Vollständiger Funktionsumfang · Ordivis Toolbox

Ordivis™ Toolbox: 45 Werkzeuge im Detail

Diese Seite beschreibt jedes Werkzeug der Ordivis™ Toolbox: wofür es da ist, was es kann, welche Rechte es braucht und wo seine Grenzen liegen. Reihenfolge und Namen entsprechen der Navigation der App.

Stand: 24.10.2026. Grundlage ist das Benutzerhandbuch der Toolbox. Die Bilder stammen aus Fassungen von August bis Oktober 2026; einzelne Seiten sehen in der aktuellen Fassung anders aus.

45 Werkzeuge 12 Bereiche Rechte und Grenzen je Werkzeug Kostenlos · DE / EN
01

Live-Ansichten

Was auf diesem Rechner gerade im Netz passiert – laufend erneuert, solange die Seite sichtbar ist.

Dashboard

Die Startseite beantwortet drei Fragen auf einmal: Welche Schnittstellen tragen wie viel Verkehr, wohin bestehen die meisten Verbindungen, und ist der Weg nach draußen in Ordnung? Gemessen wird nur dieser Rechner – andere Geräte, Switche und fremder Verkehr kommen nicht vor.

  • Durchsatz RX und TX über alle Schnittstellen mit Verlauf, relativ zum größten Wert im gezeigten Zeitraum
  • Alle Netzwerkkarten außer Loopback mit IPv4-Adresse, aktuellen Raten, Summen seit dem Windows-Start und Status
  • Die 50 wichtigsten TCP-Verbindungen mit Prozess, Zustand und Einordnung Lokal oder Extern
  • Laufender Ping zu Standardgateway und 1.1.1.1 mit Laufzeit und Verlust: grün unter 50 ms, orange bis 150 ms, rot darüber
  • Latenz-Heatmap der letzten 30 Messungen – Aussetzer und echter Ausfall auf einen Blick unterscheidbar
  • Takt einstellbar, Vorgabe eine Sekunde; beim Verlassen der Seite hält die Messung an
  • Grenzen: keine Alarme, keine Aufzeichnung über den Programmlauf hinaus, Zahlen aus der IPv4-Statistik
  • Rechte: Standardbenutzer

Verbindungen

Jede offene TCP-Verbindung dieses Rechners mit dem Programm, dem sie gehört. Die Seite beantwortet die Frage, die netstat -ano beantwortet – ohne die Prozess-ID danach im Task-Manager nachzuschlagen. So lässt sich klären, welches Programm eine Verbindung nach draußen hält oder ob ein Dienst wirklich lauscht.

  • PID, Prozess, lokale Adresse, Gegenstelle mit Port und Einordnung Lokal oder Extern
  • Zustände auf Deutsch: Hergestellt, Abhören, Wartend, Schließen wartend
  • Suchfeld filtert bei jedem Tastendruck in Prozessname, IP-Adresse, Port und Status – etwa :443 oder Abhören
  • Auto-Refresh im Takt der Einstellungen oder einmaliges Aktualisieren
  • Prozessnamen werden bei jedem Durchlauf neu aufgelöst, weil Windows Prozess-IDs wiedervergibt
  • Grenzen: nur TCP, keine UDP-Sockets; Verbindungen, die zwischen zwei Durchläufen entstehen und vergehen, erscheinen nicht
  • Rechte: Standardbenutzer; Namen fremder Prozesse zeigt Windows nur mit Administratorrechten

Pakete (Live)

Schneidet den Verkehr mit, ein- und ausgehend, so wie er auf der Leitung liegt – für die Fragen, die keine Statistik beantwortet: Geht das Paket überhaupt hinaus? Kommt eine Antwort? Die Toolbox braucht dafür keinen Treiber und keine Fremdsoftware.

  • Rohsocket – IPv4, live: die gewählte Karte, viermal je Sekunde aktualisiert, die letzten 1 000 Pakete im Verlauf
  • pktmon – IPv4 und IPv6, Aufzeichnung: alle Karten samt ICMPv6, ARP und fremden Ethertypes wie LLDP, bis zu 60 Sekunden
  • Zeit, Quelle, Ziel, IP-Protokoll, Länge und Info mit Ports, TCP-Merkern und Nutzlastgröße
  • Filter über Protokoll, Quelle, Ziel und Info – etwa [RST] für abgewiesene Verbindungsversuche
  • Zähler für verworfene Pakete, wenn die Anzeige bei starkem Verkehr nicht mitkommt
  • Grenzen: nur Kopfdaten, keine Nutzlast und keine Prozesszuordnung; der Rohsocket sieht weder IPv6 noch ARP
  • Rechte: lokaler Administrator. Wo Beschäftigte betroffen sein können, ist ein Mitschnitt mitbestimmungspflichtig

Topologie

Dieselben Daten wie unter Verbindungen, geordnet nach Schnittstelle: Welche Netzwerkkarte spricht gerade mit welchen Gegenstellen? Das ist keine Netzplan-Karte – Switche, Router und fremde Geräte kommen nicht vor, nur die Gegenstellen dieses einen Rechners.

  • Je Karte ein Knoten mit Name, IPv4-Adresse, Zustand, Gesamtvolumen und aktuellen Raten
  • Gegenstellen mit Adresse, Port, Zustand, Prozess und PID
  • Höchstens 15 Gegenstellen je Schnittstelle gezeichnet; die Zähler rechnen mit allen Verbindungen
  • Fußzeile mit Schnittstellen, Verbindungen gesamt und Zahl der verschiedenen Remote-Adressen
  • Erneuert im Takt des Dashboards; die Knoten werden an Ort und Stelle aktualisiert
  • Grenzen: reine IPv6-Verbindungen und Karten ohne IPv4-Adresse bekommen keine Gegenstellen
  • Rechte: Standardbenutzer
02

Host- & Systemverwaltung

Drei Werkzeuge für die Maschine selbst – die eigene oder eine entfernte.

