2026.08.2626.08.2026Aktuell
- NeuEntgelte, Vertrag und Kaution – der Weg vom Tarif bis zur Forderung. Die Entgeltordnung wird einmal eingetippt, wie sie in der Satzung steht: Sätze je Haus, je Nutzergruppe, je Stunde oder je Tag. Der Antragsteller sieht daraufhin schon im Assistenten, was es voraussichtlich kostet – ausdrücklich als Schätzung und nicht als Festsetzung. Die Festsetzung trifft die Verwaltung, und wo sie von der Berechnung abweicht, muss sie sagen warum. Aus derselben Stelle entsteht der Nutzungsvertrag als PDF, aus einer Vorlage, die in der Installation liegt und nicht beim Hersteller. Kautionen laufen getrennt mit: Was als Sicherheit nur geliehen ist, ist keine Forderung.
- NeuDie Schlüsselverwaltung. Wer welchen Schlüssel hat, seit wann, und wer es erfährt, wenn er nach der Veranstaltung nicht zurückkommt. Das ist der Teil der Hausvermietung, der bisher überall in einer Kladde steht.
- NeuDer Verwaltungsbereich hat eine Tür. Konto und Kennwort, Sperre nach Fehlversuchen, Sitzungscookie – und ein Schlüssel für den ersten Tag, damit die Ersteinrichtung nicht im Freien steht. Bis dahin lag der Schutz beim vorgeschalteten Webserver; das war eine Annahme über eine fremde Maschine.
- NeuAnmeldung über das Nutzerkonto Bund/Land. BundID oder Servicekonto Hessen, als zusätzlicher Weg neben dem Link an die eigene Adresse. Gewertet wird das Vertrauensniveau: Wer sich mit Kennwort anmeldet, hat nachgewiesen, dass er ein Konto führt – nicht, wer er ist. Erst ab substanziell zählt die Anmeldung als Nutzerkonto Bund/Land. Ohne Eintrag in der Konfiguration ist der Weg schlicht aus.
- NeuZahlen für die Verwaltung – ein Brett zum Ansehen und ein Blatt zum Weitergeben. Auslastung je Haus, Anträge je Nutzergruppe, Entgelte je Zeitraum. Was in den Haushaltsausschuss geht, muss sich ausdrucken lassen, ohne dass jemand es abtippt.
- NeuEin Löschlauf, der wirklich löscht. Artikel 17 DSGVO verlangt einen Lauf und keinen Absatz in einem Konzept. Die Fristen sind dabei eine Angabe des Trägers und keine des Herstellers: Wie lange eine Kommune Vorgänge aufbewahrt, entscheidet ihre Aktenordnung, nicht unsere Vorgabe.
- NeuDas Konto zeigt die eigenen Anträge. Wer öfter bucht, sieht seinen Verlauf und kann einen begonnenen Antrag liegen lassen und später weiterführen. Ein Konto bleibt trotzdem freiwillig – der Assistent läuft ohne Anmeldung vollständig durch.
- VerbessertDer Steckbrief sagt jetzt auch, was es kostet. Bisher stand dort alles außer dem Preis, und genau danach wird als Erstes gefragt.
- VerbessertDie Erinnerung vor dem Termin und die Nachricht danach. Beides läuft ohne Zutun der Verwaltung – und beides kann eine Kommune abschalten, wenn sie es nicht will.
- VerbessertDie Exchange-Anbindung lässt sich eintragen statt in eine Datei zu schreiben. Zugangsdaten und Kalenderordner werden in der Oberfläche gepflegt. Wer den Kalender wechselt, ruft dafür nicht mehr die IT.
- SicherheitDer Missbrauchsschutz greift jetzt auch in der Anwendung selbst. Ein angenommener Antrag sperrt die Zeit sofort im Kalender, bis zum Vormerkverfall. Honigtopf, Zeitfalle und eine Drossel je Herkunft prüfte bisher nur der vorgeschaltete Webserver; wer die Schnittstelle unmittelbar ansprach, hatte gar keine Bremse. Bewusst kein Bild-CAPTCHA: Es verstößt gegen WCAG 1.1.1 und schützt schlechter als eine Drossel.
- VerbessertE-Mail-Adresse oder Telefonnummer – eines genügt. Die Adresse war Pflicht, und das schloss genau die aus, die sonst im Rathaus anrufen. Gebraucht wird ein Weg, auf dem die Entscheidung zugeht, nicht ein bestimmter. Wer keine Adresse angibt, bekommt allerdings keine Eingangsbestätigung und keinen Link auf den Stand – und das sagt die Maske an Ort und Stelle.
- NeuZwei Anleitungen für die Menschen, nicht für die IT. Eine Kurzanleitung für Vereine und eine für den Verwaltungsarbeitsplatz – getrennt von der Betriebsanleitung, die dem Serverbetrieb gilt.