Wohin sich Ordivis™ IT entwickelt
Ordivis IT ist im Pilotbetrieb: Der erste Pilotkunde arbeitet produktiv damit. Statt Versprechen zeigen wir zuerst den tatsächlichen Stand jedes Moduls, danach die Phasen bis zur allgemeinen Verfügbarkeit am 1. Januar 2027. Ihr Input priorisiert mit: melden Sie unten Wünsche, Ideen oder Bugs.
Wo Ordivis heute steht
Kein Marketing-Balken, sondern der Auszug aus unserem Arbeitspaket-Register: 1206 Arbeitspakete über 62 Module, davon 1022 abgeschlossen — 85 % fertig. Jede Zeile ist ein Modul, jeder Balken zeigt den echten Anteil erledigter Pakete. Der erste Pilotkunde arbeitet produktiv damit – im Tagesgeschäft seiner IT-Abteilung. Allgemein verfügbar wird Ordivis Platform zum 1. Januar 2027. Der Prozentsatz kann fallen, ohne dass Arbeit verloren geht: Nehmen wir einen neuen Ausbauschritt ins Register auf, wächst der Nenner. Die Zahl der abgeschlossenen Pakete steht daneben und fällt nie.
Die Werte stammen unmittelbar aus der Projektsteuerung und werden bei jedem Release neu erzeugt — auch dann, wenn ein Balken kürzer wird. Was als Nächstes kommt.
Ein Blick auf die Android-App
Wie weit das ist, sagt der Balken oben. So sieht dieser Stand aus – kein Entwurf, sondern der laufende Build auf einem echten Gerät.
Was im Feld zählt: ohne Netz weiterarbeiten
Ein Notfallhandbuch wird gebraucht, wenn Strom oder Netz weg sind – also genau dann, wenn Nachladen nicht mehr geht. Deshalb wird es vorher mitgenommen, und jede Zeile sagt, ob sie auf dem Gerät liegt.
Aufnahmen aus dem Demo-Mandanten auf einem echten Gerät. Die App ist noch nicht verfügbar und nicht Teil des Umfangs, mit dem der Pilotkunde arbeitet. Gebaut sind Offline-Warteschlange, Etikett-Scan, Inventur, Wissensdatenbank, Notfallhandbücher, Checklisten und der Service-Katalog; Push-Benachrichtigungen und die Veröffentlichung im Play Store stehen aus.
Erledigt seit dem letzten Roadmap-Stand
· im ProduktDiese Punkte standen hier bis vor Kurzem unter „Jetzt“ oder „Als Nächstes“. Sie sind fertig und im Produkt – deshalb stehen sie nicht mehr unter „geplant“. Details im Changelog und unter Alle Funktionen.
Notfall- & Kontinuitätsmanagement (BCM)
BSI 200-4 & ISO 22301 komplett: BIA mit Vorfilter, MTPD-Vorschlag, SPoF-Erkennung, Bewältigungsorganisation, Wiederanlauf-Playbooks, Übungs-/Testmanagement – samt digitalem Verwaltungsstab (S1–S6, Krisenmodus, Einsatztagebuch, Lagekarte).
ISMS: BSI IT-Grundschutz und ISO/IEC 27001
Schutzbedarf, Modellierung, Grundschutz-Check, Risikoanalyse nach BSI 200-3, Berichtswesen – dazu ISO 27001:2022 als zweites Rahmenwerk mit 93 Annex-A-Controls, Anwendbarkeitserklärung (SoA) und Zertifizierungsampel.
Grundschutz++ / OSCAL – Continuous Compliance
Vererbung des Schutzbedarfs über die CMDB, automatische SSP-Erzeugung, Assessment Results, Continuous Monitoring und POA&M-Nachverfolgung.
IT-Betriebs- & Notfallhandbuch
Versionierte Handbücher samt Wiederanlaufplänen, automatisch aus CMDB, Verträgen, Verantwortlichkeiten und Notfallorganisation erzeugt – als gebrandetes PDF mit Freigabe-Workflow, ohne Doppelpflege.
Zusammensetzbare Checklisten mit Protokoll
Frei zusammensetzbare Checklisten, revisionssicher protokolliert, mit Vorlagen für Wiederanlauf, Notfall sowie On- und Offboarding – auslösbar aus BCM, Ticket oder Prozess.
Erweitertes Self-Service-Portal
CSAT-Bewertung nach Ticket-Lösung, Termin-Zu-/Absage mit Kalendereinladung, „Meine Geräte“ mit Defektmeldung, Selbstauskunft und ein Change-Kalender zum Mitlesen.
App-Portal (PWA) & Offline-Notfalldokumente
Das Web-Portal als installierbare Progressive Web App – inklusive Offline-Zugriff auf die BCM-Notfalldokumente für den Ernstfall ohne Netzverbindung.
