie entwickelt sich die Einhaltung der zugesagten Zeiten — das war bisher nur als Momentaufnahme zu sehen. Die Tageswerte werden jetzt zusätzlich rückwirkend für 90 Tage nachgetragen, statt die Historie erst ab Einbau entstehen zu lassen. Solange zu wenige Tage vorliegen, sagt das Diagramm das — statt eine Linie aus einem einzigen Punkt zu zeichnen.
NeuVerteilungen auf einen Blick. Backlog nach Alter, offene Tickets nach Priorität, CI-Lebenszyklus sowie Schutzbedarf und Risikolage erscheinen als Ringdiagramm mit Zahlen in der Legende. Im Netzbereich steht hinter jedem Netz ein Balken für seine Belegung.
BehobenZwei verschiedene Zahlen für „offene Tickets“ auf demselben Bildschirm. Die Kachel zählte nur neue und wartende Vorgänge — also ohne die in Bearbeitung befindlichen —, während die Auswertung daneben alles Unerledigte auswies. Auf einem Testbestand standen so 18 und 36 nebeneinander. Maßgeblich ist jetzt einheitlich alles, was weder gelöst noch geschlossen ist; „Neu“ steht als eigene Kachel daneben.
BehobenNegative mittlere Lösungszeit. Trugen Vorgänge einen Lösungszeitpunkt vor ihrem Erstellungszeitpunkt, rechnete der Mittelwert das mit und wies eine unmögliche Dauer aus. Solche Werte werden nicht mehr als Zahl ausgegeben.
NeuArbeitslisten im Service Desk. Unter ITSM ▸ Arbeitslisten stehen die überfälligen und die neuen Tickets sowie die Verteilung nach Priorität — der Einstieg in die tägliche Arbeit, getrennt von der Auswertung.
BehobenPlatzhalter statt Zeichen in mehreren Texten. An einigen Stellen erschien wörtlich <1T statt <1T, ebenso bei „größer/kleiner“-Angaben zu Fristen und bei Anführungszeichen in Hinweistexten.
VerbessertUpdate-Center aufgeräumt. Die Liste „Betroffene Komponenten“ steht jetzt direkt unter der Versionsinfo statt am Seitenende, und ihre Spalten richten sich nach dem Inhalt — längere Bezeichnungen wurden vorher abgeschnitten.
2026.07.22.161522.07.2026
BehobenArbeitsplatz-Clients wurden nie aktualisiert — die Ursache lag auf dem Server. Auf getrennten Installationen (Client auf einem eigenen PC, Server separat) blieb der Arbeitsplatz auf seiner Version stehen: API und Portal wurden aktualisiert, der Client wurde beendet und startete unverändert alt wieder. Der dafür vorgesehene Weg konnte gar nicht funktionieren — die Endpunkte, über die der Server dem Arbeitsplatz die Dateien reicht, verlangten eine Anmeldung, die der aktualisierende Vorgang systembedingt nicht mitbringt. Jede Anfrage wurde abgewiesen; ersatzweise wurde stillschweigend die Produkt-Website versucht, was ohne Internetzugang ins Leere lief. Beides ist behoben.
NeuEigener Aktualisierungsdienst auf jedem Arbeitsplatz. Eine Client-Installation richtet jetzt einen Windows-Dienst ein, der den Arbeitsplatz selbsttätig auf dem Stand des Servers hält — nach Zeitplan (standardmässig alle vier Stunden) oder auf Knopfdruck. Ohne Administratorrechte: Bisher verlangte jede Aktualisierung eine Windows-Rückfrage nach erhöhten Rechten; wer sie nicht hat — also die meisten Anwender —, konnte seinen Client überhaupt nicht aktualisieren.
NeuSie entscheiden, wann Ordivis Platform geschlossen wird. Der Dienst lädt die neue Version zuerst vollständig herunter und prüft sie — erst dann fragt er: jetzt aktualisieren oder um eine, vier oder sechzehn Stunden verschieben. Geschlossen wird nur nach Ihrer Zustimmung. Ist Ordivis Platform ohnehin nicht geöffnet, läuft die Aktualisierung unbemerkt im Hintergrund. Nach dem Austausch prüft der Dienst an der Programmdatei nach, ob die neue Version wirklich anliegt; andernfalls stellt er den vorherigen Stand wieder her.
BehobenDas Update-Center zeigte für drei Komponenten die neue Version an, obwohl der Arbeitsplatz alt blieb. Die Liste beschreibt ausschliesslich Komponenten des Servers — auch die Zeile „Client“, denn damit ist die Client-Kopie neben der Server-Anwendung gemeint, nicht der eigene Rechner. Beides steht jetzt getrennt und beschriftet: „Dieser Arbeitsplatz“ und darunter die Server-Komponenten.
BehobenArbeitsplätze eilten dem eigenen Server voraus. Als Ziel wurde die neueste auf der Produkt-Website veröffentlichte Version herangezogen statt der Version, die der eigene Server tatsächlich ausführt. Ein Arbeitsplatz hätte damit auf einen Stand springen können, den sein Backend noch gar nicht kennt. Massgeblich ist jetzt immer der eigene Server.
NeuNetzwerk-Erfassung: mehr Angaben je Gerät, Rückmeldung an die IP-Verwaltung. Die Erfassung aus Ordivis Toolbox liefert jetzt zusätzliche Merkmale je Host, kennt den Hersteller anhand der Hardware-Adresse auch ohne Internetzugang und hält fest, woher jede Adresse stammt. Neu ist ausserdem der Rückkanal: erkannte Netzbereiche und noch unbestätigte Adressen wandern in die IP-Verwaltung, und die Vergabelisten eines DHCP-Servers lassen sich direkt einlesen.
2026.07.22.125422.07.2026
NeuServicezeiten lassen sich endlich pflegen — samt Feiertagen je Bundesland. Die SLA-Uhr rechnete schon immer mit Servicezeit-Kalendern: Zeitfenster je Wochentag, Zeitzone, Feiertage. Bearbeiten liess sich davon bisher nichts — es gab nur die beiden Kalender aus der Erstinstallation. Unter Einstellungen ▸ SLA-Profile legen Sie nun eigene Kalender an, pflegen die Zeiten je Wochentag und tragen die gesetzlichen Feiertage eines Bundeslands für ein Jahr auf Knopfdruck ein. Die Termine werden berechnet, nicht abgerufen — ein Internetzugang ist dafür nicht nötig. Ein erneuter Import ersetzt den Jahrgang, statt ihn zu verdoppeln; die Anzahl steht in der Überschrift.
VerbessertSchutz vor dem Loeschen genutzter Servicezeiten. Ein Kalender, auf den ein SLA-Profil verweist, lässt sich nicht löschen; die Meldung nennt die betroffenen Profile. Ohne diesen Schutz würde ein Profil ohne Kalender stillschweigend rund um die Uhr rechnen — und damit alle Fristen verschärfen, ohne dass es auffällt.
BehobenIrreführende Karte „Globale Servicezeiten“ entfernt. Sie bot einen Schalter und Beginn/Ende an, wurde aber weder geladen noch gespeichert: Änderungen waren nach dem nächsten Öffnen wieder fort. Sie passte auch nicht zum Modell — Servicezeiten hängen am Kalender des jeweiligen SLA-Profils, ein globales Beginn/Ende gibt es dort nicht. An ihre Stelle tritt die neue Kalenderverwaltung.
BehobenFehlermeldungen ohne Anführungszeichen. Meldungen des Servers erschienen an vielen Stellen in Anführungszeichen gesetzt, weil der Text unverarbeitet durchgereicht wurde.
2026.07.22.110022.07.2026
BehobenStatusfarben werden wieder angezeigt. In der Ticketliste und in der Legende erschienen „In Bearbeitung“ und „Warte auf Kunde / Dienstleister“ grau statt gelb und orange. Ursache war die Art, wie diese beiden Farben hinterlegt waren: Sie wurden beim Zeichnen erneut nachgeschlagen, was in eingeblendeten Fenstern — etwa der Legende — fehlschlug. Die Farben sind jetzt fest hinterlegt und können nicht mehr verloren gehen. Es gilt durchgängig: Blau = Neu, Gelb = In Bearbeitung, Orange = Warte auf Kunde bzw. Dienstleister, Rot = Blockiert, Grün = Gelöst, Grau = Geschlossen.
VerbessertSpaltenbreiten der Ticketliste richten sich nach dem Inhalt. Ticketnummern und Status-Kennzeichnungen wurden bisher abgeschnitten, weil alle Spalten eine feste Breite hatten. Sie passen sich jetzt an; der Betreff füllt weiterhin den verbleibenden Platz, und Melder, Supporter und Mandant sind nach oben begrenzt, damit ein einzelner langer Name den Betreff nicht verdrängt. Von Hand ziehen bleibt möglich.
Behoben„Speichern“ schreibt die AD-Anbindung nur noch bei Änderung. Der Speichern-Knopf in den Einstellungen schrieb die AD/LDAP-Konfiguration bei jedem Klick neu — unabhängig davon, welcher Bereich gerade geöffnet war — und meldete entsprechend „AD/LDAP-Konfiguration gespeichert“, auch wenn man an ganz anderen Einstellungen arbeitete. Jetzt wird sie nur noch gespeichert, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat.
2026.07.22.100022.07.2026
Behoben„Jetzt aktualisieren“ aktualisiert den Arbeitsplatz jetzt wirklich. Der Hinweis auf einen veralteten Arbeitsplatz-Client erschien korrekt, seine Schaltfläche wechselte aber lediglich in die Einstellungen — dort meldete das Update-Center „Sie verwenden die neueste Version“, weil sich diese Aussage auf den Server bezieht. Damit war das Selbstupdate genau in der Lage unerreichbar, für die es gebaut wurde: Server aktuell, Arbeitsplatz zurück. Die Schaltfläche startet die Aktualisierung nun unmittelbar, und im Update-Center steht sie ebenfalls bereit. Scheitert der Start — etwa weil der Aktualisierungsdienst fehlt oder die Rechteanhebung abgelehnt wird —, wird das ausdrücklich gemeldet statt stillschweigend nichts zu tun.
VerbessertUpdate-Center unterscheidet Server und Arbeitsplatz. Die Seite zeigte Angaben zweier Rechner nebeneinander, ohne das kenntlich zu machen: Versionsinfo und „Betroffene Komponenten“ beschreiben den Server, die Statusleiste den eigenen Arbeitsplatz. Liegt der Arbeitsplatz zurück, meldet die Statusanzeige das jetzt ausdrücklich („Server aktuell — dieser Arbeitsplatz veraltet“) und nennt beide Versionen im Klartext.
2026.07.22.084422.07.2026
BehobenWiedervorlage wurde nicht gespeichert — und blockierte die ganze Seitenspalte. Ein gewähltes Wiedervorlage-Datum erschien zwar im Journal, war nach dem nächsten Öffnen aber verschwunden. Ursache war die Zeitzone des Datums, die beim Speichern abgewiesen wurde — und zwar für das gesamte Ticket: Solange ein Datum gesetzt war, ließen sich auch Kategorie, Aufwand, Gruppe und Entscheider nicht mehr sichern. Der Hinweis darauf stand am oberen Seitenrand und blieb beim Arbeiten in der Seitenspalte unsichtbar.
BehobenWeitergeleitete E-Mails tragen den richtigen Melder. Leitet ein Mitarbeiter eine Nachricht an das Ticketsystem weiter und trägt den Kunden als „Antwort an“ ein, wird jetzt dieser als Melder übernommen — bisher wurde der weiterleitende Mitarbeiter eingetragen und musste nachträglich korrigiert werden. Bei Nachrichten von außerhalb bleibt der Absender maßgeblich, damit Newsletter und Verteilerlisten keine falschen Melder erzeugen.
BehobenInteressierter Kreis benachrichtigt jetzt tatsächlich. Eingetragene Beteiligte wurden weder gespeichert noch informiert — nach dem nächsten Öffnen war die Liste leer, obwohl das Journal den Eintrag zeigte. Beteiligte werden nun am Ticket geführt: Interne erhalten bei jeder Antwort eine Meldung in der Anwendung, externe Adressen erhalten kundengerichtete Antworten per E-Mail. Interne Notizen bleiben intern.
VerbessertEinheitliche Statusfarben und ein Status mehr. Statusfarben waren an drei Stellen getrennt hinterlegt und widersprachen sich: „Wartet auf Kunde“ erschien in der Liste anders als in der Ticketansicht, und die Legende beschrieb wieder etwas Drittes. Es gilt jetzt durchgängig: Blau = Neu, Gelb = In Bearbeitung, Orange = Warte auf Kunde bzw. Dienstleister, Rot = Blockiert, Grün = Gelöst, Grau = Geschlossen. Neu hinzugekommen ist „Blockiert“ für intern blockierte Vorgänge; „Warte auf Dienstleister“ lässt sich endlich filtern. In allen Warte-Zuständen pausiert die SLA-Uhr.
VerbessertAbwesenheitsnotizen zuverlässiger erkannt. Automatische Antworten erzeugen kein Ticket und keine Gegenantwort. Erkannt werden sie jetzt auch dann, wenn die absendende Stelle keinerlei technische Kennzeichnung setzt. Verworfene Nachrichten werden mit Absender und Betreff protokolliert, damit eine Fehlerkennung auffindbar bleibt.
2026.07.21.200621.07.2026
NeuArbeitsplätze aktualisieren sich selbst. Ein Client, der auf einem eigenen PC installiert ist, wurde vom Server-Update bisher nicht erfasst — auch dann nicht, wenn das Update von genau diesem Client ausgelöst wurde. Er aktualisiert sich jetzt selbst: signaturgeprüftes Manifest, jede Datei einzeln prüfsummengesichert, Sicherungspunkt vor dem Tausch und automatische Rückkehr zur Vorversion, falls etwas schiefgeht. Die Dateien kommen über den eigenen Server — Arbeitsplätze brauchen dafür keinen Internetzugang.
BehobenVeralteter Arbeitsplatz blieb unbemerkt. Die Update-Prüfung meldete die Version des Servers, nicht die des Clients. Lief der Server bereits auf der neuen Version, schwieg ein zurückgebliebener Arbeitsplatz-Client — auch über mehrere Versionen hinweg. Er vergleicht jetzt seine eigene Version und weist ausdrücklich darauf hin.
2026.07.21.191421.07.2026
BehobenSupport-Gruppen zeigen jetzt, WER darin ist. Bisher listete die Verwaltung nur die hinterlegten Benutzer und Rollen — eine Rolle ist aber eine Regel und keine Person. Bestand eine Gruppe ausschließlich aus Rollen, meldete sie „4 Mitglieder“, ohne einen einzigen Namen zu zeigen. Die Rollen werden jetzt zu ihren Trägern aufgelöst: Zu jeder Person steht, warum sie in der Gruppe ist (direkt oder über welche Rolle). Abgelaufene Rollenzuweisungen zählen dabei nicht mit.
VerbessertSupport-Gruppen-Seite neu aufgeteilt. Oben die Gruppenübersicht, darunter die Mitglieder der angeklickten Gruppe — getrennt nach den tatsächlichen Personen und den Mitgliedschafts-Regeln, die sich entfernen lassen. Hinzufügen und Entfernen geschieht direkt auf der Seite; der bisherige Dialog entfällt. Die OLA-Kennzahlen bleiben unverändert daneben.
2026.07.21.183221.07.2026
NeuMehrere betroffene Geräte je Ticket. Ein Ticket führt weiterhin ein Haupt-Gerät — daran hängen SLA-Zuordnung, Auswertungen und die Ausfallanalyse. Zusätzlich lassen sich jetzt beliebig viele weitere betroffene Konfigurationselemente verknüpfen, um den tatsächlichen Umfang einer Störung zu dokumentieren.
