2026.08.3131.08.2026Aktuell
- NeuDer Vorgang am Telefon. Oft wird telefonisch reserviert – und wer anruft, hatte bisher keinen Vorgang. Der Sachbearbeitung blieben zwei Wege, und beide waren schlecht: den Antragsassistenten stellvertretend ausfüllen, mit einer erfundenen Mailadresse, oder den Termin von Hand in Outlook eintragen. Der zweite ist der bequemere und der teure: Ein direkt in Outlook angelegter Termin steht ohne Vorgang, ohne Akte, ohne Verlauf, ohne Entgelt und ohne Schlüssel da. Jetzt gibt es über der Vorgangsliste den Weg Aufnehmen – eine Maske mit den Angaben, die der Assistent draußen in fünf Schritten erhebt. Am Telefon blättert niemand.
- NeuUnd dieselben Regeln wie draußen – mit einer begründeten Ausnahme. Öffnungszeit, Vorlauffrist, Sperrzeiten, Kapazität und Belegung gelten für die Aufnahme wie für einen Antrag aus dem Portal; ein Weg, der an den Regeln vorbeibucht, wäre keine Bedienhilfe, sondern eine zweite Wahrheit. Genau dafür ruft man aber an: „Der Verein baut schon am Vortag auf.“ Trägt die Zeit nicht, nennt die Maske jedes Hindernis und jeden belegten Zeitraum – und erst dann erscheint das Feld für die Begründung. Ohne sie wird nichts übergangen; mit ihr hält der Verlauf fest, worüber, von wem und warum. Wer am Telefon schon zugesagt hat, setzt einen Haken, und der Kalender zeigt belegt statt vorgemerkt.
- NeuRollen aus dem Verzeichnis – ohne Kerberos-Zwang. „Rollen aus AD-Gruppen“ setzte bisher voraus, dass die Gruppen im Windows-Token der Anfrage stehen. Damit gab es sie nur am Arbeitsplatz in der Domäne – nicht über eine VPN-Anmeldung mit Zertifikat, nicht auf einem Gerät außerhalb der Domäne und nicht neben einem lokalen Konto. Ein Lauf gegen das Verzeichnis liest die Mitgliedschaften über LDAP und trägt die drei Rollen nach, ohne den Anmeldeweg anzufassen: eine zweite Quelle für die Rolle, nicht für die Identität. Verschachtelte Gruppen werden aufgelöst, ein im Verzeichnis gesperrtes Konto bekommt keine Rolle.
- NeuWer aus dem Verzeichnis verschwindet, verliert die Rolle. Das ist der Grund für diesen Lauf und nicht das Nachtragen: Ohne den Rückweg wäre beim Ausscheiden einer Person doch wieder eine zweite Stelle zu ändern – eine, an die niemand denkt, weil das Konto ja „aus dem AD kommt“. Das Konto wird außer Betrieb genommen, nicht gelöscht, und wer wiederkommt, bekommt sein Konto zurück. Lokale Konten fasst der Lauf nicht an; drei Riegel halten ihn ganz an, statt ihn halb laufen zu lassen – keine Gruppe benannt, kein Administrator mehr übrig, oder das Verzeichnis antwortet nicht.
- NeuAnmeldung über Entra ID, Keycloak oder das Servicekonto des IT-Dienstleisters. Der dritte Anmeldeweg der Verwaltung, über OpenID Connect – und er steht neben den lokalen Konten, nicht an ihrer Stelle: Der Hausmeister ohne Konto beim Anbieter ist derselbe Grund, aus dem es lokale Konten gibt. Die Rollen kommen aus Ansprüchen statt aus AD-Gruppen, sonst ist alles gleich. Eine Vorschau beantwortet vor dem Umstellen, welche Rolle bestimmte Anspruchswerte ergäben – sie sind selten sprechend, und ein Tippfehler darin sieht aus wie ein richtiger Wert.
- SicherheitIm Arbeitsplatz läuft die Anmeldung über den Systembrowser. Nicht in einem eingebetteten Fenster, und das ist keine Bequemlichkeitsfrage: Ein eingebettetes Anmeldefenster sieht dem echten zum Verwechseln ähnlich und gewöhnt die Verwaltung an genau das, was eine spätere Phishing-Seite ausnutzt – eine Kennworteingabe ohne Adresszeile und ohne Schloss. Im Browser sieht die Sachbearbeitung, mit wem sie spricht, und eine dort bestehende Anmeldung gilt mit. Zurückgeschickt wird ausschließlich an den eigenen Rechner; die Übergabe läuft über eine Marke, die zwei Minuten gilt und genau einmal einlösbar ist.
- VerbessertDie Statusleiste des Portals nennt die Fassung. Sie trug Erzeugnis, Hersteller, Urheberrecht und den Verantwortlichen – aber nicht, welche Fassung läuft. Eine Störungsmeldung fängt mit dieser Zahl an. Genannt wird ausdrücklich nur die Fassung, nicht der Baustand: Der trägt den Commit und bleibt hinter der Anmeldung.
- VerbessertDie Statusleiste des Arbeitsplatzes nennt das Erzeugnis. Sie zeigte „Fassung 0.9.0“ und den Urhebervermerk; der Produktname stand nur in der Titelleiste – und die ist auf einem Bildschirmfoto des Fensterinhalts nicht mit drauf.
- BehobenDas Auslieferungspaket brachte den Arbeitsplatz nicht mit. Der Bau des Pakets räumte das zuvor erzeugte Setup des Arbeitsplatzes weg, und beim Einspielen wurde damit auch das auf der Anlage vorhandene entfernt: Die Arbeitsplätze fragten weiter nach einer Aktualisierung und bekamen keine. Das Paket bringt das Setup jetzt selbst mit – und sagt deutlich, wenn keines dabei ist.