System Inspector

Nimmt ein System vollständig auf: Betriebssystem, Startzeit, Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafik, Datenträger, Prozesse, Dienste, Treiber und installierte Software. Er nutzt dafür CIM über WS-Management (WinRM) statt des alten WMI über DCOM, das in gehärteten Netzen ohnehin gesperrt ist. Geräte ohne Windows fragt er über SNMP ab.

  • Lokal ohne Remoting, entfernt über WinRM – mit der eigenen Anmeldung oder einem anderen Konto
  • Reiter Dashboard & Hardware, Top 50 Prozesse, Dienste, Installierte Software und Treiber, je mit Suchfeld
  • SNMP-Betriebsart für Switche, Drucker, Speichersysteme und Linux mit SNMP-Agent – mit deutlich weniger Angaben
  • Sicherheits-Check (CVE & WID): gleicht die Software mit CVE-Einträgen bei CIRCL und Warnmeldungen des BSI (WID) ab
  • Der Check ist eine Vorsortierung nach Hersteller und Produkt, nicht nach Version – kein Schwachstellenscanner; er sendet Hersteller- und Produktnamen an cve.circl.lu
  • Software und Befunde lassen sich an Ordivis IT übergeben, mit Dienststatus, Patchstand und lokalen Administratoren
  • Rechte: lokaler Administrator bzw. WinRM-Berechtigung auf dem Ziel (Port 5985 oder 5986)
SysInfo
Ordivis Toolbox – System Inspector mit Hardware-Übersicht
System InspectorBetriebssystem, Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafik und Datenträger auf dem Reiter Dashboard & Hardware.

Service & Process Controller

Dienste starten, stoppen und neu starten, Prozesse beenden – lokal wie entfernt, ohne den Weg über services.msc und eine Remotedesktop-Sitzung.

  • Reiter Dienste und Prozesse; Prozesse nach Arbeitsspeicher absteigend sortiert
  • Filterfeld für die jeweils sichtbare Tabelle
  • Erfolg oder die Fehlermeldung von Windows im Klartext unter der Tabelle
  • Für entfernte Ziele das in den Einstellungen hinterlegte AD-Administrator-Konto, sonst die eigene Anmeldung
  • Achtung: eine Aktion wirkt sofort und ohne Rückfrage
  • Rechte: lokaler Administrator bzw. WinRM-Berechtigung auf dem Ziel; ohne Rechte zeigt die Seite einen Hinweis
Dienste
Ordivis Toolbox – Service & Process Controller mit Dienstliste
Service & Process ControllerDienstliste mit Status und den Schaltflächen Starten, Stoppen und Neu starten je Zeile.

Windows HOSTS

Die HOSTS-Datei überschreibt die Namensauflösung dieses Rechners. Sie ist der erste Ort, an dem man nachsieht, wenn ein Name dorthin zeigt, wo er nicht hingehört – und der erste Ort, an dem man einen Umzug testet, bevor man das DNS ändert.

  • Tabelle mit IP-Adresse, Hostname und dem Kommentar hinter #
  • Nur wirksame Einträge; reine Kommentarzeilen bleiben ausgeblendet
  • Neu laden nach Änderungen außerhalb der Toolbox
  • Bearbeiten in Windows-Notepad per Schaltfläche
  • Rechte: Ansehen als Standardbenutzer, Speichern nur als lokaler Administrator
04

CA & PKI

Der Wizard erzeugt Schlüssel und Anforderung, die Lokalen Zertifikate prüfen das Ergebnis, der Converter bringt es in das passende Format. Die ESC-Prüfung sieht sich die interne Zertifizierungsstelle an. Felder mit privaten Schlüsseln speichert die Toolbox nicht.

Lokale Zertifikate (PKI)

Klärt die drei Fragen, die vor jedem Einspielen eines Zertifikats stehen: Was steht drin? Passt der Schlüssel dazu? Ist die Kette vollständig? Eine unvollständige Kette ist die häufigste Ursache für „Browser meldet Fehler, Server läuft doch“.

  • Zertifikat, privaten Schlüssel und CA-Kette aus Datei laden oder als PEM-Text einfügen
  • Inhaber, Aussteller, Gültigkeit, Schlüssellänge, Signaturalgorithmus und Fingerabdruck
  • Private-Key Match: gehören Schlüssel und Zertifikat zusammen?
  • CA-Chain Audit: wird das Zertifikat durch die angegebene Kette verifiziert?
  • Full-Chain-Datei exportieren – eigenes Zertifikat zuerst, Kette darunter, wie nginx, Apache und die meisten Appliances es erwarten
  • Rechte: Standardbenutzer

Zertifikats-Wizard (ACME/CA)

Erzeugt privaten Schlüssel und Zertifikatsanforderung (CSR) lokal und bringt die Anforderung zur internen Zertifizierungsstelle – oder bereitet Let’s Encrypt vor.

  • Subject mit Common Name, Organisation, Land und Subject Alternative Names
  • Schlüssellänge 2048 oder 4096 Bit; der Schlüssel wird lokal erzeugt und verlässt den Rechner nicht
  • Interne CA (AD CS): Einreichen über certreq.exe mit CA-Server und Vorlage
  • Let’s Encrypt über DNS-01: ein kopierfertiges PowerShell-Skript für Posh-ACME – HTTP-01 kann ein Desktop-Programm nicht beantworten
  • Rechte: Standardbenutzer zum Erzeugen; für AD CS das Recht Registrieren auf der veröffentlichten Vorlage
PKI
Ordivis Toolbox – Zertifikats-Wizard, Schritt 1: Schlüssel und CSR
Zertifikats-Wizard (ACME/CA)Schritt 1: Subject-Angaben, SANs und Schlüssellänge für Private Key und CSR.

OpenSSL Converter

Bedient das installierte openssl.exe über drei Reiter, damit Zertifikate in das Format kommen, das der Zielserver erwartet – ohne die Schalter von OpenSSL auswendig zu kennen.