Verteilte Netzwerk-Inventarisierung
Schlanker Collector je Standort- oder Kundennetz, ausgehend verschlüsselt angebunden – ohne eingehende Firewall-Freigabe. Funde werden geprüft und als CI übernommen.
Plattform-Monitoring für Administratoren
PostgreSQL-Kennzahlen, angemeldete Benutzer und Sitzungen sowie der Gesundheitszustand aller Dienste auf einen Blick – mit Schwellwert-Warnungen.
Mandantenverwaltung, -Isolierung & Konzernsicht
Mandanten-Verwaltungsoberfläche, dedizierte Datenbank je Mandant und Mandantenauswahl beim Login – besonders für IT-Dienstleister. Dazu eine mandantenübergreifende Vorgangsliste für Konzerne und Zweckverbände: eine Arbeitsliste über mehrere Häuser, freigegeben je Mandant statt pauschal.
Einmalanmeldung (SSO) über OpenID Connect
Anmeldung am eigenen Identitätsanbieter – Entra ID, Keycloak oder ein anderer OIDC-Provider. Als Broker-Modell: Der Code-gegen-Token-Tausch passiert server-seitig, im Client liegt kein Geheimnis, PKCE ist erzwungen. Dazu Erkennung des Mandanten anhand der E-Mail-Domain, Anlage des Kontos bei der ersten Anmeldung, Abbildung von Gruppen und Claims auf Ordivis-Rollen sowie Single Log-Out. Ergänzend die integrierte Windows-Anmeldung (Kerberos/SPNEGO) für Domänen-Arbeitsplätze. Ein nächtlicher Abgleich deaktiviert Konten, die beim Anmeldedienst gesperrt oder entfernt wurden – auch ohne laufende Sitzung.
Grafischer BPMN-Prozess-Editor
Prozesse direkt im Produkt zeichnen: Palette, Drag & Drop, Swim Lanes, Versionierung und Vier-Augen-Freigabe – im Client und im Web-Portal, Ergebnis bleibt BPMN 2.0.
Software Asset Management & Lizenz-Governance
Software-Reconciliation aus der Discovery, True-Up-Bilanz, Reclaim ungenutzter Seats, Audit-Export und Frühwarnung für Wartung/Software Assurance.
Asset-Kostensicht
TCO und lineare Abschreibung, Kosten-Roll-up je Kostenstelle und Lieferant sowie Zuweisung an Mitarbeiter und Standort.
Gespeicherte Ansichten & Volltextsuche
Benannte Ticket- und CI-Ansichten sowie Volltextsuche über Beschreibung, Journal, CI-Attribute und Wissensartikel (PostgreSQL-FTS mit Ranking).
Windows-Ereignisprotokollierung
Eigene Ereignisquelle „Ordivis IT“ mit verbindlichem Event-Katalog; welche Ereignisse geschrieben werden, legt die Plattform-Administration fest – direkt an SIEM/SOC anbindbar.
Durchgängige Protokollierung & Support-Paket
Jede Anwendung – Server, Client, Portal, Wallboard, Aktualisierung und App – protokolliert nach denselben Regeln. Speicherort, Ausführlichkeit, Rotation und der Umfang je Bereich sind in der Plattform-Administration einstellbar und wirken ohne Dienst-Neustart; auf Wunsch als JSON für SIEM und Log-Agenten. Ein Klick erzeugt daraus ein verschlüsseltes Support-Paket für den Hersteller-Support – ohne Fachdaten und ohne Geheimnisse.
Mobile Scan-Aktionen & Inventur
Etiketten und NFC-Tags am Gerät scannen, Aktionen unterwegs auslösen und den Bestand per Barcode/QR abgleichen – offline-fähig mit Warteschlange.
E-Mail-Integration
OAuth2 für Gmail und Microsoft 365, Versand-Warteschlange mit Wiederholung und Sendelimit, Schleifenschutz, Auswertung von Unzustellbarkeitsmeldungen und Postfach-Überwachung.
Monitoring-Anbindung – Alarme werden Vorgänge
Störungen aus CheckMK, PRTG, Zabbix, Nagios/Icinga oder jedem anderen Werkzeug werden automatisch zu Vorgängen – per Stapel-Endpunkt oder als Rückfallebene über ein Monitoring-Postfach. Wiederholungen landen als Kommentar am bestehenden Vorgang statt in einem neuen, die Entwarnung schließt ihn nach einer Nachlaufzeit wieder. Ein aktives Wartungsfenster unterdrückt die Anlage, eine Sturmbremse bündelt Massenereignisse zu einem Sammelvorgang, flatternde Dienste werden als solche erkannt. Schweregrad, Kategorie und Bearbeiter kommen aus einem Regelwerk je Quelle; wurde am Vorgang bereits gearbeitet, hat der Mensch Vorrang vor der Automatik.
