Ordivis Platform erkennt Geräte im Netz und gleicht Active Directory ab – geplant, im Hintergrund und streng read-only. Projizierte Attribute sind schreibgeschützt gekennzeichnet, damit Handpflege sie nicht still überschreibt.
# Discovery-Lauf (geplant, im Hintergrund) Lauf täglich 03:00 Netzwerk 10.20.0.0/16 412 erreichbar ├─ neu angelegt 7 CIs └─ aktualisiert 96 CIs Active Directory read-only └─ Benutzerkonten 1.284 Upsert Schreibzugriffe ins AD 0
IT-Discovery bezeichnet die automatische Erkennung und fortlaufende Aktualisierung des IT-Bestands – über Netzwerk-Scans und die Anbindung von Verzeichnisdiensten.
Das entscheidende Wort ist „fortlaufend“. Ein einmaliger Import füllt eine CMDB und löst damit gar nichts: Handgepflegte Bestände veralten innerhalb von Monaten, weil das Nachtragen immer die Aufgabe ist, die liegen bleibt. Discovery ist erst dann nützlich, wenn sie den Bestand fortschreibt – und dabei erkennbar macht, welches Feld maschinell kommt und welches von Hand.
Der Active-Directory- und LDAP-Abgleich in Ordivis Platform ist streng lesend. Es gibt keine Schreibzugriffe ins Verzeichnis – nicht als Option, nicht als Konfigurationsschalter.
Das ist eine bewusste Entscheidung mit zwei Wirkungen. Technisch kann eine Fehlkonfiguration in Ordivis Ihre Identitätsinfrastruktur nicht beschädigen. Organisatorisch fällt die Freigabe durch die AD-Verantwortlichen erheblich leichter, wenn das anfragende System nachweislich nur lesen kann – in unserer Erfahrung der häufigste Grund, warum Verzeichnisanbindungen monatelang liegen bleiben.
Die Erkennung läuft als Hintergrundaufgabe im API-Dienst, entkoppelt von den Anfragen der Bedienoberfläche. Ein länger laufender Scan über ein großes Netz blockiert deshalb nicht die Antwortzeiten des Service Desk. Für Netze, die der zentrale Server gar nicht erreicht, gibt es den Discovery-Collector: einen eigenen Windows-Dienst mit eigenem Installationspaket, der im Zielnetz steht und seine Funde an die Zentrale meldet.
Ein Feld, das aus einer Quelle stammt, ist am Configuration Item als schreibgeschützt gekennzeichnet und wird zur Laufzeit überlagert. Damit ist auf einen Blick klar, was maschinell kommt – und Handpflege kann es nicht unbemerkt überschreiben. Genau dieses stille Überschreiben ist der übliche Grund, warum Discovery-Ergebnisse und dokumentierter Stand nach einigen Monaten auseinanderlaufen.
Die Scans laufen als Hintergrundaufgabe im API-Dienst – kein zusätzlicher Dienst, keine zusätzliche Installation. Lange Läufe blockieren den Service Desk nicht.
Streng lesender Verzeichnisabgleich – keine Schreibzugriffe, revisionssicher. Das macht die Freigabe durch die AD-Verantwortlichen einfach.
Erreichbarkeitsprüfung und MAC-Erfassung im Netz – die Grundlage für Bestandsabgleich und IP-Adressverwaltung zugleich.
Configuration Items werden angelegt und aktualisiert, statt einmalig importiert. Die CMDB bleibt ohne Handarbeit nah an der Wirklichkeit.
Wiederkehrende Ausführung nach Zeitplan über den verwalteten Job-Scheduler – nachts, wöchentlich oder wie es zu Ihrem Wartungsfenster passt.
Eine eigene CI-Klasse „Benutzerkonto“ nimmt AD- und lokale Konten auf. Zuweisungen von Assets, Tickets und Rechten werden damit an einer Stelle nachvollziehbar.
IT-Discovery bezeichnet die automatische Erkennung und fortlaufende Aktualisierung des IT-Bestands – über Netzwerk-Scans und die Anbindung von Verzeichnisdiensten. Der Zweck ist nicht der einmalige Import, sondern das Fortschreiben: Eine CMDB, die von Hand gepflegt wird, veraltet innerhalb von Monaten.
Nein, und das ist eine bewusste Architekturentscheidung. Der AD- und LDAP-Sync ist streng read-only – es gibt keine Schreibzugriffe ins Verzeichnis. Damit kann eine Fehlkonfiguration in Ordivis Platform niemals Ihre Identitätsinfrastruktur beschädigen, und die Freigabe durch die AD-Verantwortlichen fällt erheblich leichter.
Ja, als Hintergrundaufgabe im API-Dienst – aber entkoppelt von den Anfragen der Bedienoberfläche, sodass ein länger laufender Netzwerk-Scan die Antwortzeiten des Service Desk nicht beeinträchtigt. Ein eigener Windows-Dienst ist nur für entfernte Netze nötig: der Discovery-Collector mit eigenem Installationspaket.
Maschinell projizierte Attribute sind am Configuration Item als schreibgeschützt gekennzeichnet und werden zur Laufzeit überlagert. Damit ist erkennbar, welches Feld aus der Quelle stammt, und Handpflege kann es nicht unbemerkt überschreiben – der häufigste Grund, warum Discovery-Ergebnisse und Dokumentation auseinanderlaufen.
Nach Zeitplan über geplante, wiederkehrende Läufe. Die Benutzerprojektion aus dem Verzeichnis läuft beispielsweise regelmäßig als Upsert je Konto, sodass neue und geänderte Konten ohne Zutun nachgeführt werden.
Ja. Es gibt eine eigene CI-Klasse „Benutzerkonto“, in die sowohl AD- als auch lokale Konten projiziert werden. Damit lassen sich Zuweisungen von Assets, Tickets und Berechtigungen an derselben Stelle nachvollziehen wie die übrige Landschaft.
Das Ziel der Bestandspflege: Configuration Items mit Relationen und Impact-Analyse.
Erfasste Installationen sind die Grundlage der Lizenz-Compliance-Bilanz.
Netzwerk-Scan und MAC-Erfassung halten auch die Adressverwaltung aktuell.
Vom Netzwerk-Scan über den AD-Abgleich bis zum schreibgeschützten Attribut – in einer Demo per Videokonferenz.