  • Status von OpenSSL; fehlt es, Installation über Winget (Paket ShiningLight.OpenSSL)
  • Format Konverter: PEM zu PFX, PFX zu PEM und DER zu PEM, mit der vollständigen OpenSSL-Ausgabe auch im Fehlerfall
  • Self-Signed Generator für interne Tests mit Common Name, Gültigkeit in Tagen und Ausgabeordner
  • Terminal & Debug für beliebige OpenSSL-Befehle, etwa x509 oder s_client
  • Rechte: Standardbenutzer; für die Installation lokaler Administrator und Internetzugang

AD CS Sicherheitsprüfung (ESC)

Prüft eine Active-Directory-Zertifizierungsstelle auf die bekannten Fehlkonfigurationen, über die ein gewöhnlicher Benutzer zum Domänen-Administrator werden kann – gezählt als ESC1 bis ESC17.

  • Liest die PKI-Konfiguration aus dem AD, danach parallel die Registrierung jeder Zertifizierungsstelle und jedes Domain Controllers
  • Befunde je ESC mit betroffenem Objekt, den gelesenen Werten als Nachweis und der sicheren Abhilfe
  • Zustände OK, Warnung, Kritisch und Nicht prüfbar – nie ein stilles OK
  • Verlangt eine Vorlage Genehmigung oder autorisierte Signaturen, steht der Befund als entschärft da
  • ESC12 (CA-Schlüssel im HSM) ist nicht automatisch prüfbar
  • Nur lesend: die certutil-Befehle in den Hinweisen sind Vorschläge, die Toolbox führt sie nie aus
  • Rechte: Domänenbenutzer für Vorlagen und PKI-Objekte; für CA- und DC-Registrierung Administratorrechte und Remote-Registrierung auf den Zielen
05

Identität

Die Schnittstelle, über die Entra ID oder ein anderer Identitätsanbieter Benutzer an eine Anwendung liefert.

SCIM prüfen

Sieht sich den SCIM-2.0-Dienst einer Anwendung von außen an – so, wie Entra ID ihn benutzen würde. Ein ungenauer oder ungeschützter Dienst fällt sonst erst auf, wenn die Bereitstellung Dubletten erzeugt, Benutzer nicht deaktiviert oder ein Fremder die Benutzerliste liest.

  • Profile mit Basis-URL und Anmeldung per Bearer-Token oder OAuth 2.0 Client Credentials; Geheimnisse nur mit Windows DPAPI verschlüsselt gespeichert und nie angezeigt
  • Prüfen mit reinen Leseaufrufen: Verschlüsselung, Anmeldung, Aufruf ohne Token und mit falschem Token
  • Discovery: ServiceProviderConfig, ResourceTypes und Schemas, Filter userName eq, Seitenabruf und Gruppen
  • Schreibtest nach Bestätigung: Testbenutzer anlegen, Dublette, lesen, filtern, ändern, deaktivieren und löschen – das Aufräumen wird in jedem Fall versucht
  • Rückfrage, bevor etwas über unverschlüsseltes HTTP gesendet wird
  • Bericht als Markdown-Datei, ohne Token und Client-Secret
  • Grenzen: geprüft wird die Schnittstelle, nicht die Bereitstellung in Entra ID; keine Weiterleitungen, keine Cookies, kein Massenprüfen
  • Rechte: Standardbenutzer mit Netzzugang zum Dienst. Den Schreibtest nur gegen Dienste, die Sie verwalten, möglichst gegen einen Testmandanten
06

IP Werkzeuge

Neun Werkzeuge für Adressen, Erreichbarkeit, Wege und Zuständigkeiten – die Ebene, auf der die meisten Störungen sitzen.

ARP Tabelle

Zeigt den ARP-Zwischenspeicher dieses Rechners: welche IP-Adresse zu welcher MAC-Adresse gehört, gelernt über welche Schnittstelle. Das ist der Blick auf das, was dieser Rechner in seinem eigenen Netzsegment tatsächlich angesprochen hat.

  • IPv4-Einträge und IPv6-Nachbarn (NDP), ohne Multicast und ohne unaufgelöste IPv6-Einträge
  • Zustand je Eintrag: Erreichbar, Statisch, Veraltet, Verzögert, Unvollständig, Nicht erreichbar
  • An Ordivis: IPv4-Nachbarn mit IP- und MAC-Adresse, nur aus den angehakten Netzen
  • Grenze: nur das eigene Segment – hinter einem Router steht nur dessen MAC-Adresse
  • Rechte: Standardbenutzer

DHCP Info & Scanner

Zeigt die eigenen Leases und sucht nach DHCP-Servern im Segment – auch nach solchen, die dort nicht hingehören. In IPv6-Netzen fragt der Scanner zusätzlich Router Advertisements und DHCPv6 ab.

  • Je Schnittstelle DHCP oder statisch, vergebender Server, Erhalt und Ablauf der Lease; Erneuern per Schaltfläche
  • DHCP-Scanner per DHCPDISCOVER-Broadcast; je Antwort angebotene IP, Subnetz, Gateway, DNS-Server, Lease-Dauer und Domäne
  • Warnung bei mehreren antwortenden Servern (Verdacht auf einen Rogue-DHCP-Server)
  • IPv6: Router Solicitation und DHCPv6 Solicit; Router-Lebensdauer, Präferenz, M- und O-Flag, Präfixe, Routen und DNS aus dem RA, Hinweise etwa auf fremde Router
  • Übergabe der DHCP-Bereiche samt Reservierungen und des Export-DhcpServer-Exports an Ordivis IT
  • Achtung: der Scanner sendet einen echten Broadcast ins Netz; ein Renew unterbricht die Verbindung der Schnittstelle kurz
  • Rechte: Standardbenutzer zum Ansehen; Erneuern und das Lesen der Router Advertisements als lokaler Administrator

Durchsatz (iperf3)

Der Speedtest misst den Weg ins Internet, diese Seite den Durchsatz im eigenen Netz – über die Glasfaser zwischen zwei Gebäuden, den Uplink eines Etagenswitches, die VPN-Strecke zur Außenstelle oder das WLAN. Die Toolbox spricht das Protokoll von iperf3; Gegenstelle ist ein iperf3-Server oder eine zweite Toolbox.