NeuBilder und Dateien direkt ins Journal einfügen. Screenshots, PDF- und Textdateien lassen sich mit Strg+V direkt in das Journal-Eingabefeld einfügen oder darauf ablegen. Sie werden als Anhang des Tickets gespeichert und erscheinen in der Anhangsliste.
NeuDHCP-Bereiche im Subnetz kennzeichnen. Adressen, die im hinterlegten DHCP-Bereich ihres Subnetzes liegen, werden in der Adressliste als solche gekennzeichnet. Die Kennzeichnung wird berechnet und verändert keine Daten; sie lässt sich mandantenweit unter Einstellungen → IPAM abschalten und ist standardmäßig aktiv.
VerbessertAufgeräumte Ticketliste. Die Verwaltungsobjekte des Service Desks — Auto-Routing, Support-Gruppen, Wartungsfenster, Freigabestufen, Textbausteine, Wissensdatenbank und Reporting — liegen jetzt gesammelt im Menü „Verwaltung“ statt als sieben Einzelschaltflächen. Die Datenqualität ist ins ITSM-Dashboard gewandert, wo sie als Auswertung hingehört.
VerbessertGespeicherte Ansicht bleibt die Vorgabe. Eine gewählte Ansicht wird beim nächsten Öffnen der Ticketliste automatisch wieder angewandt — bis eine andere gewählt wird.
VerbessertMitglieder einer Support-Gruppe auf einen Blick. Die Gruppenübersicht zeigt jetzt die Mitgliederzahl, die Schaltfläche ist beschriftet, und fehlgeschlagene Änderungen werden im Dialog gemeldet statt unbemerkt zu bleiben.
BehobenMandant nach der Ersteinrichtung unsichtbar. Ein über den Erststart-Assistenten angelegter Mandant erschien nicht in der Mandantenverwaltung, und das Ausstellen eines Integrations-Tokens (z. B. für Ordivis Toolbox) scheiterte mit „Unbekannter Mandant“ — obwohl der Mandantenname korrekt angezeigt wurde. Der Mandant wird jetzt sofort im zentralen Katalog eingetragen.
BehobenSortierung der IP-Adressen. Beim Sortieren nach IP-Adresse wurden die Adressen zeichenweise verglichen, wodurch etwa 10.0.0.150 vor 10.0.0.2 stand. Sortiert wird jetzt nach dem tatsächlichen Adresswert.
BehobenAntwort des Melders ändert den Status. Antwortete ein Melder per E-Mail, wurde die Nachricht nur ins Journal geschrieben. Das Ticket kehrt jetzt aus den Warte-Zuständen sowie aus „Gelöst“ und „Geschlossen“ zurück in die Bearbeitung; die SLA-Uhr läuft entsprechend wieder an.
BehobenFehlende Beschriftung in der Lizenzübersicht. In der Lizenz-Detailansicht erschien statt der Spaltenüberschrift ein interner Platzhalter.
2026.07.20.184920.07.2026
NeuE-Mail-Signaturen zentral verwalten. Ausgehende Ticket-Mails erhalten jetzt eine einheitliche Signatur — global und optional je Support-Kanal. Dynamische Platzhalter setzen automatisch Bearbeiter (Vorname, gekürzter Nachname, Funktion), Ticketnummer und Firmendaten ein; ein rechtlich vollständiges Impressum wird an jede Mail angehängt. Verwaltung und Vorschau finden sich unter Service Desk → E-Mail-Signatur.
NeuBSI Grundschutz++ automatisch aktuell halten. Der Sicherheits-Katalog wird täglich mit der offiziellen BSI-Quelle abgeglichen. Bei einer Änderung informiert Ordivis Platform die Katalog-Verantwortlichen; die Übernahme erfolgt bewusst erst per Bestätigung (kein stiller Wechsel). Eigene Anpassungen am Katalog bleiben dabei erhalten.
NeuTechnisch-organisatorische Maßnahmen am Verfahren. Zu jeder Verarbeitungstätigkeit lassen sich die getroffenen technischen und organisatorischen Maßnahmen (TOM) aus einem Katalog verknüpfen und im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 Abs. 1 lit. g DSGVO ausweisen.
VerbessertWeitere Einsatzfelder im Service Desk. Die Ticket-Kategorien umfassen jetzt zusätzlich Vertrieb, Gebäudemanagement und Personalabteilung samt passender Unterkategorien — auch in bestehenden Mandanten.
VerbessertVor- und Nachname im Benutzerprofil. Vorname, Nachname und Funktion/Titel lassen sich jetzt direkt im Benutzerprofil pflegen; sie speisen unter anderem die neue E-Mail-Signatur.
BehobenErststart-Assistent trotz Demo-Mandanten. Wurden bei der Installation die Demo-Mandanten mitinstalliert, galt das System fälschlich als eingerichtet und der Erststart-Assistent für den ersten eigenen Mandanten samt SuperAdmin blieb aus. Demo-Mandanten werden bei dieser Prüfung jetzt ausgenommen.
BehobenMandanten zuverlässig löschen. Das Entfernen eines Mandanten konnte fehlschlagen oder einen halb gelöschten Stand hinterlassen. Der Vorgang bricht jetzt kontrolliert ab, wenn die Datenbank nicht entfernt werden kann, und gibt die Datenbank ansonsten zuverlässig frei.
KW 29 · 13.07.–19.07.202645 Fassungen
2026.07.19.195819.07.2026
NeuAsset-Tag-Schema: die CI-Nummer selbst zusammenstellen. In der CMDB lässt sich jetzt je Mandant festlegen, wie die CI-Nummer aufgebaut ist — aus zusammensetzbaren Bausteinen (fester Text, Mandant, Standort, Abteilung, CI-Klasse, Datum und eine laufende Nummer mit wählbarem Zähler-Kontext). Ein Konfigurator mit Live-Vorschau zeigt das Ergebnis sofort; ist kein Schema aktiv, bleibt die bisherige fortlaufende Nummer. Änderungen gelten nur für neu angelegte CIs — bereits vergebene Nummern bleiben unverändert.
NeuEtiketten-Vorlage: Barcode-Typ, Layout und Inhalt festlegen. Das Aussehen der Asset-Etiketten ist jetzt je Mandant konfigurierbar: Barcode-Typ (QR-Code, DataMatrix oder Code 128), Layoutvorlage (klein, Standard oder Server-Tag), welche Felder erscheinen (Name, Seriennummer, CI-Klasse) und ob das Mandanten-Logo aufgedruckt wird. Eine PDF-Vorschau zeigt das Etikett vor dem Druck.
NeuEtikett direkt am Gerät drucken. In der CI-Detailansicht gibt es jetzt „Etikett drucken" — ein einzelnes Asset-Etikett wird gemäß der Vorlage erzeugt und geöffnet.
2026.07.19.154619.07.2026
NeuSicherung: Verzeichnis, Zeitplan und Aufbewahrung einstellbar. Die Sicherungseinstellungen zeigen jetzt das tatsächlich verwendete Verzeichnis und lassen Zeitplan (täglich/wöchentlich/monatlich), Uhrzeit sowie die Aufbewahrungsdauer festlegen. Die Liste der vorhandenen Sicherungen zeigt Datum und Größe korrekt an und ist sortierbar.
NeuProtokolle: Speicherort und Aufbewahrung. Administratoren können festlegen, wohin die Protokolldateien der Serverdienste geschrieben werden (z. B. auf ein Datenlaufwerk statt auf C:) und wie viele Dateistände bzw. welche Dateigröße aufbewahrt werden. Die Einstellung überlebt Produkt-Updates und wirkt nach einem Neustart der Dienste.
NeuWiederherstellung direkt aus der Oberfläche. Eine Sicherung lässt sich jetzt direkt aus den Einstellungen wiederherstellen. Weil dabei die gesamte Datenbank ersetzt wird, ist eine eigene Berechtigung nötig — standardmäßig nur für den SuperAdmin, über die Rollen- und Rechte-Matrix aber gezielt an weitere Personen vergebbar.
BehobenAngezeigter Sicherungspfad und leere Tabellenspalten. Das Feld für das Sicherungsverzeichnis zeigte einen festen Standardwert statt des tatsächlich genutzten Pfades, und in der Liste der Sicherungen blieben Bezeichnung und Größe leer. Beides wird jetzt korrekt dargestellt.
2026.07.19.142219.07.2026
VerbessertÜbersichtlicheres Start-Dashboard. Die Startseite bündelt jetzt zentrale Kennzahlen aus allen Modulen an einer Stelle – neben CMDB und Service Desk auch IP-Verwaltung, Informationssicherheit/ISMS, Notfallmanagement (BCM) und Datenschutz. Der separate Service-Desk-Diagrammreiter entfällt.
VerbessertAuswertung und Dashboard zusammengeführt. Im Service Desk gab es „Reporting" und „Dashboard" doppelt. Der Menüpunkt „Dashboard" öffnet jetzt direkt die ausführliche Auswertung (SLA, Bearbeitungszeiten, Zufriedenheit, Rückstand, Agentenlast); der doppelte Menüpunkt entfällt.
VerbessertLesbarere Datenschutz-Folgenabschätzung. Im DSFA-Reiter sind die Schieberegler für das Restrisiko jetzt klar beschriftet und überlappen nicht mehr; das Begründungsfeld ist deutlich größer.
BehobenFirmenname und Branding werden wieder gespeichert. Änderungen am Firmennamen in den Einstellungen wurden unter Umständen nicht übernommen. Sie werden jetzt zuverlässig gespeichert.
BehobenTreffer der globalen Suche öffnen das Objekt. Ein Klick auf ein Ticket, einen CI oder einen Benutzer in der globalen Suche führt jetzt direkt zum jeweiligen Objekt.
BehobenJournal-Einträge im Portal werden mit Inhalt angezeigt. In der Ticket-Ansicht des Self-Service-Portals blieben die Journal-Einträge inhaltlich leer; ihr Text wird jetzt korrekt dargestellt.
BehobenBenutzersuche unabhängig von der Schreibweise. Beim Zuweisen – etwa eines Geräts an einen Mitarbeiter – wird der Benutzer jetzt unabhängig von Groß-/Kleinschreibung über Anmeldename, Anzeigename oder E-Mail gefunden.
BehobenCI-Symbole nach erneuter Anmeldung. Nach Ab- und erneutem Anmelden ohne Neustart des Clients konnten die Symbole der Configuration Items verschwinden; der Klassen-Katalog wird jetzt je Sitzung frisch geladen.
VerbessertSymbol für Integrations-Token. Der Eintrag „Integrations-Token" in den Plattform-Einstellungen hat jetzt ein passendes Symbol.
2026.07.19.121719.07.2026
NeuDatenschutz: verarbeitende Systeme am Verfahren. Zu jeder Verarbeitungstätigkeit lassen sich die verarbeitenden IT-Systeme aus der CMDB koppeln; ihr Schutzbedarf wird aus dem Informationssicherheits-Modul übernommen. Werden besonders schutzwürdige Daten auf einem System ohne ausreichenden Schutzbedarf verarbeitet, warnt Ordivis Platform vor dem „ungeschützten Datenstrom".
NeuDatenschutz-Folgenabschätzung (DSFA). Eine geführte Schwellenwertanalyse nach Art. 35 DSGVO mit Risiko-Ampel zeigt, wann eine Folgenabschätzung nötig ist. Ein nicht bewertetes Verfahren bleibt bewusst grau — die Ampel suggeriert nie fälschlich „unbedenklich".
NeuMehrstufige, elektronisch signierte Freigabe. Verfahren durchlaufen je nach Zielgruppe (KMU, Unternehmen, öffentliche Verwaltung) einen ein- oder mehrstufigen Freigabe-Workflow; jede Entscheidung wird elektronisch signiert und revisionssicher festgehalten.
NeuSelf-Service „Meine Verfahren" im Portal. Fachbereiche sehen im Self-Service-Portal den Stand ihrer gemeldeten Verarbeitungen — in Prüfung, freigegeben oder noch unvollständig — ohne Einblick in fremde Verfahren.
VerbessertDSB-Lagebild und Zielgruppenprofile. Die Datenschutz-Zentrale zeigt Kennzahl-Kacheln (in Prüfung, überfällig, besondere Kategorien, Drittland-Lücken), und jedes Verfahren macht transparent, was das gewählte Zielgruppenprofil an Umfang und Freigabe-Stufen vorsieht.
VerbessertTicket-Statusfilter mit Mehrfachauswahl. In der Ticket-Liste lassen sich jetzt mehrere Status gleichzeitig filtern (z. B. „alle außer Geschlossen") statt nur eines einzelnen.
VerbessertDatenbank-Performance auf heißen Pfaden. Zusätzliche Indizes und ein aggressiveres Aufräumen (Autovacuum) auf den am häufigsten geschriebenen Tabellen halten die Ticket-Suche auch bei großen Datenmengen schnell; ein repräsentativer Kapazitätstest misst die realen Abfrageformen.
2026.07.18.232618.07.2026
NeuKapazitätstest für Administratoren. Ein SuperAdmin kann im Plattform-Monitoring jetzt einen kontrollierten Kapazitätstest gegen eine Wegwerf-Datenbank starten (nie gegen echte Mandantendaten) und Durchsatz, Antwortzeiten und die Verbindungsreserve des Servers messen — hilfreich, um die Auslegung auf der eigenen Hardware zu belegen. Der Lauf ist abgesichert (Bestätigung, feste Obergrenzen, Zeitlimit) und außerhalb der Geschäftszeiten empfohlen.
NeuTeuerste Datenbank-Abfragen im Plattform-Monitoring. Das SuperAdmin-Monitoring zeigt jetzt die aufwendigsten Datenbank-Abfragen mit Durchsatz und Antwortzeit — eine Grundlage, um Leistungsengpässe gezielt zu finden.
VerbessertDatenbank-Performance und Verbindungspools. Der Verbindungspool wird jetzt je Mandant begrenzt und ausufernde Abfragen durch ein Laufzeit-Zeitlimit gedeckelt (Datenbank-Migrationen bleiben davon ausgenommen). Das Betriebshandbuch beschreibt die empfohlenen Einstellungen je Kundengröße.
VerbessertGrundlage für weitere Sprachen. Die Texte von Benachrichtigungen, E-Mails und dem Ticket-Journal werden jetzt aus Sprachressourcen erzeugt statt fest im Programmcode — die technische Grundlage, um Ordivis Platform künftig um weitere Sprachen zu erweitern. Deutsch und Englisch bleiben unverändert.
2026.07.18.164118.07.2026
BehobenStabileres IPAM beim Scannen. Beim Starten eines Netzwerk-Scans in der IP-Verwaltung konnte der Client in seltenen Fällen abstürzen; der verzögerte Ergebnis-Abgleich ist jetzt abgesichert. Schlägt das Laden der IP-Liste eines Subnetzes fehl, erscheint außerdem eine deutliche Meldung statt einer grundlos leeren Liste.
2026.07.18.152618.07.2026
NeuNetzwerkscan-Ergebnisse externer Werkzeuge in die IPAM übernehmen. Ordivis Platform kann jetzt Scan-Ergebnisse von externen Administrations-Werkzeugen – etwa dem kostenlosen Ordivis Toolbox – über eine Schnittstelle entgegennehmen. Entfernte Subnetze, die der Server selbst nicht erreicht, werden dabei angelegt oder ergänzt; gefundene Geräte erscheinen als unbestätigte Einträge und werden von einer Administratorin geprüft und bestätigt. Der Versand funktioniert online wie offline (Zwischenspeicher im Werkzeug).
