Ordivis Service
Die meisten ITSM-Suiten verkaufen einen Kern und rechnen den Rest einzeln ab. Ordivis Platform liefert Service Desk, CMDB, Change, Problem, SLA-Engine, IPAM, Asset-Management, ISMS und BCM in jeder Lizenz – als On-Premises-Suite auf .NET 10 und PostgreSQL.
ITSM (IT-Service-Management) bezeichnet die Gesamtheit der Verfahren, mit denen eine IT-Organisation ihre Leistungen nicht als Technik, sondern als Services plant, erbringt, betreibt und verbessert.
Der Perspektivwechsel ist der eigentliche Kern: Nicht der Server ist das Produkt, sondern die Verfügbarkeit der Fachanwendung, die darauf läuft. Aus „die Datenbank ist gepatcht“ wird „das Meldewesen war vier Stunden nicht erreichbar“. Diese Übersetzung braucht Struktur – definierte Services, klare Zuständigkeiten, nachvollziehbare Abläufe und eine Datenbasis, die Technik und Geschäftsprozess verbindet.
ITSM ist die Disziplin, ITIL ist ein Rahmenwerk mit Empfehlungen, wie man diese Disziplin ausgestaltet. ITIL schreibt nichts vor und ist kein Zertifizierungsstandard für Organisationen; es beschreibt bewährte Praktiken wie Incident, Problem und Change Management und liefert vor allem eine gemeinsame Sprache. Man kann ITSM ohne ITIL betreiben – man diskutiert dann nur länger über Begriffe.
In der Praxis kristallisieren sich fünf Abläufe heraus, an denen sich jede ITSM-Software messen lassen muss: Incident Management (Störung schnell beheben), Problem Management (Ursache dauerhaft beseitigen), Change Management (Änderungen risikobewusst durchführen), Service Request Fulfilment (Standardanforderungen effizient abwickeln) und Configuration Management (wissen, was es gibt und wie es zusammenhängt). Alles Weitere – SLAs, Wissensdatenbank, Reporting – setzt darauf auf.
Sobald mehr als eine Person Störungen bearbeitet und niemand mehr sicher sagen kann, wer woran arbeitet. Das ist typischerweise ab etwa fünf IT-Mitarbeitern der Fall, in regulierten Umfeldern deutlich früher: Wer ISO 27001, BSI IT-Grundschutz oder NIS2 nachweisen muss, braucht ohnehin dokumentierte und auditierbare Abläufe.
Kein Modul-Baukasten mit Aufpreisen. Jede Lizenz enthält den vollständigen Funktionsumfang.
Zentrale Anlaufstelle mit Ticket-Erfassung über Portal, E-Mail und Telefon. Priorisierung nach Dringlichkeit und Auswirkung, Gruppenzuweisung, Eskalation.
Wiederkehrende Störungen werden zum Problem gebündelt, mit Ursachenanalyse, Workaround-Dokumentation und Verknüpfung zu den auslösenden Incidents.
Änderungen mit Risikoklasse, Genehmigungspfad und CAB-Termin. Standard-, Normal- und Notfall-Changes mit konfigurierbaren Genehmigern statt fest verdrahteter Logik.
Ein Servicekatalog macht bestellbar, was bisher per Zuruf lief – mit Formularen, Genehmigungsschritten und automatisierter Abarbeitung.
Reaktions- und Lösungszeiten je Service, Priorität und Kalender. Laufende Uhren, Pausen bei Kundenrückfragen, Eskalation vor Verletzung statt Bericht danach.
Configuration Items mit konfigurierbaren Klassen, Relationen, Topologie- und Business-Service-Map. Impact-Analyse über rekursive CTEs.
Lösungswege dokumentiert statt in Köpfen. Artikel sind aus dem Ticket heraus auffindbar und im Self-Service-Portal für Endanwender freigebbar.
IP-Adressverwaltung mit Subnetz-Baum sowie Netz- und Active-Directory-Discovery, die die CMDB fortschreibt statt sie einmalig zu befüllen.