  • TCP und UDP; Richtung Senden, Empfangen, Beides nacheinander oder Beide gleichzeitig
  • 1 bis 8 parallele Ströme, Dauer 5 bis 60 Sekunden
  • UDP mit Zielrate und Paketgröße; dazu Jitter, verlorene Pakete und Pakete außer der Reihe
  • Wert von Empfänger und Sender, Retransmits, Verlauf der Sekundenwerte; Ergebnis kopieren
  • Gegenstelle sein: die Toolbox bedient selbst iperf3-Clients, auch wenn Sie die Seite wechseln
  • Zufällige, nicht komprimierbare Testdaten – Kompression rechnet den Wert nicht schön
  • Grenzen: UDP höchstens 1 Gbit/s; die Gegenstelle nimmt bis 16 Ströme und 300 Sekunden an; die Windows-Firewall muss Port 5201 erlauben

ICMP (Ping)

Ping mit den Einstellungen, für die man sonst Schalter auswendig lernt – samt Statistik zu Verlust und Laufzeit.

  • Paketgröße, Anzahl oder Dauerbetrieb, IPv4 oder IPv6 erzwingen, DF-Bit setzen
  • Je Paket Sequenznummer, antwortende Adresse, Bytes, Zeit, TTL und Status
  • Gesendet, Empfangen, Verlust, Min, Max und Durchschnitt laufend mitgezählt
  • DF-Bit und steigende Paketgröße finden eine MTU-Grenze, etwa auf VPN- und Tunnelstrecken
  • Grenze: keine Antwort heißt nicht „Gerät aus“ – viele Systeme und Firewalls beantworten ICMP nicht. Rechte: Standardbenutzer

Port- und Pfadtest

Beantwortet die Frage, die bei jeder Störung zuerst kommt: Liegt es an der Firewall oder an der Anwendung? Die Seite prüft von diesem Rechner aus, ob Dienste an einem Ziel erreichbar sind, und misst, welche Paketgröße durch den Weg passt.

  • Bis zu 1 024 TCP- und 64 UDP-Ports je Lauf, mit Vorlagen für Windows-Domäne, Web, Mail, Fernzugriff und Netzgeräte
  • Zustände offen, geschlossen, gefiltert, offen oder gefiltert und nicht erreichbar
  • Dienstname nach IANA; bei offenen Ports die Dienstkennung: erste Zeile des Dienstes, HTTP-Statuszeile oder Aussteller und Restlaufzeit des TLS-Zertifikats
  • UDP 53, 123 und 161 mit echter DNS-, NTP- bzw. SNMP-Anfrage
  • PMTU mitmessen, mit Erkennung eines PMTU-Blackholes – auch für IPv6-Ziele
  • Ergebnis kopieren mit Ziel, Quelle, Zeitpunkt und PMTU für ein Ticket
  • Rechte: Standardbenutzer

Speedtest

Misst die Download-Geschwindigkeit der Internetanbindung. Die Testdatei wird über mehrere gleichzeitige Verbindungen geladen, weil eine einzelne TCP-Verbindung eine schnelle Leitung meist nicht ausschöpft.

  • Testdatei mit 100 MB, 1 GB oder 10 GB
  • Fortschritt während des Laufs; Abbrechen jederzeit
  • Öffentliche Messserver, die der Reihe nach versucht werden
  • Grenzen: nur Download – kein Upload, keine Latenz, kein Jitter; die gewählte Datenmenge wird wirklich geladen
  • Rechte: Standardbenutzer; ausgehendes HTTPS
Speed
Ordivis Toolbox – Speedtest mit gemessener Download-Geschwindigkeit
SpeedtestGemessene Download-Geschwindigkeit nach abgeschlossenem Test.

Subnetz Rechner

Rechnet aus einer Adresse und einer Präfixlänge alles aus, was man beim Planen braucht – ohne Netzverbindung.

  • IPv4: Netz- und Broadcastadresse, erster und letzter Host, Subnetz- und Wildcard-Maske, Zahl der nutzbaren Hosts
  • Binärdarstellung von Adresse und Maske, Bit für Bit
  • IPv6: Netz- und letzte Adresse, Präfixmaske, Zahl der Adressen, Reverse-Zone unter ip6.arpa und die ausgeschriebene Form
  • Rechte: Standardbenutzer
Subnetz
Ordivis Toolbox – Subnetz Rechner mit Binärdarstellung
Subnetz RechnerNetz-, Broadcast- und Hostbereich, Subnetz- und Wildcard-Maske samt Binärdarstellung (IPv4).

Trace (MTR)

traceroute zeigt den Weg einmal. MTR misst ihn dauerhaft – und erst dadurch sieht man, an welchem Knoten Pakete verloren gehen.

  • Bis zu 30 Sprünge, jede Zeile danach fortlaufend im Sekundentakt gemessen
  • Je Knoten Verlust, gesendet und empfangen, Best, Avg, Worst, Last und Jitter
  • Karte der öffentlichen Knoten über GeoIP (ip-api.com); private Adressen werden nie übertragen
  • Latenzverlauf: Intervall und Zeitfenster wählbar, ein Graph je Knoten mit verlorenen Paketen
  • Eine Einmessphase erkennt gedrosselte Router; deren Verluste werden dann nicht gewertet
  • Rechte: Standardbenutzer; Karte und Standorte brauchen ausgehendes HTTPS

WHOIS Abfrage

Beantwortet, wem eine Domain oder ein Adressbereich gehört.