SicherheitWiderrufbare Integrations-Token für den Maschinen-Zugang. Für die Anbindung stellt ein SuperAdmin unter „Einstellungen → Plattform → Integrations-Token" einen Zugang aus (kein Benutzer-Login nötig). Er gilt für genau einen Mandanten, darf ausschließlich Scan-Ergebnisse einspeisen, ist jederzeit widerrufbar und wird nur als Hash gespeichert. Eingespeiste Daten werden nicht blind übernommen, sondern von einer Administratorin bestätigt.
2026.07.18.124718.07.2026
BehobenHochgeladene Anhänge werden wieder in der Liste angezeigt – und lassen sich löschen. In Tickets und BCM-Notfalldokumenten erschienen hochgeladene Dateien nicht in der Anhangsliste (der Upload selbst funktionierte). Ursache war ein Abgleichfehler bei der Groß-/Kleinschreibung. Anhänge werden nun wieder aufgelistet und können angesehen, heruntergeladen und – mit Bearbeitungsrecht – gelöscht werden.
VerbessertSymbole für die neuen Plattform-Einstellungen. Die Einträge „Plattform-Monitoring", „HTTPS / Transportsicherheit" und „API-Verbindung" haben in der Einstellungs-Navigation jetzt passende Symbole.
2026.07.18.115218.07.2026
NeuBetriebs- und Notfallhandbuch. Ordivis Platform erstellt aus Ihren Modulen automatisch ein IT-Betriebshandbuch und pflegt Wiederanlaufpläne, die direkt an die Checklisten-Engine übergeben werden. Handbücher lassen sich als gebrandetes PDF exportieren, durchlaufen einen Freigabe-Workflow und sind über eine eigene Oberfläche im Client erreichbar.
NeuHilfe direkt im Client. Eine kontextbezogene In-App-Hilfe (F1) mit Suche, PDF-Ansicht und einem Über-/Support-Bereich – auf dem Stand der installierten Version und auch ohne Internetverbindung nutzbar.
NeuPlattform-Monitoring für SuperAdmins. Überblick über System- und Dienst-Gesundheit sowie konfigurierbare Schwellwerte und Alarme für den Betrieb der Plattform.
SicherheitAutomatische HTTPS-Zertifikate (Let's Encrypt) und HTTPS-Einstellungen. Neben eigenem Zertifikat und Reverse-Proxy kann die API ihr Zertifikat jetzt automatisch über Let's Encrypt beziehen und erneuern. Die Betriebsart (Reverse-Proxy / eigenes Zertifikat / Let's Encrypt) samt Domäne stellt der SuperAdmin bequem in der Oberfläche ein; auch der Installer fragt sie bei der Einrichtung ab.
NeuClient-Anbindung frei einstellbar. Die Adresse des API-Servers (Host, Port, HTTP/HTTPS) lässt sich bei der Installation und jederzeit im Client festlegen – auf der Anmeldeseite und als SuperAdmin unter den Einstellungen, inklusive „Verbindung testen". Für interne Netze mit selbstsigniertem Zertifikat gibt es zusätzlich eine Option, Zertifikatfehler bewusst zu ignorieren (mit deutlicher Warnung). So ist der Client auch standortübergreifend über VPN nutzbar.
NeuDateien per Drag & Drop anhängen. Überall, wo Dateien hochgeladen werden (Tickets, CMDB, Prozess- und Notfalldokumente u. a.), lassen sich jetzt mehrere Dateien auf einmal per Drag & Drop ablegen – auch E-Mails und Anhänge direkt aus Outlook.
2026.07.17.220217.07.2026
SicherheitHTTPS am Dienst einstellbar. API und Portal können jetzt entweder die TLS-Verschlüsselung einem vorgelagerten Reverse-Proxy überlassen (Standard) oder selbst mit einem eigenen Zertifikat verschlüsseln. Läuft ein Dienst unverschlüsselt, weist eine klare Meldung auf die Sicherheitsempfehlung hin. Der automatische Zertifikatsbezug über Let's Encrypt folgt in einer der nächsten Versionen.
BehobenWeniger Rauschen im Windows-Ereignisprotokoll. Mehrere wiederkehrende Warnungen (Aktivierungs-Anker, HTTPS-Weiterleitung, interne Datenbank-Hinweise) wurden abgestellt – am Betrieb ändert sich dadurch nichts.
2026.07.17.201817.07.2026
VerbessertProzessmodell (BPMN) im einheitlichen hellen und dunklen Design. Die grafische Prozessdarstellung (Prozesse → Prozessmodell) folgt jetzt dem hellen bzw. dunklen Erscheinungsbild der Anwendung statt einer festen weißen Fläche und fügt sich damit ins Material-Design-3-Grunddesign ein. Formen, Verbindungen und Beschriftungen erhalten je nach Modus gut sichtbare Farben. Im Prozess-Editor sind zusätzlich die Werkzeugleiste und die Aktions-Schaltflächen am jeweiligen Objekt im Dunkelmodus klar erkennbar – zuvor waren das kaum lesbare weiße Kästchen. Am Funktionsumfang ändert sich nichts.
2026.07.17.190017.07.2026
VerbessertWartungsrelease – für Ihre Installation ohne funktionale Änderung. Dieses Update betrifft ausschließlich unseren Auslieferungsweg und die mitgelieferten Vorführdaten. Der Veröffentlichungsvorgang zeigt uns jetzt jeden Prüfschritt einzeln (Manifest, Signatur, öffentliche Erreichbarkeit, Umschaltung), und die Signaturprüfung des Update-Manifests wurde in eine eigene, schlanke Komponente ausgelagert – am ausgelieferten Programm ändert sich dadurch nichts.
VerbessertAussagekräftigere Demo-Umgebung. Die drei Vorführ-Mandanten zeigen jetzt eine mehrjährige Nutzungshistorie – jährliche Notfallübungen und Grundschutz-Checks, eine Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA) über alle Annex-A-Controls, Versionsstände der Prozessmodelle und abgeschlossene Checklisten über die Jahre. Sichtbar nur mit eingeschalteten Demodaten; produktive Installationen enthalten sie nicht.
2026.07.17.171717.07.2026
NeuEine beendete Krisenlage hinterlässt jetzt einen Nachweis. Im Notfallmanagement zeigt das Krisen-Dashboard abgeschlossene Lagen: wann sie begann und endete, wie lange sie dauerte, welche Gefahrenstufe sie höchstens erreichte und wer sie beendet hat. Bisher löschte das Beenden des Krisenmodus diese Angaben – ausgerechnet die Grundlage der Nachbereitung nach BSI 200-4 (Auswertung, Lessons Learned). Die höchste erreichte Stufe bleibt erhalten, auch wenn sich die Lage vor dem Abbau des Stabs wieder entspannt hat.
BehobenEine erfasste, aber noch nicht bewertete Datenpanne galt als nicht meldepflichtig. Solange niemand das Risiko einer Datenpanne eingeschätzt hatte, behandelte Ordivis Platform sie als risikofrei: Die 72-Stunden-Frist wurde nie überfällig, und die Panne ließ sich abschließen. Ausgerechnet der Fall „erfasst und vergessen“, für den die Frist existiert, löste keine Warnung aus. Die Meldepflicht richtet sich jetzt danach, ob das Risiko tatsächlich bewertet wurde – eine unbewertete Panne wird nach 72 Stunden überfällig und lässt sich nicht stillschweigend abschließen.
BehobenDer Veröffentlichungsdienst vergaß nach einem Neustart seinen geprüften Stand. Betrifft nur unseren Auslieferungsweg, nicht Ihre Installation: Nach einem Neustart setzte der Dienst seinen Prüfvermerk zurück und hätte ein bereits vollständig geprüftes Release erneut als ungeprüft geführt. Er liest den geprüften Stand jetzt beim Start wieder ein.
2026.07.17.132917.07.2026
BehobenDie Rechtsgrundlage stand als technisches Kürzel statt im Klartext. Im Verfahrensprofil erschien etwa „BerechtigtesInteresse“ – der behördliche Export schrieb an derselben Stelle korrekt „Art. 6 Abs. 1 lit. f (berechtigtes Interesse)“. Beide zeigen jetzt denselben Klartext mit dem Buchstaben des Gesetzes, damit die Zuordnung ohne Übersetzungstabelle prüfbar ist.
BehobenInterne Veröffentlichungsprüfung kontrollierte das falsche Release. Betrifft nur unseren Auslieferungsweg, nicht Ihre Installation: Die automatische Prüfung nach dem Hochladen ermittelte das zu prüfende Release aus der Versionsdatei – die aber wird bewusst zuletzt umgeschaltet. Sie prüfte deshalb das vorherige, längst vollständige Release und meldete „in Ordnung“, während das neue ungeprüft blieb. Die Prüfung folgt jetzt dem, was tatsächlich hochgeladen wurde.
2026.07.17.125417.07.2026
BehobenDer Client stürzte beim Öffnen eines Verfahrens im Verarbeitungsverzeichnis ab. Ein Auswahlfeld im Verfahrensprofil (Zielgruppenprofil) schaukelte sich mit der Anzeige endlos auf, sobald ein gespeichertes Profil geladen wurde – der Client beendete sich dabei ohne Meldung. Sichtbar wurde das erst mit echten Daten: Solange kein Verfahren existierte, wurde nie eines geöffnet.
BehobenDieselbe Absturzursache an zwölf weiteren Stellen entschärft. Betroffen waren Auswahlfelder in der CMDB (Detail und Liste), IPAM, Wissensdatenbank, Rollen-Builder, der Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA), den Einstellungen und der Benutzerliste. Keine davon war bisher aufgefallen – sie hätten im laufenden Betrieb zuschlagen können, sobald genug Daten vorhanden sind. Ein automatischer Prüflauf hält die Stelle jetzt dauerhaft frei: Er lässt sich nicht mehr grün bauen, wenn ein solches Feld ungeschützt hinzukommt.
VerbessertWeniger unnötige Abfragen beim Filtern. Als Nebeneffekt der Korrektur laden Listen (IPAM, Wissensdatenbank, Benutzer) nicht mehr neu, wenn ein Filter auf denselben Wert gesetzt wird wie zuvor.
2026.07.17.122317.07.2026
BehobenDie Übersicht des Verarbeitungsverzeichnisses meldete „vollständig“, obwohl Empfänger fehlten. Die Empfänger-Angaben aus dem vorigen Update wurden im Verfahren selbst und im Export geprüft – die Übersicht rechnete ihre Vollständigkeit aber weiterhin nur aus Rechtsgrundlage, Kategorien und Frist. Ausgerechnet die Arbeitsliste des Datenschutzbeauftragten zeigte damit Entwarnung, wo eine Pflichtangabe fehlte. Sie meldet jetzt „keine Empfänger (Art. 30 I d)“ und „Drittland ohne Garantie (Kap. V)“ wie alle anderen Ansichten.
2026.07.17.115417.07.2026
BehobenDas Verarbeitungsverzeichnis war unvollständig – und hat es nicht gesagt. Artikel 30 verlangt, dass Sie auch die Empfänger Ihrer Daten festhalten. Dieses Feld gab es bisher nicht, und schlimmer: Die Befund-Spalte hat das nicht bemängelt. Ein Verzeichnis konnte dadurch „ohne Befunde“ dastehen und trotzdem eine Pflichtangabe vermissen lassen – eine Sicherheit, die eine Tabelle nicht vorgetäuscht hätte. Wir haben das behoben und bitten dafür um Entschuldigung.
NeuEmpfänger und Drittland (Art. 30 Abs. 1 lit. d/e). Zu jedem Verfahren halten Sie jetzt fest, wer die Daten bekommt – als Kategorie, wie das Gesetz es verlangt („Steuerberater“), den konkreten Namen dürfen Sie ergänzen. Dazu die Rolle, denn sie entscheidet über die Pflichten: Ein Auftragsverarbeiter (Art. 28) handelt weisungsgebunden, ein eigenverantwortlicher Dritter braucht eine eigene Rechtsgrundlage – und eine Schwesterfirma ist datenschutzrechtlich ebenfalls ein Dritter. Auch „Wir geben nichts weiter“ ist eine Angabe und will erfasst sein; ein leeres Feld ist dagegen keine.
NeuWarnung bei Übermittlungen ins Ausland. Sitzt ein Empfänger außerhalb der EU und des EWR, verlangt die Verordnung eine Garantie – Angemessenheitsbeschluss, Standardvertragsklauseln, verbindliche interne Vorschriften oder eine Ausnahme im Einzelfall. Fehlt sie, weist Ordivis Platform das als Befund aus. Für die Vereinigten Staaten reicht der Verweis auf den Angemessenheitsbeschluss allein nicht: Er gilt nicht dem Land, sondern nur zertifizierten Empfängern – Ordivis Platform fragt deshalb nach dem Nachweis.
VerbessertOrdivis Platform widerspricht Ihrem Datenschutzbeauftragten nicht. Ob ein Land einen Angemessenheitsbeschluss hat, entscheidet die EU-Kommission – und sie hebt Beschlüsse auch wieder auf. Eine im Programm hinterlegte Länderliste wäre ab dem Tag der Auslieferung möglicherweise veraltet, und eine veraltete Liste, die stillschweigend „zulässig“ sagt, wäre gefährlicher als gar keine. Automatisch entscheiden wir deshalb nur, ob ein Land zur EU/zum EWR gehört. Tragen Sie einen Beschluss für ein Land ein, das unser Stand nicht kennt, erhalten Sie einen Hinweis mit Datum – keinen Widerspruch. Die Entscheidung bleibt bei Ihnen.
VerbessertMuster-Verzeichnisse in den Demo-Mandanten. Wer Ordivis Platform vorführt oder ausprobiert, findet im Datenschutz-Modul jetzt ausgearbeitete Beispiele statt einer leeren Liste – Entgeltabrechnung, Bewerbermanagement, Videoüberwachung, Melderegister, Kita-Platzvergabe und weitere, passend zum jeweiligen Zielgruppenprofil. Bewusst dabei: Verfahren mit offenen Befunden, damit sichtbar wird, wie das Modul Lücken meldet.
2026.07.17.093317.07.2026
NeuDatenschutz: Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (Art. 30 DSGVO). Wer personenbezogene Daten verarbeitet, muss darüber ein Verzeichnis führen – die Aufsichtsbehörde kann es jederzeit anfordern. Ordivis Platform führt es jetzt im Produkt, statt in einer Tabelle: mit Zweck, Rechtsgrundlage nach Art. 6, Betroffenen- und Datenkategorien sowie Aufbewahrungsfristen. Jede Änderung ist feldgenau nachweisbar – wer, wann, welches Feld, von welchem Wert auf welchen. Der Nachweis überlebt sogar das Löschen des Verfahrens: Wer eine Verarbeitung entfernt, tilgt damit nicht den Beleg, dass es sie gab. Freigeben darf nur, wer das eigene Recht dafür hat – wer erfasst, gibt nicht selbst frei.
NeuUnvollständige Verfahren werden angezeigt, statt in der Prüfung aufzufallen. Die Übersicht zeigt je Verfahren, was ihm zu Art. 30 fehlt: keine Rechtsgrundlage, keine Kategorien, keine Aufbewahrungsfrist – und berechtigtes Interesse ohne die dafür nötige Interessenabwägung. Ein Filter macht daraus die Arbeitsliste des Datenschutzbeauftragten. Die besonderen Kategorien nach Art. 9 (Gesundheit, Religion, Gewerkschaft, Biometrie …) und die strafrechtlichen Daten nach Art. 10 sind als gesetzlicher Katalog mitgeliefert – sie sind Gesetzestext, keine Konfiguration.