Hardware, Software-Lizenzen, Verträge und Garantien über den gesamten Lebenszyklus – mit Fristenüberwachung und Kostenstellenbezug.
ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz, Business-Continuity-Management und das Verarbeitungsverzeichnis nach Art. 30 DSGVO – auf denselben CI-Daten.
Wiederkehrende Abläufe als Workflow, geplante Aufgaben über einen verwalteten Job-Scheduler und über 40 mitgelieferte Checklisten-Vorlagen.
Modul-Dashboards, ein Report-Baukasten mit kuratiertem Feldkatalog und Export aus jeder Tabelle – ohne SQL-Kenntnisse im Alltag.
Ereignisse aus CheckMK, PRTG, Zabbix oder Nagios/Icinga werden zu Vorgängen – mit Deduplizierung, automatischer Entwarnung, Wartungsfenstern und Sturmbremse gegen die Alarmflut.
Anmeldung über Entra ID, Keycloak oder einen anderen OIDC-Provider, dazu integrierte Windows-Anmeldung, AD-/LDAP-Abgleich und automatischer Entzug beim Austritt.
Für viele Organisationen ist das keine Geschmacksfrage. Eine ITSM-Datenbank enthält den vollständigen Bauplan Ihrer IT: jede Komponente, jede Abhängigkeit, jede offene Schwachstelle aus dem Problem Management und jeden Zugang aus dem Service Request. Für Kommunen, KRITIS-Betreiber, Behörden und regulierte Branchen ist diese Sammlung genau der Datenbestand, der das Haus nicht verlassen soll.
| Kriterium | Cloud-ITSM (SaaS) | Ordivis On-Premises |
|---|---|---|
| Datenhoheit | Beim Anbieter, oft mit Sub-Auftragsverarbeitern | Vollständig im eigenen Rechenzentrum |
| Betrieb ohne Internet | Nicht möglich | Air-gapped über ECDSA-Offline-Aktivierung |
| Preismetrik | Häufig je Agent und je verwaltetem Node | Flatrate nach Named-User, Assets unbegrenzt |
| Datenbank-Lizenz | Im Abo enthalten, aber nicht verhandelbar | 0 € – PostgreSQL nativ auf Windows Server |
| Update-Hoheit | Anbieter entscheidet Zeitpunkt und Umfang | Signiertes Delta-Update im eigenen Wartungsfenster |
| Kostenverlauf | Steigt mit Nutzerzahl und Infrastrukturwachstum | Planbar – relevant für Doppik-Haushalte |
Fair bleibt: Eine Cloud-Lösung nimmt Ihnen Betrieb, Backup und Patching ab. Wenn Ihre Organisation kein Rechenzentrum betreiben will und keine regulatorische Bindung hat, ist das ein valides Argument. Ordivis Platform richtet sich an die anderen – und hält deshalb den Betriebsaufwand bewusst klein: Installation inklusive Datenbank in unter 10 Minuten, Updates als signiertes Delta mit automatischem Rollback.
Warum wir dafür einen Modularen Monolithen statt Microservices gebaut haben →
Funktionslisten sehen bei allen Anbietern ähnlich aus. Die Unterschiede zeigen sich an anderer Stelle – meist erst im dritten Vertragsjahr.
Prüfen Sie, welche Module in Ihrer Edition fehlen. CMDB, Change Management und Reporting sind bei vielen Anbietern die teuren Zusatzpakete – genau die drei, die Sie für Audits brauchen.
Agent-Lizenzen sind planbar, Node- oder Asset-Zähler nicht. Rechnen Sie Ihr Wachstum über fünf Jahre durch, nicht über eines – unser TCO-Rechner tut das im Vergleich zu den Marktriesen.
SQL-Server-Lizenzen, zusätzliche Betriebssysteminstanzen und Fremd-Datenbanken landen im IT-Budget, nicht im Software-Angebot. PostgreSQL ist hier ein harter Kostenvorteil.
