Ordivis Config
Eine Configuration Management Database ist nur so gut wie die Beziehungen, die sie kennt. Ordivis Platform modelliert Configuration Items, Relationen, Standorte und Geschäftsprozesse in einer On-Premises-CMDB auf PostgreSQL – mit unbegrenzt vielen CIs in jedem Tarif.
# Impact-Analyse über rekursive CTEs Geschäftsprozess: Bürgerservice Meldewesen └─ Anwendung Fachverfahren MESO └─ Dienst app-srv-04 (IIS) └─ Server VM-HOST-02 └─ Switch CORE-SW-01 ← Störung Betroffen: 1 Prozess · 3 Services · 41 CIs Berechnet: PostgreSQL, keine Graph-DB
Eine CMDB (Configuration Management Database) ist eine Datenbank, die alle betrieblich relevanten IT-Komponenten – die Configuration Items (CIs) – mit ihren Attributen und ihren Beziehungen zueinander abbildet. Sie ist das Rückgrat des Configuration Managements nach ITIL.
Der Unterschied zu einer Inventarliste steckt nicht in der Zahl der Felder, sondern in den Kanten zwischen den Objekten. Eine Excel-Tabelle weiß, dass ein Switch existiert. Eine CMDB weiß, welche Server an diesem Switch hängen, welche Dienste auf diesen Servern laufen, welche Fachanwendung diese Dienste braucht und welcher Geschäftsprozess stillsteht, wenn der Switch ausfällt.
Genau diese Kette ist der Grund, warum die CMDB in ITIL an so vielen Stellen auftaucht: Das Incident Management braucht sie für die Priorisierung, das Change Management für die Risikobewertung vor einer Änderung, das Problem Management für die Ursachensuche und das Business Continuity Management für die Frage, welche Systeme zuerst wiederanlaufen müssen.
Ein Configuration Item ist jedes Objekt, das für die Erbringung eines IT-Services gesteuert werden muss. Das sind nicht nur Server und Netzwerkkomponenten, sondern auch Anwendungen, Datenbanken, Verträge, Standorte, Benutzerkonten und – oft übersehen – Geschäftsprozesse selbst. Welche Objekttypen Sie führen, entscheidet Ihre Modellierung, nicht der Hersteller.
Beides, und zwar getrennt gedacht. Das IT-Asset-Management betrachtet ein Gerät kaufmännisch über seinen Lebenszyklus: Beschaffung, Vertrag, Garantie, Lizenz, Abschreibung, Aussonderung. Die CMDB betrachtet dasselbe Gerät betrieblich: Zustand, Abhängigkeiten, Auswirkung bei Störung. Ein abgeschriebenes Notebook im Lager ist kaufmännisch relevant und betrieblich uninteressant. Ein gemieteter Cloud-Dienst ist betrieblich zentral und taucht in keiner Anlagenbuchhaltung auf.
Ordivis Platform führt beide Sichten auf einer gemeinsamen Datenbasis, ohne sie zu vermischen – das erspart den doppelten Pflegeaufwand zweier getrennter Systeme.
CI-Klassen und ihre Attribut-Definitionen werden serverseitig gepflegt – kein Hardcoding, kein Herstellerticket für ein neues Feld. Klassenvorlagen sind duplizierbar sowie als JSON exportier- und importierbar.
Ein statischer Relationstypen-Katalog beschreibt, wie CIs zusammenhängen. Netzwerkschnittstellen sind eine eigene Entität mit reziproker Peer-Verkabelung – die Verbindung wird einmal gepflegt und gilt für beide Seiten.
Die Auswirkungsanalyse läuft über rekursive CTEs direkt in PostgreSQL. Keine zweite Datenbank-Technologie im Betrieb, keine Synchronisierung zwischen zwei Wahrheiten, keine Zusatzlizenz.
Die Topologie-Map zeigt die technischen Beziehungen, die Business-Service-Map übersetzt sie in Geschäftsauswirkung. So wird aus „Switch gestört“ die belastbare Aussage „drei Fachverfahren betroffen“.
Standort → Gebäude → Etage → Raum → Rack, per Drag-&-Drop umhängbar. Jedes CI kennt seinen physischen Ort – die Grundlage für Vor-Ort-Einsätze und für Ausfallszenarien ganzer Brandabschnitte.
Prozesse werden über einen geführten Wizard angelegt und mit einem ausführlichen Steckbrief geführt – inklusive Rechtsgrundlage, Geltungsbereich, Fristen und Gebühren. Für die öffentliche Verwaltung mit LeiKa-, FIM-, KGSt- und OZG-Feldern.
Discovery und Active-Directory-Synchronisation pflegen die CMDB fort, statt sie einmalig zu befüllen. Projizierte Attribute sind lesegeschützt gekennzeichnet, damit Handpflege sie nicht still überschreibt.
Die IP-Anzeige am CI kommt read-only aus der IPAM-Verwaltung. Verknüpfte Werte werden verlinkt, nie kopiert – damit gibt es keine zwei divergierenden Stände derselben Adresse.
Für Konzerne und IT-Dienstleister: getrennte CMDB-Bestände je Mandant auf einer Instanz, mit mandantengefilterten Zugriffen und eigener Rechtevergabe.