NeuMeldewesen für Datenschutzverletzungen (Art. 33/34). Die Liste zeigt als Erstes die Restzeit – denn Art. 33 gibt Ihnen 72 Stunden, und die laufen ab dem Bekanntwerden, nicht ab dem Vorfall. Beide Zeitpunkte werden getrennt erfasst. „Nicht meldepflichtig“ verlangt eine Begründung (Art. 33 Abs. 5), und ein Vorgang lässt sich nicht abschließen, solange eine Pflicht offen ist: meldepflichtig und nicht gemeldet, oder hohes Risiko ohne Benachrichtigung der Betroffenen.
NeuBehördenkonformer Export auf Knopfdruck. Das Verzeichnis lässt sich als PDF, CSV oder JSON ausgeben (Art. 30 Abs. 4). Der Export weist die Lücken mit aus statt sie zu verschweigen – die Behörde findet sie ohnehin, nur später und schlechter erklärt.
NeuFachbereiche melden ihre Verarbeitungen selbst. Ein Datenschutzbeauftragter kann nicht alle Verarbeitungen eines Hauses allein kennen. Im Portal führt ein Assistent die Fachbereiche in fünf Schritten durch die Meldung – in Alltagssprache, ohne Datenschutz-Vorwissen („Wessen Daten verarbeiten Sie?“ statt „Betroffenenkategorien“). Die Meldung geht als Entwurf zur Prüfung an den Datenschutzbeauftragten.
VerbessertNavigationsbereiche klappen zu, sobald ein anderer geöffnet wird. Im Client blieben alle Bereiche gleichzeitig offen und die Seitenleiste wurde unübersichtlich. Sie verhält sich jetzt wie im Portal: Ein Bereich ist offen, die übrigen schließen sich.
VerbessertInterner Nachrichtenbus ausgetauscht. Für Sie unsichtbar, aber wichtig: Die bisher genutzte Bibliothek erhält ab Ende 2026 keine Sicherheitspatches mehr. Sie ist gegen eine gepflegte Alternative ersetzt – rechtzeitig und ohne Änderung an Ihren Daten oder Abläufen.
2026.07.16.173116.07.2026
NeuZwei-Faktor-Anmeldung selbst einrichten. Bisher ließ sich die Zwei-Faktor-Anmeldung (MFA) für das eigene Konto gar nicht einschalten – es gab schlicht keinen Weg dorthin. Jetzt richten Sie sie selbst ein: im Konto-Menü oben rechts unter Zwei-Faktor-Authentifizierung. Der Dialog zeigt einen QR-Code für Ihre Authenticator-App und daneben das Geheimnis im Klartext – wer nicht scannen kann oder will, tippt es ein. Erst der bestätigte Code aus der App schaltet den zweiten Faktor scharf; ein abgebrochener Versuch lässt Ihr Konto unverändert und sperrt Sie nicht aus. Über dasselbe Menü schalten Sie ihn auch wieder ab (weiterhin nur mit Kennwort oder gültigem Code).
BehobenPlattform-Überwachung zeigte gar nichts mehr. Das Dashboard blieb leer und meldete einen internen Fehler. Ursache: Zur Ermittlung der Datenbankgröße wurde jede Datenbank des Servers vermessen – auch fremde. Auf Servern mit vielen Datenbanken dauerte das zu lange, lief in eine Zeitüberschreitung und riss dabei alle übrigen Kennzahlen mit, obwohl diese längst vorlagen. Jetzt wird nur noch gemessen, was zu Ordivis Platform gehört, das Ergebnis für einige Minuten vorgehalten – und wenn eine einzelne Kennzahl nicht zu ermitteln ist, zeigt das Dashboard dafür einen Strich und liefert den Rest weiter, statt leer zu bleiben.
VerbessertDatenbank wird bei der Installation eingestellt. Bringt der Installer PostgreSQL selbst mit, richtet er den Server jetzt gleich für den Betrieb ein, statt ihn auf den Auslieferungswerten zu belassen. Die Werte werden aus der Zielmaschine berechnet – Arbeitsspeicher, Prozessorkerne, freier Plattenplatz –, sodass ein großer Server und eine kleine VM jeweils passende Einstellungen erhalten. Bringen Sie Ihre eigene PostgreSQL-Instanz mit oder nutzen Sie eine externe Datenbank, bleibt deren Konfiguration unangetastet.
BehobenAufräumen alter Update-Stände ließ leere Ordner zurück. Beim Entfernen abgelöster Update-Stände wurden zwar die Dateien gelöscht, die leeren Ordner blieben aber auf dem Server liegen und sammelten sich an. Sie werden jetzt mit abgeräumt.
2026.07.16.122616.07.2026
BehobenUpdates: Dienste wurden beim Austausch nicht zuverlässig abgewartet. Windows meldet einen Dienst, der gerade herunterfährt, als „wird beendet“ – das galt bisher als „gestoppt“. Der Dateiaustausch konnte dadurch beginnen, während der Dienst seine Dateien noch geöffnet hielt; das Update schlug fehl und wurde zurückgerollt. Jetzt wird auf den tatsächlichen Stopp gewartet, ein Dienst nur dann gezielt beendet, wenn er nicht von selbst stoppt, und in jedem Fall das echte Prozessende abgewartet, bevor Dateien angefasst werden. Produkt-Updates laufen dadurch spürbar zuverlässiger durch.
VerbessertEinheitliches Symbol in Taskleiste und Task-Manager. Bisher trugen nur der Client und einzelne Werkzeuge das Ordivis-Symbol – API, Portal, Aktualisierungsdienst und das Fortschrittsfenster für Updates erschienen mit dem allgemeinen Windows-Platzhalter. Alle mitgelieferten Programme zeigen jetzt durchgängig das Ordivis-Symbol, auch in der Titelleiste des Update-Fensters.
2026.07.16.101116.07.2026
BehobenSicherheit: Zwei-Faktor-Anmeldung ließ sich zu leicht abschalten. Wer die Zwei-Faktor-Anmeldung (MFA) aktiviert hatte, konnte sie bisher allein mit einer bestehenden Sitzung wieder entfernen. Das Abschalten verlangt jetzt eine erneute Bestätigung – das aktuelle Kennwort oder einen gültigen Code aus der Authenticator-App. Damit kann eine übernommene Sitzung den zweiten Faktor nicht mehr unbemerkt aushebeln.
NeuIT-Notfallhandbuch auf Knopfdruck. Aus den bereits gepflegten Notfallvorsorge-Daten eines Verbunds entsteht jetzt ein vollständiges, versioniertes IT-Notfallhandbuch nach BSI 200-4: Notfallorganisation (Krisenstab/Notfallstab mit Besetzung und Vertretung), Alarmierungs- und Eskalationskette, Sofortmaßnahmen, Kommunikationsplan, Kontaktverzeichnis und mitgeltende Notfalldokumente. Entscheidend: nichts wird kopiert – die Kapitel verweisen auf ihre Quelle und zeigen bei jedem Abruf den aktuellen Stand. Wer eine Rufnummer in der Alarmierungsliste ändert, hat sie sofort im Handbuch, ohne es neu zu erzeugen. Keine doppelte Pflege, keine veralteten Notfallkontakte.
NeuBetriebs- und Notfallhandbücher als versionierte Dokumente. Handbücher lassen sich in Entwurf und freigegebenen Stand führen: Ein freigegebenes Handbuch ist gegen Änderungen geschützt, für eine Überarbeitung entsteht automatisch eine neue Version. Grundlage für Prüfungen und Audits (BSI/ISO), bei denen der freigegebene Stand nachweisbar sein muss.
NeuHilfe direkt in der Anwendung. Das Handbuch ist jetzt ohne Internetverbindung direkt im Client verfügbar – gebaut aus denselben Quellen wie die gedruckten Handbücher, also immer auf demselben Stand wie das Produkt.
NeuPlattform-Überwachung für Betreiber. Ein neues Dashboard zeigt den Zustand der Plattform auf einen Blick: Datenbank-Kennzahlen (Verbindungen, Cache-Trefferquote, lange Abfragen, Größe), aktive Sitzungen und Anmeldungen sowie je Mandant Datenbankgröße und Sitzungen. Aktualisiert sich automatisch.
NeuSicherheitsereignisse im Windows-Ereignisprotokoll. Ordivis Platform schreibt sicherheitsrelevante Vorgänge (Anmeldungen, fehlgeschlagene Anmeldungen, Kennwort- und Rechteänderungen, Dienst-, Update- und Lizenzereignisse) zusätzlich in das Windows-Ereignisprotokoll unter einer eigenen Quelle „Ordivis Platform“. Damit lassen sie sich ohne Zusatzaufwand an ein vorhandenes SIEM anbinden; welche Ereignisse geschrieben werden, ist konfigurierbar. Das bisherige Protokoll in der Anwendung bleibt unverändert bestehen.
VerbessertMelder eines Tickets korrigierbar. Der meldende Kontakt lässt sich nachträglich setzen oder ändern, wenn er zunächst nicht bekannt war. Bei Tickets aus E-Mails wird zudem die Antwort-Adresse ausgewertet, sodass der tatsächliche Kunde als Melder erkannt wird und nicht das weiterleitende Postfach.
2026.07.15.225615.07.2026
NeuSichtbares Fortschrittsfenster für Produkt-Updates: Ein manuell ausgelöstes Update zeigt seinen Verlauf jetzt in einem eigenen Fenster – mit Phasen (Sicherung, Herunterladen, Installieren, Neustart & Prüfung, Abschluss), Fortschrittsbalken und Live-Protokoll – und meldet, wann die Dienste wieder verfügbar sind. Der Fortschritt bleibt sichtbar, auch während die Anwendung selbst ausgetauscht und neu gestartet wird; nach erfolgreichem Update kommt der Client automatisch wieder hoch.
BehobenDer Client wurde nach einem Update in bestimmten Konstellationen unsichtbar im Hintergrund neu gestartet — er kommt jetzt zuverlässig sichtbar wieder hoch. Zusätzlich zeigt die Einstellungsseite das Ergebnis des letzten Updates wieder korrekt an.
2026.07.15.211915.07.2026
NeuZwei-Rollen-Lizenzmodell (Admins & Service-Desk-Agenten): Benannte Nutzer werden jetzt in zwei Rollen lizenziert. Eine Administrator-Lizenz umfasst den vollen Funktionsumfang inklusive Service Desk; eine – neue – Service-Desk-Agent-Lizenz berechtigt ausschließlich zur Ticket-/Service-Desk-Bearbeitung und gewährt keinen Administrations-Zugang. Beide Rollen werden getrennt gegen die Lizenz geprüft (mit klarer Meldung beim Erreichen des jeweiligen Kontingents); Endanwender im Self-Service-Portal bleiben unbegrenzt und kostenfrei. Bestehende Lizenzen bleiben unverändert gültig — eine gesonderte Agenten-Begrenzung greift erst mit einer neu ausgestellten Lizenz.
2026.07.15.173815.07.2026
VerbessertRobustere Produkt-Updates: Ein Update wird jetzt vollständig von einem eigenständigen Updater ausgeführt, statt teilweise vom laufenden Anwendungsserver selbst. Der Updater stoppt bei Bedarf Anwendungsserver- und Portal-Dienst, tauscht die Dateien mit automatischer Rücksicherung (Rollback), prüft nach dem Neustart jeden Dienst auf einwandfreie Funktion und startet den Client zuletzt wieder. Das verhindert unvollständige Teil-Updates (bei denen z. B. nur das Portal, nicht aber der Anwendungsserver aktualisiert wurde) und zeigt in den Einstellungen das geprüfte Ergebnis je Komponente an.
2026.07.15.164415.07.2026
BehobenAktualisierung ließ den Anwendungsserver nicht mehr starten: In 2026.07.15.1549 enthielt eine Datenbank-Migration versehentlich Schema-Änderungen eines anderen Moduls; auf bestehenden Installationen brach der Start des Anwendungsservers nach dem Einspielen ab. Dieser Build korrigiert die Migration und enthält denselben Funktionsumfang wie 2026.07.15.1549 (Checklisten-Engine sowie die Behebung doppelt angezeigter Benachrichtigungen).
2026.07.15.154915.07.2026
NeuChecklisten-Engine: Wiederverwendbare Checklisten-Vorlagen (Abschnitte, Pflicht-/Optional-Punkte, Zuständigkeiten) lassen sich im Client zusammenstellen, aktiv schalten und Schritt für Schritt abarbeiten — mit revisionssicherem Protokoll (wer, wann, Notiz) und Abschluss per Unterschrift. Zugewiesene Checklisten können im Self-Service-Portal erledigt werden; jeder Durchlauf ist als PDF-Nachweis exportierbar. Typische Szenarien (On-/Offboarding, Server-Inbetriebnahme, Wiederanlauf, Change, Notfall) sind als anpassbare Vorlagen vorbereitet und werden bei Krisen-Aktivierung bzw. Change-Freigabe automatisch ausgelöst.
BehobenBenachrichtigungen wurden doppelt angezeigt: Meldungen, die zusätzlich per E-Mail zugestellt werden (etwa „Update verfügbar"), erschienen in der Benachrichtigungs-Glocke zweimal. Die Glocke zeigt jede Meldung jetzt nur noch einmal.
2026.07.15.124715.07.2026
VerbessertWartungs-Build ohne funktionale Änderungen: Interne Aktualisierung; die überarbeitete Update-Neustart-Logik aus 2026.07.15.1130/.1217 (ein einzelner Client-Neustart erst nach wieder erreichbarer API) bleibt unverändert und wird mit diesem Update im laufenden Betrieb bestätigt.
2026.07.15.121715.07.2026
BehobenAutomatisches Update öffnet keinen geschlossenen Client mehr: Mit der Neustart-Korrektur aus 2026.07.15.1130 hätte ein im Hintergrund laufendes automatisches Update einen zuvor bewusst geschlossenen Client wieder geöffnet. Der Client wird nach einem Update jetzt nur dann neu gestartet, wenn er beim Start des Updates auch lief.
2026.07.15.113015.07.2026
BehobenClient startet nach einem Update nur noch einmal neu: Nach einem Update über den Client startete das Programm bisher zweimal neu — zuerst sofort auf dem bisherigen Stand, dann ein bis zwei Minuten später unangekündigt ein zweites Mal auf dem neuen Stand. Ursache waren zwei voneinander unabhängige Neustart-Wege. Der Client startet jetzt genau einmal neu, und zwar erst, nachdem der Anwendungsserver (API) aktualisiert und als Dienst wieder erreichbar ist; das Update-Fenster weist darauf hin.
VerbessertHinweis zu diesem Update: Die Korrektur greift technisch bedingt erst ab dem nächsten Update — dieses hier wird noch vom bisherigen Stand eingespielt und kann daher ein letztes Mal doppelt neu starten. Ab dem folgenden Update startet der Client wie beschrieben nur noch einmal.
2026.07.15.100615.07.2026
SicherheitMandantentrennung gehärtet: Der aktive Mandant wird jetzt ausschließlich aus dem signierten Anmelde-Token abgeleitet; ein zuvor zusätzlich ausgewerteter Kopfzeilenwert entfällt. Der Wechsel zwischen Mandanten läuft geprüft über die Anmeldung. Damit kann kein angemeldeter Benutzer mehr durch Setzen eines Kopfzeilenwerts auf Daten eines fremden Mandanten zugreifen.