Amtliche Unwetterwarnungen des DWD
Warnungen des Deutschen Wetterdienstes gemeindescharf statt nach nächstgelegener Messstation: Der DWD warnt für Warnzellen, nicht für Stationen – eine Station im Nachbarkreis konnte ruhiges Wetter melden, während für den eigenen Ort eine Warnung lief. Der Ort ergibt sich aus der Postleitzahl des Mandanten. Dazu die amtliche Warnkarte mit wählbarer Warnart und Zoom, Niederschlagsradar sowie der Wald- und Graslandfeuerindex – im Client, im Web-Portal und auf dem Wallboard. Wer die Rolle „Wetter-Warnung“ trägt, wird bei einer neuen Warnung benachrichtigt.
Toolbox-Anbindung
Ordivis Toolbox, der kostenlose Feldassistent, speist Ordivis IT: Scan-Ingest ins IPAM (unbestätigt → Admin ratifiziert) sowie die Feeds SNMP, AD, DHCP und DNS in IPAM und CMDB.
Jetzt
· laufendWoran aktuell gearbeitet wird. Diese fünf Themen decken den größten Teil der offenen Arbeitspakete aus den Balken oben ab — allein die Android-App trägt zwanzig davon und ist damit der größte einzelne Block.
Multi-Kanal-Alarmierung
Der Kern steht seit dem 27.08.2026 und ist in Betrieb: Ausgelöst wird von Hand aus Arbeitsplatz und Portal, aus einem Checklistenschritt oder von außen über eine Schnittstelle. Danach arbeitet eine Eskalationskette mit Zeitfenstern einen Bereitschaftsplan ab; wer nicht quittiert („Ich komme“ / „Nicht verfügbar“), wird nachgefasst. Ruhezeiten je Person halten die Nacht frei, mit einer Übersteuerung ab definierter Kritikalität. App-Push ist als Kanal angebunden, Webhooks führen hinaus, und das Alarmprotokoll steht als PDF, CSV und Ereignisprotokoll für den Nachweis bereit — samt Einwilligung je Kontaktweg, wenn eine private Nummer alarmiert werden soll. Offen bleiben die netzunabhängigen Wege: SMS über einen Gateway-Anbieter, Sprachanruf mit Tastenrückmeldung und ein von der Anwendung unabhängiger Wächter, der auch dann noch alarmiert, wenn der Server selbst ausfällt. Sie sind bewusst zurückgestellt, nicht vergessen.
Ordivis App für Android
Fertig und auf dem Gerät lauffähig: Anmeldung, Vorgänge und Journal, Foto-Anhänge, Offline-Warteschlange, Etiketten- und NFC-Scan, Inventur, die mobilen Dashboards sowie Wissensdatenbank, Notfallhandbücher, Checklisten und der Service-Katalog – die vier letztgenannten auch ohne Netz. In Arbeit sind die gehärtete Anmeldung (OAuth2/PKCE, Anbindung an das Firmen-Konto, Gerätebindung) und Push-Benachrichtigungen mit Sprung in den richtigen Vorgang. Die App ist noch nicht verfügbar.
Anmeldung per App-Freigabe (Push-Login)
Statt Kennwort tippen: Die Anmeldung am Client wird auf dem registrierten Telefon bestätigt. Jedes Gerät bekommt ein eigenes Schlüsselpaar, der private Teil verlässt den Hardware-Schlüsselspeicher nicht. Die Freigabe zeigt Wer, Wann, von welchem Rechner und von welcher Adresse – und wird biometrisch bestätigt.
Mehrsprachigkeit ausrollen
Drei Sprachen sind fertig: Deutsch, Englisch und seit dem 15. August auch Französisch – durchgängig in Client, Web-Portal und den Meldungen der Schnittstelle, zusammen 5.284 Zeichenketten je Sprache. Benachrichtigungen erscheinen in der Sprache des Empfängers. Die Übersetzungs-Pipeline steht, weitere Sprachen kommen ohne Code-Änderung dazu; offen ist nicht mehr die Technik, sondern die Menge – und bei Rechts- und ISMS-Begriffen die fachliche Durchsicht.
Leistung unter Last nachweisen
Kein Versprechen ohne Messung: Lasttest mit 300 gleichzeitigen Benutzern, Index- und Abfrage-Audit auf Basis der realen Abfragestatistik sowie Feinabstimmung der Aufräumläufe auf den schreibintensiven Tabellen. Ergebnis sind belastbare Dimensionierungsangaben statt Schätzwerte.