  • WHOIS über TCP-Port 43 mit Auswahl der Registrierungsstelle, unter anderem DENIC, Verisign, RIPE, ARIN, APNIC und IANA
  • Rohantwort unverändert, mit Kopieren
  • Bei IP-Adressen zusätzlich RDAP: Netzzuweisung, zuständige Kontakte, Ereignisse und die rohen JSON-Daten
  • Grenze: zu Domains geben die meisten Registrierungsstellen seit der DSGVO keine Halterdaten mehr heraus
  • Rechte: Standardbenutzer; ausgehend TCP 43 bzw. 443
WHOIS
Ordivis Toolbox – WHOIS Abfrage mit aufbereiteten RDAP-Daten
WHOIS AbfrageRDAP zu einer IP-Adresse: Netzzuweisung, zuständige Kontakte und Ereignisse.
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Scanner Werkzeuge

Was in einem Netz steht, wo es angeschlossen ist und was es meldet. Werkzeuge, die Pakete an fremde Geräte senden, gehören nur in Netze, für die Sie zuständig sind oder für die eine schriftliche Erlaubnis vorliegt.

IP Scanner

Durchsucht Adressbereiche mit zwei Motoren: dem eingebauten Fast-Scan ohne Zusatzsoftware und dem installierten Nmap, das Dienstversionen erkennt, Betriebssysteme rät und Prüfskripte ausführt.

  • Nativ: Ping und TCP-Ports je Adresse, im eigenen Segment vorab ARP für alle Adressen – ein /24 in rund 15 Sekunden
  • Nmap mit fünf Profilen: Ping Sweep, Quick Scan, Intense, Stealth (SYN) und Security Audit; Installation und Versionsvergleich aus der Seite
  • Bereich von Hand, als CIDR, als lokales Subnetz oder aus Ordivis IT; Portvorlagen wie Web, Windows, Drucker und Fernwartung
  • Hostnamen aus DNS, mDNS, NetBIOS und UPnP; MAC mit Hersteller ohne Netzabfrage; Geräteart wie Drucker, NAS oder IP-Telefon
  • Optionale SNMP-Anreicherung mit Gerätename, Standort und Geräteklasse
  • IPv6: die Geräte im eigenen Segment über ff02::1 und die Nachbartabelle; einzelne Adressen mit Nmap
  • Sortieren, Kontextmenü (Adresse kopieren, im Browser öffnen, Remotedesktop), CSV-Export und An Ordivis senden
  • Rechte: Standardbenutzer; Intense und Stealth brauchen Administratorrechte. Security Audit greift aktiv in die Dienste ein
IP Scanner
Ordivis Toolbox – IP Scanner mit Nmap-Profil
IP ScannerNmap-Engine mit Profil Quick Scan; Adressen und Namen unkenntlich gemacht.

MAC Scanner

Die ersten drei Byte einer MAC-Adresse, die OUI, sind beim IEEE auf einen Hersteller registriert. Daraus lässt sich sagen, was für ein Gerät hinter einer Adresse steckt, ohne es anzufassen.

  • Nachschlagen in jeder üblichen Schreibweise; Ergebnis mit OUI-Präfix und Hersteller
  • Alle Schnittstellen dieses Rechners mit Name, MAC-Adresse, Hersteller und Typ
  • Hersteller der eigenen Karten aus einer eingebauten Tabelle ohne Netzverbindung; die manuelle Suche fragt api.macvendors.com
  • Grenze: virtuelle Maschinen und zufällig gewürfelte MAC-Adressen bleiben oft ohne Hersteller. Rechte: Standardbenutzer
MAC
Ordivis Toolbox – MAC Scanner mit Herstellerzuordnung
MAC ScannerHersteller zu einer MAC-Adresse und die Schnittstellen dieses Rechners mit Typ und Status.

SNMP Inspector

Fragt Switche, Router, Drucker, USV-Anlagen und alles andere ab, was einen SNMP-Agenten hat – von der Systemübersicht bis zum vollständigen MIB-Baum.

  • SNMP v1, v2c und v3 mit MD5, SHA-1 oder SHA-256 und DES oder AES-128; Kennwörter werden nicht gespeichert
  • System-Übersicht mit erkannter Geräteklasse, sysName, Betriebsdauer, Standort, Kontakt und sysObjectID
  • Klare Fehlerbilder: Port geschlossen, falsche Community oder Version, keine Antwort
  • MIB-Baum (Walk) und Get ab OID oder Name, mit Namen, Bedeutung von Aufzählungswerten und Beschreibung aus der MIB
  • Hersteller-MIBs aus Dateien oder Ordnern einlesen, mit Vorschau und Hinweis auf fehlende Module
  • Gerät sowie VLANs mit Portzuordnung (Q-BRIDGE-MIB) an Ordivis IT übergeben
  • Rechte: Standardbenutzer; ausgehend UDP 161. Bei v1 und v2c geht die Community im Klartext über das Netz
SNMP
Ordivis Toolbox – SNMP Inspector mit erkannter Geräteklasse
SNMP InspectorAbfrage per SNMP v2c mit erkannter Geräteklasse und Systemangaben – hier ein Drucker.

Switch-Topologie

Beantwortet die Frage „An welchem Switchport hängt dieses Gerät?“ und zeigt, wie die Switches untereinander verbunden sind. Die Seite fragt die Switches per SNMP ab und folgt ihren LLDP- und CDP-Nachbarn.

  • Je Switch Ports mit Beschriftung, MAC-Adresse und Geschwindigkeit, Nachbarn, MAC- und ARP-Tabelle, Seriennummer und Firmware
  • Erhebung ab einem oder mehreren Startswitches, Tiefe 1 bis 5, höchstens 250 Geräte
  • Karte mit Portnamen an den Linien und Link-Aggregation, Endgeräte auf Wunsch; als Bild in die Zwischenablage
  • Tabelle aller LLDP- und CDP-Nachbarschaften, durchsuchbar
  • Port finden zu MAC, IP-Adresse oder Hostname, mit Urteil wie gefunden oder nur auf Uplinks gesehen
  • Übergabe an Ordivis IT als Vorschlag: neue CIs, Schnittstellen und Verbindungen; gelöscht wird nichts
  • Grenzen: die MAC-Tabelle von Cisco-Switches je VLAN nur mit v1/v2c; die Erhebung wird nicht gespeichert. Rechte: Standardbenutzer, ausgehend UDP 161

Empfänger (Syslog, Traps, Flows)

Zeigt, was Switches und Firewalls an diesen Rechner melden – Syslog und SNMP-Traps – und wer die Leitung belegt: Flows. Empfangen wird, solange die Toolbox läuft, auch wenn Sie die Seite wechseln.