Die meisten CMDB-Projekte scheitern nicht an der Software, sondern an einem Datenmodell, das niemand pflegt, und an einer Lizenz, die mit jedem neuen Server teurer wird. Diese sechs Fragen trennen brauchbare Werkzeuge von teuren Karteikästen:
Node- oder Asset-basierte Lizenzen bestrafen Wachstum und verleiten dazu, die CMDB unvollständig zu lassen – genau das zerstört ihren Nutzen. Achten Sie auf eine Metrik, die nicht an der Zahl der CIs hängt.
Wenn eine neue CI-Klasse ein Beraterprojekt auslöst, wird die Modellierung nie zur Realität nachgeführt. CI-Klassen und Attribute müssen von Ihren Administratoren pflegbar sein.
Handgepflegte CMDBs veralten innerhalb von Monaten. Discovery und Verzeichnisdienst-Abgleich müssen fortschreiben, nicht nur einmalig importieren – und dabei erkennbar machen, welches Feld maschinell kommt.
Eine technische Topologie allein hilft dem Leitungskreis nicht. Erst die Verknüpfung zu Services und Geschäftsprozessen macht Ausfallfolgen kommunizierbar – und Priorisierung begründbar.
Eine CMDB ist eine vollständige Landkarte Ihrer Angriffsfläche. Für Kommunen, KRITIS-Betreiber und regulierte Branchen ist das ein Argument für On-Premises-Betrieb – im Zweifel air-gapped.
Datenbank-Lizenzen, zusätzliche Graph-Datenbanken und Betriebssystem-Lizenzen je Knoten summieren sich schnell über die Software selbst hinaus. Ordivis Platform läuft auf PostgreSQL nativ unter Windows Server – 0 € Datenbanklizenz.
Eine CMDB (Configuration Management Database) ist eine Datenbank, die alle betrieblich relevanten IT-Komponenten – die Configuration Items – mit ihren Attributen und ihren Beziehungen zueinander abbildet. Der entscheidende Unterschied zu einer Inventarliste liegt in den Beziehungen: Erst sie beantworten die Frage, welcher Geschäftsprozess ausfällt, wenn ein bestimmter Server, Switch oder Dienst gestört ist.
Eine Asset-Datenbank betrachtet Geräte kaufmännisch: Anschaffung, Vertrag, Garantie, Abschreibung, Lizenz. Eine CMDB betrachtet dieselben Objekte betrieblich: Zustand, Abhängigkeiten, Auswirkung bei Ausfall. Ein ausgemustertes Notebook verschwindet aus dem operativen CMDB-Blick, bleibt im Asset-Management aber bis zur Aussonderung relevant. Ordivis Platform führt beide Sichten auf einer Datenbasis, ohne sie zu vermischen.
Unbegrenzt viele. Ordivis Platform rechnet nach benannten Named-User ab – nach Administratoren und Service-Desk-Agenten. Configuration Items, Assets, IP-Adressen und Endanwender im Self-Service-Portal sind in jedem Tarif unbegrenzt und kostenfrei. Es gibt keine Node-Zähler und keine True-Up-Nachzahlungen. Details im TCO-Rechner.
Ja. Die CMDB läuft als native Windows-Dienst-Infrastruktur mit eigener PostgreSQL-Datenbank vollständig in Ihrem Rechenzentrum. Es findet keine Datenübertragung an einen Cloud-Anbieter statt. Dank ECDSA-Offline-Aktivierung ist der Betrieb auch in abgeschotteten, air-gapped KRITIS-Netzen ohne Internetverbindung möglich.
Nein. Ordivis Platform berechnet die Auswirkungsanalyse über rekursive CTEs direkt in PostgreSQL. Das erspart eine zweite Datenbank-Technologie im Betrieb, hält die Daten transaktional konsistent und kommt ohne zusätzliche Lizenz- oder Betriebskosten aus. Hintergründe dazu auf der Architektur-Seite.
Ja. CI-Klassen und ihre Attribut-Definitionen werden serverseitig gepflegt, nicht im Code hinterlegt. Klassenvorlagen lassen sich duplizieren sowie als JSON exportieren und importieren – so übertragen Sie eine erprobte Modellierung von der Test- in die Produktivumgebung oder zwischen Mandanten.
Die CMDB gehört zu den am weitesten ausgebauten Modulen. Den tagesaktuellen Stand aller Module lesen Sie in der Modulreife-Übersicht – wir veröffentlichen dort auch, was noch nicht fertig ist.
Alle ITIL-Praktiken auf derselben Datenbasis – Incident, Problem, Change und Service Request greifen direkt auf die CMDB zu.
Tickets mit CI-Bezug: Priorisierung anhand echter Abhängigkeiten statt nach Bauchgefühl.
Schutzbedarf und Risiken werden am CI geführt – ISO 27001 und BSI-Grundschutz auf gepflegten Bestandsdaten.
IP-Adressen hängen am Configuration Item – read-only verknüpft statt doppelt gepflegt.
Die kaufmännische Sicht auf dieselben Objekte: Vertrag, Garantie, Lizenz und Abschreibung.
Hält die CMDB von selbst aktuell – Netzwerk-Scan und AD-Sync, streng read-only.
Wir zeigen Ihnen in einer Demo per Videokonferenz, wie Modellierung, Relationen und Impact-Analyse in Ordivis Platform zusammenspielen – inklusive dem, was noch in Arbeit ist.