SicherheitRechtevergabe kann die eigenen Rechte nicht mehr übersteigen: Eine Rolle oder ein Einzelrecht lässt sich nur noch zuweisen, wenn der Bearbeiter dieses Recht selbst besitzt — niemand kann sich also über die Rollenverwaltung höhere Rechte verschaffen. Rollen anderer Mandanten sind nicht mehr auflistbar; die vordefinierten System-Rollen bleiben sichtbar.
SicherheitAnmeldung verrät keine gültigen Kontennamen mehr: Ein unbekannter Anmeldename wird jetzt ebenso lange geprüft wie ein bekannter mit falschem Kennwort. So lässt sich nicht mehr an der Antwortzeit ablesen, welche Konten existieren.
SicherheitZusätzliche, standardmäßig geschlossene Mandantenfilter: In weiteren Modulen (E-Mail/Benachrichtigungen, Workflow, Änderungsprotokoll, Notfallplanung) sind die Mandantenfilter jetzt „fail-closed“ — selbst wenn eine künftige Abfrage den Filter vergäße, bleiben Daten fremder Mandanten unsichtbar. Hintergrundprozesse wie der E-Mail-Versand arbeiten unverändert weiter.
BehobenFehlerseiten geben keine internen Details mehr preis: Bei einem unerwarteten Serverfehler erscheint nur noch eine allgemeine Meldung mit Korrelations-ID; die technischen Einzelheiten stehen ausschließlich im Server-Protokoll. Zusätzlich bindet die Update-Prüfung das Manifest strenger an die angeforderte Version.
2026.07.14.232814.07.2026
NeuJede Komponente schreibt ihr eigenes Protokoll: Anwendungsserver, Portal und Client führen ab sofort je eine eigene Protokolldatei — benannt nach ihrer Quelle (api-JJJJMMTT.log, portal-…, client-…). Die Dateien rollieren automatisch (täglich und bei Überschreiten der Größe) und werden nach der eingestellten Aufbewahrungsdauer selbsttätig gelöscht; sie können die Festplatte also nicht unbemerkt füllen. Einstellbar über appsettings.json: an/aus, Stufe (Debug, Information, Warnung, Fehler), Zielordner und Aufbewahrung. Bisher schrieb der Anwendungsserver sein Protokoll ausschließlich auf die Konsole — als Windows-Dienst also ins Leere.
BehobenAbsturzprotokoll des Clients ging verloren: Es wurde nach C:\ProgramData geschrieben, wo der angemeldete Benutzer je nach Installation gar kein Schreibrecht hat — der Versuch schlug still fehl, und ausgerechnet der Absturzbericht fehlte. Auf einem Terminalserver schrieben zudem alle Benutzer in dieselbe Datei. Das Protokoll liegt jetzt im Benutzerprofil.
VerbessertUpdate-Fehlermeldungen sagen, was wirklich schiefging: Bisher meldete der Client bei jedem Abbruch „kein gültig signiertes Manifest“ — auch dann, wenn das Manifest einwandfrei war und in Wahrheit Dateien auf dem Update-Server fehlten. Eine Meldung, die etwas anderes behauptet als der Fehler ist, führt die Fehlersuche in die Irre. Jeder Abbruch nennt jetzt seinen tatsächlichen Grund.
2026.07.14.213414.07.2026
NeuUpdate-Protokoll kopieren: Schlägt ein Update fehl, genügt jetzt ein Klick auf den Protokollbereich im Update-Fenster — der gesamte Text liegt damit in der Zwischenablage und lässt sich in ein Ticket oder eine E-Mail einfügen. Bisher musste er abgetippt oder abfotografiert werden. Das funktioniert bei fehlgeschlagenen wie bei erfolgreichen Läufen.
SicherheitBibliothek für Anmelde-Token aktualisiert: Der Baustein, der die Anmelde-Token prüft (Microsoft.IdentityModel), lag 19 Nebenversionen zurück und ist jetzt auf dem aktuellen Stand.
VerbessertOrdivis Platform übermittelt keine Fehlerberichte, Absturzdaten oder Systemmeldungen an den Hersteller — weder selbsttätig noch auf Knopfdruck. Was Ihr Haus verlässt, entscheiden ausschließlich Sie, indem Sie das Protokoll kopieren und selbst versenden. Das Administrationshandbuch hält das ausdrücklich fest.
2026.07.14.184514.07.2026
SicherheitBenutzerverwaltung abgesichert: Benutzer anlegen, Rollen zuweisen, Kennwörter und MFA zurücksetzen sowie Sitzungen sperren waren nur durch die Anmeldung geschützt — jeder angemeldete Benutzer konnte sich damit selbst die Rolle „Systemadministrator“ zuweisen. Diese Aufrufe verlangen jetzt die Rechte „Benutzer verwalten“ bzw. „Rollen verwalten“.
SicherheitAnhänge: Wer einen Anhang lesen oder löschen darf, richtet sich jetzt nach dem Vorgang, an dem er hängt — nicht mehr nach einer allgemeinen Modul-Berechtigung. Zuvor ließen sich Anhänge fremder Tickets abrufen und löschen, einschließlich interner, für den Melder nicht sichtbarer Dateien. Umgekehrt kommen Service-Desk-Agenten nun an die Anhänge ihrer eigenen Tickets heran, was bisher nicht möglich war.
SicherheitSchreibrechte durchgesetzt: Änderungsanträge (CAB), Prozessfreigaben, SLA-Profile, Routing- und Automatisierungsregeln, Genehmigungsstufen, Support-Gruppen, Wartungsfenster und Textbausteine ließen sich mit einem reinen Leserecht ändern. Alle ändernden Aufrufe verlangen jetzt ein passendes Schreibrecht.
SicherheitFunktionstrennung: Ein Änderungsantrag kann nicht mehr vom Antragsteller selbst freigegeben werden (Ausnahme: Notfall-Changes). Für Wissensartikel und Prozessdefinitionen galt das Vier-Augen-Prinzip bereits.
SicherheitIdentität aus der Anmeldung: Mandant und handelnde Person werden ausschließlich aus der Anmeldung übernommen. Zuvor konnten einzelne Aufrufe beides selbst mitgeben — dadurch ließ sich etwa die Entscheidung einer Zugriffsüberprüfung einer anderen Person zuschreiben.
SicherheitSignaturschlüssel wird geprüft: Der Dienst startet nicht mehr mit dem ausgelieferten Platzhalter-Schlüssel für Anmelde-Token. Bei Installationen über das Setup ist nichts zu tun — dort wird automatisch ein individueller Schlüssel erzeugt (Betriebshandbuch 3.1).
SicherheitTermin- und Bewertungslinks: Zusagen und Zufriedenheitsbewertungen aus E-Mails werden erst nach einer ausdrücklichen Bestätigung im Browser gespeichert. Zuvor genügte das bloße Aufrufen des Links — automatische E-Mail-Prüfdienste konnten dadurch ungewollt zusagen oder bewerten. Die Links sind zudem zeitlich begrenzt.
SicherheitDatei-Anhänge geprüft: Ausführbare Dateien werden abgewiesen, der Inhalt wird gegen die Dateiendung geprüft, und der Dateityp wird serverseitig bestimmt. Zusätzliche Schutz-Header für API und Portal.
NeuNeue Berechtigung „Service-Desk-Konfiguration verwalten“ (Routing, Automatisierung, Genehmigungsstufen, Gruppen, Wartungsfenster, Textbausteine) — für Agenten der Stufe 2 und Administratoren.
NeuNeue Berechtigungen für die Prozessdokumentation: „Prozesse pflegen“ (CMDB-Administrator) und „Prozesse freigeben“ (CIO). Pflege und Freigabe sind bewusst getrennt.
NeuLizenzen lassen sich Geräten oder Benutzern zuweisen; die Zuweisungen fließen in das Compliance-Bild ein und erscheinen in der 360°-Sicht des Assets.
NeuVerträge sind in der Detailansicht vollständig bearbeitbar; bei der Anlage lassen sich Laufzeit, Kündigungsfrist, Jahreskosten und Kostenstelle erfassen. Erst dadurch greifen Kündigungsfristen-Erinnerung, Ablaufwarnung und Kostenauswertung.
BehobenBeim Speichern eines Configuration Items gingen Anschaffungspreis, Anschaffungsdatum, Kostenstelle, Garantiebeginn und Supportvertrag verloren — das machte Abschreibungs- und Kostenauswertung unbrauchbar.
BehobenVerträge und Lizenzen verloren beim Speichern ihre Verknüpfungen (Verantwortlicher, Kostenstelle, Vertragsbezug).
BehobenAblaufwarnungen für Verträge und Garantien sowie die Entscheidung über einen Änderungsantrag erreichten niemanden — die Benachrichtigungen wurden erzeugt, aber nicht zugestellt. Garantie- und Vertragswarnungen erinnern jetzt gestaffelt statt täglich.
BehobenDer Massenimport von CIs und der Etikettendruck forderten Rechte, die es im Katalog nicht gab.
BehobenDie Suche in Verträgen, Lizenzen und Lieferanten unterschied Groß- und Kleinschreibung („microsoft“ fand „Microsoft“ nicht). Gelöschte Verträge blieben in der Liste sichtbar.
BehobenBeträge mit deutschem Komma wurden um den Faktor 100 verfälscht („1234,56“ wurde als 123456 gespeichert).
VerbessertDrei automatische Prüfungen sichern die Zugriffskontrolle dauerhaft ab: kein ändernder Aufruf ohne Schreibrecht, jedes geforderte Recht existiert im Katalog, und Identität und Mandant stammen immer aus der Anmeldung.
2026.07.14.144814.07.2026
BehobenIPAM: Beim Anlegen eines Netzes bzw. Zuweisen einer IP-Adresse werden ungültige Eingaben (kein gültiges CIDR-Netz, keine echte IP-Adresse, Adresse außerhalb des Netzes) jetzt abgewiesen – bisher wurden sie stumm gespeichert und führten zu falscher Auslastung oder „keine freie IP“.
BehobenIPAM: Ein identisches Netz lässt sich im selben Netzbereich (VRF) nicht mehr doppelt anlegen.
BehobenIPAM „Nächste freie IP“: DHCP-Reservierungen und der DHCP-Bereich werden jetzt ausgelassen, sodass keine Adresse aus dem DHCP-Pool vergeben wird.
VerbessertIPAM-Konfliktprüfung: erkennt jetzt echte Doppelbelegungen (dieselbe Adresse an mehreren CIs im selben Netzbereich) sowie Adressen außerhalb ihres Netzes; dieselbe Adresse in getrennten Netzbereichen gilt korrekt nicht mehr als Konflikt.
NeuIPAM-Dashboard: Die neue Kachel „Konflikte“ zeigt die Anzahl erkannter IP-Konflikte auf einen Blick.
VerbessertAussagekräftigere Meldung, wenn eine IP-Adresse bereits vergeben oder reserviert ist.
2026.07.14.135214.07.2026
BehobenMandantenwechsel als Plattform-Administrator: Die Sitzung bleibt jetzt dauerhaft bestehen – bisher konnte der Client nach einiger Zeit „keine Daten / keine Berechtigung“ zeigen, obwohl Rechte und Daten vorhanden waren.
BehobenCMDB-Standort-Baum: Standorte, die einem Land bzw. einer Region untergeordnet sind, werden wieder angezeigt (der Baum blieb sonst leer).
BehobenCMDB-Sammelaktion „Status setzen“: funktioniert wieder; ein unzulässiger Statuswechsel einzelner CIs bricht die gesamte Aktion nicht mehr ab.
VerbessertCI-Ansicht: Für Nicht-Geräte (z. B. Land/Region, Prozesse, Personen) werden keine Geräte-Felder (Seriennummer/Hersteller/Modell) und keine Netzwerk-Schnittstellen mehr angezeigt.
VerbessertNeues-CI-Assistent: Der gewählte Lebenszyklus-Status wird übernommen, der Name wird nur noch einmal abgefragt, und die Schaltflächen sind bereinigt.
NeuNetzwerk-Schnittstellen eines CI erhalten eine Geschwindigkeit mit Einheit (Kbit/s, Mbit/s, Gbit/s, Tbit/s).
NeuIPAM: Ein neu angelegtes Subnetz erscheint zusätzlich als CI und lässt sich so als Ganzes mit Standort, Router oder Firewall verknüpfen.
BehobenIPAM: Die DHCP-Kennzeichnung einer einzelnen IP lässt sich wieder aufheben; „CI aus IP anlegen“ erzeugt jetzt auch die zugehörige Schnittstelle und weist die IP daran zu.
VerbessertIPAM-Dashboard zeigt die Auslastung je Netz; die Auslastungs-Kennzeichnung in der Prefix-Liste ist besser lesbar.
VerbessertSelf-Service-Portal: Das Navigationsmenü klappt Hauptkategorien automatisch zu, wenn eine andere geöffnet wird.
VerbessertNach einem Update wird der Client erst dann neu gestartet, wenn die API wieder erreichbar ist (verhindert leere Ansichten direkt nach dem Update).
2026.07.14.115114.07.2026
NeuAutomatik-Regelwerk im Service Desk: konfigurierbare Regeln heben beim Anlegen automatisch die Priorität an, setzen die zuständige Gruppe/den Bearbeiter oder fügen Mitleser (CC) hinzu – z. B. anhand Kategorie, Betreff oder Absender-Domäne.
NeuWeitere Beteiligte (Watcher/CC) an Tickets: interne Kolleginnen und externe Adressen werden bei kundengerichteten Aktivitäten mitbenachrichtigt.Nachtrag: Benachrichtigt wurde damals niemand. Eingetragene Beteiligte wurden nicht einmal gespeichert — nach dem nächsten Öffnen war die Liste leer. Behoben in zwei Schritten: 2026.07.22.0844 (Beteiligte werden geführt, Interne erhalten eine Meldung in der Anwendung) und 2026.07.30.1933 (E-Mail auch an interne Beteiligte).
NeuErfüllungsaufgaben/Checklisten je Service-Request – ein Vorgang lässt sich erst abschließen, wenn alle Aufgaben erledigt sind.
NeuÖffentliche Verwaltung: Aktenzeichen/Geschäftszeichen und gesetzliche Fristen (getrennt vom SLA überwacht), Kennzeichnung des Eingangskanals (u. a. De-Mail/beBPo) sowie Verweis auf die führende eAkte.
NeuLieferanten-SLA (Underpinning Contracts) am Ticket mit eigener Fristüberwachung – auch während der Vorgang auf den Dienstleister wartet.
NeuTelefonie: Anrufe (ein-/ausgehend, Dauer, Notiz) lassen sich direkt am Ticket protokollieren.
VerbessertAutomatischer Zufriedenheits-Versand (CSAT): nach dem Schließen erhält der Melder eine Ein-Klick-Umfrage per E-Mail.
VerbessertGenauere Kennzahlen: exakte Lösungs- und Schließzeitpunkte je Vorgang sowie eine tägliche Trend-Historie (SLA-Einhaltung, Durchsatz, Backlog, CSAT) für Trend-Diagramme.
VerbessertFeingranulare Berechtigungen je Ticket-Aktion (u. a. Zuweisen, Freigeben, Kategorien verwalten).
VerbessertRuhigere Wartungsfenster: während eines geplanten Wartungsfensters werden auch automatische Erinnerungen für betroffene Vorgänge unterdrückt.
2026.07.14.092414.07.2026
VerbessertSchnellere Updates: Update-Downloads laufen jetzt parallel und mit Transportkompression – spürbar kürzere Update-Zeiten, besonders bei vielen Dateien. Sicherheit und Integrität bleiben unverändert (signiertes Manifest, Prüfsumme je Datei).