  • Syslog über UDP, TCP und TLS (RFC 5425) mit eigenem Serverzertifikat und angezeigtem Fingerabdruck
  • Absender, Schwere, Programm bzw. Cisco-Kennung und Rohzeile je Meldung
  • Traps und Informs mit Namen aus eingelesenen MIBs; SNMPv3-Traps mit hinterlegten Zugängen geprüft und entschlüsselt
  • Flows: NetFlow v5/v9, IPFIX und sFlow v5 – Quellen, Ziele, Gespräche und Dienste mit Verlauf; Sampling hochgerechnet
  • sFlow-Zähler mit Auslastung je Schnittstelle
  • Absenderfilter für alle Empfänger, Testmeldung und Ausweichport, wenn ein Port belegt ist
  • Sitzung speichern als JSON-Datei, je Liste CSV – ohne Community, Kennwörter und Zertifikat
  • Grenzen: je Register die letzten 50 000 Meldungen; ohne Speichern ist nach dem Schließen alles fort

WLAN

Für die ersten Fragen bei WLAN-Beschwerden: Wie gut ist die Verbindung gerade, wechselt der Laptop den Access Point oder bricht sie ab, und wer funkt sonst noch auf welchem Kanal?

  • Verbindung: SSID, BSSID mit Hersteller, Signal in dBm, Kanal, Band, Breite, Standard, Datenrate und Sicherheit
  • Signalverlauf über zehn Minuten mit Hilfslinien bei −67 dBm und −75 dBm
  • Ereignisse: Roaming mit Kanal und Signal vorher und nachher, Abbrüche und Wiederverbindungen
  • Umgebung: alle sichtbaren Access Points, Bandfilter für 2,4, 5 und 6 GHz
  • Kanalbelegung je Band mit dem freiesten Kanal; DFS-Kanäle markiert
  • Hinweise etwa auf WEP oder WPA/TKIP, offene Netze und 40 MHz auf 2,4 GHz; Ergebnis kopieren und CSV
  • Nur lesend: verbindet und trennt nicht, verwaltet keine Profile, zeigt keinen Schlüssel. Ab Windows 11 24H2 braucht die Seite die Standortfreigabe
  • Rechte: keine Administratorrechte nötig
WLAN
Ordivis Toolbox – WLAN, aktuelle Verbindung mit Signalverlauf
WLAN – VerbindungSignal, Kanal, Standard und Sicherheit, dazu der Signalverlauf; SSID und BSSID unkenntlich gemacht.
WLAN
Ordivis Toolbox – WLAN-Umgebung mit Kanalbelegung
WLAN – UmgebungSichtbare Access Points, Kanalbelegung je Band mit dem freiesten Kanal und Hinweise.

Konfigurationssicherung

Vor einer Änderung an Switch, Router oder Firewall die laufende Konfiguration sichern und danach sehen, was sich geändert hat. Zwei Wege führen in dieselbe Ablage.

  • Empfang per TFTP: das Gerät schickt seine Konfiguration, ohne Zugangsdaten; nur Uploads, mit Absenderfilter
  • Abholen per SSH mit gespeichertem Zugang (Kennwort oder privater Schlüssel); Gerätetypen unter anderem Cisco IOS, ASA und Nexus, FortiGate, Aruba, Comware, Huawei, Junos, MikroTik, OPNsense/pfSense, EdgeRouter/VyOS, dazu eigener Befehl oder eigene Datei
  • Die Toolbox liest nur; der Host-Schlüssel wird beim ersten Kontakt bestätigt und danach bei jeder Sicherung geprüft
  • Zeitplan über die Windows-Aufgabenplanung, täglich oder wöchentlich; unveränderte Konfigurationen werden nicht neu abgelegt
  • Ablage je Gerät mit Zeitstempel im Dateinamen – nichts wird überschrieben
  • Versionen ansehen und mit der Vorversion vergleichen; Geheimnisse in der Anzeige ausblendbar
  • Grenzen: nur TFTP und SSH; TFTP ist unverschlüsselt; die Dateien enthalten auch Kennwort-Hashes und Schlüssel des Geräts. Zugänge mit Windows DPAPI verschlüsselt
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DNS Werkzeuge

Namen und Adressen von allen Seiten – vom ersten Blick auf ein Ziel bis zur Vertrauenskette von DNSSEC.

Basis Scanner

Ein Feld, ein Klick, mehrere Antworten: das Werkzeug, mit dem man anfängt, wenn jemand sagt „die Seite geht nicht“.

  • Auflösung mit IP-Adresse, Hostname und Aliasen (CNAMEs)
  • Standort und Provider über GeoIP mit Karte – eine Schätzung, für private Adressen nicht abgefragt
  • Ping und fester Port-Scan auf 21, 22, 53, 80, 443 und 3389
  • TLS auf Port 443: Zertifikat mit Ablauf, Protokoll, Cipher Suite und Schlüssellänge; Hostname-Match, Kette und Sperrstatus
  • Zertifikat eines Dienstes: LDAPS, Global Catalog, SMTP mit STARTTLS, SMTPS, IMAPS, POP3S, RDP, WinRM über HTTPS oder eigener Port
  • Alle DNS-Einträge A, AAAA, MX, NS, TXT, SOA und CNAME
  • Zertifikat an Ordivis IT melden
  • Rechte: Standardbenutzer; Standort und Karte brauchen ausgehendes HTTPS
DNS
Ordivis Toolbox – Basis Scanner: DNS-, IP- und Host-Lookup
Basis ScannerAuflösung, GeoIP-Standort, Ping, Basis-Port-Scan, TLS-Zertifikat und DNS-Einträge eines Ziels.