Wenn ein neues Ticketfeld oder eine CI-Klasse ein Beraterprojekt auslöst, wird das System nie an die Realität angepasst. Achten Sie auf serverseitig pflegbare Kataloge.
Ein Versionssprung, der ein Migrationsprojekt bedeutet, wird verschoben – und irgendwann läuft eine nicht mehr unterstützte Version. Delta-Updates mit Rollback halten Sie aktuell, ohne Projekt.
Wenn ISO 27001, BSI-Grundschutz oder NIS2 anstehen, sparen integrierte ISMS-Funktionen ein zweites Werkzeug und die Pflege doppelter Bestandsdaten.
ITSM (IT-Service-Management) bezeichnet die Gesamtheit der Verfahren, mit denen eine IT-Organisation ihre Leistungen nicht als Technik, sondern als Services plant, erbringt, betreibt und verbessert. Nicht der Server ist das Produkt, sondern die Verfügbarkeit der Fachanwendung, die darauf läuft. Das verbreitetste Rahmenwerk dafür ist ITIL.
ITSM ist die Disziplin, ITIL ist ein Rahmenwerk mit Empfehlungen, wie man sie ausgestaltet. ITIL schreibt nichts vor und ist kein Zertifizierungsstandard für Organisationen – es beschreibt bewährte Praktiken und liefert eine gemeinsame Sprache. ITSM lässt sich auch ohne ITIL betreiben.
Jede Lizenz enthält den vollständigen Funktionsumfang: Service Desk mit Incident Management, Problem Management, Change Management mit CAB, Service Requests und Servicekatalog, SLA- und OLA-Engine, Wissensdatenbank, CMDB und SACM, IPAM, IT-Asset- und Software-Asset-Management, Vertragsverwaltung, Disaster-Recovery-Planung, ISMS, BCM, Datenschutz-Verarbeitungsverzeichnis, Audit, Workflow-Engine und Reporting. Eine abgespeckte Standard-Version gibt es nicht.
Ja. Ordivis Platform ist als native Windows-Dienst-Infrastruktur mit eigener PostgreSQL-Datenbank für den Betrieb im eigenen Rechenzentrum gebaut – nicht als Cloud-Produkt mit nachgereichter On-Premises-Variante. Dank ECDSA-Offline-Aktivierung ist auch der air-gapped Betrieb ohne Internetverbindung möglich.
Ordivis Platform wird als Flatrate nach benannten Named-User abgerechnet: Administratoren mit vollem Funktionsumfang und Service-Desk-Agenten für die reine Ticketbearbeitung. Der Gov-Tarif beginnt bei 1.490 € pro Jahr. Assets, CIs, IP-Adressen und Endanwender im Self-Service-Portal sind unbegrenzt und kostenfrei. Vergleichen Sie im TCO-Rechner.
Die technische Installation inklusive PostgreSQL-Provisionierung dauert unter 10 Minuten. Aufwendig ist nicht die Software, sondern die Modellierung: Servicekatalog, CI-Klassen und Zuständigkeiten. Ordivis Platform liefert dafür vorkonfigurierte Kataloge und über 40 Checklisten-Vorlagen mit aus.
Für On-Premises-Szenarien mit planbarem Budget: ja. Wir behaupten aber nicht, den Funktionsumfang eines Marktführers mit tausenden Entwicklerjahren zu erreichen – Ordivis Platform ist im Pilotbetrieb – ein Haus arbeitet bereits produktiv damit – und wird zum 1. Januar 2027 allgemein verfügbar. Was heute läuft und was nicht, steht offen in der Modulreife-Übersicht.
Configuration Items, Relationen und Impact-Analyse – die Datenbasis, auf der alle anderen Module aufsetzen.
Ticketsystem, SLA-Engine und Self-Service-Portal für die tägliche Störungs- und Anfragebearbeitung.
ISO 27001 und BSI IT-Grundschutz auf denselben Bestandsdaten – ohne zweites Werkzeug.
Eine Demo per Videokonferenz – mit dem echten Stand, nicht mit einer Folienpräsentation.