2026.07.14.084714.07.2026
NeuÜber 35 neue CI-Typen: Endgeräte (Monitor, Beamer, Scanner, Thin Client, IP-Telefon, USV, Videokonferenz, Backup-System), Enterprise-Objekte (Cloud-Subscription, Cloud-VM, SaaS-Dienst, Cluster, Kubernetes, Container, Load Balancer, Storage-Volume, Fileshare, WAN-Leitung, TK-Anlage) sowie Geschäfts- und Verwaltungsobjekte (Business Service, IT-Service, SLA, OZG-Leistung, Register, eAkte/Aktenplan, Informationsverbund, Rolle, Region, Gebäudetechnik). Die CMDB deckt damit SMB, Mittelstand, Enterprise und öffentliche Verwaltung ab.
VerbessertDer Assistent zum Anlegen von CIs zeigt nur noch die zur Klasse passenden Felder – ein Raum, eine Person oder ein Prozess bekommt z. B. kein Seriennummer-Feld mehr – und bietet einen Zielgruppen-Filter (SMB/KMU/Enterprise/öffentliche Verwaltung).
VerbessertStandort-Hierarchie strenger und konsistenter: Etage, Raum und Rack brauchen einen übergeordneten Container, und unpassende Zuordnungen (etwa eine Etage in einem Raum) werden verhindert.
VerbessertCI-Detailansichten kommen jetzt einheitlich aus dem Klassenschema – keine abweichenden oder dauerhaft leeren Felder mehr.
BehobenDer Klassen-Auswahlkatalog im Client entspricht wieder exakt dem Server: Standort- und Governance-Klassen sind anlegbar, abstrakte Sammelklassen nicht mehr fälschlich wählbar.
2026.07.13.220213.07.2026
VerbessertPortal-Navigation neu gegliedert: „Meine Vorgänge“ enthält nur noch die eigentlichen Aktionen; persönliche Punkte (Meine Geräte, Awareness, Datenschutz) stehen unter „Mein Arbeitsplatz“, Wissensartikel und bekannte Fehler unter „Wissen & Hilfe“.
VerbessertAuswertungen (Dashboards/Berichte) und Daten-Fachsichten (CMDB, Topologie, Change-Kalender, Verträge, Netz) sind nun getrennt; alle Compliance-Themen (ISMS, Notfall/BCM, Notfallwiederherstellung, Audit) sind unter „Compliance & Sicherheit“ zusammengefasst.
VerbessertEinstellungen (Konto, Benachrichtigungen, Vertretung) liegen jetzt gebündelt beieinander.
NeuBenachrichtigungs-Glocke mit Zähler ungelesener Meldungen oben rechts.
2026.07.13.212713.07.2026
NeuZufriedenheitsbewertung (CSAT): Melder bewerten ein gelöstes Ticket direkt im Portal mit Sternen und optionalem Kommentar.
NeuTermine im Ticket: vom Service-Desk vorgeschlagene Termine lassen sich im Portal zu- oder absagen und als Kalendereinladung (.ics) herunterladen.
Neu„Meine Geräte“: Endanwender sehen die ihnen zugewiesenen Geräte (inkl. Seriennummer/Garantie) und können einen Defekt direkt als Störung melden.
NeuDatenschutz-Self-Service: Anträge auf Auskunft, Berichtigung oder Löschung der eigenen Daten (DSGVO Art. 15–17) werden an den Datenschutzbeauftragten geleitet.
NeuChange-Kalender: read-only Übersicht geplanter Changes und Wartungsfenster.
NeuWissens-Feedback: „War dieser Artikel hilfreich?“ mit optionalem Kommentar direkt am Artikel.
NeuBenachrichtigungs-Einstellungen: Nutzer legen je Ereignis selbst fest, ob sie im Portal und/oder per E-Mail informiert werden.
NeuAwareness & Bestätigungen: zugewiesene Richtlinien und ISMS-Maßnahmen im Portal lesen und bestätigen.
NeuGenehmigungs-Vertretung: Freigaben für eine Abwesenheit an eine Vertretung delegieren.
VerbessertDas Portal ist jetzt als App installierbar (PWA) und hält Notfalldokumente auch offline vor.
2026.07.13.162913.07.2026
NeuDokument-Branding: In den Einstellungen (Darstellung › Branding) lassen sich pro Mandant ein Firmenname und ein Logo hinterlegen. Beide erscheinen als Kopf auf allen generierten Dokumenten und PDFs – Report-Exporte sowie ISMS-/BCM-Berichte (Risikoregister, Schutzbedarf, Erklärung zur Anwendbarkeit, Notfallplan u. a.). In der Fußzeile stehen weiterhin die Ordivis-Kennzeichnung („Erstellt durch Ordivis Platform“) und die Seitenzahl.
VerbessertMandanten-Verwaltung übersichtlicher: Mandanten- und Gesundheitsliste als klare, scrollbare Tabellen mit Spaltenüberschriften und Klartext-Status (z. B. „Erreichbar“ statt „True“).
VerbessertUpdate-Einstellungen: Es scrollt jetzt nur das Änderungsprotokoll, während Version, Status und Optionen dauerhaft sichtbar bleiben.
BehobenUpdate-Hinweise konnten unter Umständen doppelt erscheinen. Die Benachrichtigung über eine neue Version erfolgt jetzt zuverlässig genau einmal.
2026.07.13.151213.07.2026
NeuMandanten-Gesundheit (SuperAdmin): Ein neues Dashboard in der Mandanten-Verwaltung zeigt je Mandant den Datenbank-Status, offene Schema-Migrationen und eine etwaige Quarantäne. Schlägt beim Start die Schema-Aktualisierung eines Mandanten fehl, wird nur dieser eine Mandant gesperrt (Quarantäne) – alle übrigen laufen normal weiter. Über „Reparieren“ lässt sich die Migration gezielt wiederholen, ohne Datenverlust.
VerbessertEinstellungen neu strukturiert: Die bisher lange, flache Liste ist in fünf klare Bereiche gegliedert (Plattform, Benutzer & Zugriff, Service Desk, System & Wartung, Darstellung) – mit Symbolen und einem Suchfeld zum schnellen Finden.
Verbessert„Rollen & Berechtigungen“ fasst die Rollenmatrix und die Objekt-Regeln (ABAC) unter einem Punkt mit zwei Reitern zusammen.
VerbessertDer Bereich Authentifizierung wurde von fünf auf drei Reiter verschlankt: AD/LDAP (inkl. Sync-Protokoll), Verzeichnis & Rollenzuordnung sowie MFA.
VerbessertFirmenname und Logo (Branding) sind nun ein eigener Abschnitt, getrennt von den persönlichen Darstellungseinstellungen.
2026.07.13.133113.07.2026
NeuObjekt-Regeln (ABAC): Feingranulare Zugriffssteuerung auf Objektebene. Je Rolle und Berechtigung lassen sich Regeln als Ausdruck definieren (z. B. „nur eigene Objekte“, „Betrag ≤ 500“), die zusätzlich zur groben Berechtigung geprüft werden. Verwaltung im Client unter Einstellungen › Objekt-Regeln, mit geführtem Anlege-Dialog und Live-Prüfung des Ausdrucks.
NeuMandanten-Hierarchie: Mandanten lassen sich einem übergeordneten Mandanten (Holding/Dachfirma) zuordnen – mit Schutz vor Zyklen. Eine Roll-up-Übersicht aggregiert Kennzahlen über den gesamten Teilbaum.
VerbessertSicheres Löschen eines Mandanten: Vor dem endgültigen Löschen wird automatisch ein DSGVO-Export der Mandanten-Datenbank erstellt und aufbewahrt; zusätzlich entsteht ein revisionssicherer Audit-Eintrag. Schlägt der Export fehl, wird nicht gelöscht.
VerbessertMandantenübergreifende Freigaben (Holding/MSP): Mandanten mit aktivem Cross-Tenant-Zugriff erscheinen jetzt in der Mandantenauswahl des begünstigten Benutzers.
VerbessertHintergrund-Verarbeitung durchgängig mandantenbewusst: E-Mail-Abruf, -Versand und Ereignis-Verarbeitung laufen je Mandant gegen dessen eigene Datenbank.
VerbessertBetrieb: Der Release-Vorgang zeigt ein Fortschrittsfenster mit Phasen und prüft nach der Übertragung automatisch die Vollständigkeit aller Dateien (Größe) samt Hash-Stichprobe gegen Übertragungsfehler.
2026.07.13.110613.07.2026
NeuFarbschemata: Jeder Benutzer kann zwischen sechs abgestimmten Schemata wählen – Blau, Türkis, Indigo, Neutral, Warm und Hoher Kontrast – je in einer hellen und einer dunklen Variante. Die Umschaltung wirkt sofort (Live-Vorschau) und wird geräteübergreifend gespeichert. Im Client unter Einstellungen › Darstellung, im Portal über das Paletten-Menü in der Kopfleiste.
NeuBarrierefreiheit: Neue persönliche Optionen für hohen Kontrast (übernimmt auch den Windows-Hochkontrastmodus), einstellbare Schriftgröße (80–150 %), reduzierte Bewegung und einen dauerhaft sichtbaren Tastaturfokus.
VerbessertSymbol-Schaltflächen ohne sichtbaren Text tragen jetzt einen Namen für Screenreader – die Anwendung ist damit deutlich besser mit Hilfstechnologien bedienbar.
VerbessertAlle Farbkombinationen wurden gegen den Kontraststandard WCAG 2.1 AA geprüft und abgesichert; dabei wurden zwei bestehende Kontrastschwächen im Standard-Blau behoben.
2026.07.13.081913.07.2026
NeuModulverwaltung: Der SuperAdmin kann in den Einstellungen unter „Module“ einzelne Funktionsmodule (Service Desk, Wissensdatenbank, IPAM, Discovery, Verträge & Assets, BCM, Wiederanlaufplanung, ISMS, Workflow) systemweit oder abweichend pro Mandant ein- und ausschalten. Deaktivierte Module verschwinden aus der Navigation von Client und Portal. Pflichtmodule (CMDB, Identität, Audit, Benachrichtigungen, Aktivierung, Lizenzierung, Berichte) bleiben immer aktiv.
VerbessertDas Update-Fenster erscheint jetzt im dunklen Ordivis-Design mit einer eigenen, farblich passenden Titelleiste und dem Produkt-Icon – statt der hellen System-Titelleiste.
BehobenIm Audit-Log wurde der handelnde Benutzer teils als ID-Nummer statt mit Namen angezeigt. Es erscheint jetzt durchgängig der Klarname – auch für ältere Einträge.
VerbessertAlle Registerkarten (Reiter) in der Anwendung haben ein einheitliches Aussehen erhalten – wie in der Prozess-Detailansicht.
KW 28 · 06.07.–12.07.202629 Fassungen
2026.07.12.224312.07.2026
BehobenDer „Update verfügbar"-Hinweis wurde über die Titelleiste gelegt und verdeckte Logo, Schnellaktionen und Suche. Er erscheint jetzt in einer eigenen Leiste unterhalb der Menüleiste und überlagert nichts mehr.
VerbessertDer Hinweis erscheint nur noch einmal (kein Stapeln bei wiederholter Prüfung) und verschwindet zuverlässig, sobald kein Update mehr aussteht.
2026.07.12.215712.07.2026
NeuVersions-Ampel in der Versionsinfo: farbiger Balken + Klartext-Status – grün (aktuell), gelb (Update verfügbar), orange (nahe der Mindestversion, dringend), rot (nicht mehr unterstützt).
VerbessertEinstellungen ▸ Updates prüft jetzt automatisch beim Öffnen und lädt dabei Version, Komponenten und das Änderungsprotokoll gemeinsam – kein Seitenwechsel mehr nötig.
VerbessertDas Änderungsprotokoll bekommt mehr Platz (zwei Drittel der Breite) und ist mit farbigen Kategorie-Marken je Eintrag deutlich leichter lesbar.
2026.07.12.205712.07.2026
NeuRollendes Support-Fenster: version.json trägt eine Mindestversion; der Client zeigt gestuft an, ob die laufende Version unterstützt ist. „Alternd" warnt frühzeitig und planbar, „nicht mehr unterstützt" fordert das Update bestimmt ein – zu Ihrem Vorteil (Sicherheit, Fehlerbehebungen, Funktionen).
SicherheitSicherheitsreleases werden als verpflichtend ausgewiesen und heben die unterstützte Mindestversion sofort an. Die Durchsetzung erzwingt das Update, blockiert aber nie den laufenden Betrieb und ist offline-/air-gapped-sicher.
VerbessertAutomatische, reference-basierte Aufräumlogik des Delta-Stores (behält aktuelle Version, Mindestversion und die neuesten Releases; entfernt verwaiste Blobs). Kunden werden nie ausgesperrt, da Updates immer auf das vollständige neueste Manifest zielen.
2026.07.12.193512.07.2026
NeuManuelles Update als eigene Option: Ein Klick auf „Jetzt manuell aktualisieren" prüft sofort auf eine neue Version und wendet ein gültig signiertes Delta direkt an – unabhängig vom eingestellten Auto-Update-Verhalten.
NeuMehrere Wartungs-Uhrzeiten je Tag: Für die vollautomatische Aktualisierung lassen sich nun beliebig viele Uhrzeiten definieren (z. B. 02:00 und 14:00).
BehobenDie aktuell installierte Version wird im Update-Center wieder korrekt angezeigt (statt „unbekannt").
BehobenDie Komponentenübersicht listet jetzt alle installierten Komponenten (API, Web-Portal, Discovery-Worker, Client) mit ihrer laufenden Version – auch wenn kein Update aussteht – statt nur der API.
VerbessertDas Änderungsprotokoll wird als eigene Spalte neben Version, Auto-Update-Policy und Komponenten dargestellt.
2026.07.12.181812.07.2026
NeuUpdate-Center im Client: Verfügbare Version, betroffene Komponenten (API, Portal, Worker, Client) mit ihrer jeweiligen Version und das aufbereitete Änderungsprotokoll – alles an einer Stelle unter Einstellungen ▸ Updates.
NeuDreistufige Auto-Update-Policy (Aus / Nur benachrichtigen / Vollautomatisch): Bei Vollautomatik spielt der Server das signaturgeprüfte Delta selbsttätig im gewählten Wartungsfenster (Wochentage + Uhrzeit) ein – mit Pre-Update-Backup, Health-Check und automatischem Rollback.
NeuIntegriertes Changelog: Die Website führt neben der Versionsinfo ein fortgeschriebenes Änderungsprotokoll (changelog.json); der Client zeigt es aufbereitet und hebt Einträge neuer als die installierte Version hervor.
VerbessertDer Update-Bereich ersetzt die bisherigen nicht funktionalen Platzhalter (Kanal-Auswahl, Auto-Prüfen-Schalter) durch echte, gespeicherte Einstellungen.
2026.07.12.173012.07.2026
NeuKontrolliertes Delta-Selbst-Update der laufenden Installation live verifiziert: Staging → entkoppelter Bootstrapper → Health-Check → Rollback, ohne manuelles Voll-Setup.
BehobenEigenes Update-Fortschrittsfenster im Ordivis-Design; der STRG+F-Tooltip wird unterdrückt.
SicherheitDer Vault-Schlüssel wird vor der Update-Löschung geschützt; Geheimnisse liegen in der Maschinen-Umgebung statt in Konfigurationsdateien.