Zone Lookup

Erkennt an der Eingabe, was gemeint ist: Bei einer Domain fragt die Seite die Zone ab, bei einer IP-Adresse löst sie rückwärts auf. Ein fehlender PTR-Eintrag etwa ist bei Mailservern ein handfestes Problem.

  • Die üblichen Eintragsarten der Zone: SOA, NS, A, AAAA, MX, TXT, CNAME, SRV und CAA
  • Gängige Namen darunter, etwa www, mail, autodiscover, vpn und ns1
  • Ergebnis nach Eintragsart sortiert, mit Hostname, Typ, TTL und Wert
  • Kein Zonentransfer (AXFR): gewöhnliche DNS-Abfragen, das Ergebnis ist immer eine Untermenge der Zone
  • Rückwärts: PTR, Netzblock (CIDR), ASN mit Provider, Organisation und Standort mit Karte
  • Rechte: Standardbenutzer; die Rückwärtsauflösung braucht ausgehendes HTTPS
Zone
Ordivis Toolbox – Zone Lookup mit gefundenen Einträgen einer Zone
Zone LookupAbgefragte Einträge einer Zone mit Typ, TTL und Wert. Die Beschreibung im Bild stammt aus einer älteren Fassung; ein Zonentransfer findet nicht statt.

DNSSEC-Prüfung

Sagt, ob DNSSEC für eine Zone funktioniert – und wenn nicht, wo und warum die Kette bricht. Die Seite verlässt sich nicht auf das Validiert-Bit eines Resolvers, sondern prüft die Vertrauenskette selbst: von den Schlüsseln der Wurzel über jede Zonengrenze bis zur Zone, mit jeder Signatur.

  • Vertrauensanker sind die Wurzelschlüssel KSK-2017 und KSK-2024
  • Resolver dieses Rechners oder ein beliebiger DNS-Server
  • Urteile gültig, nicht signiert, fehlerhaft, nicht prüfbar, nicht an die Wurzel angebunden, existiert nicht und keine Antwort
  • Kette je Zonengrenze: DS-Einträge der Elternzone sowie KSK und ZSK mit Key-Tag, Algorithmus und Schlüssellänge
  • Befunde wie „DS passt zu keinem DNSKEY“, bald ablaufende Signaturen, veraltete Algorithmen und NSEC3 mit Iterationen oder Salt
  • Erkennt Split-DNS; fragt bei großen Antworten über TCP-Port 53 nach
  • Ergebnis kopieren mit Zone, Resolver, Zeitpunkt, Urteil, Kette und Befunden
09

Remote Werkzeuge

Die Ziele, auf die man regelmäßig zugreift, an einem Ort.

Remote Manager

Eine Liste der Ziele, auf die Sie regelmäßig zugreifen – mit Anmeldedaten, laufender Erreichbarkeitsanzeige und Verbinden per Klick. Sie ersetzt die Sammlung von .rdp-Dateien auf dem Desktop.

  • Protokolle RDP, SSH, FTP und SFTP
  • RDP: Vollbild, Zwischenablage und lokale Laufwerke umleiten; Start über mstsc mit dem Kennwort aus dem Windows-Anmeldeinformationsspeicher
  • SSH an das eingetragene Standardprogramm; FTP und SFTP an WinSCP, ohne WinSCP FTP im Windows-Explorer
  • Erreichbarkeit per Ping im Hintergrund – ein Anhaltspunkt, kein Urteil
  • Kennwörter mit Windows DPAPI verschlüsselt, an dieses Konto und diesen Rechner gebunden; das Feld darf leer bleiben
  • Rechte: Standardbenutzer
Remote
Ordivis Toolbox – Remote Manager mit gespeicherten Verbindungen
Remote ManagerGespeicherte RDP-, SSH- und FTP-Ziele mit Erreichbarkeit und Konfiguration der Verbindung.
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E-Mail Werkzeuge

Zwei Werkzeuge für die zwei häufigsten Mail-Fragen: Warum kommt diese Mail nicht an, und ist sie echt?

E-Mail Header Analyse

Der Kopfbereich einer Mail enthält den Weg, den sie genommen hat, und das Urteil des empfangenden Servers über ihre Echtheit – in einer Form, die niemand freiwillig liest. Das Werkzeug bereitet beides auf, ohne Netzverbindung.

  • Den rohen Header aus Outlook, Outlook im Web, Thunderbird oder Gmail einfügen
  • Basisdaten: Betreff, Von, An, Datum und Message-ID
  • Urteile zu SPF, DKIM und DMARC aus den Authentication-Results – abgelesen, nicht nachgeprüft
  • Relay-Verlauf Station für Station mit Zeitstempel und Verzögerung
  • Grenze: verlässlich sind nur die Zeilen der eigenen Infrastruktur; alles andere ist fälschbar. Rechte: Standardbenutzer
Header
Ordivis Toolbox – E-Mail Header Analyse mit Relay-Verlauf
E-Mail Header AnalyseBasisdaten, Urteile zu SPF, DKIM und DMARC und Relay-Verlauf mit Verzögerung je Station.

SMTP Diagnose

Prüft eine Domain darauf, ob sie Post empfangen kann und ob ihre Post bei anderen ankommt – vor dem Umzug eines Mailservers oder wenn die eigenen Mails im Spam landen.

  • MX-Einträge mit Präferenz, Hostname und aufgelöster IP-Adresse
  • SPF in seine Mechanismen zerlegt, je Mechanismus mit Ergebnis und Beschreibung
  • DMARC nach Tag, Wert und Bedeutung aufgeschlüsselt
  • DKIM über gebräuchliche Selektoren, mit Verfahren, Schlüssellänge und Hinweis
  • Grenze: den DKIM-Selektor wählt jeder Versender frei – kein Treffer heißt nicht, dass die Domain kein DKIM hat
  • Rechte: Standardbenutzer; DNS-Auflösung nach außen
Mail
Ordivis Toolbox – SMTP Diagnose einer Domain (MX, SPF, DMARC, DKIM)
SMTP DiagnoseMX, SPF, DMARC und DKIM einer Domain – SPF und DMARC in ihre Bestandteile zerlegt.
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System & LAN

Die Uhr dieses Rechners und das Wecken von Geräten im eigenen Segment.