Als Nächstes
· kommende MonateFest eingeplant für die nächsten Iterationen.
Grafischer Workflow-Designer
Workflows per Flussdiagramm modellieren – Schritte, Bedingungen und Eskalationen visuell konfigurieren, analog zum bereits ausgelieferten BPMN-Editor.
Verteilung der Android-App
Signierter Build, Datenschutzerklärung und ein Verteilweg, der ohne öffentlichen Store auskommt: verwaltete Verteilung über Managed Google Play oder das vorhandene Endgeräte-Management.
Interner Chat im Vorgang
Kurze Rückfragen zwischen Bearbeitern direkt am Ticket – getrennt vom Journal, das der Melder sieht.
UHF-RFID mit Lesegerät
Ergänzend zu Etikett und NFC: Pulk-Erfassung ganzer Regale und Räume mit einem dedizierten UHF-Lesegerät für die Inventur größerer Bestände.
Weitere Amtssprachen
Nach der Übersetzungs-Pipeline die weiteren EU-Amtssprachen – die Oberflächen sind bereits durchgängig auf Ressourcen umgestellt.
BSI-Kataloge tiefer einlesen
Heute liest Ordivis die Anforderungsschicht des BSI-Katalogs. Ergänzt werden die Komponentendefinitionen des BSI sowie die amtlichen Zuordnungstabellen ISO 27001 Annex A ↔ Grundschutz++ und IT-Grundschutz 2023 → Grundschutz++ – damit eine einmal erfüllte Anforderung im jeweils anderen Rahmenwerk sichtbar wird, statt zweimal geprüft zu werden.
Landesrechtliche Fundstellen aller 16 Länder
Der ausgelieferte Prozesskatalog für die öffentliche Verwaltung nennt bislang überwiegend Bundesrecht. Ergänzt werden die landesrechtlichen Fundstellen je Bundesland.
Geplant
· mittelfristigVorgesehen, Zeitpunkt abhängig von Priorisierung.
Geo-/Standortvisualisierung
Standorte und Assets auf einer Karte – von der Liegenschaft bis zum Rack, mobil ergänzt um standortbezogene Technikerhinweise.
Projekte & Kostenstellen mobil
Arbeitszeit und verbaute Ersatzteile unterwegs direkt auf Projekt und Kostenstelle buchen.
Sensordaten an Betriebsmitteln
Messwerte wie Temperatur oder Luftfeuchte an den zugehörigen Configuration Items sichtbar machen und für Schwellwert-Alarme nutzen.
Sprachsteuerung
Freihändige Vorgangserfassung und Bedienung für Situationen, in denen beide Hände gebraucht werden.
Smartwatch-Begleitung
Vibrationsalarm bei Eskalationen und schnelle Statuswechsel am Handgelenk.
Weitere Weltsprachen inklusive RTL
Sprachen mit Rechts-nach-links-Schreibrichtung erfordern zusätzlich eine gespiegelte Anordnung der Oberfläche – deshalb nach den EU-Amtssprachen.
Vision
· langfristigGrößere Ausbaustufen für die Zukunft.
Web-Admin-Oberfläche
Ausgewählte Administrationsfunktionen auch im Browser – ergänzend zum WinUI-Client.
Plugin-Architektur
Erweiterbarkeit über Plugins für kundenspezifische Integrationen.
Offline-Modus
Arbeitsfähigkeit in getrennten Netzsegmenten mit späterer Synchronisation.
Self-Service-Assistent
Dialoggestützte Unterstützung für Endanwender bei Standardanliegen.
CMDB-Federation
Kopplung mehrerer CMDBs / Standorte zu einer föderierten Gesamtsicht.
Energie-Monitoring
Energie- und Nachhaltigkeitskennzahlen der Infrastruktur im Blick.
Erweiterte Realität im Rack
Geräte- und Rack-Informationen als Überlagerung im Kamerabild direkt vor Ort.
Bilderkennung am Gerät
Schadensbilder auf dem Telefon klassifizieren und den Vorgang von vornherein an die richtige Gruppe leiten.
Diese Roadmap ist unverbindlich und dient der Orientierung. Reihenfolge, Umfang und Zeitpunkt der Funktionen können sich ändern; es besteht kein Anspruch auf Umsetzung.
Wunsch, Idee oder Bug melden
Ihre Rückmeldung fließt direkt in die Priorisierung ein. Ob fehlende Funktion, Verbesserungsidee oder ein Fehler – schreiben Sie uns.
- Jede Meldung wird gesichtet und eingeordnet
- Bei Angabe einer E-Mail halten wir Sie zum Status auf dem Laufenden
- Bugs bitte mit Schritten zur Reproduktion beschreiben