2026.07.12.105912.07.2026
NeuISO/IEC 27001:2022 vollständig: Erklärung zur Anwendbarkeit (SoA) über alle 93 Annex-A-Controls mit Ausschluss-Begründungspflicht und versioniertem Export, ISMS-Kontext (Geltungsbereich/interessierte Parteien/Leitlinie) je Verbund und Risikobehandlungsplan mit Annex-A-Control-Verknüpfung.
NeuISMS-Managementsystem (Klauseln 9–10 + 6.2/7.5): messbare Ziele/KPIs, internes Audit mit Findings, Managementbewertung mit Leitungsfreigabe, Nichtkonformitäten mit Korrekturmaßnahme und Wirksamkeitsprüfung sowie Dokumentenlenkung.
NeuZertifizierungs-Readiness: „Stage-1-bereit"-Ampel mit Klausel-Abdeckung und Lückenanzeige; PDF-Berichte für SoA, Risikobehandlungsplan, internes Audit und Managementbewertung.
VerbessertBenachrichtigungen im Client lassen sich jetzt löschen – einzeln oder alle bereits gelesenen, damit die Glockenliste nicht endlos wächst.
BehobenProduktlizenzierung: Der Hardware-Fingerprint ist jetzt reboot-stabil (nur physische Netzwerkkarten) – die fälschliche „Manipulation erkannt"-Sperre nach einem Neustart entfällt; zusätzlich Selbstheilung bei legitimem Hardware-Wechsel.
2026.07.12.040012.07.2026
NeuVollständige CI-Vorlagen je Kategorie: Jede CI-Klasse bringt einen ausgearbeiteten, an Industriestandards (ITIL SACM, ISO 19770/55000, BSI) orientierten Attributsatz mit – u. a. Mobilgerät, Storage, Router, Firewall, Access Point, VLAN, Betriebssystem, Datenbank, Applikation/Fachverfahren, Web-Dienst/API, Rack, Rechenzentrum, Abteilung und Hersteller/Lieferant.
NeuDurchsuchbarer CI-Picker für Verweisfelder (Verantwortliche/r, Hersteller, Standort, zugewiesene Person): Namen eintippen und wählen statt technischer ID – beim Anlegen, in der Detailseite und beim Umklassifizieren.
VerbessertRegisterkarten sind im gesamten Client als zusammengehörige Fläche einheitlich erkennbar (Prozesse, Verträge, Lizenzen, Einstellungen, CI-Klassen, Dashboard).
BehobenSystem-Health: Der E-Mail-Check prüft jetzt das tatsächlich eingerichtete Ausgangs-Postfach statt eines ungenutzten Fallback-Ports – „Degraded" trotz korrekter Mail-Einrichtung entfällt.
2026.07.12.020012.07.2026
NeuProzessmanagement vollständig (GPM/Lean/ISO 9001): Die Prozess-Detailseite ist in drei Registerkarten gegliedert – Steckbrief, Prozessmodell (BPMN) und Dokumente.
NeuEingebauter grafischer BPMN-Editor: Prozesse per Drag & Drop zeichnen (Swimlane-Vorlage, deutsche Oberfläche), mit Namens-Linter und IKS-Kontrollpunkten direkt am Element; Speichern als Entwurf mit Vier-Augen-Freigabe. Auch im Web-Portal (SVG-/PNG-Export).
NeuSteckbrief als zentrale Übersicht mit allen Metadaten auf einen Blick und direkt bearbeitbar; RACI mit durchsuchbarem Personen-Dropdown; sichtbarer PDCA-Zyklus mit Wiedervorlagen an die Prozessverantwortlichen.
NeuPDF-Viewer: PDF-Dokumente öffnen in einem eigenen Fenster (im Portal in einem neuen Tab) statt heruntergeladen zu werden.
VerbessertRegisterkarten sind überall als zusammengehörige Fläche besser erkennbar; das Website-Menü fasst Produkt, Funktionen und Roadmap unter „Produkt" zusammen.
2026.07.11.183411.07.2026
NeuOnline-Aktivierung standardmäßig aktiv: Neuinstallationen melden sich beim Aktivierungsdienst an und holen eine Bestätigung; der Lizenzstatus zeigt jetzt „Online-Aktivierung: ja". Die Prüfung ist beratend – ohne Netz-Verbindung bleibt die Installation über die Lizenzdatei uneingeschränkt gültig.
BehobenLizenzstatus: Das Feld „Online-Aktivierung" wurde trotz gültiger Bestätigung stets als inaktiv angezeigt; es spiegelt nun den tatsächlichen Online-Zustand wider.
NeuInstaller-Option: Beim Einrichten lassen sich optional die drei Demo-Mandanten (kleines Unternehmen, Konzern, Kommunalverwaltung) mit Beispieldaten anlegen.
2026.07.11.155511.07.2026
VerbessertTermin mit dem Melder: Die Aktion „Termin vorschlagen" ist jetzt leichter auffindbar – sie liegt im neuen Menü „Aktionen" im Ticket (zusammen mit Eskalieren und Zu-Problem-Hochstufen).
BehobenMandant anlegen: Die Provisionierung einer eigenen Datenbank je Mandant funktioniert nun zuverlässig; das Betriebshandbuch beschreibt die nötige Datenbank-Berechtigung.
2026.07.11.153811.07.2026
NeuBerechtigungsmatrix: Rollen und ihre Berechtigungen werden in einer übersichtlichen Matrix (nach Modul gruppiert) verwaltet. Eigene Rollen lassen sich anlegen, bestücken und löschen; Systemrollen sind schreibgeschützt.
NeuMandanten-Verwaltung & SuperAdmin: Der erste Installations-Benutzer (SuperAdmin) legt Mandanten an, archiviert und löscht sie über eine eigene Oberfläche und kann diese Plattform-Rechte gezielt an einen Plattform-Administrator delegieren. Gewöhnliche IT-Administratoren erhalten diese Rechte bewusst nicht.
NeuMandanten-Umschalter: Über die Titelleiste wechselt der SuperAdmin ohne Neustart zwischen allen Mandanten.
NeuDSGVO-Betroffenenrechte je Mandant: strukturierte Datenauskunft, Anonymisierung („Recht auf Vergessenwerden") und Verarbeitungsverzeichnis.
VerbessertZugriffskontrolle: durchgesetzte Objekt-Ebene (ABAC) sowie eine automatisierte Prüfung, dass kein Endpunkt ohne Berechtigungsprüfung erreichbar ist. Behebt zudem eine mögliche mandantenübergreifende Rechteausweitung.
2026.07.10.200710.07.2026
NeuTerminvorschlag im Ticket: Ein Service-Desk-Mitarbeiter schlägt dem Melder aus dem Ticket heraus einen Termin vor. Der Melder erhält eine Kalender-Einladung (.ics) und kann per Klick zusagen oder ablehnen – auch ohne Anmeldung. Die Antwort wird im Ticket vermerkt; bei Zusage wird der Termin dem Mitarbeiter als Wiedervorlage registriert.
NeuAutomatische Update-Prüfung: Die Anwendung vergleicht die installierte Version mit der auf der Website veröffentlichten. Ist eine neuere verfügbar, werden die Administratoren benachrichtigt (in der Anwendung, im Portal und per E-Mail) – jeder Kanal einzeln einstellbar.
2026.07.10.192510.07.2026
NeuDer Prozess-Steckbrief verknüpft jetzt alles Vorhandene: genutzte Systeme, Schnittstellen zu anderen Prozessen sowie Lieferanten und Kunden (SIPOC) werden über durchsuchbare Auswahlfelder gewählt — ebenso Prozessverantwortliche und -manager als echte Benutzer. Es wird immer nur die Verknüpfung gespeichert, nie eine Kopie; Namen erscheinen stets live.
2026.07.10.190610.07.2026
VerbessertNeue, aufgeräumte Navigation: Geschäftsprozesse haben jetzt eine eigene, zentrale Anlaufstelle „Prozesse" — anlegen, Steckbrief, Kennzahlen und das grafische BPMN-Modell an einem Ort. Die Topologie-Ansichten sind in die CMDB gewandert, die DR-Planung ins Notfallmanagement, und die Governance-Bereiche stehen zusammen.
2026.07.10.182010.07.2026
NeuGeschäftsprozesse werden grafisch als BPMN-Diagramm dargestellt. Eingebettet ist der Open-Source-Industriestandard bpmn-js (Camunda); er läuft vollständig im Client, ohne Verbindung ins Internet.
BehobenMehrere Bezeichnungen im Client wurden nach der Übersetzung falsch angezeigt: In der Navigation stand „Assets & Lizenzen" statt „Assets & Lizenzen", und an einzelnen Stellen erschien ein interner Schlüssel (etwa „L944d740e1b") statt des Textes. Alle betroffenen Bezeichnungen zeigen jetzt korrektes Deutsch bzw. Englisch.
2026.07.10.173110.07.2026
NeuProzessmodelle im BPMN-Format: Ein Modell aus einem beliebigen Werkzeug wird importiert und versioniert. Eine freigegebene Fassung bleibt unverändert – Änderungen entstehen als neue Version, und die Freigabe erfolgt im Vier-Augen-Prinzip.
NeuPrüfung der Namenskonventionen: Ein Schritt heißt „Rechnung prüfen", ein Ereignis „Rechnung geprüft", eine Verzweigung ist eine Frage mit beschrifteten Antworten. Die Prüfung weist auf Abweichungen hin, ohne die Arbeit zu blockieren.
NeuInternes Kontrollsystem am Prozessschritt: Kontrollpunkte mit Art (präventiv oder aufdeckend), Mechanismus, Frequenz, Verantwortlichem, Nachweisführung und Verteidigungslinie. Eine Kontrolle ohne Nachweis wird nicht angenommen, denn sie wäre im Audit wertlos. Kontrollen verweisen auf die Anforderungen des Sicherheitsmanagements, statt sie zu kopieren.
NeuSoll/Ist-Abgleich: Ein Ereignisprotokoll aus dem laufenden Betrieb wird gegen das Modell gehalten. Sichtbar wird, was ungeplant passiert, was modelliert ist und nie vorkommt, welcher Weg der häufigste ist und an welchem Schritt der Prozess am längsten hängt.
2026.07.10.165410.07.2026
NeuDer Schutzbedarf vererbt sich entlang der Abhängigkeiten: Was ein Geschäftsprozess braucht, gilt auch für die Server, Anwendungen und Datenbanken, die ihn tragen — über beliebig viele Stufen hinweg. Eine Vorschau zeigt vor dem Übernehmen, welche Erhöhung woher stammt; abgesenkt wird nie.
NeuDer IT-Grundschutz kennt jetzt auch die Objekte, die eine klassische CMDB nicht führt: das Managementsystem selbst, Informationen und Datenbestände samt Vertraulichkeitsstufe, gelenkte Dokumente, Zertifikate, kryptografische Schlüssel und digitale Identitäten.
NeuMaschinenlesbare Nachweise im OSCAL-Format: Sicherheitskonzept mit einer Komponente je Objekt, Prüfergebnisse eines Audits und der Maßnahmenplan mit Verantwortlichen und Fristen — als JSON abrufbar, ohne Umweg über Berichte.
NeuProfile für die Prüfung: Basis-, Kern- und Standard-Absicherung werden mitgeliefert. Eigene Profile nehmen einzelne Anforderungen begründet aus; nach einem Katalog-Update zeigt eine Delta-Sicht, welche Ausnahmen ins Leere zeigen.
NeuGeschäftsprozessdokumentation: Prozesssteckbrief samt ISO-9001-Angaben, RACI-Matrix mit genau einer rechenschaftspflichtigen Rolle, CRUD-Matrix mit Datenhoheit, Kennzahlen mit Ziel- und Istwert sowie eine Wiedervorlage, die an fällige Überprüfungen erinnert. Die Impact-Analyse beantwortet, welche Prozesse ausfallen, wenn ein bestimmtes System ausfällt.
2026.07.10.154910.07.2026
VerbessertDas Self-Service-Portal weist jetzt auf den Lizenzzustand hin: Läuft die Testphase aus, erscheint eine Warnung; ist keine gültige Lizenz vorhanden, ein deutlicher Hinweis, dass Änderungen gesperrt sind und Lesen weiterhin möglich bleibt. Vorher scheiterten Eingaben in diesem Zustand kommentarlos.
2026.07.10.151210.07.2026
NeuInventur mit QR-Etiketten: Ein Etikettenbogen (A4) wird als PDF gedruckt, der QR-Code trägt die Inventarnummer. Im Inventurlauf wird der Code gescannt – ein handelsüblicher Handscanner verhält sich wie eine Tastatur, eine Sondersoftware ist nicht nötig – oder von Hand eingegeben. Die Differenzliste zeigt fortlaufend, was erfasst wurde, was fehlt und was unerwartet auftaucht; der Abschluss mit Vermerk friert den Lauf als Protokoll ein. Gefundene Geräte gelten damit zugleich als geprüft.
NeuWissensartikel lassen sich je Sprache übersetzen. Der Artikel bleibt die Leitfassung; fehlt die Sprache des Lesers, wird die Leitfassung ausgeliefert. Das Self-Service-Portal wählt die Fassung automatisch anhand der eingestellten Sprache.
BehobenIm Self-Service-Portal wurden ältere Ticket-Texte immer als Markdown dargestellt. Zeichen wie * oder # aus der Zeit davor wurden dadurch als Formatierung fehlgedeutet. Solche Texte werden jetzt unverändert angezeigt.
2026.07.10.140610.07.2026
NeuISO/IEC 27001:2022 ist ab Werk nutzbar: der vollständige Annex-A-Katalog mit allen 93 Controls (organisatorisch, personenbezogen, physisch, technologisch) sowie den Management-Klauseln 4–10 wird bei jeder Installation angelegt – ohne Import. Die 38 technischen Controls sind bereits mit CMDB-CI-Klassen verknüpft, sodass Zielobjekte automatisch vorgeschlagen werden können.
NeuPostfach-Anbindung an Gmail und Microsoft 365 per OAuth2 (XOAUTH2): Die Freigabe erfolgt über einen Gerätecode im Browser, ein Klartext-Passwort wird nirgends hinterlegt. Das Refresh-Token liegt verschlüsselt im Tresor, der Zugriffstoken wird selbsttätig erneuert.
NeuZuverlässiger E-Mail-Versand über eine Warteschlange: Fällt der Mailserver kurzzeitig aus, geht keine Ticket-Antwort mehr verloren – die Zustellung wird mit wachsendem Abstand wiederholt. Ein Sendelimit je Postfach verhindert, dass der Anbieter das Konto wegen zu vieler Nachrichten sperrt.
NeuBenachrichtigungs-Einstellungen im Self-Service-Portal: Jeder Benutzer entscheidet je Ereignis getrennt, ob er eine Meldung in der Anwendung und/oder eine E-Mail erhält. Ereignisse, die eine Reaktion außerhalb der Anwendung verlangen (SLA-Verletzung, Genehmigung, Krisenmodus), sind vorbelegt.
NeuSchutz des Ticket-Postfachs: Abwesenheitsnotizen, Unzustellbarkeitsmeldungen und Verteilerlisten erzeugen kein Ticket mehr, Mail-Schleifen werden unterbunden und ein einzelner Absender kann das Postfach nicht mehr fluten. Anhänge werden vor dem Speichern nach Größe und Typ geprüft; ausführbare Dateien werden abgewiesen, Archive nur intern angezeigt. Ein Virenscanner lässt sich optional einbinden.
NeuPostfach-Überwachung: Nach drei fehlgeschlagenen Abrufen erhalten die Administratoren eine Meldung, nach zehn wird das Postfach stillgelegt, statt ein gesperrtes Konto weiter anzusprechen. Ablaufende OAuth-Freigaben werden sieben Tage im Voraus angekündigt.