NTP & Zeitzonen

Eine falsch gehende Uhr erklärt viel: fehlgeschlagene Kerberos-Anmeldungen, abgelehnte Zertifikate, Protokolle, die nicht zusammenpassen. Die Seite misst die eigene Uhr gegen mehrere Referenzserver, zeigt, was der Windows-Zeitdienst gerade tut, und korrigiert nur nach Rückfrage.

  • Bis zu sechs Server; Vorschläge: Windows-Zeitquelle, PDC der Domäne, de.pool.ntp.org und die PTB
  • Abweichung gefiltert (kürzeste Laufzeit aus den letzten acht Proben), Laufzeit, Stratum, Referenz und Bewertung je Server
  • Verlauf mit einer Linie je Server und Markierungen bei ±1 s und ±5 min; Kopieren und CSV
  • Windows-Zeitdienst: Dienst, Typ, konfigurierte Server, aktuelle Quelle, letzte Synchronisierung und wer die Zeitquelle vorgibt
  • Resync über den Zeitdienst oder Uhr nach einem Server stellen – jeweils nur nach Rückfrage
  • NTP-Server festlegen (pool.ntp.org, PTB, Angebot des DHCP-Servers, eigene); gesperrt bei Gruppenrichtlinie, MDM oder Domänenmitgliedschaft
  • Zeitzone ändern über tzutil
  • Rechte: Messen als Standardbenutzer; Korrigieren und Zeitzone als lokaler Administrator, sonst fragt Windows per UAC
NTP
Ordivis Toolbox – NTP & Zeitzonen mit Verlauf der Abweichung
NTP & ZeitzonenMessung gegen drei Server und Verlauf der Abweichung nach einem Resync über den Zeitdienst.

Wake on LAN

Weckt ein Gerät aus Standby oder Ruhezustand, indem ein Magic Packet an seine MAC-Adresse geschickt wird. Anschließend wartet die Toolbox, bis das Gerät antwortet.

  • IP-Adresse als Pflichtfeld; MAC-Adresse von Hand oder aus dem ARP-Cache
  • Magic Packet als Broadcast auf Port 7 und 9 und über IPv6 an alle Knoten (ff02::1)
  • Aktivitäts-Log mit jedem Schritt; bis zu 60 Sekunden Warten auf eine Ping-Antwort
  • Grenze: nur im eigenen Netzsegment; BIOS/UEFI, Netzwerkkarte und Schnellstart des Zielgeräts müssen mitspielen
  • Rechte: Standardbenutzer
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Dokumentation & Ordivis

Ein Bericht auf Knopfdruck – und die Übergabe der Ergebnisse an Ordivis IT.

Dokumentation Erstellen

Erzeugt einen Bericht über Netz und Verzeichnisdienst als HTML-Datei mit Drucklayout, die sich in jedem Browser öffnen und als PDF ausgeben lässt. Er ersetzt keine gepflegte Dokumentation, ist aber in einer Minute erstellt und stimmt zum Zeitpunkt seiner Erstellung.

  • Active Directory: Domänen-Basis und FSMO-Rollen, OU-Strukturbaum und Berechtigungsmatrix der Admin-Gruppen
  • System & Netzwerk: lokale IP-, DNS- und DHCP-Konfiguration, Netzwerkkarten und IP-Bereiche
  • Datei mit Datum und Uhrzeit im Namen; sie öffnet sich danach im Standardbrowser
  • Eigenes Firmenlogo eingebettet; Speicherordner und vorbereitete E-Mail (ohne Anhang) in den Einstellungen
  • Grenze: eine Momentaufnahme dieses Rechners und dieser Domäne – mit der Struktur des Verzeichnisses, also schützenswert
  • Rechte: Standardbenutzer für den Netzwerkteil; Domänenbenutzer mit Leserechten für den AD-Teil

Ordivis

Die Toolbox steht dort, wo das Netz erreichbar ist, und sieht deshalb, was ein Server im Rechenzentrum nicht erreicht. Diese Seite verbindet sie mit Ordivis IT. Ohne eingerichtete Verbindung arbeitet die Toolbox vollständig.

  • Verbindung per Integrations-Token, lokal mit DPAPI verschlüsselt; das Serverzertifikat wird standardmäßig geprüft
  • Offline-Zwischenspeicher mit Zähler in der Statusleiste; ein erneuter Versand erzeugt keine Dubletten
  • Unbestätigte Adressen laden, anpingen und nur die erreichbaren bestätigen
  • Weitere Datenquellen: AD-Computer, AD-Standort-Subnetze, Zertifikate dieses Rechners und der Zertifizierungsstelle, DNS-Abgleich
  • Meldungen aus den Werkzeugen: IP Scanner, ARP Tabelle, DHCP, Zertifikate, Software und Schwachstellen, SNMP-Geräte und VLANs, Switch-Topologie
  • Alles landet in Ordivis IT zuerst als Fund bzw. Vorschlag – nichts wird still aktiv
  • Nie übertragen: LAPS-Kennwörter, BitLocker-Schlüssel, private Schlüssel, Stammzertifizierungsstellen und deaktivierte Computerkonten
  • Rechte: Standardbenutzer; die einzelnen Meldungen brauchen die Rechte des jeweiligen Werkzeugs
Ordivis
Ordivis Toolbox – Seite Ordivis: Verbindung zu Ordivis IT
OrdivisVerbindung per Integrations-Token, Offline-Zwischenspeicher, unbestätigte Adressen und weitere Datenquellen.

Ordivis Toolbox kostenlos herunterladen.

Alle 45 Werkzeuge in einer App – ohne Registrierung, ohne Lizenz, ohne Feature-Sperren.