BehobenSicherheit: Die Zertifikatseinstellung „eigene Zertifizierungsstelle zulassen" akzeptierte in Wahrheit jedes fehlerhafte Serverzertifikat – der hinterlegte Fingerabdruck wurde nie geprüft. Sie prüft ihn jetzt tatsächlich und weist ein Zertifikat, das auf einen anderen Server ausgestellt ist, in jedem Fall ab.
BehobenSchlug der Versand einer Ticket-Antwort fehl, wurde der Fehler nur protokolliert und die Nachricht war verloren. Sie wird jetzt erneut zugestellt.
BehobenAbgeschaltete Benachrichtigungen in der Anwendung wurden trotzdem zugestellt: Die Einstellung des Benutzers wurde zwar gelesen, aber nicht beachtet.
VerbessertDer Schlüssel zum Verschlüsseln der Postfach-Zugangsdaten lässt sich nun ausdrücklich konfigurieren und im laufenden Betrieb wechseln. Beim Wechsel werden alle Geheimnisse neu verschlüsselt; scheitert dabei etwas, bleibt der bisherige Schlüssel gültig und nichts wird verändert.
2026.07.10.083010.07.2026
NeuNotfallmanagement (BCM) vollständig: Business Impact Analyse mit regelbasiertem Vorfilter (zeitkritisch/nicht), Zeitketten- und SPoF-Erkennung auf dem CMDB-Abhängigkeitsgraphen sowie Soll-Ist-Gap (erreichbare vs. geforderte Wiederanlaufzeit).
NeuSchadensmatrix (BSI 200-4) mit automatischem MTPD-Vorschlag und RTO-Vererbung über die Prozesshierarchie; offene Kontinuitäts-Gaps lassen sich als Risiken direkt in die ISMS-Risikoanalyse übernehmen.
NeuVolle Bewältigungsorganisation (Krisenstab/Notfallstab/Bewältigungsteams) mit Stellvertreter-Prüfung (n+1) und NIS-2-Meldepflicht-Rolle; Dokumentenlenkung mit Freigabe-Workflow und interaktive, revisionssicher abhakbare Wiederanlauf-Playbooks.
NeuÜbungs-/Testmanagement (Tabletop/Alarmierung/Stabsrahmen/Volltest) mit Lessons-Learned und CAPA-Maßnahmen, Konformitätsnachweis „auf Knopfdruck" und Management-Summary als PDF.
NeuKommunal & KRITIS: 1-Klick-Verwaltungsstab (Sachgebiete S1–S6), Krisenmodus mit Alarmierung der Stabsmitglieder sowie ein revisionssicheres Einsatztagebuch (append-only) und digitale Lagedarstellung.
NeuMehrsprachigkeit (DE/EN) in Client und Self-Service-Portal je Benutzer umschaltbar; Benachrichtigungen und E-Mails werden in der Sprache des Empfängers zugestellt. Weitere Sprachen lassen sich ohne Programmänderung ergänzen.
VerbessertISMS-Berichtswesen abgeschlossen: Delta-Bericht (Fortschritt zwischen zwei Grundschutz-Checks) und CI-Detail-Tab „Informationssicherheit"; wird ein verknüpftes CI stillgelegt, erhält der ISB einen Prüfhinweis. CMDB-Klassenvorlagen sind duplizier- sowie als JSON exportier-/importierbar.
2026.7.9.191009.07.2026
NeuBetriebs-Dashboard im Portal: Live-Kennzahlen des Service Desk (offen, in Bearbeitung, SLA-Verletzungen, Major Incidents, nicht zugewiesen, Changes zur Freigabe) sowie Auswertungen über 7/30/90 Tage mit Grafiken (Backlog nach Alter, CSAT-Verteilung, Agentenlast) – berechtigungsgesteuert.
NeuPortal-Auswertungen erweitert: Bekannte Fehler (KEDB) mit Workaround-Suche, interaktive Abhängigkeits-/Topologie-Karte (read-only), Netz- & Discovery-Übersicht (Subnetz-Auslastung, letzte Scans) und revisionssichere Audit-Log-Recherche – jeweils berechtigungsgesteuert und auf den eigenen Mandanten begrenzt.
NeuVollständiges Ticket-Journal im Portal: der komplette Verlauf (wer, wann, was) wird chronologisch angezeigt; interne Notizen bleiben ausschließlich für berechtigte Bearbeiter sichtbar.
NeuMarkdown-Editor für große Texteingaben (Ticket-Antwort, Beschreibung, Service-Anfragen) mit Live-Vorschau; Beschreibungen und Journal werden formatiert dargestellt.
VerbessertPersonalisierung & Bedienkomfort: gewähltes Hell-/Dunkel-Design und Menüzustand bleiben je Nutzer erhalten; „Drucken / PDF" für Dashboards; Barrierefreiheit (Sprung-zum-Inhalt-Link, sichtbarer Tastaturfokus); Doppel-Logo entfernt.
BehobenAudit-Log strikt auf den eigenen Mandanten begrenzt (kein mandantenübergreifender Zugriff) und Netzwerk-Tiefenscan-Historie korrigiert (fehlende Datenbanktabellen werden nun angelegt).
2026.7.9.173609.07.2026
NeuService-Katalog Enterprise-Ready mit geführtem Bestell-Wizard: Nutzer wählen eine vorkonfigurierte Leistung und werden Schritt für Schritt durch ein leistungsspezifisches Formular geführt (Pflichtfelder, Auswahllisten, Datum, Ja/Nein). Daraus entsteht automatisch ein korrekt kategorisiertes Service-Request-Ticket im Service Desk – inklusive Routing zur zuständigen Gruppe und Freigabe-Weiterleitung, wo hinterlegt.
NeuVorkonfigurierte Katalog-Leistungen inklusive öffentlicher Verwaltung: u. a. Fachverfahren-Zugang, Dienstausweis/Chipkarte und befristeter, protokollierter Zugang für externe Dienstleister (VPN) – neben klassischen IT-Anfragen wie Passwort-Reset, Software-Installation, neues Notebook und Onboarding.
NeuPortal-Betriebsdashboard: Live-Kennzahlen des Service Desk (offen, in Bearbeitung, SLA-Verletzungen, Major Incidents, nicht zugewiesen, Changes zur Freigabe) sowie Auswertungen über 7/30/90 Tage mit Grafiken (Backlog nach Alter, CSAT-Verteilung, Agentenlast) – berechtigungsgesteuert.
VerbessertSelf-Service-Portal: einklappbare Menübereiche, neue Seite „Mein Konto" zum Ändern des eigenen Kennworts (lokale Konten; AD/LDAP-Konten erhalten einen Hinweis) sowie eine CMDB-Suche mit Platzhaltern (* und ?) – ohne Eingabe werden alle CIs angezeigt.
BehobenIm Portal werden durchgängig sprechende Namen statt technischer IDs angezeigt (z. B. Informationsverbund-Auswahl in ISMS-Dashboard und Berichten).
2026.7.8.230408.07.2026
NeuISMS – Berichtswesen: vier auditfähige PDF-Berichte je Informationsverbund – Management-Summary, Risikoregister, Maßnahmenplan (aus dem IT-Grundschutz-Check) und Schutzbedarfsübersicht (V/I/A je Zielobjekt).
NeuISMS-Dashboard: Schutzbedarf-Verteilung, Grundschutz-Check-Fortschritt (geprüft/erfüllt/offene Maßnahmen) und Risikolage (akzeptabel/tragbar/kritisch) je Verbund – auf einen Blick als Kennzahlen und Verteilungsbalken.
VerbessertGeschäftsprozesse in der CMDB: geführter Anlage-Wizard (Stammdaten → Steckbrief → Einordnung) und eigenes, farbcodiertes Prozess-Symbol (Kern = Blau, Unterstützung = Grün, Management = Orange).
2026.7.8.181408.07.2026
NeuISMS – Risikoanalyse (BSI-Standard 200-3): Risiken je Informationsverbund bewerten (Eintrittshäufigkeit × Schadenshöhe → Risikowert 1–25 und Kategorie), Behandlungsstrategie und Restrisiko erfassen sowie Risiken durch den ISB freigeben (Risikoakzeptanz). Bei kritischem Restrisiko wird automatisch eine Benachrichtigung ausgelöst.
NeuGrafische 5×5-Risiko-Heatmap – das Risikoprofil (grün/gelb/rot) auf einen Blick, umschaltbar zwischen Brutto- und Restrisiko.
NeuMitgelieferter Gefährdungskatalog: die 47 elementaren BSI-Gefährdungen (G 0.1–G 0.47) sowie ein eigener Enterprise-Gefährdungskatalog mit 25 modernen Bedrohungen (Lieferkette/Supply-Chain, APT & KI-Angriffe, Cloud/Shared-Responsibility, Regulatorik & Geopolitik, Insider, dazu KMU-, Verwaltungs- und KRITIS-Szenarien) – direkt im Risiko-Dialog auswählbar und im Katalog erweiterbar.
NeuSelf-Service-Portal: freigegebene Notfalldokumente (Notfallpläne, Playbooks, Checklisten) sind für berechtigte Nutzer abrufbar – gruppiert nach Dokumentart, mit Download; vertrauliche Dokumente bleiben verborgen.
2026.7.8.131308.07.2026
NeuNotfall- & Kontinuitätsmanagement (BCM) nach BSI-Standard 200-4 und ISO 22301: neues Modul mit eigener Rolle „BCM-Beauftragter" und feingranularen Berechtigungen – der Grundstein für den digitalen Verwaltungs-/Krisenstab.
NeuGeltungsbereich & Prozess-Verknüpfung: Geschäftsprozesse werden als CMDB-Objekte geführt und dem BCM read-only zugeordnet – keine Doppelpflege. Anlegen von Geschäftsprozessen über einen gemeinsamen Vorgang in CMDB und BCM.
NeuKritikalitätskennzahlen je Prozess: MTPD, RTO, RPO und MBCO samt Sofortmaßnahmen – die Basis für Business-Impact-Analyse und Priorisierung.
NeuKontakt- & Alarmierungslisten mit Basis-Eskalation – auf Grundlage der vorhandenen Kontakte.
NeuNotfalldokumenten-Bibliothek mit Basis-Notfallplan als PDF sowie verschlüsseltes Offline-Notfall-Kit (automatisch erzeugter, geplanter Hintergrund-Job) – Pläne bleiben auch bei Totalausfall verfügbar.
2026.7.7.203007.07.2026
NeuInformationssicherheit (ISMS/BSI IT-Grundschutz) – Informationsverbund & Schutzbedarf: geschäftskritische Objekte direkt aus der CMDB als Zielobjekte übernehmen und den Schutzbedarf (Vertraulichkeit/Integrität/Verfügbarkeit) nach dem Maximum-Prinzip feststellen – ohne Doppelpflege.
NeuISMS – Modellierung: den Zielobjekten die passenden Bausteine des BSI-Grundschutz-Katalogs zuordnen, mit automatischem Vorschlag anhand der CI-Klasse.
NeuISMS – IT-Grundschutz-Check & Maßnahmenplan: systematische Soll-Ist-Prüfung jeder Anforderung (Ja/Teilweise/Nein/Entfällt), automatischer Maßnahmenplan mit Status-Verfolgung und revisionssicherer Audit-Abschluss.
VerbessertDer Menübereich „Informationssicherheit" ist nun sauber gegliedert (Sicherheitskatalog · Informationsverbund · Grundschutz-Check) – konsistent zu den übrigen Modulen.
2026.7.7.142007.07.2026
NeuSystemstatus & Ankündigungen: eine zentrale Statusseite (Client und Self-Service-Portal) zeigt den Betriebszustand aller Dienste (API, Datenbank, E-Mail-Gateway, Nachrichtenbus, geplante Aufgaben) in Echtzeit. Administratoren können plattformweite Ankündigungen und Wartungsfenster veröffentlichen – mandantenübergreifend sichtbar.
NeuNeues Start-Dashboard im Client mit Registerkarten und Kacheln – konsolidierte Kennzahlen inkl. Service-Desk-Wallboard auf einen Blick.
NeuAlle Tabellen sind jetzt durchgängig filter- und sortierbar, mit frei wählbaren Spalten und Export als CSV oder PDF; Spalten lassen sich per Maus verschieben und in der Breite anpassen.
NeuSelf-Service-Portal: persönliches Dashboard (eigene Tickets, Aufgaben, zugewiesene CIs & Assets, ablaufende Verträge) sowie Ticket-Erstellung und persönliche Ticketübersicht.
VerbessertNavigation im Client gestrafft: ITSM und Service Desk unter einem Menü zusammengeführt, Schnellaktionen in die Kopfleiste verlegt, aktueller Mandant in der Titelleiste eingeblendet.
VerbessertDas Self-Service-Portal folgt nun demselben Material-Design-3-Farbschema wie der Client, inklusive Dunkelmodus.
KW 27 · 29.06.–05.07.20266 Fassungen
2026.7.4.181604.07.2026
BehobenEndbenutzer konnten aufgrund einer zu strengen Berechtigungsprüfung keine Tickets anlegen (Zugriff verweigert). Das Erstellen erfordert nun korrekt nur die Berechtigung „Tickets erstellen".
2026.7.4.174904.07.2026
NeuIPAM: Subnetze lassen sich jetzt vollständig löschen – inklusive aller enthaltenen IP-Adressen und DHCP-Reservierungen.
VerbessertNetzwerk-Scan deckt nun vollständige /16-Netze ab und findet alle erreichbaren Hosts (bisher war der Scan auf einen Teilbereich begrenzt).
VerbessertIP-Adresslisten werden korrekt numerisch sortiert (z. B. .2 vor .16 vor .150) statt alphabetisch.
VerbessertSitzungen bleiben dauerhaft aktiv: der Zugriffstoken wird transparent im Hintergrund erneuert – kein unerwarteter Abbruch mehr nach Ablauf.
VerbessertNur eine aktive Anmeldung pro Benutzer (Single-Login); eine neue Anmeldung beendet die vorherige, und die Sitzungsübersicht zeigt ausschließlich tatsächlich aktive Sitzungen.
BehobenAudit-Protokoll: Änderungsdetails werden wieder zuverlässig gespeichert (bestimmte Einträge wurden zuvor verworfen).
2026.7.3.164103.07.2026
NeuInformationssicherheits-Modul (ISMS): Import des BSI-IT-Grundschutz-Sicherheitskatalogs (OSCAL) inkl. Bausteine, Anforderungen und ISB-Rolle.
VerbessertBerechtigungs-Gating (RBAC) modulweit auch auf Lesezugriffe ausgeweitet – konsequente 401/403-Absicherung aller Modul-Endpunkte.
NeuVorführ-/Demo-Datensätze (SMB, Enterprise, Kommunal) für Präsentationen und Testinstallationen.
2026.7.2.125202.07.2026
VerbessertMigration der gesamten Plattform auf .NET 10 (EF Core / Npgsql 10) – aktuelle, langfristig gepflegte Laufzeit.
NeuProduktaktivierung ausgebaut: HA-/Cluster-Enforcement, Re-Aktivierung nach Hardware-Wechsel, Lizenz-Telemetrie.
Versionsschema: JAHR.MONAT.TAG.UHRZEIT. Ältere Wartungs-Builds ohne funktionale Änderungen sind hier zusammengefasst. Maschinenlesbarer Versions-Feed: version.json.
Immer aktuell bleiben.
Der Ordivis-Client prüft die aktuelle Version automatisch und weist Sie auf verfügbare Updates hin.